Wie ist das leben ohne religon
wie ist ein leben ohne religion oder einen glauben
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Für einen religiösen Menschen wahrscheinlich trostlos, für einen Atheisten wunderbar.
Wenn ich aber solche Fragen lese, dann stellt sich mir eine andere Frage.
Gesetzt dem Fall, ein Leben ohne Religion wäre trostlos, würde das dann die Existenz von Göttern oder Gott begründen? Nach dem Motto: Ich brauche einen Gott, also muss es einen geben!
Wie ist das Leben mit einer Religion, mit einem Glauben, wenn es doch keinen Gott oder keine Götter gibt? Wie kommt man mit diesem geistigen Gefängnis klar? Vielleicht indem man es nicht als Gefängnis wahrnimmt, weil man an die Gefängniswände seine Sehnsüchte projiziert?
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Das Leben ohne Religion ist toll.
Keine sinnlosen Pflichten und kein Zwang, keine Dogmen, keine Märchen, keine Schuldgefühle wegen angeblichen Sünden wie zum Beispiel "Sabbatbrechen", kein Euphemismus um die von Gott verursachten Genozide im alten Testament zu erklären, kein Abstandhalten vor angeblich unreinen Ungläubigen, keine Missionierungsversuche, keine Ignoranz und Intoleranz, kein Glaube an eine bevorstehende nahe Wiederkunft Jesu, die ein Hindernis für diejenigen darstellt, die sich eine gute Zukunft aufbauen wollen.
Stattdessen: Freude am eigenständigen Denken.
Ich habe meinen Fundamentalismus überwunden und es könnte nicht besser sein.
Kommentar von ZwischentonZwischenton 29.07.2012Ich kann dies 100prozentig nachempfinden. Mehr davon :)
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Seit ich Atheist bin lebe ich besser. Ich bin glücklicher, hab keine Angst mehr davor durch Irrationalitäten bestraft zu werden. Ich denke rationaler und habe deswegen keine Zwangsneurosen mehr. Außerdem schreibe ich jetzt auch bessere Noten uns setze mir sinnvolle Ziele im leben anstatt jeden Tag wertvolle Zeit mit Beten zu verschwenden.
Kommentar von ZwischentonZwischenton 29.07.2012100 Prozent. So isses. Gut, dass du das in jungen Jahren schon erkannt hast ;)
Kommentar von SanoVXSanoVX 30.07.2012Danke :)
Kommentar von Mary96126 05.08.2012und du stößt in der schule im biologieunterricht sicherlich nicht mehr auf widersprüche von wegen: die welt sei von gott erschaffen, wir haben mit den dinosauriern co-existiert und dieses schöpfungstheoretische geschwafel. daumen hoch für eine neue generation mit wissensdurst.
Kommentar von SanoVXSanoVX 30.08.2012Nur gibt es leider zu wenige meiner Art :(
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ich finde mein leben schön ohne religion. wieso auch nicht?
Kommentar von yousraicha 29.07.2012weil dein Leben kein sinn hat :D
Kommentar von AlistairRansomAlistairRansom 29.07.2012"weil dein Leben kein sinn hat" - Ein bisschen zynisch Deine Aussage, findest Du nicht?
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 29.07.2012Ist zynisch gleich falsch?
Kommentar von AlistairRansomAlistairRansom 29.07.2012Da ich mir jegliche Zankerei ersparen möchte antworte ich auf die Frage von @DarkSepia nicht, man möge mich, wenn man es denn will, Feigling nennen, aber mir ist es egal.
Kommentar von StroberyStrobery 29.07.2012was für ein blödsinn. deins hat auch nicht mehr, nur weil du dir etwas einbildest.
Kommentar von SanoVXSanoVX 29.07.2012Ich hab ja ganz vergessen, dass es Sinn macht imaginäres anzubeten. Danke für deine Intelligente Antwort!
Kommentar von rosehiprosehip 29.07.2012@yousraicha
Nun ja! Auch Rechtschreibung hat ihren Sinn - und so viele Menschen verzichten darauf - und empfinden ihr Leben deshalb nicht als sinnlos. ;o)
Kommentar von Mary96126 05.08.2012natürlich hat das leben einen sinn. ob es ist, seine kinder groß zu ziehen, sich in der selbstständigkeit zu behaupten oder ein raumschiff zu bauen. Sorry aber der Kommentar ist selbst total SINNlos. Jeder Mensch definiert den Sinn seines Lebens selbt. Und außerdem leben die meisten Atheisten ihr Leben nicht in dem Glauben sie würden noch ein weiteres Leben nach dem Tod haben, und daraus kann man schlussfolgern, dass sie evtl. sogar bedachter leben.
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Hi, wie Salz ohne Eier. Ich finde, jeder Mensch sollte etwas glauben. Ich glaube, ich trinke jetzt noch ein Flaschbier. Gruß Osmond
Kommentar von amdrosamdros 29.07.2012Prosit osmond..für mich bitte einen Schluck mit..danke!!
Kommentar von osmondosmond 29.07.2012Hi liebe Amdros, für Dich: Blumen für die Dame! lgO http://www.youtube.com/watch?v=Wxyp-dR_zKk
Kommentar von amdrosamdros 30.07.2012Danke und..drück Dich mal dafür!!
Kommentar von osmondosmond 30.07.2012Hi, bitte nicht so fest drücken, sonst gehts mir wie dem Entchen. lgO http://www.youtube.com/watch?v=gZ4yy_dl6cU
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Gut, ich leben noch und mir fehlt nichts.
Kommentar von AlistairRansomAlistairRansom 29.07.2012"Gut, ich lebe noch und mir fehlt nichts."
Kommentar von SzintilatorSzintilator 29.07.2012Du kannst nur gewinnen!
Kommentar von AlistairRansomAlistairRansom 29.07.2012Nun, danke (:
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Es ist ein Leben, das nicht auf Märchenbüchern (Bibel) und Lügen aufbaut.
Kommentar von Sie74Sie74 29.07.2012ist
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Vollkommen in Ordnung. Jeder muss seine eigene Wahrheit finden und das geht wunderbar auch ohne Religion oder Glauben an Übernatürliches.
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Ganz nett, man kann sich nämlich frei und unvoreingenommen über alle möglichen Dinge austauschen und diskutieren.
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Wie ist Dein Leben ohne daß Du an z.B. Zeus glaubst?
Fühltst Du eine Mangel, daß Dir die Regenbogenschlange nicht so wichtig ist?
Spürst Du einen Verlust, weil Wotan nicht an Deiner Seite ist?
Treibt es Dich im, daß kein rosa Einhorn über Dein Leben wacht?
Du kannst Dir Deine Frage doch ganz leicht selbst beantworten.
So wie es Dir mit all den oben genannten ergeht, ergeht es uns mit allen Göttern, Kobolden, Feen und was auch sonst immer der Mensch sich ausdenkt.
Das hinterläßt nicht die geringste Lücke, hat keine Bedeutung für die Lebensführung und hindert in Nichts daran, ein erfülltes Leben als moralisch anspruchsvoller Mensch zu führen.
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Das hängt von vielen anderen Rahmenbedingungen ab. Geht es z. B. um das Leben eines von Geburt an AIDS-kranken Kindes in einem afrikanischen Slum, das stirbt, bevor es zu einem Theisten werden kann, oder um mein Leben?
Wenn gemeint ist, ob ohne Religion im Leben zwangsläufig etwas fehlt, was von Bedeutung ist, lautet meine Antwort: Nein. Alle Funktionen, die die Religion erfüllen kann, können - und zwar oft bedeutend besser und mit weniger Nebenwirkungen - von anderen Institutionen erfüllt werden. Hier eine nicht erschöpfende Liste:
- Welterklärung: Wissenschaft
- Weltverständnis: Philosophie
- ethische Orientierung, Sinnstiftung: Philosophie
- Gemeinschaftserlebnisse: Freundeskreis, Familie
- Gewissheit eines Lebens nach dem Tod: Wer's braucht, kann auch hier in der Philosophie fündig werden (z. B. bei Schopenhauer: Eigentlich ist alles, was lebt, ja sogar alles, was existiert das selbe, eine Kraft namens "Wille", die bloß im Laufe der Zeit immer wieder andere Erscheinungen annimmt)
Was ohne religiösen Glauben fehlt, ist einzig und allein der religiöse Glaube. Darunter leide ich ebenso wenig wie unter dem Fehlen des Glaubens an den Osterhasen oder das fliegende Spaghettimonster.
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Es gibt keine religiösen Rituale und keinen Hang, religiöse Dogmen über Wissenschaft, Recht oder Logik zu stellen. Ich denke, es ist ziemlich ähnlich zum Leben eines religiösen Menschen, der seine Religion großteils aus dem Alltag und seiner Arbeit heraushält.
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super :)
Kommentar von SzintilatorSzintilator 29.07.2012E 10
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Um leben zu können sogar mit Sinn, braucht man keine Religion.Welche und ob überhaupt,sollte jeder Mensch für sich selbst entscheiden.Wenn sich ein Mensch für eine Religion entschieden hat,sollten andersdenkende das akzeptieren.Fanatiker schließe ich aber aus,egal welche Glaubensrichtung.
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Als Atheist muss ich mir keine Gedanken machen, dass ich meinen Gott bloß nicht verärgere, ich muss nicht leben, wie ich nicht will, nur, weil mein Gott es verlangt, ... Als Atheist habe ich meine eigenen Moralvorstellungen und mache mir meine eigenen Gedanken darüber, was richtig und was falsch ist. Ist eben mehr Verantwortung als ein religiöser Mensch hat, aber ich habe auch mehr Freiheit, das zu tun, was ich tun möchte.
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Sehr gut, ich bin Realist und glaube nur das was ich sehe und nicht was mir einer glauben machen will...
Kommentar von SzintilatorSzintilator 29.07.2012@susi3, hast Du schon den Wind gesehen, den gibt es ja gar nicht?
Hast Du schon Rundfunk- und Fernsehwellen gesehen, die gibts ja gar nicht?
Wenn ich Dir gegenüber stehe, dann kann ich Deinen Verstand auch nicht sehen, dann hast Du keinen, den gibt es ja gar nicht?
Hast Du schon mal Sprache gesehen, die gibt es ja gar nicht?
Kommentar von SanoVXSanoVX 29.07.2012Man nimmt das alles allerdings wahr.
Kommentar von SzintilatorSzintilator 30.07.2012susi3 hat aber geschrieben,
ich bin Realist und glaube nur das was ich sehe
und daran glaubt er/sie, was auch paradox ist, denn das, was ich sehe ist ja real vorhanden und daran braucht man doch nicht glauben, solche Äußerung ist doch unsinnig!
Kommentar von gfuser9283gfuser9283 07.08.2012Mit "sehen" meint man nicht nur das unmittelbare Sehen mit den Augen, sondern das quantitative erfassen. Alle von dir angesprochenen Dinge kann man sehr einfach erfassen. Deine Argumentation ist also automatisch falsch, weil du die Dinge nennst, von denen du weißt, dass es sie gibt, weil du sie erfassen kannst.
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Ich bin nicht gläubig. Ich finde es albern, was viele immer für ein Theater machen mit "mein Glaube", bla bla. Ich finde das soll jeder für sich machen und nicht das sich die Leute wegen sowas gegenssietig terroriesieren.
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Wir müssen uns alle darüber im Klaren sein, das unsere Religionen und unser Glaube, von den Eltern, den Lehrern, den Religiösen und Sonstigen, fast immer, oft auf geschmacklose und befremdliche Art, in uns eingebracht worden ist. Wir sind nicht gefragt worden, ob wir eine Religion und Glauben haben wollen, man hat sie uns einfach aufgedrängt. Völlig unfair, weil man als Kind, nicht die geringste Möglichkeit hat, sich dagegen zu wehren.
Wer längere Zeit, über seine Religion und Glauben nachdenkt, und sich informiert, kommt fast immer zu dem Ergebnis, das die Vorgänge, die man als Kind, bezüglich Religion und Glauben erfahren hat, unterste Schublade waren, unfair waren, und absolute Geschmackssache waren. Alleine, es scheint nicht allzuviele Zeitgenossen zu geben, die zu einem solchen Nachdenken und zu solcher Informationsbeschaffung, fähig sind. Für die Unfähigen, ist es aber auch wirklich oft besser, wenn sie weiter glauben, und bei ihrer Religion bleiben.
Ich persönlich, bin über meine, von meinen Eltern aufoktruierte Religion, zu meinem „Gott“ gekommen. In meiner ehemaligen Religion, gibt es ein Hauptgebot der Nächstenliebe und der Ethik. Leider gibt es nur sehr wenige Menschen, die sich an dieses Hauptgebot halten. Schade eigentlich, denn es ist der einzige Weg, wie man zu meinem Gott kommen kann.
Bei meinem Gott, ist Glauben verboten. Und von einer Religion, kann schonmal gar nicht die Rede sein. Es gibt keine Merkmale, die für eine Religion sprechen. Kein Glauben, kein Missionieren, keine Rieten, kein Beten, keine Sünden, keine Allmacht, keine Allwissenheit, kein Himmel, keine Hölle, kein Teufel und kein Harmagedon. Glauben, wird bei uns durch Vertrauen ersetzt. Je mehr ich meinem Gott vertraue, desto mehr werde ich von ihm beschützt und desto mehr sorgt er für mich.
Insofern, kann ich deine Frage, Josef1990, nur dahingehend beantworten. „Ich fühle mich blendend, ohne Religion und Glauben. Und ich fühle mich wie im Paradies.“
Was diese Glaubensdiskussion, insbesondere bezüglich der Atheisten, hier bei den Antworten angeht, kann ich mich nur noch an die Birne fassen. Wie kann man denn den Glauben, der mehr im Sinne von Vermuten gebraucht wird, mit dem Glauben vergleichen, den ich mal von meinen Eltern und Lehrern, indoktriniert bekommen habe? Bei den Atheisten, drückt der Glaube eine Unsicherheit aus, die sich im Normalleben nicht vermeiden lässt, und bei den Religiösen, spiegelt der Glaube, eine Erscheinung wider, über die ich hier nicht schreiben kann, ohne Krach mit dem GF Team zu bekommen.
Grüße, Rudi Gems
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Du scheinst es dir schwer vorstellen zu können! Du bist gezwungen, eigene Verantwortung für dein Leben zu übernehmen und kannst auch nicht auf ein besseres Leben nach dem Tode hoffen! Du musst dich schon hier um ein besseres Leben kümmern! Wenn du deine Religion und deinen Glauben ernst nimmst, solltest du das eigentlich auch tun: "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen"!
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..... Eine sinnlose Frage, da es hierzu die verschiedensten Meinungen gibt. Aber um eine Ratsuche geht es dir ja wohl auch nicht. - Komm doch bitte ins Forurm. Dort warten die Diskussionsspezialisten.
Kommentar von NunuhueperNunuhueper 29.07.2012Doch nicht beanstandet, die schöne Antwort?
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Ich behaupte, es gibt keine wirklichen Atheisten bzw. die, die sich als solche ausgeben sind es gar nicht.
Die meisten vermeintlichen Atheisten glauben einfach nur deshalb nicht an Gott, weil sie bei Gott immer das Bild eines Wesens mit Launen, Zielen und Moralvorstellungen im Kopf haben, das man durch Anbetung schmeicheln kann.
So, wie es die Menschen des Mittelalters mit ihrem Wissensstand versucht haben, müssen wir mit unserem heutigen Wissen neu lernen, mit Verstand zu glauben, was uns am wahrscheinlichsten erscheint.
Die Begründung vieler sog. Atheisten sie glauben nur an das, was sie sehen ist in meinen Augen ein hilfloser Versuch zu erklären, dass kein Glaube vorhanden sei. Und dabei hat jeder schon mal das Gefühl gehabt, dass da noch irgendetwas ist, was man nicht körperlich greifen kann.
Und das macht Glauben auch aus: Mit dem Herz sehen. Aber genau das haben wir in unserer heutigen aufgeklärten Welt verlernt. Wir meinen alles rational erklären zu können und kommen doch nicht weiter.
Dabei standen sich bereits im antiken Gottesverständnis Wissenschaft und Glauben nicht gegenüber. Im Gegenteil.
Und auch Albert Einstein stellte für sich eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Glauben her als er sagte: "Meine tiefe gefühlsmäßige Überzeugung von der Existenz Gottes, die sich überall im Weltraum manifestiert, bildet die Grundlage und Existenz meines Glaubens".
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 29.07.2012Leider scheinst du keine Ahnung zu haben, was Atheismus ist. Atheismus bedeutet an keinen Gott zu glauben. An irgendetwas anderes zu glauben ist zwar mit Atheismus komplatibel aber für keinen Atheisten ein Muss.
Die meisten vermeintlichen Atheisten glauben einfach nur deshalb nicht an Gott
Damit gehts du bereits davon aus, dass sie wirklich Atheisten sind!
ie Begründung vieler sog. Atheisten sie glauben nur an das, was sie sehen ist in meinen Augen ein hilfloser Versuch zu erklären, dass kein Glaube vorhanden sei.
Atheismus hat nichts damit zu tun an irgendetwas zu glauben.
Und dabei hat jeder schon mal das Gefühl gehabt, dass da noch irgendetwas ist, was man nicht körperlich greifen kann.
Auf den Satz kann ich eigentlich nur eingehen, indem ich die Ungenauigkeiten aufliste: Ein Gefühl zu haben muss nicht bedeuten, zu glauben, dass es stimmt. Und nichtmal jedes physikalische Elementarteilchen lässt sich körperlich greifen. Bosonen zum Beispiel.
Mit dem Herz sehen.
Das Herz ist ein Muskel und denkt nicht.
Und auch Albert Einstein stellte für sich eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Glauben her als er sagte: "Meine tiefe gefühlsmäßige Überzeugung von der Existenz Gottes, die sich überall im Weltraum manifestiert, bildet die Grundlage und Existenz meines Glaubens".
Das Zitat klingt schwer nach einem Hoax. Aber ungeachtet dessen ist es ein Autoritätsargument und auch Einstein kann sich irren (was er ab und zu tat).
Kommentar von AirwalkerAirwalker 30.07.2012Nun Darksepia, lies doch bitte die ersten Wörter meiner Antwort. Dort heißt es: ... die meisten vermeintlichen Atheisten. Vielleicht hätte ich besser sagen sollen: Viele die sich als Atheist sehen, sind es gar nicht. Denn insgeheim haben sie doch einen Glauben.
Um eines vorneweg zu sagen: Ich will hier niemanden bekehren oder gar missionieren. Dies geht auch gar nicht, da ich keiner Kirche oder Religion angehöre. Und dennoch gibt es einen Glauben für mich. Darüber kann ich mich sogar jede Woche mit Juden, Moslems, Christen und Buddhisten an einem Tisch unterhalten. Jeder von uns glaubt an etwas. Und das verbindet uns.
Dein Versuch alles rational erklären zu wollen wird an den zentralen Fragen scheitern: Woher komme ich? Wer bin ich? Wo gehe ich hin?
Mein Glauben beantwortet diese Fragen ebenfalls nicht. Trotzdem glaube ich an eine höhere Macht/Instanz/Wesen, nenne es wie Du willst, welche die Geschicke leitet.
Und genau das meinte ich mit der Aussage: Und dabei hat jeder schon mal das Gefühl gehabt, dass da noch irgendetwas ist, was man nicht körperlich greifen kann.
Und hier spielen auch Gefühle eine Rolle. Du wirst evtl. sagen, dass es Zufall oder Glück war, dass Du nicht in einem abstürzendem Flieger gesessen hast. Ich sage das auch. Bin aber zugleich auch dankbar, dass es mich nicht getroffen hat.
Und sag mir bitte nicht, dass Du Entscheidungen immer nur auf Grund rationaler Denkweise triffst.
Aber egal. Der Glaube ist eine persönliche Angelegenheit. Das Diskutieren hierüber scheint mir jedoch hier der falsche Ort zu sein.
Kommentar von SonyKira 30.07.2012Warum überhaupt etwas glauben und sich nicht einfach eingestehen das man es nicht weiß,nicht wissen kann und die Hoffnung daran es nicht wahrscheinlicher macht?
Kommentar von AirwalkerAirwalker 30.07.2012Auch wenn es unhöflich ist. Gegenfrage: Warum existieren wir?
Macht es Sinn zu leben, wenn doch von Anfang an feststeht, dass wir sterben? Rational gesehen: Nein. Und trotzdem ackern wir wie die Blöden, häufen Geld und Ruhm an (oder versuchen es zumindest).
Der Glaube kann die Frage auch nicht beantworten. Er kann jedoch ein anderes Weltbild schaffen, neue Perspektiven eröffnen und so einen besseren Menschen formen.
Vor 10-15 Jahren sah ich das auch anders.
Vielleicht wird der Begriff Glaube von vielen Menschen negativ aufgefasst, weil man mit Glaube automatisch die Kirchen verbindet.
Dieses dogmatische oder den sog. Alleinvertretungsanspruch lehne ich jedoch wie viele andere Menschen ab.
Kommentar von realsausi2realsausi2 31.07.2012Warum existieren wir?
Dafür gibt es keinen Grund. Es ist also nutzlos, einen zu suchen und zwingend falsch zu glauben, man hätte einen gefunden.
Der einzige überhaupt herzuleitende Grund, der unsere Existenz im Sinne eines "Warum" darstellt, wäre der der Weitergabe unseres Erbguts. Wir sind nur biologische Container zur Reproduktion von Genen.
Macht es Sinn zu leben, wenn doch von Anfang an feststeht, dass wir sterben?
Was für eine lebensverachtende Betrachtung es doch ist, anzunehmen, daß Leben würde durch den Tod entwertet werden.
Das Leben hat seinen Wert allein in sich, bemißt sich auf die Phase zwischen Zeugung und Tod. Ob ein Leben Sinn macht, entscheidet nur unser Tun und Lassen und ist allein uns selbst anheim gestellt.
Der Tod ist absolut, aber kein Feind des Lebens.
Das Leben an sich als übergeordnete Kategorie hat kein Ziel, keine Absicht, keinen Plan, keinen Sinn. Wer danach sucht, verschwendet sein Leben das er hat.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 02.08.2012Auch wenn es unhöflich ist. Gegenfrage: Warum existieren wir?
Wenn etwas anderes existieren würde, warum existiert dann das?
Macht es Sinn zu leben, wenn doch von Anfang an feststeht, dass wir sterben? Rational gesehen: Nein.
Ändert Unsterblichkeit etwas daran? Nein!
Der Glaube kann die Frage auch nicht beantworten.
Warum kommst du dann dauernd mit diesen Fragen?
Er kann jedoch ein anderes Weltbild schaffen, neue Perspektiven eröffnen und so einen besseren Menschen formen.
Oder das Gegenteil, aber wen sollte das hier interessieren?
Vor 10-15 Jahren sah ich das auch anders.
Das Argument "Ich war früher auch, wie du und hab mich dann umentschieden" ist ein Autoritätsargument und wird unter Anderem von Ray Comfort wunderbar ad absurdum geführt, der früher angeblich Atheist war.
Vielleicht wird der Begriff Glaube von vielen Menschen negativ aufgefasst, weil man mit Glaube automatisch die Kirchen verbindet.
Vielleicht? Wen interessierts?
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 02.08.2012Darksepia, lies doch bitte die ersten Wörter meiner Antwort.
Die machen deine Antwort auch nicht besser.
Dort heißt es: ... die meisten vermeintlichen Atheisten.
Ist ne statistische Aussage. "die meisten" bedeutet über 50%!
Denn insgeheim haben sie doch einen Glauben.
ad nauseam
Ich will hier niemanden bekehren oder gar missionieren. Dies geht auch gar nicht, da ich keiner Kirche oder Religion angehöre. Und dennoch gibt es einen Glauben für mich. Darüber kann ich mich sogar jede Woche mit Juden, Moslems, Christen und Buddhisten an einem Tisch unterhalten. Jeder von uns glaubt an etwas. Und das verbindet uns.
Habe ich nicht behauptet. Also: Roter Herring.
Dein Versuch alles rational erklären zu wollen wird an den zentralen Fragen scheitern: Woher komme ich? Wer bin ich? Wo gehe ich hin?
Dieser Versuch existiert nicht (wieder ein Roter Herring). Und deine Fragen lassen verschiedene Antworten zu.
Mein Glauben beantwortet diese Fragen ebenfalls nicht. Trotzdem glaube ich an eine höhere Macht/Instanz/Wesen, nenne es wie Du willst, welche die Geschicke leitet. Und genau das meinte ich mit der Aussage: Und dabei hat jeder schon mal das Gefühl gehabt, dass da noch irgendetwas ist, was man nicht körperlich greifen kann.
Und genau darauf ging ich bereits ein!
Und hier spielen auch Gefühle eine Rolle. Du wirst evtl. sagen, dass es Zufall oder Glück war, dass Du nicht in einem abstürzendem Flieger gesessen hast. Ich sage das auch. Bin aber zugleich auch dankbar, dass es mich nicht getroffen hat.
Ich hing schonmal in einer Schlinge...
Und sag mir bitte nicht, dass Du Entscheidungen immer nur auf Grund rationaler Denkweise triffst.
Tu ich nicht, das hat aber auch nichts mit Atheismus zu tun. Genau das habe ich auch bereits erklärt!
Aber egal. Der Glaube ist eine persönliche Angelegenheit. Das Diskutieren hierüber scheint mir jedoch hier der falsche Ort zu sein.
Und wieder ein Roter Herring.
Kommentar von PeVauPeVau 30.07.2012Die Begründung vieler sog. Atheisten sie glauben nur an das, was sie sehen ...
... ist eine Begründung, die den Atheisten von religiöser Seite untergeschoben wird, um diese platte Begründung leicht auseinander nehmen zu können. Offensichtlich kennst du keine Atheisten.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 30.07.2012Schau dir mal die Antwort von susi3 an.
Kommentar von PeVauPeVau 30.07.2012Hmm, offensichtlich gibt es Atheisten und Atheisten. Ich hätte es nicht für möglich gehalten.
Kommentar von SnanifoSnanifo 30.07.2012zu Airwalker: "Mit Verstand glauben" heißt doch bei dir, zunächst an Gott glauben, dann seinen Verstand benützen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Da möcht ich schon zu bedenken geben, dass man zum "glauben" schon seinen Verstand irgenwo hintanstellen muss. Nicht ausschschalten, aber eine Entscheidung treffen, die vor der Ratio steht, die sozusagen als Vorbedingung (auch Dogma genannt) da sein soll. Ich will jetzt gar nicht darüber rechten, ob das möglich ist oder nicht, sondern nur den für mich widersprüchlichen Sachverhalt darstellen.
Natürlich kannst du das für dich so als deine Lebensgrundlage entscheiden und sogar dafür werben (missionieren), allerdings widerspricht es dem rationellen Denken, wenn du beim Glauben meinst den Verstand ansprechen zu müssen. Der befasst sich tatsächlich mir Dingen, sie sichtbar, fühlbar, hörbar, riechbar und schmeckbar sind und zumindest theoretisch von jedermann nachvollzogen werden können. Das betrifft übrigens auch die sozialen Dinge. Woran das liegt, dass wir da nicht weiter kommen, ist ein ganz anderes Thema, über das man sich sehr rational auseinandersetzen kann!
Kommentar von AirwalkerAirwalker 30.07.2012Das hast Du falsch verstanden Snanifo.
Ich behaupte nicht, dass der Verstand hintenanstehen muss. Im Gegenteil. Für die Menschen im Mittelalter war es völlig normal, dass Gott der große Lenker ist. Man bediente sich nicht seines eigenen Verstandes und fragte nach. Erst nach der Aufklärung wandelte sich das Bild von Gott und dem Glauben.
Damit fingen wir uns jedoch ein anderes Problem ein. Wir meinen alles erklären zu können. Und trotzdem wird es immer eine Lücke geben. Warum ist das so?
Kommentar von realsausi2realsausi2 31.07.2012Wir meinen alles erklären zu können. Und trotzdem wird es immer eine Lücke geben. Warum ist das so?
Wer meint das? Ich habe davon noch nichts gehört.
Aber wir können vieles erklären. Viel mehr als die Menschen im Mittelalter.
Und es gibt keinen Grund anzunehmen, daß dieser seit dem exponentiell fortschreitende Prozeß der Wissensfindung irgendwann zum Erliegen kommen würde.
Das Universum ist aber durchaus komplex. Wir werden vielleicht niemals alle Fragen beantworten können. Es wird immer Lücken geben.
Aber warum sollte es heute legitimer sein, diese Wissenslücken mit Gott zu füllen als im Mittelalter?
Für die Menschen in 1000 Jahren sind wir genauso absurd und rückständig, wie es uns die Vorfahren aus dem MA sind. Viel Wissen wird bis dahin hinzukommen, viele Lücken werden offen bleiben.
Aber in keiner dieser Lücken wird Platz für einen Gott sein. Weil weitere 1000 Jahre später diese Lücken auch mit Wissen gefüllt sein werden. Und so weiter und so fort bis in alle Ewigkeit.
Kommentar von SnanifoSnanifo 31.07.2012zu airwalker:
Wenn du deine Erwiderung mal genau liest, dann merkst du, dass auch du den Glauben an einen wie auch immer gearteten Gott vor das Denken setzt. Ich denke da an "Für die Menschen des Mittelalters war es völlig normal, dass Gott der große Lenker ist". Also das "völlig Normale" war dem Denken vorausgesetzt. Nach deinem Beitrag hat sich zwar das Bild von Gott geändert, aber nicht die Existenz Gottes. Und auch nicht das Denken der Leute, die Unerklärliches in einen Gott (v)erklären. Deshalb denke ich, dass ich dich genau verstanden habe. Ich habe doch nicht behauptet, dass du deinen Verstand ausschaltest, sondern dass du deinem Erkennen die Existenz eines Gottes vorschaltest! Oder auch nachschaltest. Dazu hat bereits realsausi2 was gesagt.
Ich denke, wir können alles erklären, nur nicht auf einmal! Da sind wir uns glaube ich schon einig. Dass es trotzdem immer Lücken geben wird, ist beim Erkennen normal! Warum das so ist? Du beantwortest die Frage mit Gott und ich sage einfach: Ich weiß es** noch** nicht! Das "immer" hast du übrigens als eine Erkenntnis reingeschmuggelt! Woher weißt du denn das so genau? Ja weil es einen Gott gibt wäre dann die Voraussetzung für diese Erkenntnis, womit wir wieder beim Glauben wären! Wie gesagt, den will ich dir nicht absprehen! Auch die Beweisführung von realsausi2 kann dir den nicht widerlegen, nur nahe(wider)legen.
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Ich kann nicht ohne Glauben leben! Wenn ich an eine Kreuzung komme und ich sehe eine grüne Ampel, dann glaube ich ganz fest, dass der Querverkehr "rot" hat!
Kommentar von realsausi2realsausi2 31.07.2012Es kann durchaus der Lebensverlängerung dienen, auch hier immer kritisch über die Schulter zu schauen, ob der Querverkehr nicht geglaubt, hat, er würde es gerade bei Dunkelkirschgrün noch schaffen, rüber zu kommen.
Kommentar von RheinpreusseRheinpreusse 02.08.2012Mein Glaube beschränkt sich auf das Licht der Ampel. Natürlich rechne ich auch damit, dass im Querverkehr Farbenblinde unterwegs sind.
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Du legst dein Leben dann einfach anders aus. Ein religiöser Mensch legt sein Leben eben nach dem Glauben aus, ihm werden dadurch Richtlinen gesetzt. Er kennt Verbote und Gebote. Ein Mensch ohne Glaube setzt sich diese selbst. Allerdings suchen religiöse Menschen in schweren Situationen hilfe im Glauben, das können andere natürlich nicht. Sie suchen dann ihre Hilfe bei Freunden. Ein nicht religiöser Mensch lebt dafür oft freier, weil er eben nicht so viele Verbote vorgeschrieben bekommt.
Kommentar von SzintilatorSzintilator 29.07.2012Ein religiöser Mensch legt sein Leben eben nach dem Glauben aus, ihm werden dadurch Richtlinen gesetzt. Er kennt Verbote und Gebote. Ein Mensch ohne Glaube setzt sich diese selbst
Das ist interessant, welche
Verbote und Gebote
setzt sich denn ein Atheist selbst?
Demnach hat ein Mensch ohne Glauben auch nicht die grenzlose Freiheit?
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 29.07.2012Nein, aber Theisten müssen sich an säkuläre Gesetze und an ihre religiösen Gesetze halten. Atheisten nur an säkuläre Gesetze.
Kommentar von realsausi2realsausi2 31.07.2012Darüber hinaus gibt es auch einen moralischen Konsens.
Der Kant´sche Imperativ reicht hier fast schon aus und kann neben den säkularen Gesetzen eine gute Grundlage bilden.
Demnach hat ein Mensch ohne Glauben auch nicht die grenzlose Freiheit?
Wer hätte das denn je behauptet?
Ich kenne keinen Atheisten, der für sich in Anspruch nähme, grenzelos Frei zu sein.
welche Verbote und Gebote setzt sich denn ein Atheist selbst?
Meinst Du das ernst? Na dann, ein paar zähle ich mal auf.
Menschenwürde, Freiheit, Respekt, Recht auf körperliche Unversehrtheit, Gleichheit, Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit, Religionsfreiheit, Toleranz, Kritikfähigkeit, ....
Das ließe sich noch fortsetzen.
Kommentar von SnanifoSnanifo 31.07.2012Ja, Atheisten sind oft sehr moralische Menschen in einer Welt, in der die Moral vom Ausgangspunkt her nichts zählt! Oder dann zählt, wenn andere diese von dir so beschriebene Moral (Menschenrechte .........) nicht haben. Das rechtfertigt dann sogar militärisches Eingreifen, also töten und getötet werden. Vielleicht sollte man mal drüber nachdenken, was denn das für eine Gesellschaft ist, in der man diese so normalen Dinge als Recht erkämpfen muss! Gegen wen eigentlich?
Kommentar von realsausi2realsausi2 31.07.2012so normalen Dinge als Recht erkämpfen muss! Gegen wen eigentlich?
Oft gegen die Religionen. Auch heute noch. Frauenrechte gelten weder in der katholischen Kirche noch im Islam besonders viel.
Die Rechte von Homosexuellen werden von Gläubigen auch heute noch beschnitten.
Apropos beschnitten: das Recht auf körperliche Unversehrheit für männliche Menschen muß in einigen rückständigen Kreisen auch noch erst erstritten werden.
Ich muß mein Recht auf Religionsfreiheit ständig gegen die Kirche erkämpfen.
Die Kirche, die ihr zu Grunde liegende Religion und der daraus folgende Glauben zählen zu den größten Hindernissen einer gedeihlichen, gerechten und moralisch fundierten Gesellschaft.
Kommentar von SnanifoSnanifo 01.08.2012Mag ja sein, dass der Papst oder auch andere Katholiken bzw. Pietisten anderer Meinung sind als du, aber zwingen können sie dich doch zu nix! Auch bei Homosexuellen lag die Problematik zwar auch bei den konservativ denkenden Menschen, das reale strafrechtliche Problem war aber der Paragraph 175, der dies bis in die 70-er Jahre unter Strafe gestellt hat! Auch musst du nicht katholisch (oder auch islamisch)sein, wenn dir die Behandlung der Frauen in der Kirche nicht passt.
Ich denke, die Menschenrechte wurden erkämpft gegen ungerechte Gesetze! Seit wann gibt es denn das Wahlrecht für Frauen bie uns? Bei Vater Staat werden Frauen und Männer bei gleichen Stellen gelich bezahlt. Dass das in der Wirtschaft nicht auch so ist, liegt doch daran, dass der Arbeitgeber nur soviel bezahlt, wie er muss: Angebot und Nachfrage! Das widerspricht aber auch einer "gedeihlichen, gerechten und moralisch fundierten Gesellschaft"! Wohlgemerkt , ich rede nicht einer wie auch immer verbohrten Kirche welcher Couleur auch immer das Wort, aber du bist nicht gezwungen, in diese zu gehen. Anders ist es bei der Gesellschaft bzw. dem Staat, da gehörst du dazu, ob du willst oder nicht!
Kommentar von realsausi2realsausi2 01.08.2012"Die Gesellschaft" ist aber doch immer auch ein Spiegel der in ihr wirkenden Kräfte. Und da hat die Kirche mit ihren Dogmen sehr wohl Einfluß auch auf mich als Atheisten.
Nicht zuletzt dokumentiert in der Diskussion über die menschenverachtende Beschneidung.
Über Jahrhunderte gab es überhaupt keine säkulare Gesellschaft. Alles war von der Kirche dominiert. Daran kranken wir heute noch.
"Der Staat" ist eben kein säkularer, wie es unsere Verfassung vorsieht.
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Antwort von yousraicha 29.07.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Schrecklich , man hat kein sinn im leben ;)
Kommentar von AlistairRansomAlistairRansom 29.07.2012zynisch?
Kommentar von StroberyStrobery 29.07.2012Mit Religion oder ohne? Mit Religion kann ich verstehen, das Leben ist nur eine kurze Episode vor der Ewigkeit - somit vergleichsweise sinnlos.
Ohne Religion hingegen muss man seine Zeit nutzen, da irgendwann Feierabend ist. Man will seinen Nachfahren ja eine schöne Grundlage bereiten.
Kommentar von SanoVXSanoVX 29.07.2012Eine bessere Antwort hätte ich auf yousraichas irrationales Kommentar nicht geben können. Leider kann ich dir kein Däumchen hierfür geben :(
Kommentar von SnanifoSnanifo 31.07.2012zu Strobery:
Nur als Ergänzung gedacht: Das mit den Nachfahren gelingt dann umso besser, wenn ich jetzt vernünftig lebe und auch mir Gutes tue. "Mir" gedacht als gesellschaftliches Wesen, das ich bin, ob ich will oder nicht!
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1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Für manche Menschen furchtbar... und für andere genau richtig.
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Antwort von Joker4you 08.08.2012
Manchmal einfacher, manchmal härter ... Es gibt eben keine fertigen Antworten auf die Fragen oder Probleme des Lebens, d.h. man muss damit selbst fertig werden. Man ist aber in vielerlei Hinsicht auch freier (bspw. auch freier sich eine Meinung zu bilden, da sie von keiner anderen Autorität vorgeschrieben wird ...) Außerdem denke ich, dass sich viel Hass und Erniedrigung vermeiden lässt, wenn man sich nicht blind auf die institutionalisierten Religionen (z.B. die Kirche) einlässt (und eigentlich setzen diese eine enorme "Blindheit" voraus ...)
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Besser als mit.
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Antwort von Mary96126 05.08.2012
genauso lebenswert, schön, frei.es gibt nichts was ich vermisse. und moralisch bin ich trotzdem.
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es dürfte nicht viel anders sein als das eines religiösen. man lässt nur das ständige beten, in die kirche gehen und an ein höheres wesen glauben weg. und ich komm damit toll klar, ich kenn viele religiöse leute die probleme haben, die ich nicht habe, also kann ich mich nicht wirklich beschweren ;)
DH!
edit: Gesetzt den Fall, ...
Ausgezeichnete Antwort!