WIe ist das möglich - Krankheiten simulieren?

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5 Antworten

Das sind meistens ganz normale Schutzreaktionen des Körpers. Ein berühmtes Beispiel dafür sind die Kopfläuse. Sprich mal, wenn Du in einem Gespräch mit jemandem bist, das Thema "Kopfläuse" an und beobachte denjenigen. Ich wette mit Dir, dass sich derjenige dann ziemlich schnell anfängt, am Kopf zu kratzen.

Es gibt Menschen, die sind diesbezüglich anfälliger und zu diesen Menschen scheinst Du zu gehören. Das ist normalerweise nicht weiter schlimm, aber wenn das zu einer Belastung im täglichen Leben wird, sollte man doch mal darüber nachdenken, ob man nicht besser eine Psychotherapie macht, um der Ursache dieses Problems auf den Grund zu gehen.

Man beobachtet solche Symptome häufig auch bei Familien, wo viele Kinder vorhanden sind oder aber in größeren Gruppen (z.B. Kindergarten oder Grundschule). Ist ein Kind erkrankt, dann findet man häufig auch identische Symptome bei einem weiteren Kind, obwohl dieses überhaupt nicht erkrankt ist. Auf diese Art und Weise holt sich das Kind die Aufmerksamkeit der Eltern bzw. Erzieher/Lehrer zurück.

Solange Du Dir darüber bewusst bist, dass diese Symptome, welche Du da entwickelst, nicht real sind, ist es nicht weiter schlimm. Wichtig ist aber, dass Du unterscheiden kannst, welche Symptome jetzt eingebildet und welche Symptome real sind. Bist Du nämlich wirklich krank, dann ist es natürlich notwendig, dass Du einen Arzt aufsuchst.

Wie gesagt ... sobald es zur Belastung im täglichen Leben wird, solltest Du wirklich eine Psychotherapie in Erwägung ziehen, weil Du irgendwo ein unverarbeitetes psychisches Problem hast, welches gefunden und aufgearbeitet werden sollte.

Ich wünsche Dir alles Gute

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Wenn du ein ängstlicher Mensch bist, darfst du sowas halt einfach nicht lesen ^^
Sowas nennt man einen Hypochonder. Kannst ja das mal googlen, dann wirst vielleicht feststellen dass das auch auf dich zutrifft und wenn du das mit dem lesen dann nicht lassen kannst, hilft nur ein Psychologe.

Im übrigen überlegen wir alle kurz ob Symptome die wir iwo lesen auf uns zutreffen. Ein im Kopf gesunder Mensch liest es, überlegt kurz und bemerkt dann, dass er keines dieser Symptome hat und vergisst es wieder und lebt weiter, Jemand der besonders ängstlich ist liest es, merkt es sich und achtet danach besonders auf diese Symptome und wenn du den ganzen Tag aufmerksam auf dich achtest und jedes kleine Zwicken was wir den ganzen Tag über mal verspüren dann überbewertest, steigerst du dich rein und denkst du bekomst nen Herzinfarkt. Bekommst das nicht in den Griff, kann dich sowas im
Leben irgendwann wirklich einschränken.

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Habe selbst mal einen Herzinfarkt gehabt. Ist total heimtükisch. Konnte, bevor ich zum Arzt ging 3 Tage nicht schlafen. Hatte lediglich Magenschmerzen, die ich auch schon vorher ab und zu mal hatte. Und innere Unruhe, bin schon vorher im Schlaf ab und zu aufgeschreckt.

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Der Begriff "simulieren" ist nicht angemessen. 

Simulation ist immer eine bewusste zweckgesteuerte Handlung.

Das, was Du schilderst, erleben auch Medizinstudenten, wenn sie sich mit Krankheiten befassen.

Ganz unbewusst werden diese Krankheitsphänomene reflektiert. Sie sind  eben nur "eingebildet".

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