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Wie ist die Kaufkraft in Deutschland seit der Euroeinführung?

gefragt von PaquitaPaquita am 06.05.2008 um 21:02 Uhr

Ich muss ein Referat in VWL halten und mein Thema ist Die Entwicklung des Euro und die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Folgen. Ein Teilpunkt ist die Kaufkraft in Deutschland. Doch ich finde leider zu diesem Thema fast gar nnichts. Könnte mir da vielleicht jemand, der eine Ahnung hat, helfen? würde mich sehr freuen


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RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 6. Mai 2008 21:05
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Wundert mich nicht; sie ist ja kaum noch vorhanden! Spaß beiseite! Obwohl immer das Gegenteil behauptet wird, ist die Kaufkraft deutlich gesunken! Und auch wenn die hundertmal irgendetwas vorrechnen! Die Wahrheit merkt man im Supermarkt an der Kasse! Billiger wurden auch manche Sachen! Aber das sind Sachen, die man sich i.d.R. ein mal in zehn Jahren kauft! Das was man täglich braucht, wurde deutlich teurer!

Kommentar von 29a3d38253ceb7cd434ff1fda7dfb6e1smallPaquita am 6. Mai 2008 21:10

ja aber ist es nicht eher die gefühlte Inflation? Ich meine die meisten schreiben, dass sich die Bürger den Euro als "Teuro" nur einbilden, da gerade die Dinge teurer geworden sind, die man im täglichen Leben benötigt. Diese Teuerungen sind aber durch Krisen ,wie z.B die Ölkrise, zustande gekommen. Irre ich mich??

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 6. Mai 2008 21:23

Ich denke, da irrst Du dich aber sehr! Wenn z.B. der Benzinpreis steigt, weil irgendwo eine Katastrophe droht, müßte es ja auch sinken, wenn die Katastrophe keinen Schaden angerichtet hat! Macht er das? Ist mir nich nicht aufgefallen; jedenfalls nicht in dem Masse, wie er steigt! Man will uns immer nur weis machen, dass irgendwelche Krisen ursprünglich wären! Warum sind Champignons in der Dose teurer geworden? Es gab keine Pilzkrise! Warum wurden Brötchen und Brot so viel teurer? Das alles sind nicht alleine die Mehrkosten für Energie oder die "maßlosen" Lohnerhöhungen der letzten Jahre! Es ist fakt, dass bei der Umstellung häufig nur das Währungskennzeichen ausgetauscht wurde!

Kommentar von brunobre am 7. Mai 2008 20:40

RBMannheim, deinen Ausführungen kann ich nur teilweise recht geben. Du hast völlig vergessen, dass auf nahezu allen Märkten Spekulanten am Werke sind! Dies zieht sich von Bodenschätzen übers Erdöl bis zu sämtlichen Lebensmitteln. Nehmen wir einmal gerade das Beispiel Weizen. Durch Missernten in Australien wurde der Preis in den letzten Jahren nach oben beeinflusst. Jedoch sieht nun der Spekulant dass der Preis wieder fällt, deswegen kauft er Weizen als Anlage ohne diesen bei sich wirklich einzulagern. Dieser Weizen liegt in irgendwelchen Lägern auf der Erde und gammelt vor sich hin. Solange bis der Spekulant den Weizen wieder verkauft, da er mit der Rendite zufrieden ist. Aufgrund dessen erhöht sich das Angebot fiktiv wieder - fiktiv aus dem Grund weil er es ja nur im Lager gelagert hat und nicht auf dem freien Markt verfügbar war. Dies ist der Alltag von Angebot und Nachfrage Beeinflussung in vielen Rohstoffbereichen.
Zur Kaufkraft: Ich beobachte leider auch eine sinkende Kaufkraft. Dies hat unter anderem mit der oben aufgeführten Ausführung zu tun als auch auf die Mächte von Discounter und Supermarkt ketten. Diese bestimmen die Preise, diese verdienen am meisten, nach ihnen richten sich die Lieferanten und der Lieferanten müssen sich wieder nach dem nächsten Lieferanten richten. So sollte es sein - jedoch der Produzent als erster Lieferant, dem wird in der Lebensmittelbranche der Preis vorgeschrieben. Dazu ein Beispiel vom Schweinefleisch: Der Landwirt bekommt zur Zeit pro kg Schweinefleisch ca. 1,40€. Der Landwirt hat dabei den höchsten Aufwand, da er die Schweine auf Schlachtgewicht hochzüchten muss. Nun fängt die Kette an: Der Landwirt vermarktet seine Schweine i. d. R. über ein Tiertransportunternehmen. Dieses transportiert die Schweine idealerweise in den nächstbesten Schlachthof. Dort wird das Tier dann zerlegt, unter teilweise übertriebenen Hygienemaßnahmen, bevor es dann über den Großhandel in den Supermarkt gelangt, in dem das Fleisch dann oft über 10€/kg kostet. Der Schlachthof verkauft es jedoch nur mit einer minimalen Gewinnspanne für 5-6€kg im Schnitt.
Der Supermarkt verdient dabei so viel dass er wie das Beispiel Lidl, oder Aldi zeigt soviel dass ein Markt nach dem anderen eröffnet wird - nur um den Gewinn niedrig zu halten, um dem Staat möglichst wenig abgeben zu müssen.
Ich sehe den Euro nicht direkt als teuro, da sich ganz einfach das Machtgefüge verändert hat, und auch weiterhin verändern wird.
Gruß bruno


anonym
beantwortet von danielll2008 am 6. Mai 2008 21:08
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Alle denken es ist alles teurer geworden. dm- preis : 1.95 ist der Umrechnungsfaktor , die Mehrwertsteuererhöhung hat alles teurer gemacht.


Paquita
beantwortet von Paquita am 6. Mai 2008 21:09
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ja aber ist es nicht eher die gefühlte Inflation? Ich meine die meisten schreiben, dass sich die Bürger den Euro als "Teuro" nur einbilden, da gerade die Dinge teurer geworden sind, die man im täglichen Leben benötigt. Diese Teuerungen sind aber durch Krisen ,wie z.B die Ölkrise, zustande gekommen. Irre ich mich??




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