Frage von josef1990 29.07.2012

Wie ist das leben ohne religon

  • Antwort von PeVau 29.07.2012
    30 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Für einen religiösen Menschen wahrscheinlich trostlos, für einen Atheisten wunderbar.

    Wenn ich aber solche Fragen lese, dann stellt sich mir eine andere Frage.

    Gesetzt dem Fall, ein Leben ohne Religion wäre trostlos, würde das dann die Existenz von Göttern oder Gott begründen? Nach dem Motto: Ich brauche einen Gott, also muss es einen geben!

    Wie ist das Leben mit einer Religion, mit einem Glauben, wenn es doch keinen Gott oder keine Götter gibt? Wie kommt man mit diesem geistigen Gefängnis klar? Vielleicht indem man es nicht als Gefängnis wahrnimmt, weil man an die Gefängniswände seine Sehnsüchte projiziert?

  • Antwort von matroschka 29.07.2012
    21 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Leben ohne Religion ist toll.

    Keine sinnlosen Pflichten und kein Zwang, keine Dogmen, keine Märchen, keine Schuldgefühle wegen angeblichen Sünden wie zum Beispiel "Sabbatbrechen", kein Euphemismus um die von Gott verursachten Genozide im alten Testament zu erklären, kein Abstandhalten vor angeblich unreinen Ungläubigen, keine Missionierungsversuche, keine Ignoranz und Intoleranz, kein Glaube an eine bevorstehende nahe Wiederkunft Jesu, die ein Hindernis für diejenigen darstellt, die sich eine gute Zukunft aufbauen wollen.

    Stattdessen: Freude am eigenständigen Denken.

    Ich habe meinen Fundamentalismus überwunden und es könnte nicht besser sein.

  • Antwort von SanoVX 29.07.2012
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Seit ich Atheist bin lebe ich besser. Ich bin glücklicher, hab keine Angst mehr davor durch Irrationalitäten bestraft zu werden. Ich denke rationaler und habe deswegen keine Zwangsneurosen mehr. Außerdem schreibe ich jetzt auch bessere Noten uns setze mir sinnvolle Ziele im leben anstatt jeden Tag wertvolle Zeit mit Beten zu verschwenden.

  • Antwort von Luiiiii 29.07.2012
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich finde mein leben schön ohne religion. wieso auch nicht?

  • Antwort von osmond 29.07.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi, wie Salz ohne Eier. Ich finde, jeder Mensch sollte etwas glauben. Ich glaube, ich trinke jetzt noch ein Flaschbier. Gruß Osmond

  • Antwort von AlistairRansom 29.07.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Gut, ich leben noch und mir fehlt nichts.

  • Antwort von Sie74 29.07.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es ist ein Leben, das nicht auf Märchenbüchern (Bibel) und Lügen aufbaut.

  • Antwort von Tengen 29.07.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Vollkommen in Ordnung. Jeder muss seine eigene Wahrheit finden und das geht wunderbar auch ohne Religion oder Glauben an Übernatürliches.

  • Antwort von JenkinsLeeroy 29.07.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ganz nett, man kann sich nämlich frei und unvoreingenommen über alle möglichen Dinge austauschen und diskutieren.

  • Antwort von realsausi2 31.07.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wie ist Dein Leben ohne daß Du an z.B. Zeus glaubst?

    Fühltst Du eine Mangel, daß Dir die Regenbogenschlange nicht so wichtig ist?

    Spürst Du einen Verlust, weil Wotan nicht an Deiner Seite ist?

    Treibt es Dich im, daß kein rosa Einhorn über Dein Leben wacht?

    Du kannst Dir Deine Frage doch ganz leicht selbst beantworten.

    So wie es Dir mit all den oben genannten ergeht, ergeht es uns mit allen Göttern, Kobolden, Feen und was auch sonst immer der Mensch sich ausdenkt.

    Das hinterläßt nicht die geringste Lücke, hat keine Bedeutung für die Lebensführung und hindert in Nichts daran, ein erfülltes Leben als moralisch anspruchsvoller Mensch zu führen.

  • Antwort von Tobias87 29.07.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das hängt von vielen anderen Rahmenbedingungen ab. Geht es z. B. um das Leben eines von Geburt an AIDS-kranken Kindes in einem afrikanischen Slum, das stirbt, bevor es zu einem Theisten werden kann, oder um mein Leben?

    Wenn gemeint ist, ob ohne Religion im Leben zwangsläufig etwas fehlt, was von Bedeutung ist, lautet meine Antwort: Nein. Alle Funktionen, die die Religion erfüllen kann, können - und zwar oft bedeutend besser und mit weniger Nebenwirkungen - von anderen Institutionen erfüllt werden. Hier eine nicht erschöpfende Liste:

    • Welterklärung: Wissenschaft
    • Weltverständnis: Philosophie
    • ethische Orientierung, Sinnstiftung: Philosophie
    • Gemeinschaftserlebnisse: Freundeskreis, Familie
    • Gewissheit eines Lebens nach dem Tod: Wer's braucht, kann auch hier in der Philosophie fündig werden (z. B. bei Schopenhauer: Eigentlich ist alles, was lebt, ja sogar alles, was existiert das selbe, eine Kraft namens "Wille", die bloß im Laufe der Zeit immer wieder andere Erscheinungen annimmt)

    Was ohne religiösen Glauben fehlt, ist einzig und allein der religiöse Glaube. Darunter leide ich ebenso wenig wie unter dem Fehlen des Glaubens an den Osterhasen oder das fliegende Spaghettimonster.

  • Antwort von DarkSepia 29.07.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt keine religiösen Rituale und keinen Hang, religiöse Dogmen über Wissenschaft, Recht oder Logik zu stellen. Ich denke, es ist ziemlich ähnlich zum Leben eines religiösen Menschen, der seine Religion großteils aus dem Alltag und seiner Arbeit heraushält.

  • Antwort von MICHB 29.07.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    super :)

  • Antwort von BillyBoo 29.07.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Um leben zu können sogar mit Sinn, braucht man keine Religion.Welche und ob überhaupt,sollte jeder Mensch für sich selbst entscheiden.Wenn sich ein Mensch für eine Religion entschieden hat,sollten andersdenkende das akzeptieren.Fanatiker schließe ich aber aus,egal welche Glaubensrichtung.

  • Antwort von hopefaith 04.08.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Als Atheist muss ich mir keine Gedanken machen, dass ich meinen Gott bloß nicht verärgere, ich muss nicht leben, wie ich nicht will, nur, weil mein Gott es verlangt, ... Als Atheist habe ich meine eigenen Moralvorstellungen und mache mir meine eigenen Gedanken darüber, was richtig und was falsch ist. Ist eben mehr Verantwortung als ein religiöser Mensch hat, aber ich habe auch mehr Freiheit, das zu tun, was ich tun möchte.

  • Antwort von susi3 29.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sehr gut, ich bin Realist und glaube nur das was ich sehe und nicht was mir einer glauben machen will...

  • Antwort von hundeliebhaber5 29.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich bin nicht gläubig. Ich finde es albern, was viele immer für ein Theater machen mit "mein Glaube", bla bla. Ich finde das soll jeder für sich machen und nicht das sich die Leute wegen sowas gegenssietig terroriesieren.

  • Antwort von Rudigems 31.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wir müssen uns alle darüber im Klaren sein, das unsere Religionen und unser Glaube, von den Eltern, den Lehrern, den Religiösen und Sonstigen, fast immer, oft auf geschmacklose und befremdliche Art, in uns eingebracht worden ist. Wir sind nicht gefragt worden, ob wir eine Religion und Glauben haben wollen, man hat sie uns einfach aufgedrängt. Völlig unfair, weil man als Kind, nicht die geringste Möglichkeit hat, sich dagegen zu wehren.

    Wer längere Zeit, über seine Religion und Glauben nachdenkt, und sich informiert, kommt fast immer zu dem Ergebnis, das die Vorgänge, die man als Kind, bezüglich Religion und Glauben erfahren hat, unterste Schublade waren, unfair waren, und absolute Geschmackssache waren. Alleine, es scheint nicht allzuviele Zeitgenossen zu geben, die zu einem solchen Nachdenken und zu solcher Informationsbeschaffung, fähig sind. Für die Unfähigen, ist es aber auch wirklich oft besser, wenn sie weiter glauben, und bei ihrer Religion bleiben.

    Ich persönlich, bin über meine, von meinen Eltern aufoktruierte Religion, zu meinem „Gott“ gekommen. In meiner ehemaligen Religion, gibt es ein Hauptgebot der Nächstenliebe und der Ethik. Leider gibt es nur sehr wenige Menschen, die sich an dieses Hauptgebot halten. Schade eigentlich, denn es ist der einzige Weg, wie man zu meinem Gott kommen kann.

    Bei meinem Gott, ist Glauben verboten. Und von einer Religion, kann schonmal gar nicht die Rede sein. Es gibt keine Merkmale, die für eine Religion sprechen. Kein Glauben, kein Missionieren, keine Rieten, kein Beten, keine Sünden, keine Allmacht, keine Allwissenheit, kein Himmel, keine Hölle, kein Teufel und kein Harmagedon. Glauben, wird bei uns durch Vertrauen ersetzt. Je mehr ich meinem Gott vertraue, desto mehr werde ich von ihm beschützt und desto mehr sorgt er für mich.

    Insofern, kann ich deine Frage, Josef1990, nur dahingehend beantworten. „Ich fühle mich blendend, ohne Religion und Glauben. Und ich fühle mich wie im Paradies.“

    Was diese Glaubensdiskussion, insbesondere bezüglich der Atheisten, hier bei den Antworten angeht, kann ich mich nur noch an die Birne fassen. Wie kann man denn den Glauben, der mehr im Sinne von Vermuten gebraucht wird, mit dem Glauben vergleichen, den ich mal von meinen Eltern und Lehrern, indoktriniert bekommen habe? Bei den Atheisten, drückt der Glaube eine Unsicherheit aus, die sich im Normalleben nicht vermeiden lässt, und bei den Religiösen, spiegelt der Glaube, eine Erscheinung wider, über die ich hier nicht schreiben kann, ohne Krach mit dem GF Team zu bekommen.

    Grüße, Rudi Gems

  • Antwort von dompfeifer 30.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Unkompliziert.

  • Antwort von Snanifo 30.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du scheinst es dir schwer vorstellen zu können! Du bist gezwungen, eigene Verantwortung für dein Leben zu übernehmen und kannst auch nicht auf ein besseres Leben nach dem Tode hoffen! Du musst dich schon hier um ein besseres Leben kümmern! Wenn du deine Religion und deinen Glauben ernst nimmst, solltest du das eigentlich auch tun: "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen"!

  • Antwort von pasmalle 29.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ..... Eine sinnlose Frage, da es hierzu die verschiedensten Meinungen gibt. Aber um eine Ratsuche geht es dir ja wohl auch nicht. - Komm doch bitte ins Forurm. Dort warten die Diskussionsspezialisten.

  • Antwort von Airwalker 29.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich behaupte, es gibt keine wirklichen Atheisten bzw. die, die sich als solche ausgeben sind es gar nicht.

    Die meisten vermeintlichen Atheisten glauben einfach nur deshalb nicht an Gott, weil sie bei Gott immer das Bild eines Wesens mit Launen, Zielen und Moralvorstellungen im Kopf haben, das man durch Anbetung schmeicheln kann.

    So, wie es die Menschen des Mittelalters mit ihrem Wissensstand versucht haben, müssen wir mit unserem heutigen Wissen neu lernen, mit Verstand zu glauben, was uns am wahrscheinlichsten erscheint.

    Die Begründung vieler sog. Atheisten sie glauben nur an das, was sie sehen ist in meinen Augen ein hilfloser Versuch zu erklären, dass kein Glaube vorhanden sei. Und dabei hat jeder schon mal das Gefühl gehabt, dass da noch irgendetwas ist, was man nicht körperlich greifen kann.

    Und das macht Glauben auch aus: Mit dem Herz sehen. Aber genau das haben wir in unserer heutigen aufgeklärten Welt verlernt. Wir meinen alles rational erklären zu können und kommen doch nicht weiter.

    Dabei standen sich bereits im antiken Gottesverständnis Wissenschaft und Glauben nicht gegenüber. Im Gegenteil.

    Und auch Albert Einstein stellte für sich eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Glauben her als er sagte: "Meine tiefe gefühlsmäßige Überzeugung von der Existenz Gottes, die sich überall im Weltraum manifestiert, bildet die Grundlage und Existenz meines Glaubens".

  • Antwort von Rheinpreusse 29.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich kann nicht ohne Glauben leben! Wenn ich an eine Kreuzung komme und ich sehe eine grüne Ampel, dann glaube ich ganz fest, dass der Querverkehr "rot" hat!

  • Antwort von Vivi12321 29.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du legst dein Leben dann einfach anders aus. Ein religiöser Mensch legt sein Leben eben nach dem Glauben aus, ihm werden dadurch Richtlinen gesetzt. Er kennt Verbote und Gebote. Ein Mensch ohne Glaube setzt sich diese selbst. Allerdings suchen religiöse Menschen in schweren Situationen hilfe im Glauben, das können andere natürlich nicht. Sie suchen dann ihre Hilfe bei Freunden. Ein nicht religiöser Mensch lebt dafür oft freier, weil er eben nicht so viele Verbote vorgeschrieben bekommt.

  • Antwort von yousraicha 29.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Schrecklich , man hat kein sinn im leben ;)

  • Antwort von HellasPlanitia 29.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Für manche Menschen furchtbar... und für andere genau richtig.

  • Antwort von Joker4you 08.08.2012

    Manchmal einfacher, manchmal härter ... Es gibt eben keine fertigen Antworten auf die Fragen oder Probleme des Lebens, d.h. man muss damit selbst fertig werden. Man ist aber in vielerlei Hinsicht auch freier (bspw. auch freier sich eine Meinung zu bilden, da sie von keiner anderen Autorität vorgeschrieben wird ...) Außerdem denke ich, dass sich viel Hass und Erniedrigung vermeiden lässt, wenn man sich nicht blind auf die institutionalisierten Religionen (z.B. die Kirche) einlässt (und eigentlich setzen diese eine enorme "Blindheit" voraus ...)

  • Antwort von germanidiot 07.08.2012

    Besser als mit.

  • Antwort von Mary96126 05.08.2012

    genauso lebenswert, schön, frei.es gibt nichts was ich vermisse. und moralisch bin ich trotzdem.

  • Antwort von theBluePhoenix 04.08.2012

    es dürfte nicht viel anders sein als das eines religiösen. man lässt nur das ständige beten, in die kirche gehen und an ein höheres wesen glauben weg. und ich komm damit toll klar, ich kenn viele religiöse leute die probleme haben, die ich nicht habe, also kann ich mich nicht wirklich beschweren ;)

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