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wie ist die Definition von "Suchtmittel", "Genussmittel" und "Heilmittel"?

gefragt von rahel44 am 12.08.2009 um 16:29 Uhr

ist es korrekt dass ein Genussmittel ebendies ist,wenn es uns Geschmacklich verwöhnt,ein Heilmittel wenn es lindern oder eben heilen kann und ein Suchtmittel wenn es bewusstseinsverändernd wirkt? So könnte z.B. THC sowohl ein Suchtmittel wie auch ein Heilmittel sein,Single malt whisky ein Genussmittel und ein Suchtmittel und Grüntee ein Heilmittel und ein Genussmittel?? Wobei alle drei Kategorien das Potenzial beinhalten,uns süchtig zu machen.Und je nach Intention des Anwenders ist es eben das eine oder das andere...Wer weiss Rat?


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anonym
beantwortet von rahel44 am 12. August 2009 17:18
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ich möchte nichts ausprobieren,dafür bin ich erstens zu alt und zweitens zu vernünftig ;-) mein Mann und ich hatten eben nur gerade diese Frage diskutiert ob es da eine allgemeingültige Definition gibt!


DrKarmedar
beantwortet von DrKarmedar am 13. August 2009 09:56
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Suchtmittel sind meist Rauschgifte, die bei längerer Einnahme zu einer Abhängigkeit führen! Genussmittel sinfd Speisen wie ei Eis, oder ein Puddíng, haben in dieser Aufzählung gat nichts zu suchen! Heilmittel sind Medikamente. Es gibt noch Nahrungsergänzungsmittel, das sind z.B.: Viatmine, homöopatische Stoffe. Es Man unterscheidet noch verschreibungsfreie Medikamente, das sind z.B. Schmerzmittel = Aspirin und verschreibungspflichtige Medikamente, das sind Medikamente deren Gebrauch, ohne ärztliche Konsultation für Dich schädlich, oder gar lethal (tödlich) sind.. MfG Dr.Chris Karmedar, Ps:s freue mich immer über ein Kompliment für eine gute Antwort..


anonym
beantwortet von autsch31 am 16. August 2009 23:48
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Es hängt von der Verwendung, der Menge und der Abhängigkeit des Menschen ab, ob etwas heilt, das Leben verbessert oder selbst zur Krankheit wird. Und Süchte sind nicht nur stoffgebunden. Es gibt auch Spielsucht, sexuelle Süchte, Computersucht etc. Als Beispiel möchte ich die Arbeit nehmen.

Arbeit (als Heilmittel) gibt vielen Menschen Halt und vertreibt Depressionen, die bei Arbeitslosigkeit entstehen können. Während der Arbeit empfinden viele Menschen ihre Schmerzen weniger.

Arbeit (als Genuss)macht Spass und man erfreut sich am Erfolg, am Produkt oder seiner eigenen Leistung und man hat noch andere Interessen und Freizeitbeschäftigungen.

Arbeit (als Sucht)wird ein Zwang, der den ganzen Menschen und seine Umgebung behindert. Arbeit wird zum allein beherrschenden Faktor im Leben, daneben haben keine anderen Hobbys, keine Familie, keine Freunde und keine anderen Interessen Platz. Schon die Vorstellung, einen Tag nicht arbeiten zu können, löst Angst und Unruhe aus.Die Betroffenen / Süchtigen verleugnen sich selbst und dem Umfeld gegenüber jede Abhängigkeit, bagatellisieren krankhafte Auswirkungen und sind meist erst nach einem grossen Zusammenbruch oder einer familiären Krise bereit, sich ihrem Problem zu stellen.

Du siehst, du kannst das Wort Arbeit durch alle anderen Mittel und Tätigkeiten ersetzen... Bier, Pc, Internet, Putzen, ...


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