Frage von gengruipu, 27

Wie ist die Versteuerung meines Autos (bin Einzelunternehmer), wenn ich es einem anderen Einzelunternehmer dauerhaft zur Verfügung stelle?

Wenn ich als Einzelunternehmer ein von mir gekauftes Auto einem anderen Einzelunternehmer welcher in meinem Auftrag arbeitet und dieses Auto als Dienstwagen über einen Nutzungsvertrag zur Verfügung stelle, wie ist das steuerrechtlich zu beurteilen?

Normalerweiße habe ich ja mehrere Möglichkeiten wie Fahrtenbuch und 1% Regel... Muss dann der andere Einzelunternehmer wählen zwischen Fahrtenbuch und 1% Regel? Wer hat welche Vor/Nachteile?

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Steuern, 9

Du stellst einen Wagen zur Verfügung.

Einem Menschen, der selbständig für dich arbeitet (Provision, oder Honorar).

Da  ist eine Leistung die Du erbringst, weil Du eine Gegenleistung vom Empfänger (dem der das Austo fahren darf)  erwartest.

Vermutlich wird ja eine Vereinbarung gemacht. Er darf das Auto fahren, solange er für Dich tätig ist. Eventuell eine bestimmten Umsatz erreicht usw.

Für Deinen Vertragspartner ist es ein Nullsummenspiel. entweder Du lässt ihn fahren und berechnest ihm 500,- im Monat (reines Beispiel) udn er muss aber nciht zahlen. Also schreibt er eine Gegenrechnung von 500,-. Ergebnis bei ihm 0,-.

Oder ihr spart Euch diese Rechnungen, ergebnis ebenfalls 0,-.

Was bei Dir hängen bleibt, sind die Kosten.

Kommentar von gengruipu ,

Genau also Rechnungen wird es keine geben aber wer zahlt denn welche Steuern in diesem Fall? Ich bezahle den Wagen und schreibe diesen monatlich ab wodurch ich diese steuerliche Vergünstigung (AfA) ja habe. Das ist mir klar (oder ist das falsch?)

Er selbst übernimmt Versicherung und Kfz-Steuer.

Aber wen trifft die 1% Regelung für die Nutzung des Autos?

Kommentar von wfwbinder ,

Es ist dein Wagen, wenn er auf Dich gemeldet wird, zahlst du die Steuer. Ob du sie dann wirtschaftlich trägst, oder vom Fahrer erstattet verlangst, müsst ihr abmachen.

Die 1 % Regelung betrifft ja nur die private Nutzung. Ich habe es so verstanden, dass er den Wagen für betriebliche Fahrten bekommt. Nicht für privat.

Antwort
von derhandkuss, 13

Für spezielle Fragen gewerblicher Unternehmer steht gerne jeder Steuerberater eventuell kostenpflichtig zur Verfügung.

Antwort
von Odenwald69, 18

Vermietung bedeutet gewinn und der muss versteuert werden. Auch muss das mit der Versicherung besprochen werden so einfach "2. Fahrer" eintragen ist da nicht. Da es sich um eine "gewerbliche" autovermietung handelt.

Auch könnte man dir / ihm scheinselbständigkeit vorwerfen da er ja nur "einen kunden" hat..

Finger weg !

Kommentar von gengruipu ,

Ich vermiete nicht. Es ist unentgeltlich da er in für mich im Außendienst arbeitet. Er muss halt nur die Versicherung usw selbst abschließen. Ich kaufe einen Wagen für einen anderen Einzelunternehmer welcher in meinem Auftrag im Außendienst für mich Kunden generiert. Villeicht habe ich mich jetzt deutlicher ausgedrückt?!

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