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Wie ist der allg. Stand der Wissenschaft in Physik, Biologie, Chemie und Astrologie zu GOTT?

gefragt von primavera45primavera45 am 07.03.2009 um 16:28 Uhr

In allen Zeiten, hatten gelehrte ein Weltbild bezüglich eines evtl. Schöpfers. . . . Wie sieht dieses Bild heute aus? . . Was haben die einzelnen wissenschaftlichen Bereiche für neue Theorien, Aussagen, odar gar Beweise FÜR die Existenz, oder NICHT Existens eines Schöpfers? . . oder was für PRO, oder CONTA Thesen der seriösen Wissenschaft sind Euch bekannt? . . . sind die Schulbücher noch Aktuell??


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Baiana
beantwortet von Baiana am 7. März 2009 16:31
17x
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In den Naturwissenschaften herrscht ein methodischer Atheismus: Gott ist kein Thema der Naturwissenschaft und ihre Methoden eigenen sich nicht zum Beweis der Existenz oder Nichtexistenz Gottes.

Daher halten sich die Naturwissenschaften aus der Frage nach Gott ebenso raus, wie ein Theologe keine verlässlichen Voraussagen über die Ergebnisse der Messungen im LHC des CERN machen wird.

Kommentar von 71318ab7f79a4ef93d3bced07c49da67smallwarndreieck am 7. März 2009 16:32

Super, DH

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 7. März 2009 16:32

dh

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 7. März 2009 16:34

Das vielleicht noch zur Ergänzung: Ich kenne Physiker, die einen starken Glauben haben. Und ich kenne Religionswissenschaftler und selbst Theologen, die nicht an Gott glauben.

Alle sind in ihrer Wissenschaft trotzdem Größen - auch wenn es der ungläubige Theologe recht schwer hat. Aber die persönlichen Weltanschauungen sollten im Normalfall keinen Einfluss auf den Wissenschaftsbetrieb haben. :-)

Kommentar von 71318ab7f79a4ef93d3bced07c49da67smallwarndreieck am 7. März 2009 16:36

Diesmal einen virtuellen Daumen ;-)

Kommentar von janlde am 8. März 2009 14:35

eine der besten antworten die ich hier je gelesen hab. DH!

Kommentar von Simple_avatar4smallLockenzaehler am 28. März 2009 14:03

Muss ich auch sagen. DH


anonym
beantwortet von kgunther am 8. März 2009 07:26
6x
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Bevor man die Frage auch nur annähernd beantworten kann, ob es so etwas wie "Gott" gibt oder nicht, ob er beweisbar, oder bewiesen sei; muß man sich heimlich still und leise die Frage beantworten, was denn das für einen sein soll, der Begriff "Gott". Das ist guter Brauch für alle, die ihren gesunden Menschenverstand nutzen. Erst die Definition, dann nachsehen, ob es das gibt, was man definiert hat.

Natürlich gibt es viele untereinander völlig verschiedene, ja, gegensätzliche Begriffe von Gott. Etwa ist der Gottesbegriff des Judaismus derart verschieden vom christlichen Gottesbegriff, daß es schon eine politische Zweckbehauptung ist, die beiden gleichzusetzen.

Es ist daher nicht denkbar, die Existenz "Gottes" zu beweisen, man muß schon zuerst genauer sagen, welchen Gottesbegriff man denn eigentlich meint.

Die Christen haben es eigentlich einfach. Ihr Gottesbegriff ist in der Annahme der Dreifaltigkeit enthalten: "GOTT" ist "GEIST", Heiliger Geist. Geist ist nicht "Gespenst", sondern eindeutig die Erkenntnisfähigkeit des "Menschensohnes", des Menschen. Das ist im Kern schon in der Genesis ausgedrückt, wo "DIE FRUCHT DER ERKENNTNIS" den Menschen gottgleich macht: "..Ihr werdet sein wie Gott...".

Und die Existenz des Geistigen in der Welt ist ja tatsächlich etwas Unerhörtes, Großartiges, wohl der Liturgie wert. Aber, sie ist jedem Denkenden unmittelbar gegenwärtig und muß nicht erst mühsam bewiesen werden, mit Hebeln und mit Schrauben.

Die Schwierigkeit ergibt sich daraus, daß der christliche Gottesbegriff den meisten Leuten unbekannt ist. Er wird nämlich von etwas gänzlich anderem überlagert und verfälscht. Es scheint in unserer Gehirnverdrahtung angelegt zu sein, daß wir fähig und imstande sind, fast möchte ich sagen, gezwungen sind, im "Glauben" an ein unendliches, übernatürliches, allmächtiges gnadenvolles Wesen Trost zu finden. Dies ist der allgegenwärtige Kinderglaube an den alten Mann mit langem Bart auf Wolke sieben, der schon alles richten wird, was der erkennende und irrende, und auch der animalische, bedenkenlose und instinktlose Mensch anrichtet.

Dieser Kinderglaube ist Fiktion, falsche Annahme und im selben Moment widerlegt, in dem man den Begriff faßt. Man braucht also keine Wissenschaft, um ihn zu widerlegen. Dieser Kinderglaube ist aber keinesfalls gedeckt durch die christliche Gottesvorstellung, das Geistige in der Welt sei "göttlich", identisch mit "Gott". Der christliche Gott ist "bewiesen".

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 8. März 2009 08:53

Danke, sehr interessante und mutige Ausführung, wo bei dieser Beweis lediglich in der Gewissheit eines gläubigen Christen gültigkeit besitzt, denn wer nicht an Jesus Christus glaubt, nimmt diesen Beweis sicherlich nur als eine These von Vielen an, oder? . . . .

.

Jedenfalls zeigen es mir z.D. diverse Dialoge mit Atheisten in GF

Kommentar von kgunther am 8. März 2009 09:20

Wer den "Atheismus" vertritt, muß genau wie der Glaubensbereite erst einmal definieren, wovon er spricht. Gemeinhin wenden sich Atheisten (mit Recht) gegen den Kinderglauben von einem jenseitigen, übernatürlichen Gott. Sie haben (wie sehr viele Glaubensbereite) noch niemals gehört, daß der christliche Gottesbegriff das Geistige in der Welt ist: Das Göttliche ist nach der Lehre des Christentums nicht jenseitig, sondern Teil unserer Person, des Menschensohnes. Und das ist gültig, auch wenn man nicht der Meinung ist, Jesus habe als historische Person gelebt, oder, er habe diese Lehre noch nicht in vollem Ausmaß vertreten. Es kann wohl sein. daß nicht das Christentum das Abendland erschaffen hat, sondern daß das Abendland, fußend auf den christlichen Lehren, wie sie im Laufe der Jahrhunderte nach Christus formuliert wurden, die christliche Transzendenzphilosophie geschaffen hat.

Kommentar von janlde am 8. März 2009 14:36

ganz tolle antwort! du hast echt was in der birne! DH!

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 9. März 2009 11:00

Besser als was am Kopf! ;-)

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 17. März 2009 19:19

Der christliche Gott ist "bewiesen"?

...

Einspruch, Euer Ehren. Er ist nicht bewiesen. Mitnichten.

...

Gott ist das Geistige.

Das Geistige gibt es.

Ergo gibt es Gott.

Netter Versuch.

...

Weißwein ist das Geistige.

Das Geistige gibt es.

Ergo ist Weißwein Gott.

...

Das wiederholen wir nun beliebig mit Zartbitterschokolade, dem meinen Füßen, dem Mond und Perserkätzchen.

Alles Gott.

Hach wie leicht kann die Welt doch zu verstehen sein.

Kommentar von kgunther am 18. März 2009 10:22

Der "Solipsist" ist in die Falle gegangen, die ich dachte, verständlich beschrieben zu haben. Er nimmt zwar die Begiffsbestimmung der Christen an, aber vermengt es gleich darauf mit seinem fertig gelieferten Kinderbild von Gott. Die Verwendung eines Wortes mit verschiedenen unterlegten Bedeutungen ist aber der gröbste logische Fehler bei jeder Beweisführung.

Kaum einer, der über den Begriff "Gott" spricht, sagt, was er denn damit meint, weder "Atheisten", noch "Gläubige". Geht man darauf aus, zu beweisen (oder zu widerlegen), daß etwas Wirkliches unserer Definition (die ja ein Konstrukt ist) entspricht, dann muß aber eine klare Definition her.

Und wie kommt es, daß gerade hier versäumt wird, erst mal festzustellen, was denn eigentlich bewiesen (oder widerlegt) werden soll??? Es kommt daher, daß wir infolge einer fertigen Gehirnverdrahtung (s. Newberg et al., "Wie Glaube im Gehirn ensteht, Der gedachte Gott", PIPER 2001)intuitiv zu wissen meinen, was denn dieses "Gott" ist. Dieses Vor-Urteil über Gott ist der naive Kinderglaube an "Gott".

Der liegt aber keineswegs dem Christentum zugrunde!! Das Christentum hat (in der Lehre von der Dreifaltigkeit) eine klare (und natürlich anderslautende!!) Definition von Gott: Für das Christentum ist "Gott" eben nicht der jenseitige allgütige bärtige Mann auf Wolke sieben! Das Christentum ist um Jahrtausende über diesen Kinderglauben hinaus. Es kümmert sich bloß keiner darum, weil er ja eine vorgegebene Vorstellung von "Gott" hat, eben den gehirnverdrahteten Kinderglauben.

Für den Christen ist "Gott" gleich "Geist", Heiliger Geist. Damit ist nichts anderes gesagt, als daß das Geistige in der Welt als verehrungswürdig und wunderbar angesehen wird. Mit "Geist" ist die Erkenntnisfähigkeit des Menschen ("Menschensohn")gemeint, also etwas, was gar nicht erst bewiesen zu werden braucht, denn wer immer darüber nachdenkt, wendet die Fähigkeit zum Geistigen ja bereits an.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 18. März 2009 10:42

Du willst Definieren?

Hoch löblich und die richtige heangehensweise.

Na dann fangen wir an einzugrenzen.

...

Ist Gott nach Deinen dargelegten Maßstäben das rein Geistige, einzig anwesend in den kollektiven "geistigen" Gedanken der Menschen?

Also kein eigenständiges Wesen, nichts transzendentes? Etwas das kein eigenes Bewusstsein hat? Also nichts, das willentlich diese "Welt" geschaffen hat?

Na, dann wären wir uns ja einig.

...

Aber ich bin mir sicher Du hast schon noch einen Schöpfer irgendwo im Ärmel versteckt, richtig?

Und, wenn ich mich gleich in der Propheterie betätigen darf: Die Tatsache das Gott nicht beweisbar ist, beweist somit um so mehr das er existiert, oder?

Das ist doch Dein Holz aus dem du geschnitzt bist.

...

Ich würd mich gern täuschen.

Kommentar von kgunther am 18. März 2009 13:46

Nöö, ich habe keinen Kinderglauben im Ärmel. Und "Schöpfer" ist für den Christen sowieso ein schwieriger Begriff, denn es ist ja nun inhaltslos, sich vorzustellen, das Prinzip des Erkennenden habe das Weltall "geschöpft", mit Sternen und Sonnen, Felsen, Klippen, Meeren, Bergen, Lebewesen. Das All war schon da. Aber dann trat das erkennende Prinzip auf und der Mensch "schaute das All an", er "erkannte es", "gab ihm einen Namen". Damit wurde das All zur Welt, und das alleine ist der Schöpfungsakt durch das Geistige.

Vielleicht ist Dir gar nicht aufgefallen: ich vertrete hier nicht "meine Meinung", "meine Weltanschauung". Ich erinnere bloß an die primitivste Regel des "Beweisens", nämlich, daß man erst den Satz nennen muß (und definieren kann), den man beweisen will. Unternimmt einer, etwas wie "Gott" zu "beweisen", und jeder meint mit dem Wort etwas vollkommen anderes, na, da muß ja genau der Sauhaufen herauskommen, der bei solchen Diskussionen regelmäßig entsteht.

Beispiel: Deine Aussage, "daß Gott nicht beweisbar sei, beweise um so mehr, daß er existiert". Wieder (Du gibst nicht auf, gelle?) der gleiche logische Fehler: mit dem Wort "Gott" verbindest Du verschiedene Begriffe, so als wolltest Du rechnen, aber Deine "Siebener" sehen gerade so aus wie Deine "Vierer". Und wieder sagst Du vorsichtshalber nicht, in welcher Bedeutung Du den Begriff "Gott" denn verstanden haben willst.

Wer sagt denn, Gott sei nicht beweisbar? Welcher Gott denn eigentlich?. Und wieso sollte aus der (merkwürdigen) Meinung, Gott sei nicht beweisbar, folgen, daraus ergebe sich gerade, daß er existiere??

Den Kinder-Glauben-Gott braucht man nicht zu beweisen, denn jeder, der für'n Groschen nachdenkt, erkennt, daß es sich dabei um eine Legende für Kinder handelt. Daß auch Erwachsene immer wieder "automatisch" zu so einem Kinderglauben kommen, liegt, wie erwähnt, daran, daß diese Legende bei uns fest "verdrahtet" ist. Ich habe nur über den christlichen Gottesbegriff gesprochen, weil es da besonders einfach ist mit dem Beweisen. Wie mehrfach erwähnt, ist für den Christen Gott gleich Geist. Und (wie auch schon mehrfach erwähnt) die Existenz des Geistigen in der Welt ist evident, braucht nicht "bewiesen" zu werden, denn jeder Denkende ist sich des Erkenntnisvermögens sicher. Die Beschäftigung mit dem Prinzip des Geistigen in der Welt ist Transzendenzphilosophie, und damit ist präzise umschrieben, was hinter dem Christentum steckt. Nun sagt natürlich die christliche Transzendenzphilosophie mehr über das Geistige aus, als daß es die Definition von Gott sei. Hegel, der klarere Aussagen über diese Philosophie macht, als sämtliche Gebetbücher enthalten, sagt, der Geist sei absolut, er sei Person.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 18. März 2009 14:20

Komm, leg Dich doch bitte einfach mal auf eine Aussage fest.

"Und wieder sagst Du vorsichtshalber nicht, in welcher Bedeutung Du den Begriff "Gott" denn verstanden haben willst."?

Bullshit.

...

Bitteschön:

Ist "Gott" nach Deiner Auffassung ein autonomes Wesen, ausgestattet mit einem eigenen autonomen Bewusstsein, oder ist es das nicht?

Davon rede ich. Redete ich schon immer.

...

Du weißt was ich meine.

...

Wenn nein, dann ist es mir gleich wie Du diesen "Sachverhalt", diese "Geistigkeit" etikettierst.

Wenn ja, besteht noch diskussionsbedarf.

Also?

Bekomme ich eine Antwort? Oder willst Du weiterhin Dich nicht festlegen?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 18. März 2009 19:05

Hüstel

Kommentar von kgunther am 18. März 2009 19:30

Also, besonders verständnisbereit stellst Du Dich nicht an. Ich habe gesagt, meine ganz eigene Weltanschauung steht doch gar nicht zur Debatte. Es wäre auch schwierig, sie zu erläutern, da bräuchte ich viele Seiten dafür.

Wie jeder denkende Mensch lehne ich den Gottesbegriff des Kinderglaubens ab. Die christliche Auffassung, die von der Gleichsetzung Gott gleich Geistiges in der Welt ausgeht, definiert eine Person des Geistigen, den Absoluten Geist, von dem Hegel spricht. Ein eigenes Bewußtsein schreibt sie ihm nicht zu. Aber sehr wohl Wirken in der Zeit. Und da das Geistige, das wir nur aus dem Menschen selber kennen, immerhin eine "Welt" erschaffen, aufspannen kann, wo vorher nur "All" gewesen ist, kann man diesem christlichen Konzept die Zustimmung nicht verweigern.

Du möchtest gerne, daß ich das Konzept "Gott des Kinderglaubens" verteidige oder ablehne. Niemand, der erwachsen nachdenkt, folgt diesem Konzept, ich auch nicht. Aber es hat überhaupt nichts zu tun mit den Aussagen der christlichen Transzendenzphilosophie. Allerdings ist die allzu vielfältig, um sie in einem kurzen Beitrag jemandem zu erläutern, der Einsteiger ist. Vermutlich bin ich auch nur imstande, über die Grundbegriffe Aussagen zu machen, ist gar nicht mein Fach, ich bin Naturwissenschaftler.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 18. März 2009 19:57

Nenn mich noch mal bezüglich dieses Themas Einsteiger und ich hau Dir die eigenen Schläfenlappen um die Ohren.

...

Hör mal, Naturwissenschaftler. So schwer war die Frage nicht. Weshalb springst Du also bei einem "Einsteiger" von einem Bein auf das andere?

Deine ganz eigene Weltanschauung steht doch gar nicht zur Debatte?

Doch, tut sie.

Und das hier war Deine Eintrittskarte dafür:

"Wer den "Atheismus" vertritt, muß genau wie der Glaubensbereite erst einmal definieren, wovon er spricht."

...

...

Angst Farbe zu bekennen? Also, besonders verständnisbereit stellst Du Dich nicht an.

...

Noch mal:

Ist "Gott" nach Deiner Auffassung ein autonomes Wesen, ausgestattet mit einem eigenen autonomen Bewusstsein, oder ist es das nicht?

...

Kürzer:

Bist Du Gläubig? Glaubst Du an eine übergeordnete bewusste Macht?

...

Und da man nichts persönliches fragt, ohne selbst gleiches mitzuteilen.

...

Nein ich bin nicht Gläubig. Nein ich glaube nicht eine übergeordnete bewusste Macht.

...

Bekomme ich jetzt bitte bitte, mit viel Zucker obendrauf, eine aussagekräftige Antwort von Dir?

Oder willst du weiter Nebelkerzen werfen?

Kommentar von kgunther am 19. März 2009 11:59

Daß man bei einer Diskussion über die "Religion der Liebe" mit Gewalt bedroht wird, ist ja vielleicht ein Hinweis darauf, daß die Beschäftigung mit der christlichen Lehre heute dringlicher ist als je, und, daß Du in Deinen Lebenszusammenhängen zu wenig Zuwendung erfährst.

Noch einmal (und ich versuche, mich volksnah auszudrücken):

Die Annahme eines jenseitigen, allmächtigen und allgütigen, übernatürlichen, Wesens mit eigener Machtvollkommenheit, der "Gott", der keinen Sperling vom Dach fallen läßt, das ist gerade der Inhalt des Kinderglaubens, den kein Mensch vertritt, wenn er zugleich nachdenkt. Und jetzt zum Mitschreiben: ICH AUCH NICHT! (diesmal kapiert?)

Die Ursache dafür, daß dennoch manche Menschen auf diesem Absurdum beharren, liegt (wie mehrfach betont!) darin, daß dieser Glaube uns als fertige Idee mitgegeben ist. Es gibt ein extra Gehirnzentrum (genauer: eine Gehirnstruktur) dafür, wie die Neurophysiologie feststellt (Beleg: bereits zitiert). Diese Gehirnstruktur hat sich in der Evolution herausgebildet und erhalten, weil dieser Gedanke trostreich ist und daher einen Selektionsvorteil darstellt.

Aber der Mensch ist imstande zu denken, Begriffe zu bilden, Diskussionen zu führen, Beweise zu führen, unabhängig von unseren ererbten, durch Gehirnstrukturen vorgegebenen Ideenkonstrukten. Und das tut die christliche Lehre mit ihrer in der Dreifaltigkeitslehre angelegten Begriffsbestimmung Gott ist gleich Geist, Bewußtsein, Erkenntnisfähigkeit, Denkvermögen. Deine etwas verhärtete Frage, ob denn der christliche Gott Bewußtsein habe, ist erstens themenfremd und zweitens selber absurd. Wie stellst Du Dir denn vor, daß das Bewußtsein ein Bewußtsein haben könne?

Du bist "Atheist", nicht wahr. Du streitest (wie ebenfalls mehrfach erwähnt) also gegen die absurde Annahme eines jenseitigen Gottes, der keinen Sperling vom Dach fallen läßt: und das mit gutem Recht, denn kein denkender Mensch vertritt dieses Absurdum, den Kinderglauben, so lange er denkt.

Der Atheist geradeso wie der "Gläubige des Kinderglaubens" ist dagegen noch nie auf die Idee gekommen, zu berücksichtigen, daß es andere Begriffe von "Gott" gibt als jene, an die sie zuerst denken, noch bevor sie denken. Deshalb war die Mahnung an den Atheisten, geradeso wie für den "Gläubigen des Kinderglaubens" so wichtig, sich erst einmal darüber klar zu werden, welchen Begriff von "Gott" sie bekämpfen, oder propagieren.

Du bist ein wackerer Streiter des Atheismus. Du kämpfst aber einen aussichtlosen, virtuellen und rituellen Kampf gegen eingebildete Gegner: Kein Mensch vertritt als Denker das, wogegen Du kämpfst.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 19. März 2009 23:52

"Denken überzeugt Denkende; darum überzeugt Denken selten."

Karlheinz Deschner

...

Richtig erkannt Gunther.

...

...

Und hier hat es zuhauf solch Nichtdenker mit Sperling auf der Schulter.

Doch das geht auch ohne Sperling.

Man fühlt sich dabei zwar intelligenter, so ohne Vogel, doch der zugrundeliegende Trugschluss bleibt der Selbe.

...

Bist Du nun, bitte, bereit mir, wiederum Komma, endlich, zu offerieren, welchen Glauben Du hast?

...

Da mich das schlussletztendlich nichts angeht, gebe ich mich auch mit entsprechender Antwort zufrieden.

Aber bis dahin gedenke ich nicht locker zu lassen.

Halbseiden intellektuelles um den heißen Brei getanze ist das bisher. Nicht Fisch nicht Vogel.

...

Könnte ich also nun Antwort, auf meine nun zum dritten mal abgespeckte Frage erhalten, bitte?

...

Kürzer geht es nimmer.

...

Woran glaubst Du?


anonym
beantwortet von LowNils am 7. März 2009 16:38
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Seine "Existenz" ist weder beweisbar noch nicht beweisbar.

Fragen nach dem Status von "Existenz" und die Verträglichkeit der Gottesprädikate sind z.B. in philosophischer Diskussion releveant.

In der Psychologie gibt es die sogen. "Religionspsychologie", sie stammt von W. James, der ein bedeutendes Buch über religiöse Erfahrung geschrieben hat. Was erleben Menschen in Grenzerfahrungen, wie stark oder mächtig sind ihre Glaubensinhalte, leidet ihr Leben darunter oder stärkt der Glaube die Überlebensfähigkeit...

Das sind alles Fragen, die offen sind.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 8. März 2009 20:28

Es gibt Studien darüber.


anonym
beantwortet von Gegenwind am 7. März 2009 16:31
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Wissenschaft macht keine Aussage über Gott ausser die dass sie die existenz von Gott weder BEweisen noch dessen nichtexistenz beweisen kann


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 7. März 2009 16:29
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Einstein, Planck und einige ander Grössen sind klare Bekenner von Gott - naturwiisenschaftlich ist er trotzdem nicht bewiesen


Kommentar von 10b4eb76294b70d7fd6df997ff06edb1smallComplex am 7. März 2009 16:35

Was Einstein angeht ist das falsch.

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 7. März 2009 16:39

echt?

woher habe ich das denn ?

Kommentar von 10b4eb76294b70d7fd6df997ff06edb1smallComplex am 7. März 2009 16:45

Das ist ein weit verbreitetes falsches Faktum, genauso wie Einstein angeblich ein schlechter Schüler gewesen sein soll. Das Gegenteil ist der Fall.

Kommentar von janlde am 8. März 2009 14:26

bidt du dir das sicher? woher kommt denn das zitat "Gott würfelt nicht!" im zusammenhang micht der statistischen interpretation der quantenmechanik? ich mein diese aussage schließt doch ein das er an gott glaubte.

Kommentar von Jabba am 8. März 2009 16:05

Dann poste mal ein paar Belege, Complex. Alles, was ich gerade recherchiert habe, deutet auf Glauben hin.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 20. März 2009 00:03

Compex, etwas mehr Engagement bitte!

Und Jabba möge doch weniger selektiv recherchieren zu lernen.

...

"„Das Wort Gottes ist für mich nicht mehr, als der Ausdruck und das Produkt menschlicher Schwächen. Die Bibel ist eine Sammlung ehrbarer, aber dennoch primitiver Legenden, welche doch ganz schön kindisch sind. Keine Interpretation, wie feinsinnig sie auch sein mag, kann das (für mich) ändern.“"

Albert Einstein

...

Quelle:

http://hpd.de/node/4584

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 20. März 2009 00:06

„Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.“

Albert Einstein in einem Brief vom 24. März 1954, von Albert Einstein: The Human Side. Hrsg. von Helen Dukas und Banesh Hoffman. Princton, New Jersey 1981, S. 43.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 8. März 2009 20:35

Immerhin hat Einstein gesagt >Der Alte würfelt nicht< Und damit hat er gemeint: einen Zufall gibt es nicht.


WOLF1961
beantwortet von WOLF1961 am 7. März 2009 16:41
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Hallo
GOTT & die Wissenschaft Physiker und Biologen enträtseln die Geheimnisse der Religion und fragen: Wo ist die Seele?
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/religion-gott-und-die-wissenschaftaid160975.html
Gruß aus Hagen

Kommentar von 9b36aa7a0c663a3fd03adb9b92203331smallWOLF1961 am 7. März 2009 19:45

Danke für DH, primavera45.


holodeck
beantwortet von holodeck am 7. März 2009 20:25
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Angeblich hat das Hubble Teleskop erst kürzlich im Orion Nebel erste und ernstzunehmende Hinweise auf seine Existenz entdeckt. Die Auswertung der Bilder ist noch im Gange. ;-))


Bild/er:

Engel im galaktischen Nebel - © holo


Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 7. März 2009 21:59

. . . ohhhh und uiii, . . ich gestehe Gänsehaut beim Anblick deines fantastischen Fotos bekommen zu haben, habe es so schön noch nicht gesehen . . . (ja, habe davon gehört)

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 8. März 2009 20:57

Aber holo.... kurz und knackig ;-)))))

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 8. März 2009 21:11

Hatte kürzlich eine Flugstunde, vermutlich Nebeneffekt. Und wer weiß, was bei guter Pflege noch für verborgene Talente in mir stecken ;-))


oleandra
beantwortet von oleandra am 7. März 2009 16:30
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Diese AntwortEN findest du in einer gut bestückten Uni Bibliothek, kannst dann gleich eine Doktorarbeit daraus machen!

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 7. März 2009 16:32

hatte Euch gefragt.


Renegade71
beantwortet von Renegade71 am 7. März 2009 16:32
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Der allgemeine Erkenntnisstand in allen Naturwissenschaften lautet: Gott hat damit nichts zu tun. Mag sein, dass Naturwissenschaftler eine private Meinung dazu haben - mit ernsthafter Naturwissenschaft hat das jedoch nicht das geringste zu tun.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 7. März 2009 16:34
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Seit wann ist Astrologie eine Wissenschaft????????

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 7. März 2009 16:40

sorry, ich meinte Astronomie


Complex
beantwortet von Complex am 7. März 2009 16:44
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Die Naturwissenschaften beschäftigen sich nicht mit der Frage nach Gott. Allerdings haben wir entdeckt, dass die Entwicklung unseres Universums, unserer Welt und auch uns selbst offenbar völlig natürlichen Prozessen unterliegt, die sich mathematisch beschreiben lassen und daher den Eingriff einer übernatürlichen Macht keineswegs nahelegt. Auch gezieltes Design lässt sich nicht erkennen. Welchen Ursprung allerdings das Universum selbst hat ist völlig unbekannt, es lässt sich momentan keine Aussage drüber treffen.

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 7. März 2009 17:18

ups, . . . wir?, was meinst Du mit; " wir haben . . ."?

. mir zumindest, sind viele "gegenteilige Aussagen" der modernen Wissenschaft zu Ohren bekommen . . . also das es z.B. mathematisch Unmöglich ist, das Alles ein Zufall sein kann

Kommentar von 10b4eb76294b70d7fd6df997ff06edb1smallComplex am 7. März 2009 18:24

Mit "wir" meine ich die Menschheit.

Es kursieren viele Falschaussagen von z.B. Kreationisten im Netz, die Naturwissenschaftlicher Unsinn sind. Dazu zählt die mathematische Unmöglichkeit des Zufalls, die du angesprochen hast. Denn abgesehen davon, dass man diese Wahrscheinlichkeit gar nicht korrekt berechnen kann, werden zu deren Berechnung mathematisch völlig unsinnige Annahmen getroffen und falsche Schlüsse gezogen.

Grundsätzlich ist alles was du von "Naturwissenschaft belegt Gott" liest völliger Unsinn, da die Naturwissenschaft keine Aussage über Gott macht. D.h. wenn du eine Satz liest wie "Es ist mathematisch unmöglich alles ein Zufall, deswegen Gott bla bla", dann kannst du sicher sein, dass das keine naturwissenschaftliche Aussage ist und kannst sie getrost in die Tonne treten.

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 7. März 2009 18:54

ok, manche Wissenschaftler (wohl gläubige) haben sich da sicherlich zu weit aus dem Fenster gelegt . . . .

.

aber deiner Aussage nach, gilt es ja dann auch im umgekehten Fall ?. . . .demnach hat also bisher keine Seite 100%ige Beweise (lediglich Thesen und Theorien). . .

.

tja, darum heist es ja vielleicht auch glauben . . . oder eben nicht glauben, oder?

Kommentar von 10b4eb76294b70d7fd6df997ff06edb1smallComplex am 7. März 2009 19:17

Wenn es denn Wissenschaftler wären ... zum großen Teil ist das nämlich gar nicht der Fall und das ist gerade der große Skandal.

Aber klar, die Naturwissenschaft kann Gott weder beweisen noch widerlegen. Und die Naturwissenschaft ist das beste was wir haben ...

Und genau, deswegen heißt es glauben und nicht wissen :)


Angel84
beantwortet von Angel84 am 8. März 2009 21:01
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Prima, ich finds echt süß, dass dir die Astrologie mit rein geflutscht ist ;-) Es gab Zeiten, da war Astrologie und Astronomie eins und zu dieser Zeit, war ein Arzt nur dann ein guter Arzt, wenn er sich auf die Astrologie verstand... Das ist der Weg, der für die Wissenschaft ansteht... Sich wieder mit der Natur und dem Geheimnis des Lebens zu verbinden... Ich weiß grad nicht, von wem der Satz ist und ob er wortwörtlich so heißt...: Die Astrologie ist ein Weg, der über die Selbsterkenntnis zur Gotteserkenntnis führt.


Quandt
beantwortet von Quandt am 9. März 2009 10:59
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Warum soll es ihn nicht geben?!? Mit all der Wissenschaft hat man fest gestellt, dass Leben ohne Bewusstsein hervorragend funktioniert, und Dein Ego nicht notwendig ist. Doch göttlich eingehaucht? Oh, das gibt Kopfschmerzen, vom Grübeln! ;-)


anonym
beantwortet von kgunther am 19. März 2009 11:53
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an den Solipsisten: Offenbar ist dem Moderator Dein Beharren auf Einsteiger-Niveau zuviel geworden, denn das Feld "Kommentar kommentieren" erscheint nicht mehr.

Daß man bei einer Diskussion über die "Religion der Liebe" mit Gewalt bedroht wird, ist ja vielleicht ein Hinweis darauf, daß die Beschäftigung mit der christlichen Lehre heute dringlicher ist als je, und, daß Du in Deinen Lebenszusammenhängen zu wenig Zuwendung erfährst.

Noch einmal (und ich versuche, mich volksnah auszudrücken):

Die Annahme eines jenseitigen, allmächtigen und allgütigen, übernatürlichen, Wesens mit eigener Machtvollkommenheit, der "Gott", der keinen Sperling vom Dach fallen läßt, das ist gerade der Inhalt des Kinderglaubens, den kein Mensch vertritt, wenn er zugleich nachdenkt. Und jetzt zum Mitschreiben: ICH AUCH NICHT! (diesmal kapiert?)

Die Ursache dafür, daß dennoch manche Menschen auf diesem Absurdum beharren, liegt (wie mehrfach betont!) darin, daß dieser Glaube uns als fertige Idee mitgegeben ist. Es gibt ein extra Gehirnzentrum dafür, wie die Neurophysiologie feststellt (Beleg: bereits zitiert). Diese Gehirnstruktur hat sich in der Evolution herausgebildet und erhalten, weil dieser Gedanke trostreich ist und daher einen Selektionsvorteil darstellt.

Aber der Mensch ist imstande zu denken, Begriffe zu bilden, Diskussionen zu führen, Beweise zu führen, unabhängig von unseren ererbten, durch Gehirnstrukturen vorgegebenen Ideenkonstrukten. Und das tut die christliche Lehre mit ihrer in der Dreifaltigkeitslehre angelegten Begriffsbestimmung Gott ist gleich Geist, Bewußtsein, Erkenntnisfähigkeit, Denkvermögen. Deine etwas verhärtete Frage, ob denn der christliche Gott Bewußtsein habe, ist erstens themenfremd und zweitens selber absurd. Wie stellst Du Dir denn vor, daß das Bewußtsein ein Bewußtsein haben könne?

Du bist "Atheist", nicht wahr. Du streitest (wie ebenfalls mehrfach erwähnt) also gegen die absurde Annahme eines jenseitigen Gottes, der keinen Sperling vom Dach fallen läßt: und das mit gutem Recht, denn kein denkender Mensch vertritt dieses Absurdum, den Kinderglauben, so lange er denkt.

Der Atheist geradeso wie der "Gläubige des Kinderglaubens" ist noch nie auf die Idee gekommen, zu berücksichtigen, daß es andere Begriffe von "Gott" gibt als jene, an die sie zuerst denken, noch bevor sie denken. Deshalb war die Mahnung an den Atheisten, geradeso wie für den "Gläubigen des Kinderglaubens" so wichtig, sich erst einmal darüber klar zu werden, welchen Begriff von "Gott" sie bekämpfen, oder propagieren.

Du bist ein wackerer Streiter des Atheismus. Du kämpfst aber einen aussichtlosen, virtuellen und rituellen Kampf gegen eingebildete Gegner: Kein Mensch vertritt als Denker das, wogegen Du kämpfst.


Lockenzaehler
beantwortet von Lockenzaehler am 28. März 2009 14:01
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Gott fängt immer da an, wo die Wissenschaft gerade aufhört.



anonym
beantwortet von rajaxx am 7. August 2009 01:57
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bzgl. einer weiteren Wissenschaft, der MATHEMATIK: ein mathematiker hat die wahrscheinlichkeit, dass gott existiert, auf 58 % gesetzt

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 9. August 2009 16:23

danke für deinen hinweis, gibt es evtl. infomaterial darüber?

Kommentar von rajaxx am 15. August 2009 20:27

es gab einen artikel in der zeitschrift P.M. im letzten oder vorletzten Jahr... such mal auf deren internetseite nach "Gott" oder so


digiritter
beantwortet von digiritter am 7. März 2009 16:30
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Gott ist Tod - immer noch!

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 7. März 2009 16:32

sag mir, wo sein Grab ist

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 7. März 2009 16:40

Klasse, Antwort raimund (schmunzel)

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 7. März 2009 16:39

Wenn schon, dann toT. Aber der das gesagt hat, ist schon lange hinüber...

Kommentar von 4dd6c0b3ba6dafd2f84101d247a4d4d8smalldigiritter am 7. März 2009 16:52

Ist doch egal, er ist eben tot und seine Leiche liegt in meinem Keller.

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 7. März 2009 17:22

glaube, didiritter, ist versehendlich auf eine falsche Seite gelandet . . . . Dummseiten gibts vielleicht zu viele, da kann das schon mal passieren . . . . ist ja nicht so schlimm, wir verkraften das . .

Kommentar von 4dd6c0b3ba6dafd2f84101d247a4d4d8smalldigiritter am 7. März 2009 17:35

Nicht beleidigend werden! Nur weil ich Agnostiker bin! Für mich ist Gott tot!

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 8. März 2009 23:49

Also hat er mal gelebt!

Sind Götter nicht unsterblich??? ...


abibremer
beantwortet von abibremer am 11. April 2009 16:50
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schulbücher? gott? es handelt sich hoffentlich um lehrbücher für den religionsunterricht!


abibremer
beantwortet von abibremer am 17. Mai 2009 10:59
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astrologie ist keine wissenschaft sondern hokuspokus für die deppen, die auf jeden mystik-quark reinfallen. wolltest du vielleicht "astronomie" schreiben?


Asienseminare
beantwortet von Asienseminare am 22. August 2009 05:56
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Weil die Existenz eines Gottes wissenschaftlich bislang weder beweis- noch widerlegar ist, handelt es sich im doppelten Wortsinn um eine Glaubenssache. Und das wiederum eine höchst individuelle persönliche Sache - bei Normalsterblichen ebenso wie bei Wissenschaftlern.


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