Frage von Lithauerin1, 71

Wie ist das mit dem Diabetischem Koma?

Wie läuft das überhaupt ab? Man bekommt ja bei Typ 1 wenn man überzuckeet ist so eine Keronatzidose (sorry wenn es falsch geschrieben ist) und da bekommt man ja erstmal Übelkeit usw. Kommt das Diabetische Koma erst nach dieser Übelkeit usw. oder passiert es auch das man direkt so in Ohnmacht fällt wenn man überzuckert ist? Und wie hoch ist die Changse das zu überleben und wie wird das Diabetische Koma behandelt?

Antwort
von sonnymurmel, 71
Man unterscheidet zwei Formen des diabetischen Komas:

Ketoazidotisches Koma – typisch für Diabetes mellitus Typ 1

Der beim Typ-1-Diabetiker auftretende absolute Insulinmangel führt einerseits zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte, andererseits zu einem vermehrten Abbau von Fett in Fettsäuren. Diese Fettsäuren werden nur noch unvollständig zu Ketonkörpern wie Azeton abgebaut, häufen sich im Körper an und führen so zu einer Übersäuerung (Ketoazidose). Diese Übersäuerung ist lebensgefährlich, da sie zu einem diabetischen Koma führen kann. Die Behandlung erfolgt unter anderem durch die Gabe von Flüssigkeit, Insulin, Glukose und Kalium.

Warnzeichen für ein beginnendes ketoazidotisches Koma sind:

Starke Übelkeit mit Erbrechen Bauchschmerzen Azetongeruch in der Atemluft (riecht nach Nagellack oder faulen Äpfeln) Tiefe Atmung (Kussmaul'sche Atmung) Starke Müdigkeit oder Schläfrigkeit Durst Häufiges Wasserlassen Schwächegefühl Muskelschmerzen

Hyperosmolares Koma – typisch für Diabetes mellitus Typ 2

Diese Form des diabetischen Komas betrifft eher Typ-2-Diabetiker, bei denen die Bauchspeicheldrüse in geringem Umfang noch Insulin produziert. Durch diesen relativen Insulinmangel steigt zwar ebenfalls der Blutzuckerspiegel, jedoch wird durch die Restmenge Insulin verhindert, dass es zu einer Anhäufung von Ketonkörpern kommt. Man findet daher keine Übersäuerung des Blutes (Azidose) und keine Ketonkörper im Urin, jedoch oft sehr stark erhöhte Blutzuckerwerte (zum Teil über 1.000 mg/dl) und Zeichen eines Flüssigkeitsmangels. Die Behandlung erfolgt in erster Linie durch die Zufuhr von Flüssigkeit und dann durch die Gabe von Medikamenten.

Warnzeichen für ein beginnendes hyperosmolares Koma sind:

Appetitlosigkeit und Erbrechen Durst und häufiges Wasserlassen Schwächegefühl Schnelle Atmung Zeichen der Austrocknung mit Kollapsneigung

Quelle:google

Kommentar von Aerox2004 ,

Gut zu wissen mein bruda hat diabetes typ1 und der ist leider nicht so einer der viel acht auf die krankheit gibt das macht mir angst vor allem hab ich angst was in der zukunft passiert

Kommentar von sonnymurmel ,

Ich weis nicht wie alt dein Bruder ist, aber mit einem gut eingestellten "Typ 1 Diab." kann man steinalt werden ;-) Du musst dir da keine Sorgen machen.Lg

Antwort
von Rollerfreake, 55

Grundsätzlich ist eine Unterzuckerung gefährlicher als eine Überzuckerung, dine Unterzuckerung entwickelt sich schneller und ein Blutzuckerwert von unter 40 mg/dl ist akut lebensbedrohlich und führt auch zur Bewusstlosigkeit. 

Kommentar von EliasLampe ,

völliger blödsinn es ist genau umgekehrt

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