Wie ist das mit Motorrad Fahrern bei dem Wetter?

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7 Antworten

Bei uns waren heute 30 Grad und ich habe 350km runtergespult, von 11 bis 15 Uhr mit Pausen. Schwarz/weiße Lederkombi und Funktionsunterwäsche drunter. 

Ich kann so viel sagen: Man sollte Innenstädte meiden. Ansonsten ist das absolut kein Problem. Solange man schnell genug fährt, merkt man von der Hitze eigentlich gar nichts. Unangenehm wird es nur bei langsamer Fahrt in Ortschaften oder im Stau...

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Das "Fahren" bei diesen Temperaturen ist in Ordnung - aus den Klamotten ist das Winterfutter raus, diverse Lüftungsschlitze funktionieren ganz nach ihrem eigentlich gedachten Prinzip - und man muss nicht jeden Verschluss komplett zu machen. Also alles kein Problem, auch mit kompletter Schutzausrüstung.

Obiges gilt allerdings eben fürs "Fahren" - nicht etwa für "Stau stehen", "Stop & Go" oder eben auch nur für die Zwangspause an einer roten Ampel. Dort wird es dann - vor allem, wenn es sich außerhalb von Schattenbereichen abspielt - leider sehr schnell sehr unangenehm warm. "Jacke auf" ist im Zweifelsfall aber machbar, bis man dann aus dem Geknubbel raus ist.

Aber auch das ist kein größeres Problem - man sucht sich seine Strecken halt entsprechend aus und umfährt staugefährdete Ecken nach Möglichkeit.

Wenn es noch deutlich wärmer wird, bleibt mein Moped tagsüber lieber stehen, dann verlege ich die Fahrten lieber auf den frühen Vormittag oder späten Abend. 

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Es gibt bei manchen jacken und hosen lüftungsschlitze die man mit reißverschluss öffnen kann, ob die viel bringen kann ich dir leider nicht sagen.

Während man fährt geht das mit der Temperatur ganz gut, bei mir zumindenst (Endurofahrer, MX Hose und Stiefel und eine Textiljacke) durch den Fahrtwind, komisch wirda nur wenn du im Stau oder an der Ampel stehst...

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 War heut den ganzen Tag aufem Bock mit normaler Schutzkleidung. Fand es eigentlich erträglich während dem Fahren. Letztes Jahr waren paar Tage dabei, wo es viel schlimmer war.

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Moderne Funktionsfasern helfen ein wenig. Aber Tatsache bleibt, dass es in voller Montour, wenn es denn sicher sein soll, einfach sauheiß in den Klamotten ist. Da hilft auch der Fahrtwind wenig und im Stau ist es unerträglich. Leidensfähigkeit ist gefragt.

Die wird aber auch gefragt, wenn man mit riesigen Hautabschürfungen bei dem Wetter im Krankenhaus liegt, weil man die Klamotten weggelassen hat.


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Wenn es über 30 Grad ist fahre ich nicht mehr. Ich verlagere das Fahren auf den frühen Vormittag bis 10 Uhr oder auf den Abend nach 18 Uhr. Dann ist es erträglich und ich kann mit Sommerjacke, Jeans und Motorradstiefel fahren. Habe zwar noch eine Motorradhose, aber selbst die ist zu warm. Eine Motorrad Sommerhose habe ich nicht. Das Risiko gehe ich ein und hoffe, daß nie was passiert. Ich fahre sowieso nicht schneller als 110 km/h auf der Autobahn. Auf Landstraßen fahre ich auch nur 80km/h oder vielleicht mal 90km/h. Das macht mehr Spaß und man kann die Gegend genießen. Ich habe heute schon welche beobachtet, die mit langen Hosen und T-Shirt gefahren sind. Das würde ich nur machen, wenn ich nur im Ort tanken fahren möchte, sonst nicht. Auch ist mir jemand mit Kurzen Hosen und T-Shirt begegnet. Das kommt für mich gar nicht in Frage. 

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Kommentar von benadar
10.07.2016, 16:12

So ähnlich haben wir es auch gemacht. Ich erinnere mich aber auch an einen Greichenlandurlaub, ganz lange her...3 Wochen in Badelatschen, Shorts und ohne Helme. Würde ich heute niemals wieder machen aber wir hatten halt Glück. Ähm...es muss auch schlechte Beispiele geben...

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Fahren ist ok, ab 30kmh reicht der fahrtwind zur Kühlung.
Nur an Ampeln stehen ist mist, leg deine Strecke also so, das du viel außerorts bist ;)

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