Wie ist die rechtslage, muss ich 500€ eigenbeteiligung zahlen?

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2 Antworten

"Von einer mittleren Fahrlässigkeit kann ausgegangen werden, wenn Ihr Mitarbeiter einen Unfall verursacht, der hätte vermieden werden können.

Dies ist beispielsweise der Fall, wenn er aufgrund zu schnellen Fahrens oder eines nicht ausreichenden Sicherheitsabstandes einen Unfall verursacht. 

Dann muss Ihr Mitarbeiter anteilig haften. Das bedeutet: Je größer sein Verschulden ist, desto größer auch sein Anteil an der Schadenshaftung. 

Bei Firmenfahrzeugen, die vollkaskoversichert sind, müssen Mitarbeiter die Selbstbeteiligung aus eigener Tasche zahlen. 

Der Arbeitnehmer hat dann, je nach Verschuldensmaß für den an dem Fahrzeug des Arbeitgebers entstandenen Schaden, nur anteilig einzustehen."

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 Ich fuhr auf ein Auto auf, da die fahrerin vor mir selbst abrupt bremste.

Mit solch einer Aussage beißt Du ein der Regel bei jedem Verkehrsrichter auf Granit.

Die StVO verlangt von Dir einen ausreichenden Sicherheitsabstand damit Du in der Lage bist darauf zu reagieren. Ein Auffahren ist der Beweis für einen zu geringen Sicherheitsabstand.

Hinsichtlich der Modalitäten bei der Benutzung von Firmenwagen kann natürlich ein Außenstehender nichts sagen.

Aber ich würde es als fair empfinden, dass die Firma die Kosten der Selbstbeteiligung übernimmt, wenn ein Mitarbeiter den Unfall nicht grob fahrlässig verursacht hat.

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