Wie ist dieser Bibelvers zu verstehen?

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11 Antworten

Freier Wille ist nicht so absolut, wie man es sich gerne vorstellt.

Du kannst ohne Essen und Trinken leben wollen, solange Du willst. Aber es sind Deiner Lebensfähigkeit durch fehlende Ernährung Grenzen gesetzt, die Du nicht überwinden kannst, egal, wie sehr Du es willst.

Ohne Essen verhungerst Du früher oder später.

Letztendlich ist der freie Wille des Menschen ohnehin beschränkt, weil er im Grunde nur zwischen bereits klar definierten Möglichkeiten wählen kann.

Macht man sich das mal bewußt, erkennt man, daß Gott in jedem Fall Deine Schritte gelenkt hat, egal, wofür Du Dich entscheidest.

warehouse14

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Kommentar von warehouse14
30.11.2015, 10:54

Danke für den Stern! :)

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Du lenkst deinen weg selbst. Wichtig ist es bei der entscheidung für den weg sich nicht von emozionen mitreissen zu lassen. Eine professionelle distanz zu den ereignissen des lebens zu haben. Wichtig ist auch, dass die eigene psyche sauber bleibt.

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Im Zitat aus Sprüche 16,9 ist "Der gläubige Mensch" gemeint. Wer an Gott glaubt, lässt sich auf ihn, seine Forderungen und seine Zusagen ein, im Vertrauen auf ihn. Wer an Gott glaubt, macht nicht stur, was er selbst meint, sondern geht durch Türen, die sich auftun (anstatt sie auszulassen) und meidet Türen, die verschlossen sind (anstatt sie aufbrechen zu wollen). Gott lenkt durch offene und geschlossene Türen die Schritte des Menschen, der sich aus freiem Willen danach orientiert.

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Hallo 

Der Herr lenkt nur wenn du es auch willst.... du kannst dich IMMER dagegen entscheiden und deinem eigenen Willen nachgehen. 

Ein gutes Beispiel findest du in hesekiel. (Weiss leider nicht genau wo es steht, kam mir nur eben in den Sinn) Er steht im Fluss... jedoch steht er auf einem Hügel, hat somit dennoch selbst die Herrschaft über sich. Gott wünscht sich aber das wir uns völlig dem Fluss hingeben und Ihm vertrauen dass alles was er tut gut ist. Die Entscheidung uns immer weiter in diesen Fluss zu geben ist und bleibt immer noch uns selbst überlassen. 

LG 


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Im Bibelkommentar von Dr. John Walvoord steht zu Sprüche 16,9: "Ein Mensch plant sein Tun, aber der Herr bestimmt (oder legt fest), wie er wandeln wird (seine Schritte). Die Bedeutung ist hier dieselbe wie in Vers 1, aber es werden hier die "Schritte" anstelle der "Zunge" genannt."

Die MacArthur-Studienbibel kommentiert diesen Vers folgendermaßen: "Gottes Souveränität weist die Pläne der Menschen ab, um seine Absichten zu verwirklichen. (S. 1Mo 50,20; 1Kö 12,15; Ps 119,133; Jer 10,23; Dan 5,23-30; 1Kor 3,19.20.)"

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Der Mensch wurde mit Willensfreiheit erschaffen, der Fähigkeit, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden (5. Mose 30:19, 20). Unser Herz kann verschiedene Optionen erwägen und sich für eine oder mehrere entscheiden.

Dass die Verantwortung, Entscheidungen zu treffen, bei uns liegt, deutet Salomo mit den Worten an: „Das Herz des Erdenmenschen mag seinen Weg ausdenken.“ Ist das geschehen, dann gilt: „Jehova aber lenkt seine Schritte“ (Sprüche 16:9).

Da Jehova unsere Schritte lenken kann, handeln wir weise, wenn wir ihn um Hilfe bitten, ‘unsere Pläne zu befestigen’.

Wie bereits erwähnt, ist das Herz verräterisch und kann zu falschen Überlegungen anstiften. Begeht jemand zum Beispiel eine Sünde, könnte sein Herz Rechtfertigungsgründe liefern. Statt von dem sündigen Weg umzukehren, redet sich derjenige womöglich ein, Gott sei ja liebevoll, gütig, barmherzig und zum Vergeben bereit.

So jemand sagt in seinem Herzen: „Gott hat es vergessen. Er hat sein Angesicht verborgen. Er wird es bestimmt niemals sehen“ (Psalm 10:11). Gottes Barmherzigkeit auszunutzen wäre aber ungehörig und gefährlich.


Quelle:

Der Wachtturm, 15.5.2007, auf jw.org (Auszug bearbeitet)

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Innerhalb bestimmter Grenzen sind wir auch frei. Alle anderen Formen (der Schöpfung), außer der menschlichen Form, sind gebunden; sie haben nicht die Möglichkeit frei zu handeln. Im menschlichen Körper sind wir durch die Auswirkung der Vergangenheit in einem gewissen Ausmaß gebunden – innerhalb gewisser Grenzen aber sind wir auch frei.

Nehmt als Beispiel einen Jungen, der einen Drachen steigen lässt. Er hat dafür, sagen wir, ein- bis zweihundert Meter Schnur, mit der er den Drachen steigen lässt. Aber sein Vater steht hinter ihm und behält vierhundert Meter Schnur unter seiner Kontrolle. Seinem Sohn hat er nur zweihundert Meter überlassen, genug, damit der Drachen steigen kann. So kann er den Drachen also nur bis zweihundert Meter und nicht höher steigen lassen. 

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der Mensch denkt und Gott lenkt :)

bin zwar Muslim und kein Christ, aber ich verstehe das so, dass wir zB manchmal Dinge planen, in eine bestimmte Richtung mit unserem Leben wollen, aber Gott - weil Er weiß, was besser für uns ist -verhindert das zB oder plötzlich geschieht etwas unerwartetes weswegen du deine alten Pläne über den Haufen wirfst. das kann alles mögliche im Leben betreffen ..Jobangebot, Heirat, - auch nur, dass man vielleicht irgendwohin reisen wollte, aber dann hat man den Zug verpasst (zB) - und Stunden später erfährt man, dass am Zielort ein riesiges Unglück passiert ist, von dem man auch betroffen gewesen wäre, wenn man den Zug noch erwischt hätte. (als Beispiel jetzt:) )

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Gar nicht der "herr" existiert nicht aber für dich bin ich mal so subtil. Ich denke mal das der Mensch dennoch seinen eigenen freien Willen hat doch der Herr lenkt in in die richtige richtung

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Kommentar von comhb3mpqy
22.11.2015, 11:23

Da in der Bibel erfüllte Prophezeiungen stehen, Menschen gesund werden, nachdem für sie gebetet worden ist und es gibt dafür keine wissenschaftliche Erklärung und weiteren Gründen, glaube ich an Gott. Auf meinem Profil stehen ein paar Gründe, warum ich glaube, kannst ja mal vorbeischauen.

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Das ist eine Anspielung auf den Glauben. Der Glaube gibt Kraft und kann Berge versetzen - an was du dabei glaubst spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist, dass du es tust, sonst wirst du ja keine Schritte auf deinem Weg machen :)


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Determinismus? Wir glauben, wir können selbst unser Leben lenken, jedoch sei alles schon für uns entschieden worden?

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