Wie ist das mit Rechtsanwaltskosten des Vermieters?

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2 Antworten

Ich vermute, dass das Ehepaar in der Wohnung als Mieterpartei in Personenmehrheit einen Mietvertrag inne hatte. Daher bleibt der Ehemann nach Auszug aus der Wohnung trotz des Auszuges Mieter und haftet gesamtschuldnerisch wie die Ehefrau, die in der Wohnung verblieb.

Die Kündigung der Ehefrau wäre damit rechtsunwirksam, der neue Mietvertrag der Ehefrau dennoch rechtswirksam.

Die Mitwirkung des Jobcenters in Richtung Mietzahlung ist hierbei unerhebich.

Wie nun der Rechtsanwalt des Vermieters darauf kommt, dass der ausgezogene Ehemann hälftig Miete zu zahlen hätte, bleibt in dieser Konstellation unverständlich. Durch die gesamtschuldnerische Haftung hätte der Ehemann sogar die gesamte Miete bezahlen müssen und müsste es immer noch, weil das Mietverhältnis immer noch Bestand hat.

Vermutlich fehlen hier noch einige Informationen. Der Kostennote des Rechtsanwaltes ist vollumfänglich zu widersprechen. Möge der RA seine Kosten durch den Vermieter als Auftraggeber decken lassen.

Mahnungen müssen bei Mietschulden an den Schuldner mit Sicherheit nicht verschickt werden.

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Kommentar von freyastromer
25.06.2016, 10:06

wenn nun aber der vermieter keine mahnung verschicken muss, ist er dann berechtigt die anwaltskosten dem mietschuldner in rechnung zu stellen?

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Nach dem Umzug seiner Partnerin hat er mit deren Mietvertrag gar nicht mehr zu tun. Wieso sollte er anteilig Miete bezahlen?

Wann ist er ausgezogen? Wann ist die Partnerin innerhalb des Hauses umgezogen?

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Kommentar von darter90
07.06.2016, 23:55

So leicht ist das nicht.

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