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Wie ist das mit Inkasso-Unternehmen ?

gefragt von Muchomorek am 29.05.2009 um 18:06 Uhr

Mein Problem ist, dass vor einem Jahr viel Bei H&M Katalog bestellt habe. Bisher hab ich regelmäßig die Raten bezahl, aber in letzter Zeit hatte ich kein Geld dafür. Drei Monaten hab ich nicht bezahlt. Gestern habe ich eine Benachrichtigung bekommen, dass ich das Gesamtwert von Höhe über 200 € in nächsten Tagen einzahlen soll, sonst wird die Forderung an ein Inkasso-Unternehmen abgegeben. Ich hab micht schon mit dem Kunden-Service in Verbindung gesetzt und versuchte die ganze Situation zu erklären. Es wird von mir verlangt 3 Raten auf ein mal zu bezahlen also etwa 80 euro und dann weiter die normalen Raten. Na ja, so viel habe ich jetzt auch nicht.

Was wäre, wenn ich zum Beispiel jetzt 50 euro überweisen würde? Würde die Sache trotzdem bei Inkasso-Unternehmen landen? Hat jemand von euch mit Inkasso-Unternehmen zu tun gehabt??


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medimed
beantwortet von medimed am 29. Mai 2009 18:10
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Hallöchen, es ist immer eine Frage der Verhandlungen.Ehrlich gesagt, sind die meisten froh, wenn überhaupt Geld reinkommt. Ein Inkasso-Institut ist sowas wie ein Vorbote des gerichtlichen Mahnbescheides. Wichtig ist jetzt, daß du ein Angebot machst. Also beispielsweise genau angibst wann du wieviel zahlst. Sei aber realistisch; die warten lieber länger und das klappt, als daß du Zusagen machst die du nicht einhalten kannst.


Drahreg
beantwortet von Drahreg am 29. Mai 2009 18:14
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Inkasso-Unternehmen sind unter Umständen sehr lästig und verursachen weitere Kosten. Es kann aber auch sein, dass das Inkasso-Unternehmen sich auf geringere Raten einläßt. Wenn du wirklich nicht zahlen kannst, weil du zuwenig Geld hast, und die Aufforderungen ignorierst kommt es zum gerichtlichen Mahnverfahren. Wenn der Gerichtsvollzieher kommt, kannst du die sogenannte "eidesstattliche Erklärung" (Offenbarungseid) abgeben. Dann kriegt das Unternehmen gar nix - solange, bis du wieder genügend Geld hast. Die Summe der Schuld wird sich aber natürlich erhöhen und wenn irgendwann wieder Geld da ist, wirds teurer. Du kannst als Einzelperson im Monat ne ganze Menge behalten, ohne dass gepfändet werden darf: siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Pf%C3%A4ndung Hoffe, das hilft dir weiter.


erweh
beantwortet von erweh am 29. Mai 2009 18:15
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Leider dauernd. Inkassounternehmen verteuern die Sache für Dich nur in kaum glaublicher Form. Versuche auf jeden Fall dich irgendwie mit H&M zu einigen, sonst wirds nur immer teurer. Wenn Du mehr dazu wissen willst, ich bin ein absoluter Experte was diesen Mist angeht. Gruß RW

Kommentar von Muchomorek am 29. Mai 2009 19:07

Das bedeutet sie werden sich freuen dass ich 50 euro überwiesen habe oder trotzdem die Sache weitergeben?`

Ich bin eine Studentin, ich hab kein Vermögen. Was würden sie mir wegnehmen? Bücher? Matratze?

Kommentar von C3a6b7b5ce79ad994fd65a36c53c6ed1smallerweh am 29. Mai 2009 20:00

Nein, natürlich nicht, selbst den Fernseher kannst Du behalten, aber dazu braucht es sowieso erstmal ein offizielles (irgendwie sind da zuviel ll's o. ff's) Mahnverfahren, aber das kostet eben auch schon. Im schlimmsten Fall mußt Du eine "Eidesstattliche Erklärung" abgeben, aber das ist echt Mist, weil Dir das noch Jahre später anhängt, wird nämlich bei der Schufa eingetragen (Kriegst kein Konto mit Dispo, keinen Kredit und unter Umständen nicht mal mehr ne Wohnung).

Kratz die Kröten irgendwie zusammen, eh es wirklich dazu kommt.


anonym
beantwortet von Reanne am 29. Mai 2009 18:18
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Im Kleingedruckten eines Ratenkredits steh, das nach 2 fehlenden Raten der gesamte Restbetrag auf einmal fällig wird. Wenn Du 50 Euro zahlst, wird die Inkassofirma trotzdem schreiben und Dir drohen, mit Lohnpfändung oder Gerichtsvollzieher und enorme Kosten haben sich auch auf Deinem Konto angesammelt. Es kann nur in Deinem Interesse liegen, mit dem Gläubiger zu verhandeln und vereinbarte Raten, vielleicht etwas kleiner, zu bezahlen, aber auf keinen Fall wieder in Verzug geraten, sonst ,ußt Du vielleicht noch eine eidesstattliche Versicherung abgeben. Kannsat Du nicht mal Deine Oma anpumpen?


gargamel111
beantwortet von gargamel111 am 30. Mai 2009 11:04
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Oh Mann, Schuldenkiller!!! Wie kannst Du so einen Quatsch schreiben? Nur, weil Du für Deine sch... Seite Werbung machen willst. Evtl. verlässt sich Muchomorek auch noch darauf. Und dann? Natürlich muss sie dem Inkasso Fritzen die Türe nicht aufmachen? Es wird ja auch keiner kommen. Der Fritze schickt einen Brief, und dann ist die Gute gleich die nächsten 50 bis 200 Euro los. Je nachdem. Wie erweh und Drahrag schreiben, verteuert das die Sache nur. Schließlich leben diese Firmen davon. Und die kennen sich auch aus, was da zu machen ist. Will sie wegen 200 Euronen die Hand heben und dann, wenn sie einmal einen Job hat mehr als 1000 zahlen? Was eben so an Inkasso-, Rechtsanwalt- und Gerichtskosten dazu kommt. Das Angebot macht immer noch der Gläubiger. Wenn der 80 Euro sagt, dann meint er 80 Euro. Die Buchhaltung hat auch ihre Vorgaben und muss ihren Job machen.


anonym
beantwortet von Muchomorek am 29. Mai 2009 19:05
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Das bedeutet sie werden sich freuen dass ich 50 euro überwiesen habe oder trotzdem die Sache weitergeben?`

Ich bin eine Studentin, ich hab kein Vermögen. Was würden sie mir wegnehmen? Bücher? Matratze?


thommy12
beantwortet von thommy12 am 30. Mai 2009 15:06
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Hallo, ich habe schon viele Male mit Inkassos zu tun gehabt und vor der Tür hat noch niemand gestanden! Leider hast du jetzt etwas spät reagiert, aber wenigstens hast du reagiert. Ich würde denen ein Schreiben schicken, dass du momentan nicht in der Lage bist, die üblichen Raten zu bedienen. Dabei könntest du die 50 EUR-Raten anbieten, sofern die derzeit realistisch sind. Und dann musst du in dem Brief noch angeben, dass aus diesem Grund sämtliche Zwangsmaßnahmen aussichtslos sind und deswegen müsste der Gläubiger (also H&M) die Kosten hierfür selbst tragen, da ihnen mit diesem Schreiben Deine Situation bekannt ist. Zu pfänden gibt es nach den Infos hier jedenfalls nix. Das heißt dann im Endeffekt, dass die, wenn die das Inkasso beauftragen oder das gerichtliche Mahnverfahren anstrengen, die zusätzlichen Kosten selbst tragen müssten. Deshalb ist es auch wichtig gegen jede zusätzliche Kosten Widerspruch einzulegen und die Schreiben aufzuheben!


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