Frage von markus1987, 44

Wie ist dass mit der Rente Noch fast nie einbezahlt?

Kurze Frage: Ich selbst liott Anfang 18 an Drepesseionen, hatte einen Schlechten hauptschulabschluss, dann gesetzlichen Betreuer, war aufgrund schlechten Images und auch Labilität länger Arbeitslos ( trotzdem immer was gemacht, wie minijobs ect wo aber nicht auf die Rente angerechnet werden).

Wie ist denn das jetzt mit der Rente? Mein vater sitzt mir immer im nacken mit ich müsste mal an meine Rente denken ( wie soviele meiner genration ( jahrgang 87, trifft aber glaub auch auf viele spätere zu) macht man scih da nicht wirklich gedanken, in dr Schule wird man ja auch nicht wirklich darauf vorbereitet.

Eingezahlt hab ich da bisher so gut wie garnichts ( wie auch, wenn es nie mit jobs ect geklappt hat) ich hab mich immer und immer beworben, wenn dann kam garnichts oder absagen und die zeiten wo man einfach so zu einer Firma hingegangen ist und anfangen konnte sind leider vorbei. heute läuft alles über leihfirmen.

Ich habe jetzt die letzten 2 Jahre die Abndrealschule abgeschlossen um die komplette lage und Situation umzudrehen, besitze nun die Fachoberschulreife und suche natürlich noch eine ausbildungsstelle ind en bereichen Bürokaufmann, Systeminformatiker, Fachkraft für Medien und Information ( Museum Bücherei). Wenn das im kommenden Sommer alles so klappt wie ich es mir vorstelle auch mit der ausbildung dann bin ich 32 wenn ich dann in einem der berufe ausgelerbnt bin. Ich gehe davon aus, dass ich dann bis 67 arbeite. Was kann da dann am Ende für rente herauskommen?

Ne kollegin meinte jetzt im schlimmsten fall gibts da dann sowas wie ne art h 4 wo man sich evtl ne 1 zimmer wohnung leisten könnte, man hätte dann aber sehr wenig Zitat: " Dann hast soviel wie in H 4 emfpänger sprich 700-800 € von dem du dann miete heizkosten bezahlen kannst und unterm strich 200 € zum leben .

Wie ist den das? ich kenne mich da garnicht aus. Und nein ich habe keinerlei versicherungen ect, ist meines erachtens eigentlich auch nur geldverschwndung

Antwort
von Detlef32, 8

Gehen wir mal davon aus, dass Du die Kurve kratzt und ab dem 34. einen Job mit einem Durchschnittseinkommen bekommst (2.500 Euro Brutto).

Dann bekommst Du für jedes Jahr Arbeit einen Punkt bei der Rentenversicherung. Macht bis zum 67. Lebensjahr 33 Puinkte.

Gehen wir weiter davon aus, dass Du von Deinem jetzigen Lebenslauf  über die Ausbildungszeiten und das eine oder andere auch 3 Punkte bekommst (kannst Du von der Rentenstelle auch jetzt schon erfahren über eine Rentenauskunft). Dann hättest Du mit dem 67. insgesamt 36 Punkte.

Der aktuelle Rentenwert beträgt etwa 30 Euro (genau sind es 30,45) also 36 mal 30 sind etwa 1.100 Euro Rente. Da der Rentenwert mit den Jahren steigt entspricht das etwa dem Geldwert zu Deinem 67. Lebensjahr.

Von den 1.100 Euro Rente werden die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung abgezogen - derzeit wären das etwa 100 Euro (10%) - also bleiben 1.000 Euro netto.

Du hattest aber in den letzten Monaten vor der Rente (bei meinen angenommenen Zahlen) ein Einkommen von ca. 1.650 Euro netto - also fehlen Dir ca. 650 Euro.

Nun ja - etwas weniger wirst Du brauchen. Allerdings wird Deine Gesundheit schlechter und damit kannst Du nicht mehr alles alleine machen und auch Medikamente für zusätzliche Zipperlein sind nicht umsonst. Auch hast Du Zeit und willst vielleicht nicht nur im Park kostenlos sitzen Jedenfalls bleibt eine Lücke. Und für die solltest Du sparen. Entweder durch den Kauf einer kleinen Eigentumswohnung so ab dem 40. Lebensjahr (mit vorher Eigenkapital sparen) oder andere Sparformen.

Hier ist der Link zu Rentenformel https://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232638/public...

Antwort
von Wonnepoppen, 14

du könntest dich diesbezgl. mal an einen Rentenberater wenden?

Antwort
von berlina76, 17

Liegen deine späteren Rentenansprüche unter dem H4 Satz kannst du dann Grundsicherung beantragen. Der Satz liegt in ähnlicher Höhe wie Harz 4 (also Miete + 400 € minus deiner Rente)  Anders als bei H4 darfst du aber gar nichts mehr besitzen- mußt dein erspartes voll mit ausgeben.

Das ist der Stand aus heutiger Sicht. Wie das natürlich aussieht wenn du in Rente gehst und ob es das System so dann noch gibt ist die Frage. 


Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Rente, 10

Du bist heute 18 und rechnest damit, bis 32 mit der Ausbildung fertig zu sein????

Dann ist es kein Wunder, wenn du keinen Ausbildungsplatz findest.

Die Schulzeit nach dem 16. Lebensjahr zählt ebenso für die Rente. Wirkt sich aber nur aus, wenn du überhaupt einen Rentenanspruch hast.

Außerdem werden die ersten 5 Berufsjahre mindestens mit 75 % des allgemeinen Durchschnitteinkommens berücksichtigt.

Du hast also noch reichlich Zeit einen Rentenanspruch zu erwerben.

Kommentar von markus1987 ,

Nein, ich bin 29. Ich hatte einfach die ein bzw anderen Probleme, wo dafür sorgten dass es so ist wie es ist.

Kommentar von DerHans ,

Wenn du tatsächlich aufstockend Grundsicherung erhältst, hättest du heute 404 € "zum Leben".

Wie das später aussieht weiß man ja nicht. Aber im Prinzip wird sich da nichts ändern.

Kommentar von derajax ,

Seit 1997 zählt die Schulzeit nicht mehr ab dem 16. sondern ab dem 17. Lebensjahr.

Kommentar von DerHans ,

Da steht ja auch Schulzeit NACH dem 16. Lebensjahr.

Kommentar von derajax ,

"Außerdem werden die ersten 5 Berufsjahre mindestens mit 75 % des allgemeinen Durchschnitteinkommens berücksichtigt."

Das gilt meines Wissens auch schon lange nicht mehr. Zeiten der Berufsausbildung werden gesondert bewertet. Nicht pauschal die ersten 5 Jahre.

Kommentar von mariohxddd ,

ohweia, ganz schön viel Halbwissen hier gerade. 

richtig ist, dass Schulzeit nach dem vollendeten 17. Lebensjahr (also ab dem 17. Geburtstag) rentenrechtliche Auswirkungen haben kann. Sie kann dazu beitragen, einen Rentenanspruch zu erwerben (zB Rente für langjährig Versicherte). 

wie derajax richtig festgestellt hat, werden Zeiten der Berufsausbildung in den ersten 5 Jahren NICHT mehr mit 75% des Durchschnittseinkommens bewertet. 

Da du aber während der Ausbildung Beiträge bezahlst, wird diese Zeit zwangsläufig in irgendeiner Form für die Rente berücksichtigt. Die Berücksichtigung erfolgt zum einen für den Erwerb eines Anspruchs, sowie zum anderen für die Rentenhöhe. Gegebenenfalls bekommst du sogar noch einen Zuschlag für diese Zeit, aber das hängt von komplizierten Durchschnittsberechnungen ab. 

Zur Entwicklung deiner Rente, markus1987, lässt sich zum heutigen Tag noch nicht viel sagen. Es kann viel passieren (Rechtsänderungen, neuer Job,...), sodass jede Prognose heute reine Spekulation wäre. Allerdings sieht es derzeit danach aus, als wäre deine Rente später nicht sehr hoch. 

Wenn die Höhe der Rente unter dem Niveau der Grundsicherung liegt, dann bekommst du mindestens den Betrag der Grundsicherung (Existenzminimum). 

Antwort
von eulig, 7

es ist richtig, dass man sich jetzt schon Gedanken darüber macht. allerdings lässt sich schwer eine Prognose stellen, was du später mal als Rente haben wirst.

zum einen hängt es davon ab, wie die du verdienst und damit wie hoch der Beitrag ist, der in die Rentenkasse geht. zum anderen ob du betriebliche Altersvorsorge abschließt.

und was in 30 oder 40 Jahren ist, weiß sowieso niemand. keiner kann abschätzen, was der Gesetzgeber sich bis dahin noch alles ausgedacht hat.

Antwort
von Konrad Huber, 3

Hallo markus1987,

Sie schreiben unter anderem:

Wie ist dass mit der Rente Noch fast nie einbezahlt?

Antwort:

Eigentlich ist die Antwort ganz einfach und logisch:

Wo nichts einbezahlt wird, kann auch nichts herausgeholt werden!

Es ist auch kein Geheimnis, daß die gesetzliche Rente eine Basisabsicherung darstellt und rechtzeitig durch private Vorsorge ergänzt werden sollte!

Daß es in Ihrer Lebensbiographie Jahre gab, die nicht so positiv verlaufen sind, das ist Privatsache!

Aber es ist nie zu spät, die Dinge anzupacken und wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

http://www.finanztip.de/altersvorsorge/

http://www.finanztip.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Antwort
von Kachada, 11

Du verschwendest eher Zeit und Energie damit, wenn du dir jetzt schon darüber Gedanken und Sorgen machst, wenngleich der allgemeine Rat der zusätzlichen Alters-Vorsorge  erteilt wird. Stelle dir lieber vor, wie du bald wieder eine Arbeit findest und deinen Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten kannst. Denn, wer weiß schon, was in 30 Jahren sein wird. Eventuell gibt es dann nur noch eine einheitliche Rente, die unabhängig davon ist, wieviel der einzelne eingezahlt hat. Und selbst wenn das nicht der Fall sein wird, wäre es ratsamer, sich damit nicht so sehr zu beschäftigen.

Kommentar von markus1987 ,

Mein vater hängt mir damit halt ständig in en Ohren. Aber ist ja klar, dass die Eltern wollen, dass man versorgt ist

Antwort
von cirius, 17

Es gibt in jedem Ort Rentenberater, die dir da weiterhelfen und neutral beraten. bei einer Bank wird man dir nur eine Zusatzrente etc. anbieten -- daher empfehle ich jemand neutrales

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