Ich würde schon mal Blut spenden wollen, zumal ich eine seltene Blutgruppe habe, aber ich habe immer irgendwie Angst, dass ich mich mit einer üblen Krankheit anstecken könnte. Glaubt Ihr, dass meine Angst berechtigt ist, oder ist das heutzutage unbegründet?
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Unbegründet. Letzte Woche war meine 75 Spende. Keine Probleme. Wenn du wirklich eine seltene Blutgruppe wird dir der "rote Teppich ausgerollt". Dein blut wird getestet und du wirst informiert wenn irgendwas festgestellt wurde. Ich habe vor 15 Jahren im Ausland einen Unfall gehabt. Ich sollte für die Blutkonserven zahlen. Ein Anruf beim Roten Kreuz und sie haben die Kosten übernommen. Auch sich vielleicht in dei Knochenmarkt Spende Datei eintragen lassen.

Das ist völlig unbegründet, die Kanülen sind doch steril.
Arwen45 am 26. November 2008 17:46 klar, sind doch Einwegkanülen...

Du bist beim Spenden definitiv geschützt, deine Angst ist unberechtigt. Anell

unbegründet, ausserdem wird dein blut auf sämmliche krankheiten getestet..

Heutzutage unbegründet, wenn man zu einer renommierten Organisation geht.
ich geh auch blutspenden. hab mir noch nie was eingefangen. die hygiene ist doch heutzutage sehr gut
lg mandarini

Das Risiko gibt es dort sicherlich nicht.
Dort herrscht kein Nadelmangel.
Im übrigen wollen die auch kein Blut vermischt abpumpen.
Also da ist es sicherlich sicher.
Wenn Du spenden gehst, hast Du zunächst ein Gespräch mit einem Arzt. Hier bekommst Du alle Fragen beantwortet und das wird Dir sicherlich helfen. Danach kannst Du dann entscheiden: Will ich oder will ich nicht?

Du bist da super geschützt.
Aber nur weil deine Blutgruppe selten ist, wird die nicht unbedingt sehr begehrt sein. Seltene Blutkonserven werden selten verbraucht.......
Irrtum. Seltene Blutgruppenn sind gefragt. Blut kann nicht lange gelagert werden. Darum auch die Aufrufe im Sommer das man Blut spenden soll. In der USa kann man wenn man eine seltene Blutgruppe hat gut davon leben.
Paintybear am 26. November 2008 17:56 Totaler Falschkommentar!
Oder das ganze DRK irrt....
Hast du schon mal versucht, auf die Schnelle für ein Polytrauma 10 Konserven B rh. neg. zu bekommen?
"Selten" heißt nicht gleich "begehrt".
AB+ ist halb so häufig wie 0-neg. Trotzdem will/verträgt (fast) keiner AB+ (eben nur die 3%), und alle wollen 0-neg.
Als "http://de.wikipedia.org/wiki/Universalspender" bist Du wirklich begehrt.
Was mir beim Blutspenden mehr Sorgen bereitet ist die mangelnde Absicherung, falls was schiefgeht, z.B. Verletzung von Nerven mit dauerhaften Folgen... da zahlt dir keiner was (evtl. private Versicherungen?!)... deshalb gehe ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr hin.
siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Blutspende#GesundheitlicheRisikenbeim_Blutspenden
Wenn du aufgeklärt wurdest, geht das Risiko auf dich über, und wenn du deshalb nicht mehr arbeiten gehen kannst... Prost Mahlzeit!
Das stimmt so auch nicht. Für Fehler muss derjenige einstehen, der sie gemacht hat.
Durch die gesetzliche "Haftungsablösung" der Organisation an die Unfallkasse ist derjenige aber haftpflichtgeschützt.
Was Du nicht bekommen wirst, ist Schmerzensgeld.
Vor Infektionen brauchst du wirklich keine Angst zu haben. Es wird nur steriles Einmalmaterial verwendet.
Und wenn du vielleicht Blutgruppe B rh neg. oder AB rh neg. hast, wird man sich sicher über deinen Besuch freuen. Außerdem wird das Spenderblut immer auf diverse Infektionskrankheiten (HIV, Virushepatitis) untersucht, was auch dir Sicherheit gibt.
beim Spenden kannst du dich nicht anstecken. Das sind Einwegspritzen. Du kannst dich höchstens anstecken wenn du von jemand anderen Blut bekommst
Du bekommst kein Blut. Du willst Blut spenden, und das geschieht unter streng sterilen Bedingungen. Also :Sicher nein.

Völlig unbegründet. Du kannst ohne Bedenken hingehen.
tamm0r:
Auch wenn was passieren sollte (hab ich noch nie gehört), wärst Du immer noch sehr gut abgesichert. Wahrscheinlich bei der Unfallkasse des betreffenden Landes.
Das bedeutet eine bessere Versorgung als sogar Privatpatienten.
Zur "Häufigkeit" von Vorkommnissen frag mal ein paar Dialysepatienten.
Ich selbst darf nach ca. 100 Plasma- und über 20 Vollblutspenden leider nicht mehr, da ich mich mit einem "Kälteantikörper" angesteckt hatte. Der tut nichts als das Blut etwas dicker zu machen, wenn´s kalt ist.
Aber da geht nix mehr. So streng sind die.
Du hast auch die Möglichkeit, Plasma zu spenden. Das kannst Du alle 2 Wochen, ist auch völlig unabhängig von Deiner Blutgruppe.
Kriegst auch als "Stammspender" beim BRK oder bei verschiedenen Plasmadiensten Geld. Damals waren´s 30 DM für einen Aufwand von ca. 1 1/2 Stenden rumliegen, lesen oder Musik hören.
Als "Reservespender" für Notfälle fällst Du dann aber regelmäßig ein paar Wochen nach der Plasmaspende aus.
Lass Dich einfach mal beraten, wie Du am besten Deinem Gewissen folgen und gleichzeitig vielleicht Deinen Geldbeutel erfreuen kannst.
Respekt!!!