Wie ist die Flüchtlingssituation in Schweden?

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3 Antworten

Schlecht

Die Lage ist Katastrophal, viel schlimmer als in Deutschland.

Es gibt keine wohnmöglichkeiten/unterkünfte mehr, die Flüchtinge schlafen z.zt in Zelt , Messe/sporthallen ohne Madrassen und ohne Heizung.

Laut nachrichten gestern sind viele Kinder davon krank, die bekommen aber keine medizinische hilfe, keine medikamenten, dazu sind 15.000 Flüchtinge spurlos verschunden, die situation ist völlig ausser kontrolle.

Später wird es keine wohnungen geben, es fehlt massiv und es wird nicht neues bezahlbahres gebaut, die Flüchtingen haben überhaupt keine zukunft, die lage ist wirlich ernst, für die Flüchtingen gibt es in der zukunft kein Arbeit und  keine wohnungen.

Immer mehr Ghettoiisierung, massenarbetislosigkeit und kriminalität ist leider die wahre zukunft. Ist schon sehr schlimm, wird aber noch viel schlimmer.

Der Staat haben finanzielle problleme bzw es gibt kein Geld mehr, es geht hier nicht nur um die Flüchtingkriese, sondern das ganze gesellschaft, die Schule ist eine katastrophe, die gesundheitswesen steht vor kollaps,eine deutlich eskalierende Kriminalität, arbeitlosigkeit usw.

Ich weiss nicht wie es alles enden wird, ich befrüchte aber dass es dass es nicht gut enden wird.

mfg aus schweden

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Kommentar von FurryFuchs
30.11.2015, 07:11

Erstmal vielen Dank für die ausführliche Antwort!
Ich kann da nur mein Mitgefühl für ausdrücken... Wirklich furchtbar, das zu hören. Alles, was ich tun kann, ist weitestgehend optimistisch zu bleiben, sei es noch so schwierig in dieser Zeit.
MfG

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Schlecht

HHHenrik hat es etwas sehr krass beschrieben. Aber in den Grundzügen hat er recht: Das Mass ist übervoll und der schwedische Staat hat hier völlig unkoordiniert einfach mal entschieden, die Flüchtlinge aufzunehmen, was zwar menschlich gesehen wunderbar ist, aber nur sehr kurzfristig gedacht ist. Denn der Staat hat keine begleitenden Massnahmen ergriffen, ja nicht einmal richtig durchdacht! So ist es tatsächlich v.a. im Gesundheitswesen eine Katastrophe (es gibt keinen Platz, kein Personal und niemand weiss, wohin die Aufwände verrechnet werden können .... zum Teil "müssen" die Ärzte das auf eigene Rechnung, d.h. gratis machen!). Inzwischen muss die eigene Bevölkerung tagelang für eine Untersuchung anstehen, weil die Flüchtlinge "Vorrang" haben - sonst heisst es, die Ärzte wären rassistisch, wenn sie die eigene Bevölkerung vorzieht - das ist schon krank!

Platz gibt es tatsächlich auch keinen mehr und was es heisst, in Schweden den Winter in einem Zelt zu verbringen, davon haben aus einer Wüstengegend kommende Leute nicht den leisesten Hauch von Ahnung! Man kann die "Liste der staatlichen Versäumnisse" noch sehr lange weiterführen ... das ist gelinde gesagt tatsächlich eine Katastrophe.

Das Problem: Die gesamten Auswirkungen zeigen sich erst mit der Zeit, dann wenn der gute  Wille aufgebraucht ist und man die Tatsachen in seiner nackten Wahrheit sieht, anstatt mit der rosa Brille der Menschenfreundlichkeit. Ich denke, das gleiche Problem wird auch Deutschland noch kräftig einholen. Deutschland hat einfach fast 10x so viel Einwohner, als Schweden - das macht es um einiges einfacher - aber nur um einiges :-)

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Schlecht

Im Tv kam, dass dort mittlerweile schon 20% rechts wählen würden, weil das Land keine Flüchtlinge mehr will.

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