Wie ist die alttestamentliche deutung des lösegeldes und des neuen bundes zu verstehen?

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6 Antworten

Gott gab Israel "Ägypten" als "Lösegeld", damit dieses Volk einen Platz zum Leben hatte (Jes.43,1-3).

Symbollisch ist unser Heiland Jesu das "Lösegeld" (1.Tim.2,6) für das heutige Volk Gottes, das ins "gelobte Land" kommt (Röm.6,23; Offb.14,1-4).

"Lösegeld" bedeutet "frei gemacht werden" oder "Bezahlung für Freiheit".


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Hallo Matjesfischchen,

hier hab´ ich Dir etwas zum Lösegeld aus dem AT gefunden. Es fängt erst einmal ziemlich kryptisch an, wird aber immer heller:

1Mose 3,15 (SLA)Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen3 und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.4

FN4 od. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen. Hier finden wir die erste Prophetie und Verheißung über den zukünftigen Erretter.

Hiob 33,23 (SLA) Wenn es dann für ihn einen Gesandten gibt, einen Mittler, einen aus Tausenden, der dem Menschen Seine Gerechtigkeit verkündigt,
24 so wird Er sich über ihn erbarmen und sprechen: »Erlöse ihn, damit er nicht ins Verderben hinabfahre; ich habe ein Lösegeld gefunden!«

Ps 49,8 (SLA) Und doch vermag kein Bruder den anderen zu erlösen; er kann Gott das Lösegeld nicht geben

Jes 9,5 (NEÜ) Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt; / das wird der künftige Herrscher sein. / Gott hat ihm seinen Namen gegeben: / wunderbarer Berater, / kraftvoller Gott, / Vater der Ewigkeit, / Friedensfürst. 6 Seine Macht reicht weit, / und sein Frieden hört nicht auf. / Er regiert sein Reich auf Davids Thron, / seine Herrschaft hat für immer Bestand, / denn er stützt sie durch Recht und Gerechtigkeit. / Das wirkt Jahwe, der allmächtige Gott, / im

LUT - Ewig-Vater; HFA - "Ewiger Vater", (d. h. der von Jahwe gegebene Sohn wird, nachdem er zugunsten der von ihrem Stammvater Adam unter Sünde und Unvollkommenheit verkauften Nachkommen Adams sein eigenes vollkommenes menschliches Leben als äquivalentes Lösegeld erbracht hat, für alle Zeit anstelle des undankbaren Adam, der Ewige Vater sein

Jes 53,1 (HFA) Doch wer glaubt schon unserer Botschaft? Wer erkennt, dass Gott es ist, der diese mächtigen Taten vollbringt? 2 Der Herr ließ seinen Boten emporwachsen wie einen jungen Trieb aus trockenem Boden. Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht!

3 Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet. 4 Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen.

Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte. 5 Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt.

Er wurde für uns bestraft - und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. 6 Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn.

7 Er wurde misshandelt, aber er duldete es ohne ein Wort. Er war stumm wie ein Lamm, das man zur Schlachtung führt. Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Man hörte von ihm keine Klage. 8 Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Niemand glaubte, dass er noch eine Zukunft haben würde. Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält!

9 Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes,1 obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen. 10 Doch es war der Wille des Herrn: Er musste leiden und blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben.

Er wird weiterleben und den Plan des Herrn ausführen. 11 Wenn er dieses schwere Leid durchgestanden hat, sieht er wieder das Licht2 und wird für sein Leiden belohnt. Der Herr sagt: "Mein Bote kennt meinen Willen, er ist schuldlos und gerecht. Aber er lässt sich für die Sünden vieler bestrafen, um sie von ihrer Schuld zu befreien.

12 Deshalb gebe ich ihm die Ehre, die sonst nur mächtige Herrscher erhalten. Mit großen Königen wird er sich die Beute teilen. So wird er belohnt, weil er den Tod auf sich nahm und zu den Verbrechern gezählt wurde. Doch er hat viele von ihren Sünden erlöst, denn er ließ sich für ihre Verbrechen bestrafen."

Du siehst, das Vorhaben Gottes wurde nach und nach geoffenbart und war es möglich, den Erlöser, als er sich zeigte, zu erkennen. Nur ein kleiner Teil des damaligen Volkes Gottes, Israels, ergriff die Gelegenheit.

Der von Gott gesandte Erlöser gefiel ihnen nicht. So geschah das, was in 1 Pet 2 (HFA) gesagt wird:

Für alle aber, die nicht glauben, gilt das Wort: "Der Stein, den die Bauleute wegwarfen, weil sie ihn für unbrauchbar hielten, ist zum Grundstein des ganzen Hauses geworden.2 8 Er ist ein Stein, an dem sich die Menschen stoßen, ja, der sie zu Fall bringt.3" Denn sie stoßen sich nur deshalb daran, weil sie nicht auf Gottes Botschaft hören. Gott selbst hat sie dazu bestimmt.

9 Ihr aber seid ein von Gott auserwähltes Volk, seine königlichen Priester, ihr gehört ganz zu ihm und seid sein Eigentum. Deshalb sollt ihr die großen Taten Gottes verkünden, der euch aus der Finsternis befreit und in sein wunderbares Licht geführt hat. 10 Früher habt ihr nicht zu Gottes Volk gehört. Aber jetzt seid ihr Gottes Volk! Früher kanntet ihr Gottes Barmherzigkeit nicht; doch jetzt habt ihr sie erfahren.4

Grüße, kdd

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Jesu ist das "Lösegeld" im Neuen Testament (Mk.10,45).

Früher mussten Tiere geschlachtet werden, deren Blut das Opfer Jesu versinnbildlichten (Eph.1,7).

Er, der uns im Namen Gottes geschaffen hat (Kol.1,16), gab Sein Leben für uns, damit wir alle gerettet werden (Röm.6,23; Joh.10,9).

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Grüße Matjesfischchen

Die

Sünde Adams und Evas schien den Vorsatz Jehovas, ein irdisches Paradies
mit vollkommenen Menschen zu bevölkern, durchkreuzt zu haben. Doch Gott
ging das Problem sofort an. Er sagte: „Ich werde Feindschaft
setzen zwischen dir [der Schlange] und der Frau und zwischen deinem
Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm
die Ferse zermalmen“ (1. Mose 3:15).

 Das
waren in Dunkel gehüllte Worte. Wer war diese Frau? Wer war die
Schlange? Wer war der „Same“, der den Kopf der Schlange zermalmen würde?
Adam und Eva konnten nur raten. Doch Gottes Worte weckten Hoffnung für
treue Nachkommen des untreuen Menschenpaars. Die Gerechtigkeit sollte  siegen.
Jehovas Vorsatz würde sich verwirklichen. Aber wie? Tja, das war ein
Geheimnis! Die Bibel nennt es „Gottes Weisheit in einem heiligen
Geheimnis, die verborgene Weisheit“ (1. Korinther 2:7).

 Als „Offenbarer von Geheimnissen“ würde Jehova mit der Zeit Einzelheiten dieses Geheimnisses entschleiern (Daniel 2:28).
Aber das sollte fortschreitend geschehen, nach und nach. Zum Vergleich
wollen wir einen warmherzigen Vater heranziehen, der von seinem kleinen
Sohn gefragt wird: „Wo kommen die Babys her, Papa?“ Ein kluger Vater
wird nur so viele Informationen geben, wie der Kleine verdauen kann. Mit
den Jahren wird er ihn detaillierter aufklären. Auch Jehova bestimmt,
wann sein Volk dazu in der Lage ist, Enthüllungen seines Willens und
Vorsatzes zu verstehen (Sprüche 4:18; Daniel 12:4).

Wie
ging Jehova bei der Enthüllung vor? Vieles offenbarte er durch eine
Reihe von Bundesschließungen oder Verträgen. Wohl die meisten von uns
haben schon einmal einen Vertrag abgeschlossen, vielleicht als wir ein
Haus kauften, einen Kredit aufnahmen oder Geld verliehen. So ein Vertrag
bietet die rechtliche Gewähr, dass die vereinbarten Bedingungen
eingehalten werden. Aber warum sollte es Jehova nötig haben, mit
Menschen einen formellen Bund oder Vertrag zu schließen? Sein Wort ist
ja eigentlich Garantie genug für seine Verheißungen. Trotzdem hat er es
in seiner Güte hin und wieder mit rechtlichen Verträgen besiegelt. Diese
unverrückbaren Abmachungen geben uns unvollkommenen Menschen eine noch
solidere Grundlage für das Vertrauen auf Jehovas Zusagen (Hebräer 6:16-18).

 Der Bund mit Abraham  

Ungefähr

zweitausend Jahre nachdem der Mensch aus dem Paradies vertrieben worden
war, verhieß Jehova seinem treuen Diener Abraham, er werde seinen
„Samen bestimmt mehren . . . wie die Sterne der Himmel“. Weiter sagte
Gott: „Und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der
Erde zufolge der Tatsache segnen, dass du auf meine Stimme gehört hast“ (1. Mose 22:17, 18).
Das war mehr als eine Verheißung; Jehova bettete dieses Versprechen in
einen rechtlichen Vertrag und bekräftigte es mit seinem unwiderruflichen
Eid (1. Mose 17:1, 2; Hebräer 6:13-15). Dass der Souveräne Herr vertraglich zugesichert hat, die Menschheit zu segnen, ist wirklich bemerkenswert!

‘Ich werde deinen Samen mehren wie die Sterne der Himmel’

 Wie
der abrahamische Bund erkennen ließ, würde der verheißene Same als
Mensch erscheinen, denn er sollte ein Nachkomme Abrahams sein. Aber wer
genau? Im Lauf der Zeit enthüllte Jehova, dass von den Söhnen Abrahams
Isaak derjenige war, der ein Vorfahr des Samens sein würde. Von Isaaks
zwei Söhnen wurde Jakob ausgewählt (1. Mose 21:12; 28:13, 14).
Später machte Jakob über einen seiner zwölf Söhne die Aussage: „Das
Zepter wird nicht von Juda weichen noch der Befehlshaberstab zwischen
seinen Füßen hinweg, bis Schilo [„Derjenige, dem es gehört“] kommt; und
ihm wird der Gehorsam der Völker gehören“ (1. Mose 49:10). Jetzt wusste man, dass der Same ein von Juda abstammender König sein sollte.

Der Bund mit Israel

Im
Jahr 1513 v. u. Z. legte Jehova eine Grundlage, auf der weitere
Enthüllungen des heiligen Geheimnisses aufbauten. Er schloss mit den
Nachkommen Abrahams, der Nation Israel, einen Bund. Dieser mosaische
Gesetzesbund ist zwar heute nicht  mehr
in Kraft, doch er spielte eine wesentliche Rolle in Jehovas Vorsatz,
den verheißenen Samen hervorzubringen. Weshalb? Aus drei Gründen.
Erstens war das Gesetz eine Schutzmauer (Epheser 2:14).
Seine gerechten Verordnungen grenzten die Juden von den Nichtjuden ab.
So trug es dazu bei, dass die Abstammung des verheißenen Samens
gesichert blieb. Diesem Schutz war es weitgehend zu verdanken, dass die
Nation noch existierte, als für den Messias die von Gott bestimmte Zeit
gekommen war, im Stamm Juda geboren zu werden.

 Zweitens
wurde durch das Gesetz deutlich, dass die Menschheit ein Lösegeld
brauchte. Als vollkommenes Gesetz konnte es von sündigen Menschen nicht
vollkommen gehalten werden; das war klar zu erkennen. Es diente somit
dazu, „Übertretungen offenbar zu machen, bis der Same gekommen wäre, dem
die Verheißung gegeben worden war“ (Galater 3:19).
Durch Tieropfer ermöglichte das Gesetz eine vorläufige Sündensühnung.
Da es jedoch nach den Worten des Paulus „unmöglich [ist], dass das Blut
von Stieren und von Ziegenböcken Sünden wegnimmt“, deuteten diese
Schlachtopfer einfach auf Christi Opfer hin (Hebräer 10:1-4). Für treue Juden war dieser Bund also ein „Erzieher . . ., der zu Christus“ führte (Galater 3:24).

 

Drittens

eröffnete dieser Bund der Nation Israel eine fantastische Aussicht.
Wenn sie ihn treu hielte, so sagte Jehova, würde sie „ein Königreich von
Priestern und eine heilige Nation werden“ (2. Mose 19:5, 6).
Tatsächlich gingen aus dem natürlichen Israel die ersten Mitglieder
eines himmlischen Königreichs von Priestern hervor. Doch als Ganzes
gesehen rebellierte Israel gegen den Gesetzesbund, verwarf den
messianischen Samen und verspielte diese Aussicht. Wie sollte das
Königreich von Priestern nun aber vervollständigt werden? Und welche
Verbindung bestünde zwischen der gesegneten Nation und dem verheißenen
Samen? Diese Aspekte des heiligen Geheimnisses sollten zu der von Gott
bestimmten Zeit geklärt werden.

 Der Königreichsbund mit David

 

Im

11. Jahrhundert v. u. Z. brachte Jehova durch einen weiteren Bund mehr
Licht in das heilige Geheimnis. Er versprach dem treuen König David:
„Ich [werde] bestimmt deinen Samen nach dir erwecken . . .; und ich
werde zweifellos sein Königtum festigen. . . . ich werde den Thron
seines Königreiches gewiss bis auf unabsehbare Zeit festigen“ (2. Samuel 7:12, 13; Psalm 89:3).
Die Abstammung des verheißenen Samens war nun eingegrenzt. Er sollte
aus dem Haus Davids kommen. Könnte aber ein gewöhnlicher Mensch „auf
unabsehbare Zeit“ regieren? (Psalm 89:20, 29, 34-36). Und wäre er imstande, die Menschheit von Sünde und Tod zu befreien?

 David
schrieb unter Inspiration: „Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn ist:
‚Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde als Schemel für
deine Füße hinlege.‘ Jehova hat geschworen — und er wird es nicht
bedauern —: ‚Du bist Priester auf unabsehbare Zeit nach der Weise
Melchisedeks!‘ “ (Psalm 110:1, 4). Davids Worte galten direkt dem verheißenen Samen, dem Messias (Apostelgeschichte 2:35, 36).
Dieser König sollte nicht in Jerusalem regieren, sondern im Himmel zur
„Rechten“ Jehovas. Damit hätte er nicht nur über das Land Israel
Machtbefugnisse, sondern über die ganze Erde (Psalm 2:6-8).
Und noch etwas wurde hier enthüllt. Jehova leistete einen feierlichen
Eid, dass der Messias ein „Priester . . . nach der Weise Melchisedeks“
sein würde. Der künftige Same sollte von Gott direkt zum König und Priester
ernannt werden und damit Melchisedek gleichen, der zu Lebzeiten
Abrahams als König und zugleich als Priester fungierte (1. Mose 14:17-20).

 

Im

Lauf der Jahre verriet Jehova durch seine Propheten noch mehr über das
heilige Geheimnis. So enthüllte Jesaja, dass der Same einen Opfertod
sterben sollte (Jesaja 53:3-12). Micha sagte den Geburtsort des Messias voraus (Micha 5:2). Und Daniel  prophezeite sogar, wann genau der Same erscheinen sollte und wann er sterben würde (Daniel 9:24-27).

Das heilige Geheimnis gelüftet!  

Wie sich diese Prophezeiungen erfüllen würden, blieb bis zum eigentlichen Erscheinen des Samens ein Geheimnis. In Galater 4:4

lesen wir: „Als aber die Grenze der Fülle der Zeit gekommen war, sandte
Gott seinen Sohn, der aus einer Frau geboren wurde.“ Im Jahr 2 v. u. Z.
sagte ein Engel zu der jüdischen Jungfrau Maria: „Siehe, du wirst in
deinem Schoß empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den
Namen Jesus geben. Dieser wird groß sein und wird Sohn des Höchsten
genannt werden; und Jehova Gott wird ihm den Thron Davids, seines
Vaters, geben . . . Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des
Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Geborene heilig,
Gottes Sohn, genannt werden“ (Lukas 1:31, 32, 35).

 

Darauf

übertrug Jehova das Leben seines Sohnes vom Himmel in den Mutterleib
Marias, sodass er „aus einer Frau“ geboren wurde. Maria war eine
unvollkommene Frau. Doch Jesus erbte ihre Unvollkommenheit nicht, denn
er war „Gottes Sohn“. Gleichzeitig erhielt er aber durch seine
menschlichen Eltern, die von David abstammten, die natürlichen und
gesetzlichen Rechte eines Erben Davids (Apostelgeschichte 13:22, 23). Jehova salbte Jesus bei seiner Taufe im Jahr 29 u. Z. mit heiligem Geist und sagte: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte“ (Matthäus 3:16, 17). Endlich war der Same da! (Galater 3:16). Es war an der Zeit, weitere Einblicke in das heilige Geheimnis zu geben (2. Timotheus 1:10).

 Während seines Erdendaseins identifizierte Jesus die Schlange aus 1. Mose 3:15 als Satan und den Samen der Schlange als Satans Anhänger (Matthäus 23:33; Johannes 8:44). Später wurde enthüllt, wie sie alle restlos zermalmt würden  (Offenbarung 20:1-3, 10, 15).
Die Frau wurde als das „Jerusalem droben“ identifiziert, als Jehovas
himmlische, mit einer Ehefrau vergleichbare Organisation von
Geistgeschöpfen (Galater 4:26; Offenbarung 12:1-6). *

Der neue Bund  

Zu

der wahrscheinlich dramatischsten Enthüllung kam es, als Jesus am Abend
vor seinem Tod seine treuen Jünger über einen „neuen Bund“
unterrichtete (Lukas 22:20). Dieser neue Bund sollte wie sein Vorläufer, der mosaische Gesetzesbund, „ein Königreich von Priestern“ hervorbringen (2. Mose 19:6; 1. Petrus 2:9).
Allerdings würde er keine buchstäbliche Nation ins Leben rufen, sondern
eine geistige, das „Israel Gottes“, das ausschließlich aus treuen
gesalbten Nachfolgern Christi bestünde (Galater 6:16). Gemeinsam mit Jesus sollten diese Teilhaber des neuen Bundes der Menschheit Segnungen zukommen lassen.

Dochwie ist es überhaupt möglich, dass durch den neuen Bund „ein Königreich

von Priestern“ entsteht, das der Menschheit zum Segen gereicht? Es ist
deshalb möglich, weil Christi Jünger unter diesem Bund nicht mehr als
Sünder dastehen, sondern ihre Sünden durch Jesu Opfer vergeben werden (Jeremia 31:31-34).
In ihrem nun reinen Zustand nimmt Jehova sie wie durch Adoption in
seine himmlische Familie auf und salbt sie mit heiligem Geist (Römer 8:15-17; 2. Korinther 1:21). So erleben sie „eine neue Geburt zu einer lebendigen Hoffnung“, die „in den Himmeln aufbehalten“ ist (1. Petrus 1:3, 4).
Da eine so hohe Stellung für Menschen etwas ganz und gar Neues ist,
werden die geistgezeugten gesalbten Christen als „eine neue Schöpfung“  bezeichnet (2. Korinther 5:17).
Wie die Bibel offenbart, werden letztendlich 144 000 daran beteiligt
sein, die erlöste Menschheit vom Himmel aus zu regieren (Offenbarung 5:9, 10; 14:1-4).

20 Zusammen mit Jesus bilden diese Gesalbten „Abrahams Samen“ (Galater 3:29).
Die ersten Auserwählten waren gebürtige Juden. Doch im Jahr 36 u. Z.
hellte sich ein weiterer Aspekt des heiligen Geheimnisses auf: Die
himmlische Hoffnung sollte auf Nichtjuden ausgedehnt werden (Römer 9:6-8; 11:25, 26; Epheser 3:5, 6).
Sind aber die Segnungen, die dem Abraham verheißen wurden, einzig und
allein gesalbten Christen zugedacht? Nein, denn Jesu Opfer kommt der
ganzen Welt zugute (1. Johannes 2:2). Mit der Zeit enthüllte Jehova, dass eine ungezählte „große Volksmenge“ das Ende von Satans System der Dinge überleben würde (Offenbarung 7:9, 14). Weitere Menschenmengen haben die Aussicht, von den Toten auferweckt zu werden und für immer in einem Paradies zu leben (Lukas 23:43; Johannes 5:28, 29; Offenbarung 20:11-15; 21:3, 4).

Weitere Info;Jw.org

Grüß Konstandin

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Als Versuch einer Erklärung, wieso Gott so gemein ist.

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