Frage von blerimisator, 147

Wie ist das zu verstehen mit der Drei-Einigkeit Gottes?

Hi Leute, Jesus sagte in Lukas 4,8 zum Satan du sollst nur Gott anbeten und ihm dienen. Und Er betete auch zum Vater. Wie ist das jetzt zu verstehen wen wir den Namen Jesu im Gebet erwähnen? Den z.B. Den Tag des Gerichts weiß auch nur der Vater. Kann mir das jemand erklären? Danke

Antwort
von Xpomul, 29

Die Juden hatten klar erkannt, dass Jesus von sich sagte, er sei Gott. Wegen dieser vorgeblichen Gotteslästerung wollten sie ihn auch steinigen. Er hätte dieses Missverständnis, wäre es denn eines gewesen, ganz leicht aufklären können. Das hat er aber nicht getan, denn dann hätte er die Unwahrheit gesagt.

Die Dreieinigkeit ist für das Geschöpf nicht zu verstehen, wie auch eine Maschine ihren Erbauer nicht verstehen kann. Der Schöpfer ist unendlich über uns. Kein Wunder, dass wir das nicht verstehen können.

Kommentar von 1445929 ,

Na klar können wir das verstehen 

Gott hat zeigt sich in 3 erscheinungsformen

Antwort
von generationsheal, Business, 34

Die Drei-Einigkeit Gottes wird sehr oft falsch verstanden. Gott ist Geist und wer vom Geiste Gottes erfüllt ist, ist Gottes Sohn/ Tochter.  Deshalb hat Jesus im allgemeinen immer vom Menschensohn gesprochen und nicht von sich als Person. Jesus hat sich nicht als Gott bezeichnet, sondern als den von ihm bestätigten Sohn der die Vollmacht hat in seinem Namen zu sprechen. Bereits die Juden hatten ihm Gotteslästerung vorgeworfen, was natürlich Unsinn war. Jesus hat sich in keinster weise für Gott gehalten, sonst hätte er nicht unzählige male zu ihm gebetet. Er selbst sagte, wer in meinem Namen zu Gott betet, der wird erhöht. Schon Moses hat gesagt, dass man nur den einen wahren Gott anbeten soll und niemanden sonst. Jesus hat das sogar noch bestätigt und gesagt, das er gekommen ist um das Gesetzt zu erfüllen und nicht um es abzuändern. Er sagte sogar, das Gottes Wort immer gelte und sich niemals ändern würde. Das Jesus nicht der einzige Sohn Gottes ist, hat Rom bzw die Römische Kirche nie akzeptiert, weil das die Machtverteilung im Reich gefährden würde. Jesus ist uns als Vorbild gesandt wurden. Nicht als Ersatz Gottes.

Übrigens kann man auch selbst von Gott hören. Eigentlich sollte man auf Gott hören und tun was er sagt.

Ein paar Bibelstellen die, dir Klarheit verschaffen werden:

„Wer Gott zum Vater hat, hört, was Gott sagt. Aber ihr hört es nicht, weil ihr ihn nicht zum Vater habt.“ (Johannes 8:47)

„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du
sollst dir kein Gottesbild anfertigen. Mach dir überhaupt kein Abbild
von irgendetwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer. Wirf dich nicht
vor fremden Göttern nieder und diene ihnen nicht.“ (2. Mose 20:3-5)

„Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die
Weisungen der Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen,
um sie außer Kraft zu setzen, sondern um sie zu erfüllen und ihnen volle
Geltung zu verschaffen. Ich versichere euch: Solange Himmel und Erde
bestehen, wird kein i-Punkt und kein Komma im Gesetz gestrichen. Das ganze Gesetz muss erfüllt werden.“ (Matthäus 5:17-18)

„Dann ging er noch ein paar Schritte weiter, warf
sich nieder, das Gesicht zur Erde, und betete: Mein Vater, wenn es
möglich ist, erspare es mir, diesen Kelch trinken zu müssen!Aber es soll
geschehen, was du willst, nicht was ich will.“ (Matthäus 26:39)

„Ich kann nichts von mir aus tun, sondern entscheide
als Richter so, wie ich den Vater entscheiden höre. Meine Entscheidung
ist gerecht, denn ich setze nicht meinen eigenen Willen durch, sondern
den Willen dessen, der mich gesandt hat.“ (Johannes 5:30)

[…] aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater

liebe. Darum handle ich so, wie es mir mein Vater aufgetragen hat.“

(Johannes 14:31)

„Unser Gott, dem wir gehorchen, kann uns zwar aus dem

glühenden Ofen und aus deiner Gewalt retten; aber auch wenn Er das

nicht tut: Deinen Gott werden wir niemals verehren und das goldene

Standbild, das du errichtet hast, werden wir nicht anbeten.“ (Daniel

3:17-

18)

Genaue Erklärungen und weitere Texte die dir helfen ein Leben im einklang mit Gott zu führen, findest du bei: generationshealing de oder com.

lg Jason Lauterbach

Kommentar von 1445929 ,

Jesus ist der Fleisch gewordene Gott 

Antwort
von Hauer20, 133

Was sagt die Bibel über Gott und Jesus . Jesus als gebürtiger und gläubiger Jude könnte die Katholische Trinität auch nicht Verstehen. Würde jemand, der die Bibel von vorn bis hinten durchliest, ohne die vorgefasste Meinung zu haben, es gebe eine Dreieinigkeit, von allein auf eine solche Idee kommen? Nein. Was der unbefangene Leser klar und deutlich erkennen kann, ist, dass Gott allein der Allmächtige und der Schöpfer ist, getrennt und verschieden von irgend jemand sonst, und dass Jesus ebenfalls getrennt und verschieden ist, ein erschaffenes Wesen, Gott untergeordnet, was selbst auf sein vormenschliches Dasein zustraf. Gott ist e i n e r, nicht drei DIE biblische Lehre, dass Gott e i n e r ist, wird Monotheismus genannt. Und L. L. Paine, Professor für Kirchengeschichte, weist darauf hin, dass der Monotheismus in seiner reinsten Form keine Dreieinigkeit zulässt: „Das Alte Testament ist streng monotheistisch. Gott ist ein einziges persönliches Wesen. Die Auffassung, dass darin eine Dreieinigkeit gelehrt wird, . . . ist völlig haltlos.“ Hat sich, als Jesus auf die Erde kam, am monotheistischen Glauben etwas geändert? Paine antwortet: „In dieser Beziehung gibt es keinen Bruch zwischen dem Alten und dem Neuen Testament. Die monotheistische Tradition wird weitergeführt. Jesus war ein Jude, er wurde von seinen jüdischen Eltern im Alten Testament unterwiesen. Seine Lehren waren zutiefst jüdisch; er brachte wohl ein neues Evangelium, aber keine neue Theologie. . . . Und der Schlüsseltext des jüdischen Monotheismus war auch seine Überzeugung: ‚Höre, o Israel: der Herr, unser Gott, ist e i n Gott.‘ “ Diese Worte stehen in 5. Mose 6:4. Die Jerusalemer Bibel gibt den Text wie folgt wieder: „Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, ist der einzige Jahwe!“ In diesem Vers hat das Wort „einzig“ (wtl.: „eins“) grammatikalisch keine näheren Bestimmungen, die eine Mehrzahl erkennen ließen, so dass es etwas anderes als nur e i n e Person anzeigen könnte. Der christliche Apostel Paulus deutete auch nicht an, dass sich dadurch, dass Jesus auf die Erde kam, in Bezug auf die Natur Gottes etwas änderte. Paulus schrieb: „Gott aber ist nur e i n e r“ (Galater 3:20; siehe auch 1. Korinther 8:4-6). In der ganzen Bibel wird viele tausendmal von Gott als e i n e r Person gesprochen. Wenn er spricht, spricht er als ein ungeteiltes Individuum. Die Bibel könnte in dieser Hinsicht nicht deutlicher sein. So erklärt Gott: „Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben“ (Jesaja 42:8). „Ich bin Jahwe, dein Gott . . . Du sollst keine anderen Götter haben als mich“ (2. Mose 20:2, 3, JB; lg

LG

Hauer20

Kommentar von KaeteK ,

Bist du ein Zeuge Jehovas? Ein  Tipp von mir: nicht vorkauen lassen, sondern selber unter Gebet lesen und Gott bitten, dass Er dir das Verständnis für Sein Wort schenkt. lg

Kommentar von Hauer20 ,

Bist du jemand der sich dazu hat hinreißen lassen das Wort Gottes zu verdrehen?

 Lass dich lieber vom Worte Gottes beeinflussen im Denken und vertrau nur dem gesagten von Jesus Christus.

DIE WAHRHEIT AUS DER BIBEL Jesus, der Sohn Gottes, behauptete nie, dass er Gott gleich oder Wesens eins mit seinem Vater sei. Vielmehr sagte er, er würde „zum Vater“ hingehen, und erklärte:„Der Vater ist größer als ich“ (Johannes 14:28). Bei einer anderen Gelegenheit sagte er: „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott“ (Johannes 20:17).

grüße

Kommentar von helmutwk ,

Gott ist e i n e r, nicht drei

Nur hast du offenbar noch nicht am Anfang der Bibel gelesen, wie es mit der Einheit Gottes bestellt ist. Denn sie wird durch eine menschliche Einheit abgebildet:

1.Ms 2,24 Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.

Und wenn du jetzt denkst, das wär kein Bild für Gott, dann erinnere dich:

1.Ms 1,26 Dann sprach Gott: »Nun wollen wir Menschen machen, ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist! Sie sollen Macht haben über die Fische im Meer, über die Vögel in der Luft, über das Vieh und alle Tiere auf der Erde und über alles, was auf dem Boden kriecht.«

27 So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau.

Wenn du dann noch forschst, wo jemand "wir" sagt und nur sich und niemand anders meint, dann findest du nur Beispiele, wo die entsprechende Aussage aus einer anderen Sprache (z.B. Persisch) ins Hebräische bzw. Aramäische übersetzt wurde.

Also schon dein erstes Argument hält einer biblischen Überprüfung nicht statt.

Und der Schlüsseltext des jüdischen Monotheismus war auch seine Überzeugung: ‚Höre, o Israel: der Herr, unser Gott, ist e i n Gott.‘

Interessantwerweise hat der jüdische gelehrte Maimonides (aka RaMBaM), als er diesen Satz erklärte, das mit "ein" übersetzte Wort duirch ein ähnliches Übersetzt. Im 5.Ms 6,3 steht das gleiche Wort wie in 1.Ms 2,24, bei Maimonides steht ein anderes Wort, das deutlicher betont, dass es uj eine monolithische Einheit geht.

Folgt also dein L.L. Pain jüdischer Philosophie mehr als der Bibel?

Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben“ (Jesaja 42:8)

Eben. Denn die Bibel sagt auch ganz klar, dass Jesus die Herrlichkeit Seines Vaters bekommen hat (siehe Jh 12,39-41; Mk 8,38). Du hast eine Stelle zitiert, die klar macht, dass Jesus JHWH ist und kein anderer, aber das war dir nicht bekannt, weil du die Verbindung zu den Stellen im NT nicht bemerkt hast.

Kommentar von Hauer20 ,

Helmutwk

Es tut mir sehr leid dass ich dir sagen muss, auf diesen geistigen durcheinander  in diesem  und weiteren  Kommentar mochte ich nicht  eingehen ( weiter unten).Was ich dir aber noch sagen möchte kannst du in Prediger 12,12-13 lesen.

12 Was irgendetwas außer diesen betrifft, mein Sohn, lass dich warnen: Des vielen Büchermachens (Kommentare) ist kein Ende, und sich [ihnen] viel zu widmen ist ermüdend für das Fleisch.

13 Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. 14 Denn der [wahre] Gott selbst wird jederlei Werk ins Gericht über alles Verborgene bringen im Hinblick darauf, ob es gut ist oder böse.

Einen schönen Abend noch

Kommentar von helmutwk ,

Es tut mir sehr leid dass ich dir sagen muss, auf diesen geistigen durcheinander  in diesem  und weiteren  Kommentar mochte ich nicht  eingehen

Geistiges Durcheinander?

Ich habe doch nur die Bibel zitiert. Lies in der Bibel nach, und du wirst sehen, dass es so ist wie ich sage.

Was irgendetwas außer diesen betrifft, mein Sohn, lass dich warnen: Des vielen Büchermachens (Kommentare) ist kein Ende

Der Wachtturm entspricht aber eher einem Buch. Kommentare hier entsprechen mehr der mündlichen Rede.

Kommentar von ella8 ,

Hey :) noch schnell zu "Jehova"
Durch die Vermischung der Vokale von adonai und der Buchstaben des tetragramms ist es zur folgeschweren Verlesung Jehova gekommen.

Kommentar von Ani77777 ,

1.Johannes 5,7

Kommentar von helmutwk ,

1.Jh 5,7 Es gibt also drei Zeugen:
8 den Geist, das Wasser und das Blut. Die Aussagen dieser drei Zeugen stimmen überein.

Hmm, könnte es sein, dass du das Comma Johanneum (CJ) zitieren wolltest? Das ist aber ein Zusatz zur lateinischen Bibel, der dann im 16.Jh auch in den Textus receptus kam. In Bibelausgaben mit zuverlässiger Textgrundlage ist das CJ nicht enthalten.

Was noch kein Argument gegen die Trinitätslehre ist. Martin Luther, der das CJ nie in seiner Bibelübersetzung drin hatte, war ja bekanntlich Zeit seines Lebens Trinitarier.

Antwort
von Abundumzu, 58

Hallo blerimisator

Willkommen in der immer größer werdenden Schar nachdenkender Menschen,  die vergeblich nach der Logik in der Lehre von einem dreieinigen Gott suchen.

Dabei ist die Logik so einfach:

Gott ist Gott,  der Vater  -   und Jesus ist Jesus,  der Sohn!

Du selbst lieferst  schon in Deiner Frage einige logische und  grundlegende Argumente, aus denen selbst  ein Laie erkennen kann, dass eine  Dreieinigkeit weder mit der Logik erklärbar noch mit der biblischen Lehre in Übereinstimmung  sein kann.

Und nun möchtest Du eine Erklärung, die diesen offenkundigen Widerspruch auflöst?  

Hier ist sie:  Die Bibel ist das Buch der Wahrheit, weil ihr Autor der Gott der Wahrheit ist (nachzulesen in Psalm 31:5 und Johannes 17:17.)  Daraus ergibt sich folgerichtig, dass alles, was der biblischen Lehre widerspricht  nicht
die Wahrheit sein kann. o.k.?

Daraus wiederum folgert als nächste Überlegung:  Wenn sich eine Lehre  - gemessen an biblischen Grundsatzaussagen  - als unwahr herausstellt, dann ist es eine Lüge!

Und da es  bei dem Thema „Gott“  (in jeder Religion)  um die zentrale Persönlichkeit in der Anbetung geht, führt jedwede Manipulation an den ursprünglichen und wahren Glaubensaussagen  zu einer zentralen Lüge  -  Richtig?

Um also das Übel an der Wurzel zu packen, sollte man tiefer forschen: 

Beispielsweise an diesem Punkt:

Wie lautete die allererste  schriftliche Offenbarung, mit der sich unser Schöpfer seiner Schöpfung vorgestellt hat?

„Ich bin Jehova, dein Gott,  . . .  Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.“  (Nachzulesen im 1ten Gebot in 2. Mose 20:2, 3)  

Vom Schöpfer persönlich auf Steintafeln geschrieben! (2. Mose 24:12)

Stellvertretend für die ganze Menschheit nahm seinerzeit das Volk Israel unter der Führung  Moses diese Präambel  des mosaischen Gesetzes entgegen.

Interessanter Weise ist sowohl der Inhalt als auch die Formulierung dieses  zitierten 1ten Gebotes zur Beantwortung  just Deiner  Frage, lieber blerimisator,  höchst aufschlussreich! 

Warum? 

Weil das Volk Israel,  dem damals diese  „heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden“ (Römer 3:2) geradewegs aus Ägypten kam. Sie waren mit der Hilfe Gottes der Sklaverei in diesem Pharaonenstaat entronnen. 
Ihnen gingen ähnliche Fragen wie Dir durch den Kopf - und sie mussten   - 
soweit es die Anbetung betraf   -  völlig und konsequent umdenken.

Dort im  Land ihrer „Knechtschaft“ gab es nämlich  Gottheiten in Hülle und
Fülle, denn Ägypten war ein überaus religiöses Land. Der Polytheismus
(Vielgötterei) war dort weit verbreitet. Jede Stadt und jede Ortschaft hatte
ihre eigene Gottheit, die den Titel „Herr der Stadt“ trug. Bspw. wurde im  Grab Thutmosis’ III. eine Liste gefunden, die Namen von etwa 740 Göttern enthielt (2. Mose 12:12). Häufig wurde der Gott als mit einer Göttin verheiratet dargestellt, von der er einen Sohn hatte, so dass sich „eine göttliche Triade oder Trinität ergab, bei der der Vater übrigens nicht immer das Haupt war,
sondern sich gelegentlich mit der Rolle des Prinzgemahls begnügen musste.

Vor dem Hintergrund einer solchen Welt voller selbstgemachter falscher Mehrfach-Gottheiten, stellte sich nun der  „allein wahre Gott“  (wie Jesus seinen Vater in Johannes 17:3 nennt)  der Schöpfer des  Himmels und der Erde   seinem Bundesvolk vor und macht als allererstes auf den deutlichen  Kontrast zwischen ihm und allen anderen Göttern aufmerksam.

Daher noch einmal das Zitat:  „Ich bin Jehova, dein Gott,  . . .  Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.“  (schon gar keine dreieinigen)

Auf diesen Text bezieht sich übrigens auch  Jesus Christus  in dem von Dir erwähnten Fall aus  Lukas 4,8.   Nach der Gute Nachricht Bibel  antwortete  er dem Satan damals  folgendes:  „In den Heiligen Schriften heißt es: ›Vor dem Herrn, deinem Gott, wirf dich nieder, ihn sollst du anbeten und niemand sonst!‹«

„Niemand sonst“  schließt ein, dass ein Christ weder Jesus noch ein  dreieiniger Gott oder sonstige Götter anbeten sollte.

Wer aber könnte denn wohl  ein Interesse daran haben, aus  der  einfachen
biblischen Wahrheit, wie sie in diesem 1ten Gebot festgelegt wurde, eine derart kunstvoll verschnörkelte Lüge von einem dreieinigen Gott zu  konstruieren?

Nun, wer war es denn, der am Anfang der Menschheitsgeschichte aus der einfachen und klaren  Wahrheit:  „ . . Ihr sollt nicht davon essen,  . .  damit ihr nicht sterbt‘,   wer hat denn  aus dieser klaren Wahrheit  mit der allerersten Lüge ein kunstvoll verschnörkeltes  „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben“ gemacht?  (1. Mose 3:2-5)

Und  welche von den beiden sich widersprechenden Ankündigungen hat
sich denn inzwischen als Wahrheit erwiesen?

Szenenwechsel . . .

Kommentar von Abundumzu ,

Szenenwechsel:

 In einer Auseinandersetzung mit Schriftgelehrten, die den einfachen und klaren Ausführungen Jesu seinerzeit nicht folgen mochten, hielt ihnen der Sohn Gottes entgegen:  „Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er [in Eden] begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist.  Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge."  (Johannes 8:44)

Niemand sonst als dieser „Vater der Lüge“ hat   -  seitdem er begann  -  ein vitales Interesse daran, die Wahrheit über den „allein wahren Gott und über den, den er ausgesandt hat, Jesus Christus“ zu verdrehen  - sogar so sehr zu verdrehen,  dass er   - wie Du es in Deiner Frage selbst erwähnst   -  von Jesus angebetet werden
wollte. 

Diesem hinterhältigen Widersacher Gottes ist völlig klar, dass jede von der Wahrheit  abweichende Form der Anbetung von dem Souverän des Universums missbilligt wird. Er setzt deshalb alles daran, die „ganze bewohnte Erde irrezuführen“, so wie das in der
Offenbarung 12:9 über ihn gesagt wird.

Bleibe also wachsam und falle nicht darauf rein.

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Dann möchtest Du noch wissen,  wie es zu verstehen ist,   wen
wir den Namen Jesu im Gebet erwähnen?

Dass grundsätzlich  nur der Vater angebetet werden soll  ist inzwischen    -   denke ich mal   -   in den obigen Zeilen belegt und geklärt.

Dennoch gehört es  zu einem Gebet, das  den  Empfänger auch  erreichen soll,  dass ein Christ die einzigartige und lebensrettende Rolle Jesu, der „seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen
viele gegeben hat“  (Markus 10:45) entsprechend  würdigt.  In Johannes 14:6 werden wir deshalb erinnert:   „Ich [Jesus Christus]  bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

Tatsächlich verdanken wir die einzigartige Aussicht, eines Tages ein wirkliches und nicht endendes Leben ergreifen zu dürfen,  zwar unserm Schöpfer und damit dem,  den „die wahren Anbeter mit Geist und Wahrheit anbeten werden“ (Johannes 4:23, 24),  doch ohne die selbstaufopfernde Mittlerrolle des Sohnes, wäre sowohl  diese Aussicht als auch der Zugang zum Vater für uns unerreichbar.

Deshalb erläutert Jesus einige Verse nach dem obigen Zitat  (in Johannes 14:13, 14) wie wir das praktisch umsetzen können.  Er sagt:  „. . . Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr [also] um etwas in meinem Namen bittet, will ich
es tun.“

Resümee:  Unsere  Gebete, die wir als „wahre christliche Anbeter“
an unseren „allein wahren Gott“  richten,  tragen wir „im Namen Jesu des Sohnes“ vor. Dann bewegen wir uns auf dem Weg, der sich aus den erwähnten biblischen Zitaten  ergibt. 
Hier noch einmal aneinandergereiht: Markus  10:45; Johannes 4:23, 24;  14:6, 13, 14;  17:3

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Zum Schluss das Ganze noch einmal zum Mitnehmen  -  im Taschenformat  – aus drei Blickwinkeln:

Erstens kommen die Wörter „Dreieinigkeit“, „Dreifaltigkeit“ oder „Trinität“ in der Bibel nicht vor.

Zweitens behauptete Jesus nie, Gott gleich zu sein. Vielmehr betete er Gott an (Lukas 22:41-44).

Ein dritter Aspekt betrifft das Verhältnis zwischen Jesus und seinen Nachfolgern. Auch nachdem er von den Toten auferweckt worden war und im geistigen Bereich existierte, nannte er sie „meine Brüder“ (Matthäus 28:10). Waren sie damit Brüder des allmächtigen Gottes? Natürlich nicht!  Doch durch ihren Glauben an Christus, Gottes
erstgeborenen Sohn, wurden auch sie Söhne Gottes, des Vaters (Galater 3:26).

Vielen Dank für Deine gescheite Frage und „Alles Gute“

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Antwort
von Ichthys1009, 16

Gott ist ein Geheimnis, das
man nur schwer mit Worten beschreiben kann. Vielleicht helfen dir
diese Gedanken über den dreieinigen Gott, ein wenig von diesem
Geheimnis zu verstehen:

TRINITÄT

Ein Gott - drei göttliche
Personen.

Juden haben Monotheismus.

Christen haben Monotheismus.

Muslime haben Monotheismus.

Warum nehmen Christen
dennoch

drei göttliche Personen an:

Vater, Sohn und Heiligen
Geist?

Gott ist Liebe und
Barmherzigkeit.

So sagt es der Tanach.

So sagt es die Bibel.

So sagt es der Quran.

Gott hat die Welt in
Freiheit geschaffen,

ohne Notwendigkeit.

Das glauben die Juden.

Das glauben die Christen.

Das glauben die Muslime.

Gott liebt,

ob es nun die Welt gibt oder
nicht.

Wenn es keine Welt gäbe,

würde Gott dennoch lieben.

Wen liebt Er,

wenn nicht die Welt?

Sich nur selber zu lieben,

ist zu wenig.

Liebe braucht ein Gegenüber,

Liebe braucht den anderen
als Person.

Deshalb glauben Christen,

dass Gott in sich selbst
drei Personen umfasst.

Alle drei Personen sind von
Ewigkeit.

Der ewige Vater liebt den
ewigen Sohn.

Der ewige Sohn liebt den
ewigen Vater.

Der Heilige Geist verbindet
Vater und Sohn in der Liebe.

In der Gemeinschaft der drei
göttlichen Personen

verwirklicht sich erst
Gottes allumfassende Liebe.

Antwort
von tauchfabrik1982, 16

Relativ einfach. Der Heilige Geist ist die Power die es uns erlaubt zu Gott Vater zu sagen. Er ist die Kraft, der Antrieb, die Dynamik in allem. Jesus ist praktisch der Weg zu Gott. Oder wie es schon in der Antike so schön heißt: "Deus est unus et trinus!".

GIbt übrigens auch den Tripple-Point. Bei einem ganz gewissen Druck und bei einer gewissen Temperatur kommt Wasser in allen drei Aggregatzuständen gleichzeitig vor. Ist vielleicht n bissel weit weggeholt, aber doch nicht an den Haaren herbeigezogen.

Antwort
von fricktorel, 10

Es gibt keine "Dreieinigkeit" Gottes (Jes.45,22).

Gott hat das Universum durch Sein "Wort" (Joh.1,1.14) erschaffen lassen (1.Mose 1,26; Kol.1,16), welches später zu Seinem Sohn wurde (Mt.1,18).

Die "Weltkirche" jedoch versucht mit allen Mitteln, die Menschheit von Gott abzuhalten (2.Kor.4,4; Offb.12,9), was ihr noch kurze Zeit gelingen wird.

Danach ihr Ende (Offb.14,18-20; 20,2).

Antwort
von chrisbyrd, 68

Wichtig ist dabei das Verständnis der Trinität (Dreieinigkeit) Gottes: Gott als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist (Gott als 3 Personen und doch eins; also Christen glauben an einen einzigen Gott).

Jesus Christus kam als Mensch in die Welt, er ist zugleich aber auch Gottes Sohn und damit Gott selbst (Gott in einer seiner 3 Personen). Deshalb ist es auch kein Widerspruch, wenn er mit Gott im Gebet spricht und dem Teufel aus dem Alten Testament zitiert, dass nur Gott allein angebet werden soll.

Man kann die Dreieinigkeit Gottes vielleicht mit drei Kreisen vergleichen, die sich in der Mitte überschneiden. Es sind drei Kreise, sie gehören aber zu einem Gesamtbild. Oder mit Wasser in seinen Aggregatszuständen: Wasser flüssig, als Eis oder als Dampf und trotzdem eben Wasser. Diese Beispiele erklären durchaus nur unzureichend und mit unserem begrenzten menschlichen Verstand, was Dreieinigkeit (Trinität) bedeutet. Aber vielleicht hilft dir das, dir vorzustellen, dass Gott gleich: Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist, also drei Personen und doch eins (also ein Gott) ist!

Nach der Bibel ist Jesus Gottes Sohn und damit Gott selbst in seiner Dreieinigkeit (Trinität; Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist). Über Jesus ist zu lesen:
Titus 2,13: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."

Hebräer 4,14: "Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so laßt uns festhalten an dem Bekenntnis!"

2. Petrus 1,1: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

Jesus hat über sich selbst gesagt, dass er und Gott eins sind (Johannes 10,30).

Johannes beschreibt am Beginn seines Evangeliums, dass Jesus sogar der Schöpfer der Welt ist: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen" (Johannes 1,1-4).

»Das Wort« (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus *(vgl. 1. Johannes 1,1; Offb 19,13).

In der Schöpfungsgeschichte kommen nicht nur Gott, Jesus (das Wort) vor, sondern auch der Heilige Geist: "Der Geist Gottes schwebte über den Wassern (1. Mose 1,2b).

Der Jünger Thomas bekennt Jesus als “mein Herr und mein Gott” (Johannes 20,28). Jesus korrigiert ihn nicht.

In Hebräer 1,8 sagt der Vater von Jesus: “Aber von dem Sohn heißt es: ‘Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit’ und ‘das Zepter der Gerechtigkeit ist seines Reiches Zepter.’”

In Offenbarung unterweist ein Engel den Apostel Johannes, nur Gott anzubeten (Offenbarung 19,10). Mehrere Stellen der Heiligen Schrift bezeugen, dass Jesus Anbetung empfängt (Matthäus 2,11; 14,33; 28,9.17; Lukas 24,52; Johannes 9,38). Niemals weist er Menschen zurecht, dass sie ihn anbeteten. Wäre Jesus nicht Gott, hätte er ihnen gesagt, ihn nicht anzubeten, so wie es der Engel in der Offenbarung tat. Es gibt viele andere Stellen der Heiligen Schrift, welche die Gottheit Jesu bezeugen.

Der wichtigste Grund für die Gottheit Jesu ist, dass sein Tod nie für die Sünden der ganzen Welt ausreichende Sühnung sein könnte, wenn er nicht Gott wäre. Nur Gott konnte ein solch unendlich großes Strafmaß begleichen. Nur Gott konnte die Sünden der Welt auf sich nehmen, sterben, auferstehen und damit seinen Sieg über Sünde und Tod beweisen.

Antwort
von viktorus, 14

Du bist nahe an der Wahrheit (Joh.17,17) !

Im Gebet darf man sicher auch "Jesu" erwähnen (Kol.3,17).

Es gibt keine "Dreieinigkeit Gottes", denn das ist eine Erfindung des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9), der sein "Amt" in Bälde verlieren wird (Offb.20,10).

Damals als "Mensch" wusste Jesu noch nicht, wann das "Ende" kommen wird, aber jetzt sitzt er an der Seite seines Vaters und weiß sicher auch darüber näheres...

Antwort
von Elisamaus55, 88

Also erst einmal, es gibt keine Dreieinigkeit wie es heut zu tage fast in jeder Kirche unterrichtet wird, dies wurde von den Meschen hinzugefügt/interpretiert. Und letztendlich in verschiedenen Konzilien/Synoden entschlossen (also das sagte nicht Gott, das sagte der Mensch!!)

Die Bibel (Luther 1912) sagt eindeutig das Gott nicht aus drei Personen besteht sondern:

5.Mose Kapitel 6, Vers 4: Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger HERR

Jesaja Kapitel 44, Vers 6: So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR Zebaoth: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott

Markus Kapitel 12, Vers 32:  Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrlich recht geredet; denn es ist ein Gott und ist kein anderer außer ihm.

Zum Geist, es ist ein Teil Gottes (aber nicht Gott!), wir sind ja auch nicht unsere Gedanken (Seele), es ist ein Teil von uns aber wir sind Menschen nicht unsere Gedanken:

1.Mose Kapitel 1, Vers 27:Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.

1.Mose Kapitel 2, Vers 7: Und Gott der HERR machte den Menschen aus einem Erdenkloß, und blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele.

1. Korinther Kapitel 3, Vers 16: Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

1. Korinther Kapitel 6, Vers 19: Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst.

Und nun zum Sohn Yeshua oder besser bekannt als Jesus:

Er ist ebenfalls ein Teil Gottes aber auch nicht Gott selbst, er trägt ein Teil Gottes in sich (die Wahrheit und Liebe Gottes), so wie alle Menschen die ihn erkannt haben als das was er ist und ihn lieben:

Matthäus Kapitel und Vers 16: Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! 

Johannes Kapitel 6, Vers 69: und wir haben geglaubt und erkannt, daß du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.

1. Johannes Kapitel 4, Vers 15: Welcher nun bekennt, daß Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 

Er betet zum Vater, was zeigt das er nicht Gott sein kann:

Markus Kapitel 1, Vers 35: Und des Morgens vor Tage stand er auf und ging hinaus. Und Jesus ging in eine wüste Stätte und betete daselbst

Lukas Kapitel 5, Vers 16: Er aber entwich in die Wüste und betete

Matthäus Kapitel 14 , Vers 23: Und da er das Volk von sich gelassen hatte, stieg er auf einen Berg allein, daß er betete. Und am Abend war er allein daselbst.

Abschließend noch zu sagen ein Mensch besteht aus drei Komponenten
Körper, Geist und Seele, die Seele ist das unsterbliche eines Menschen was man auch das Leben nennt, der Geist ist das wo mit wir Informationen verarbeiten und womit uns es möglich ist mit Gott zu kommunizieren, der Körper ist der Tempel für Geist und Seele. Und ausschließlich alle drei Komponenten machen uns zu einem individuellen Menschen.

Ich hoffe du kannst damit was anfangen, bzw es bringt dich auf irgendeiner art und weise weiter....

Alles alles gute für Dich 

Kommentar von Eselspur ,

Verwendest du deshalb immer eine mehr als 100 Jahre Übersetzung, weil du meinst, so deine veralteten Ansichten besser belegen zu können?

Kommentar von Elisamaus55 ,

Und mir unterstellen zu sticheln ^^, immer schön an die eigene Nase fassen :)

https://www.gutefrage.net/frage/an-alle-christen-die-erfahrung-mit-klartraeumen-...

Kommentar von KaeteK ,

Zeuge Jehova?

Kommentar von Hauer20 ,

Du stellst dir aber ein schlechtes Zeugnis aus. Aber nach allem was ich so in deinen Einlassungen lese, ist leider zu erkenne, das du das nicht besser gelernt hast. 

Kommentar von Elisamaus55 ,

Lieber Hauer20, weißt du eigentlich das eure "Bibel" einige Verse einfach weg lässt? Da kann man doch gar nicht richtig das Wort Gottes verstehen, vielleicht bist du deshalb der Meinung das ich kein gutes Zeugnis ablege. Ich wünsche dir das du mal die normalen Bibeln mit der vom Wachturm vergleichst dann kannst du vielleicht auch die richtigen Schlüsse ziehen, Alles gute für dich

Kommentar von helmutwk ,

Lieber Hauer20, weißt du eigentlich das eure "Bibel" einige Verse einfach weg lässt?

Die NWÜ der "Zeugen Jehovas" lässt Verse weg?

Oder hast du eine Bibel, in der die im Mittelalter oder sogar noch später in den Bibeltext eingedrungen Zusätze im Bibeltext stehen geblieben sind?

Kommentar von Hauer20 ,

Elisamaus55

Lider,leider hast du deine Unkenntnis mal wider unter beweiß gestellt. Belege doch mal deine Ausführungen.

schönen Abend noch.

Kommentar von helmutwk ,

Die Bibel (Luther 1912) sagt eindeutig das Gott nicht aus drei Personen besteht

Leider hast du vergessen, eine Stelle anzugeben, aus der das hervorgeht.

5.Mose Kapitel 6, Vers 4: Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger HERR

Diese Stelle betätigt die Aussage der Trinitätslehre, dass Vater, Sohn und Geist ein einziger Gott sind (Dreieinigkeit).

Jesaja Kapitel 44, Vers 6: So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR Zebaoth: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott

In Zusammenhang mit Of 1,17 bestätigt diese Stelle die Aussage der Trinitätslehre, dass Jesus Gott ist, denn Er ist der Erste und der Letzte.

1.Mose Kapitel 1, Vers 27:Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.

Diese Stelle bestätigt die Aussage der Trinitätslehre, dass es in Gott mehr als eine Hypostase gibt. Zumal ja Gott unmittelbar davor von "wir" spricht".

Er ist ebenfalls ein Teil Gottes aber auch nicht Gott selbst

Das klingt doch fast wie die Aussagen der Trinitätslehre über Jesus als die zweite Hypostase der Dreieinigkeit. Es fällt mir schwer, da einen wichtigen Unterschied zu sehen.

Er betet zum Vater, was zeigt das er nicht Gott sein kann:

Gott kann sich auf den dreifaltigen Gott beziehen, oder auf den Vater. Im NT wird der Vater typischerweise Gott und Jesus JHWH (kyrios auf Griechisch) genannt. Deshalb kann Jesus auch Gott genannt werden (1.Jh 5,20).

Wenn du also der Trinitätslehre größtenteils zustimmst, wieso formulierst du dann so, als ob du dagegen bist?

Kommentar von Elisamaus55 ,

Also auf ein neues nur für euch helmutwk und hauer20, 

Ich habe die Dreieinigkeit wiederlegt, nicht zugestimmt! Wenn ihr meinen Text richtig gelesen hättet bzw meine Zitate aus der Bibel dann hättet ihr das nicht nur verstanden, sondern hättet euch eure Kommentare gespart.

Aber noch ein paar Verse um zu zeigen wie unsinnig die Dreieinigkeit ist:

Markus Kapitel 10, Vers 18:Aber Jesus sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.

Markus Kapitel 13, Vers 32:  Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, weder die Engel, die im Himmel sind, noch der Sohn, sondern nur der Vater.

1. Timotheus Kapitel 2, Vers 5: Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,

Johannes Kapitel 14, Vers 28: Ihr habt gehört, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich gesagt habe: "Ich gehe zum Vater"; denn der Vater ist größer als ich.

Johannes Kapitel 17, Vers 3: Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.

Johannes Kapitel 20, Vers 17: Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

Kommentar von Hauer20 ,

Hallo elisamaus55

Also, mit deinem Beitrag zur Dreieinigkeit bin ich

einverstanden,

es scheint mir hir sind missverständnise entstanden,weil keine namen in meinen Kom. angegeben sind.

Also erst einmal, es gibt keine Dreieinigkeit wie es heut zu tage fast in jeder Kirche unterrichtet wird, dies wurde von den Menschen hinzugefügt/interpretiert. Und letztendlich in verschiedenen Konzilien/Synoden entschlossen (also das sagte nicht Gott, das sagte der Mensch!!)
Lieber Hauer20, weißt du eigentlich das eure "Bibel" einige Verse einfach weg lässt?

Deine aussagen zur NWÜ widerspreche ich. 

Diese Übersetzung ist mithin eine der genauesten in unserer Deutschen Sprache. Zu deiner Info. Ich benutze einige Deutschsprachige Übersetzungen um mich gut zu informieren. Die Glaubenslehren der Zeugen Jehova zu erläutern ist es nicht erforderlich nur eine bestimmte Übersetzung zu gebrauchen. Die ZJ arbeiten immer gern mit den Bibeln die die Menschen zuhause haben.

Lieber Hauer20, weißt du eigentlich das eure "Bibel" einige Verse einfach weg lässt?

Ich hatte dich ja gebeten mir zu zeigen wo etwas ,,weg gelassen" sein sollte. Keine Antwort?

Kommentar von Elisamaus55 ,

Hauer20, als Grundlage die Wachtturm Bibel online:

http://wol.jw.org/de/wol/h/r10/lp-x

Es fehlen:

Matthäus 17: 21; 18:11; 23:14

Markus 7:16; 9:44 und 46; 11:26; 15:28 

Lukas 17:26; 23:17

Johannes 5:4

Apostelgeschichte 8:37; 15:34;  24:7;  28:29

Römer 16: 24

Da auch klar in der Bibel steht, bitte ich dich nur bei einer normalen Ausgabe zu bleiben und den Wachtturm zu überdenken:

5.Mose Kapitel 4, Vers 2 :  Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf daß ihr bewahren möget die Gebote des HERRN, eures Gottes, die ich euch gebiete.

5.Mose Kapitel 13, Vers 1: Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten, daß ihr darnach tut. Ihr sollt nichts dazutun noch davontun.

Sprüche Kapitel 30, Vers 6: Tue nichts zu seinen Worten, daß er dich nicht strafe und werdest lügenhaft erfunden. 

Kommentar von helmutwk ,

Von den Versen, die du aufzählst, wirst du nur Lk 17,26 in normalen Bibelübersetzungen finden.

Alle anderen sind Zusätze zum urprünglichen Bibeltext. Bei allen Versen aus Markus kam dies offenbar daher, dass jemand Mk mit Mt bzw. Lk verglichen  hat, und dann meinte, dass in Mk ein Fehler drin ist, weil da was im Vergleich zu den andren Evangelien fehlt.

Sprüche Kapitel 30, Vers 6: Tue nichts zu seinen Worten

Genau deshalb fehlen diese Verse in den textkritischen Urtextausgaben: weil der Textus Receptus da was hinzugefügt hatte. Durch Abschreibefehler oder so ähnlich, das war keine gezielte Verfälschung.

Und leider gibt es Leute, die sich an die fehlerhafte Version so gewöhnt haben, dass sie entsprechende Korrekturen für Verfälschungen halte,

Von dem, was du aufgezählt hast, sind die Übersetzungsfehler der NWÜ zu unterscheiden. Die sind erkennbar tendenziös, also mit hoher Wahrscheinlichkeit Absicht.

Kommentar von helmutwk ,

Ich habe die Dreieinigkeit wiederlegt

LOL, du zitierst Bibelstellen, die konkrete Aussagen der Trinitätslehre bestätigen, und das nennst du widerlegen?

Markus Kapitel 10, Vers 18:Aber Jesus sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.

Das ist falsch übersetzt. So viel Griechisch kann ich, um zu sehen, dass es heißt: Niemand ist gilt als einzig Gott allein.

Markus Kapitel 13, Vers 32:  Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, weder die Engel, die im Himmel sind, noch der Sohn, sondern nur der Vater.

Ja und, wo ist da ein Widerspruch zur Trinitätslehrte?

1. Timotheus Kapitel 2, Vers 5: Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus

Nun, di9er Trinitätslehrte sagt auch, dass Jesus wirklich (traditionelle Übersetzung: "Wahrer") Mensch ist. Schon wieder bestätigst du eine Aussage der Trinitätslehre, Wo bleibt die angekündigte Widerlegung?

Johannes Kapitel 14, Vers 28: Ihr habt gehört, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich gesagt habe: "Ich gehe zum Vater"; denn der Vater ist größer als ich.

Nenne doch mal ein trini9tarisches Bekenntnis, das dem widerspricht! Ich weiß nur, dass die Trinitätslehre u.a. besagt, dass der Sohn vom Vater ausgeht, Und der Geist vom Vater [und je nach Version auch vom Sohn] - daraus folgt doch schon, dass der Vater größer ist.

Johannes Kapitel 17, Vers 3: Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.

Auch das steht in der Bibel:

1.Jh 5,20 Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns die Augen geöffnet hat16, damit wir den erkennen, der die Wahrheit ist. Mit ihm, dem wahren ´Gott`, sind wir verbunden, ´weil` wir mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden sind. Dieser ist selbst der wahre Gott; er ist das ewige Leben.

Und hast du nicht gelesen, wie ich da die Uminterpretation von Hauer widerlegt habe?

Johannes Kapitel 20, Vers 17: Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

Da Jesus nicht nur wahrer Gott ist, sondern auch /(anderes als es der antitrinitarische Doketismus behauptet) auch wahrer Mensch, ist der Vater auch Jesu Gott.

Also jetzt habe ich alle "Argumente" von dir angeschaut, und bei jeder Bibelstelle kommt raus, dass nicht gegen die Trinitätslehre spricht, ja es sich teilweise sogar um Argumente gegen antitrinitarische Lehrten handelt (die eben nur auf andere Weise als du von der Trinität abweichen). Aber mit der halben Bibel lässt sich die Trinitätslehre leicht "widerlegen", insbesondere wenn mensch die andere Hälfte für die Trinitätslehre hält und nicht die gesamte Trinitätslehre.

Antwort
von 666Phoenix, 20

Wie ist das zu verstehen mit der Drei-Einigkeit Gottes?

Das ist für normal denkende Leute nicht zu verstehen! Und nur zur Info: ich bin kein ZJ!

Antwort
von JTKirk2000, 68

Dass die 3, also der Vater, der Sohn und der Heilige Geist ein Wesen sind, ist mit vielen Stellen im Neuen Testament im offenen Widerspruch. Ein paar Beispiele hast Du ja schon genannt. Weitere sind beispielsweise dass der Vater bei der Taufe Christi und bei dessen Verklärung sein Wohlgefallen über seinen Sohn zum Ausdruck gebracht haben soll, was in 3 der 4 Evangelien steht, dass der Sohn oft vom Vater sprach und (wie Du schon erwähnst) im Gebet zu ihm, und dass er mit dem Vater lediglich so eins ist, wie alle Christen eins sein sollen, also nicht wesenseins, sondern einig. 

Dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist ein Gott seien, ist nicht biblisch begründet, sondern lediglich eine Erfindung der römisch katholischen Kirche. Zeugen Jehovas haben, meines Wissens nach, dazu eine eigene Vorstellung, die meinem Verständnis nach auch etwas, aber nicht so sehr wie die Dreieinigkeitsvorstellung allgemein, abwegig ist. Ich selbst bin aber kein ZJ, nur für den Fall, dass diese Frage aufkommt.

Kommentar von KaeteK ,

sondern lediglich eine Erfindung der römisch katholischen Kirche.

falsch, Christen glauben das - ich bin nicht katholisch, aber ich kenne meine bibel :-)

Kommentar von JTKirk2000 ,

falsch, Christen glauben das - ich bin nicht katholisch, aber ich kenne meine bibel :-)

Dann solltest Du Deine Bibel vielleicht noch einmal lesen, ohne zu interpretieren. Hier ein paar Lesevorschläge, die ich bereits in einer Antwort zu einer anderen Frage geschrieben habe: 

- Bei der Taufe Jesu Christi drückt der Vater sein Wohlgefallen aus, indem er aus dem Himmel spricht (vgl. Matthäus 3,17; Markus 1,11; Lukas 3,22)

- Bei der Taufe Jesu Christi erscheint der Heilige Geist in Gestalt einer Taube (vgl. Matthäus 3,16; Markus 1,10; Lukas 3,22; Johannes 1,32)

- Bei der Verklärung Jesu Christi drückt der Vater auf dieselbe Weise, wie bei der Taufe Jesu sein Wohlgefallen aus (vgl. Matthäus 17,5; Markus 9,7; Lukas 9,35). In den letzteren beiden Stellen geht nur nicht mit Worten hervor, dass der Vater sein Wohlgefallen zum Ausdruck bringt.

- Jesus sagte, laut der Bibel, dass die Jünger eins mit ihm sein sollen, wie er eins mit dem Vater ist, sind also zumindest auch seine Jünger ein Wesen mit ihm und Gott? Eher naheliegend ist wohl, dass damit Einigkeit gemeint ist, aber nicht, dass sie ein Wesen sind. (vgl. Johannes 17,21-23)

- Jesus betete laut der Bibel zum Vater. Wieso sollte er das tun, wenn er wesenseins mit dem Vater wäre? (vgl. Matthäus 26,39-44; 27,46; Markus 14,35-39; 15,34; Lukas 22,42-44; 23,34; 23,46; Johannes 17,1-26

- Jesus sagte laut der Bibel, dass nur der Vater den Zeitpunkt kennt, wann Jesus wiederkehrt. Wären sie wesenseins, hätte er es auch wissen müssen (vgl. Matthäus 24,36; Markus 13,32)

- Jesus belehrte seine Jünger laut der Bibel, dass sie zum Vater beten sollen, was er selbst dann getan hat, als er bereits auferstanden war (vgl. Johannes 16,23-26; Offenbarung 22,8-16)

Dahingegen gibt es meines Wissens nur zwei Textstellen, die dem vielleicht entgegen stünden:

- Jesus sagte laut der Bibel, dass der Vater und er eins seien. (vgl. Johannes 10,30) Diese Aussage wird im oberen 4. Punkt mehr als relativiert, was die Ansicht betrifft, dass sie wesenseins seien. Nahe gelegt wird dadurch eher, dass sie einig sind.

- Von Jesus wird im Anfang des Johannesevangeliums gesagt, dass er das Licht und das Leben der Welt ist und dass durch ihn alles geschaffen wurde, aber das bedeutet noch lange nicht, dass er der Vater ist.  

Quelle: https://www.gutefrage.net/frage/warum-akzeptieren-die-zeugen-jehovas-als-eine-de...

falsch, Christen glauben das - ich bin nicht katholisch, aber ich kenne meine bibel :-)

Genau genommen glauben Anhänger der Lehre von Athanasius das, die ursprünglich christliche Lehre, soweit man diese als ursprünglich bezeichnen kann, wird allerdings als Arianismus bezeichnet und wurde lange Zeit verdrängt.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Sorry, mir ging eben die Zeit aus, um unten noch schnell ein Zitatfenster einzufügen. Deinen Text dürftest Du allerdings trotzdem noch erkennen.

Kommentar von helmutwk ,

- Jesus betete laut der Bibel zum Vater. Wieso sollte er das tun, wenn er wesenseins mit dem Vater wäre?

????

Wir beide sind auch Wesenseins (wir sind beides Menschen), aber warum reden wir mirteinander?

Im Übrigen sehe ich nicht, wieso die biblische Bestätigung der Aussage der Trinitätslehre, dass Vater, Sohn und Geist jeweils voneinander verschieden sind, gegen die (der Bibel entnommene) Aussage der Trinitätslehre sprechen soll, dass sie alle Gott (bzw. JHWH) sind.

Wieso versuchen so viele Leute, die Trinitätslehre dadurch zu widerlegen, indem sie diese Lehre teilweise biblisch belegen?

Dahingegen gibt es meines Wissens nur zwei Textstellen, die dem vielleicht entgegen stünden:

Nun, dass die vorher genannten Stellen nicht der Aussage entgegenstehen, dass Jesus Gott ist, wissen wir schon seit über 1800 Jahren. Aber gegen deine Interpretion dieser Stellen gibt es durchaus Bibelstellen:

Jesus hat den höchsten Namen (JHWH) bekommen (Ph 2,9), er ist derjenige JHWH, vor dem sich alle Knie beugen werden (Ph 2,11; Jes 45,23).

Jesus ist der wahre Gott (1.Jh 5,20). In als HERR und Gott zu bezeichnen ist Glaube (Jh 20,28-29).

Schon die Aussage, dass Jesus der Sohn Gottes ist, bedeutet logisch, dass er wesensgleich mit dem Vater ist (Jh 5,17; vgl. Jh 1,1).

Und so weiter ... in anderen Beiträgen hier habe ich z.T. andere Stellen angeführt.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wir beide sind auch Wesenseins (wir sind beides Menschen), aber warum reden wir mirteinander?

Wesenseins heißt ein Wesen, also dasselbe Wesen. Ist es nun deutlich genug?

Wieso versuchen so viele Leute, die Trinitätslehre dadurch zu widerlegen, indem sie diese Lehre teilweise biblisch belegen?

Weil die Trinität, also die Behauptung, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist ein Wesen seien, entgegen den klaren Aussagen der Bibel steht.

Aber gegen deine Interpretion dieser Stellen gibt es durchaus Bibelstellen:

Im Gegenteil. Man braucht gar nicht interpretieren, denn die Aussagen in der Bibel sind klar genug. Ich interpretiere nicht, sonder ich lese. Das ist offenbar ein Unterschied zu jenen, die tatsächlich glauben, dass die Dreieinigkeit wahr ist. Im Übrigen heißt es Interpretation.

Jesus hat den höchsten Namen (JHWH) bekommen (Ph 2,9), 

Dagegen habe ich nichts einzuwenden.

vor dem sich alle Knie beugen werden (Ph 2,11; Jes 45,23).

Dagegen jedoch schon. Als Johannes während der Offenbarung sich vor Christus verbeugen wollte, der sich danach erst als solcher ihm gegenüber offenbarte (vorher hielt er ihn einfach für einen Engel - vgl. Offenbarung 22,7-17), sagte er, dass Johannes nicht ihn, sondern allein Gott anbeten solle (vgl. Offenbarung 22,9). Außerdem steht in der Offenbarung des Johannes, dass Christus zu Beginn des Millenniums zurückkommen werde (vgl. Offenbarung 1,7), Gott kommt jedoch erst am Ende des Millenniums, wo es heißt, "seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen" (siehe Offenbarung 21,3). 

Schon die Aussage, dass Jesus der Sohn Gottes ist, bedeutet logisch, dass er wesensgleich mit dem Vater ist (Jh 5,17; vgl. Jh 1,1).

Wesensgleich bedeutet nicht wesenseins. Wesensgleich ist gleich einem anderen zu sein. Wesenseins bedeutet jedoch ein und dasselbe zu sein.

Kommentar von helmutwk ,

Wesenseins heißt ein Wesen, also dasselbe Wesen. Ist es nun deutlich genug?

Du nimmst Ausdrücke aus Dokumenten, die die Trinitätslehre enthalten,, und deutest diese Ausdrücke um. Wesenseins heißt nicht dasselbe Wesen, sondern das gleiche Wesen.

Weil die Trinität, also die Behauptung, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist ein Wesen seien, entgegen den klaren Aussagen der Bibel steht.

Ich nehme an, mit "ein Wesen" meinst du das, was in trinitarischen Diskussionen meist eine Person genannt wird. Nun, die Lehrte, dass Vater, Sohn und Geist eine Person seien, wird als Modalismus abgelehnt, weil sie der Trinitätslehre widerspricht. Nenne bitte nicht etwas "Trinitätslehre", was von Trinitatiern als Irrlehre verworfen wurde.

Man braucht gar nicht interpretieren, denn die Aussagen in der Bibel sind klar genug.

Ich finde auch, dass die Aussagen der Bibel, dass Jesus JHWH ist, klar genug sind.

Dagegen jedoch schon.

Du hast also dagegen etwas einzuwenden:

Ph 2,10 Vor Jesus müssen alle auf die Knie fallen – alle, die im Himmel sind, auf der Erde und unter der Erde;

11 alle müssen feierlich bekennen: »Jesus Christus ist der Herr

[JHWH]

!« Und so wird Gott, der Vater, geehrt.

Als Johannes während der Offenbarung sich vor Christus verbeugen wollte

Wie kommst du darauf, dass es Christus war?

Als Johannes sich vor Christus niederwarf (Og 1,17), hat Jesus das nicht verboten. Und als Thomas dies tat und Jesus als HERR und Gott bezeichnete, da hat Jesus das Glauben genannt.

Auch hat Jesus selber gesagt, dass jeder den Sohn genauso ehren soll wie den Vater (Jh 5,23).

In Of 22,8 kann es nicht Jesus gewesen sein, denn sich vor Jesus so niederzuwerfen wie vor dem Vater ist ja gerade der Wille Gottes.

Kommentar von helmutwk ,

Danke JTKirk, für deine Verteidigung der Trinitätslehre

Du hast deutlich den Unterschied zwischen Modalismus (Jesus=Vater) und Trinitätslehre (Jesus und Vater zwei Hypostasen in einer Gottheit) unterschieden, und die entsprechenden Bibelstellen dazu genannt. wegen denen Trinitarier den Modalismus ablehnen. Dafür danke.

Dahingegen gibt es meines Wissens nur zwei Textstellen, die dem vielleicht entgegen stünden:

Och, da gibt es mehr.

  • Jesus wird wie Sein Vater Herr (=JHWH) genannt, schließlich hat Er diesen Namen erhalten (Ph 2,9)
  • Jesus sagt den Jüngern, dass sie zu Ihm beten sollen (Jh 14,14)
  • Jesus sagt, dass Er die gleiche Ehre bekommen muss wie Sein Vater (Jh 5,23)
  • Aussagen über den Vater sind oft auch Aussagen über den Sohn. Beide sind der wahre Gott (Jh 17,3; 1.Jh 5,20) der Vater hat Jesus auferweckt (Apg 2,24 etc.) und Jesus ist auferstanden (Mk 16,9 etc.), um mal einige Beispiele zu nennen.

die ursprünglich christliche Lehre, soweit man diese als ursprünglich bezeichnen kann, wird allerdings als Arianismus bezeichnet

Der Arianisismus widerspricht der Bibel in etlichen Punkten, etwa wenn er behauptet, dass Jesus einen Anfang hatte, obwohl Er ohne Anfang ist (Hbr 7,3; Jh 1,1). Wie du darauf kommst, das so was "ursprünglich" war, verstehe ich nicht. Zumal das Wort "Trinitäts" (lat. trinitas, in Abgrenzung von trias) älter ist als Arius und seine Lehre.

Kommentar von 666Phoenix ,

helmut und JTK

Solche Spitzfindigkeiten in Eurer Diskussion können nur kranke Hirne ersinnen! Sie beweisen, wie abartig, vielschichtig und kontrovers die Bibel interpretiert werden kann und wird! 

Danke für diese, schon lange erkannte Wahrheit!

Antwort
von Ani77777, 34

damit hatte ich auch Probleme. 

Es ist ein Gott in drei Persönlichkeiten, die sich gegenseitig nicht wiedersprechen.

Unser Kopf kann sich das nicht vorstellen, wir haben so ein Gefühl das der Vater Jesus beneidet oder andersrum aber das passiert nicht.

Kommentar von Ani77777 ,

1.Johannes 5,7

Antwort
von KaeteK, 58

Ich habe dir einen Link, aber denke, für dich trotzdem nicht einfach. In dem Link sind Bibelstellen - lies sie, bete darüber und überlass es dem Herrn, was  Er daraus macht. Für mich war das nie ein Problem. Wenn man täglich in Seinem Wort liest, kommt man immer wieder an Bibelstellen, wo ganz eindeutig die Gottheit des Herrn Jesus erkennbar wird.

Hier der Link. http://www.soundwords.de/artikel.asp?id=544

Auf dieser Seite findest du weiter unten noch zusätzliche Beiträge zu diesem Thema. Bete, dass der Herr dir das Herz für Sein Wort öffnet lg

Antwort
von demitrios, 58

Wie bereits hier schon ausgeführt:

Eine "Dreieinigkeit" lehrt die Bibel nicht.

Schon das Wort Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit oder Trinität gibt es in der Bibel nicht.

Jesus hatte einen Anfang, Gott hatte keinen Anfang, ist ewig: Kolosser 1:15, Elberfelder: „welcher das Bild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Schöpfung“

Offenbarung 3:14, Elberfelder: „Und dem Engel der Versammlung in Laodicäa schreibe: Dieses sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:“

Timotheus 1:17: Dem König der Ewigkeit nun, dem unvergänglichen, unsichtbaren, dem alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit für immer und ewig. Amen.

Was sagte aber Jesus selbst über seine Stellung gegenüber Gott?

Einige Bibelstellen mit Aussagen Jesu, die einer Dreieinigkeit widersprechen:

Mat. 26:39: „Er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ (Luther: Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!) (Wenn der Vater und der Sohn keine unterschiedlichen Personen wären, dann hätte ein solches Gebet keinen Sinn gehabt. Jesus hätte zu sich selbst gebetet, und sein Wille wäre zwangsläufig der Wille des Vaters gewesen.)

Joh. 8:17, 18: Jesus antwortete den jüdischen Pharisäern: „Auch in eurem Gesetz heißt es: Erst das Zeugnis von zwei Menschen ist gültig. Ich bin es, der über mich Zeugnis ablegt, und auch der Vater, der mich gesandt hat, legt über mich Zeugnis ab.“ (Hier sprach Jesus eindeutig von sich selbst als einer vom Vater getrennten und verschiedenen Person.)

Markus 13:32: „Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.“ Mat. 20:20-23: „…Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat.“

Joh. 14:28: „Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.“

Was sagen andere Bibelstellen dazu?

1.Kor. 11:3: „Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi.“

Offenbarung 1:1: Eine Offenbarung von Jesus Christus, die Gott ihm gab, um seinen Sklaven die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen. Und er sandte seinen Engel aus und legte [sie] durch ihn in Zeichen seinem Sklaven Johạnnes dar,

Die Lehre der Dreieinigkeit wird von der Bibel meiner Meinung nach also nicht gestützt. Es gibt jedoch noch viele weitere Bibelstellen, die einer Dreieinigkeit widersprechen.

Kommentar von helmutwk ,

Eine "Dreieinigkeit" lehrt die Bibel nicht.

Stimmt, sie lehrt nur, dass der Vater JHWH ist, dass Jesus JHWH ist, dass der Heilige Geist JHWH ist, dass der Vater weder der Sohn noch der Heilige Geist ist, und dass auch Jesus nicht der Heilige Geist ist, und sie lehrt, dass es nur einen JHWH gibt.

Aber das hat mit der Trinitätslehre natürlich nichts zu tun, wie jeder weiß, der den Wachturm liest. Denn da kann mensch ja nachlesen, dass die Trinitätslehre gegen mindestens eine der obigen Aussagen verstößt. Und wie wahrhaftig der Wachtturm ist, das kann mensch daran erkennen, wie treu der alle Aussagen der Bibel verkündet \Ironie off

Kommentar von demitrios ,

Wo steht in der Bibel, dass Jesus oder der heilige Geist JHWH ist?

Kommentar von helmutwk ,

Zu Jesus gibt es viele Stellen. Du kannst ja mal Rö 10,9-13 in der Elberfelder Bibel lesen, und die Zitate aus dem AT nachschlagen. Oder recherchieren, was Johannes über Jesaja sagt ... und so weiter.

Zum Heiligen Geist: im AT steht:

2.Ms 34,34 Sooft aber Mose vor den HERRN hineinging, um mit ihm zu reden, legte er die Decke ab, bis er hinausging.

Das wird in 2.Kor 3,16 nahezu wörtlich zitiert (ist im Griechischen deutlicher zu sehen als in deutschen Übersetzungen), außerdem macht der Zusammenhang deutlich, dass dieser Vers gemeint ist. Und anschließend heißt es:

2.Kor 3,17 Der Herr aber ist der Geist

Mit anderen Worten: der in 2.Ms 34.34 erwähnte JHWH ist laut 2.Kor 3,16 der heilige Geist.

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