Frage von piepsmausi26, 41

Wie ist das mit dem Kindergeld wenn ich mein FsJ hinschmeiße?

Ich hab ja bereits davon berichtet, dass mein fsj nicht gut läuft aus mehreren Gründen. Meine Gesundheit leidet. Aber ich wollte es durchziehen um einmal etwas zu vollenden. Ich würde mir einen Ausbildungsplatz suchen, das dann auch als Praxis für mein fachabi zählt. Jetzt ist die Frage, ob es überhaupt dann gilt bzw ob ich noch Kindergeld bekomme? Hat jemand Erfahrungen gemacht?

Antwort
von fsjhilfe, 20

Bei uns zahlt die Kindergeldkasse eine Übergangszeit von 4 Monaten. Also zwischen FSJ und Ausbildungsbeginn dürfen maximal 4 Monate liegen, wo du nichts tust.
Auch ich rate dir aber, dass du dir erst etwas neues, sicheres suchen solltest, eh du das FSJ kündigst. Ein nahtloser Übergang ist in meinen Augen besser.
Bitte achte beim einreichen deiner Unterlagen darauf, dass alle Daten richtig sind und du für alles, auch den verkürzten Freiwilligendienst, Nachweise hast.

Antwort
von Kahjiit, 19

Hallo,

du bekommst auch weiterhin Kindergeld, mußt allerdings zeitnah bei der Familienkasse angeben, ob du jetzt eine Ausbildung machst, weiterhin zur Schule gehst etc. Solltest du zwischendrin nichts haben, melde dich auf jeden Fall bei der ARGE als Ausbildungssuchend, sodaß du das Kindergeld weiterhin erhälst.

Antwort
von JomitRudel, 22

Das Kindergeld wird in Übergangszeiten, wie z.B. bei Unterbrechungen in der Ausbildung, weiter bezahlt aber zeitlich begrenzt und du musst dich melden, auch einen Plan für das haben was dann kommt. Besser ist es erstmal weiterzumachen, damit keine zu große Lücke entsteht.

Kommentar von piepsmausi26 ,

Ja ich plane mich erstmal zu bewerben und wenn ich genau weiß wie es weiter geht, dass ich dann kündige

Kommentar von ellaluise ,

Dann wirst du auch kein Problem mit dem Kindergeld haben.

Es gibt die genannten Übergangsfristen.

Aber Kindergeld wird auch für nachweislich (beleghaft) ausbildungssuchende Kinder gezahlt, ggf. rückwirkend oder wenn z.b. ein unterschriebener Ausbildungsvertrag vorliegt und man in der Wartezeit auf den nächstmöglichen Ausbildungsbeginn ist.

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