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Wie ist das Gleichnis "vom treuen und verständigen Knecht" zu verstehen?

gefragt von drtod1 am 27.10.2009 um 4:49 Uhr
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anonym
beantwortet von Befra1980 am 28. Oktober 2009 09:38
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In seine Antwort auf die Frage der Apostel bezüglich seiner künftigen Gegenwart und des Abschlusses des bestehenden Systems der Dinge flocht Jesus Christus ein Gleichnis ein, das von einem „treuen und verständigen Sklaven“ und einem „übelgesinnten Sklaven“ handelt. Der Herr des treuen Sklaven setzte ihn über seine Hausknechte oder Hausdiener ein, um ihnen ihre Speise zu geben. Wenn es sich bei der Rückkehr seines Herrn (offensichtlich von irgendeiner Reise) zeigen sollte, daß sich der Sklave bewährte, würde er belohnt werden, indem ihn sein Herr über seine ganze Habe setzen würde (Matthäus 24:3, 45-51). In dem Parallelgleichnis in Lukas 12:42-48 wird der Sklave „Verwalter“ genannt, womit ein Hausverwalter gemeint ist, jemand, der über Diener gesetzt ist, obgleich er selbst ein Diener ist. Solch eine Stellung hatte in alter Zeit häufig ein treuer Sklave inne. (Vgl. 1Mose 24:2; auch den Fall von Joseph in 1Mose 39:1-6.) In Jesu Gleichnis wird dem Verwalter zuerst nur die Aufgabe übertragen, den Speisevorrat zu verwalten und rechtzeitig an die Dienerschaft des Herrn auszuteilen; wegen seiner Treue und Verständigkeit bei der Ausführung dieses Dienstes wird sein Aufgabenbereich später erweitert, und er erhält die Aufsicht über die ganze Habe des Herrn. Was die Kenntlichmachung des „Herrn“ (griechisch: kýrios) betrifft, hatte Jesus bereits gezeigt, daß er gegenüber seinen Jüngern diese Stellung einnahm, und sie redeten ihn gelegentlich mit „Herr“ an (Matthäus 10:24, 25; 18:21; 24:42; Joh 13:6, 13). Es bleibt die Frage, wen der treue und verständige Sklave oder Verwalter darstellt und was das Austeilen der Speise an die Hausknechte veranschaulicht. Bibelkommentatoren betrachten das Gleichnis häufig als eine allgemeine Ermahnung an jeden, der eine verantwortungsvolle Stellung in der Christenversammlung bekleidet. Die Voraussetzung der Treue beim Erfüllen verantwortungsvoller Aufgaben trifft zweifellos auf solche Personen zu. (Vgl. Matthäus 25:14-30; Titus 1:7-9.) Doch es ist natürlich klar, daß nicht jede dieser Personen zur gleichen Zeit, nämlich bei der Ankunft des Herrn, über die „ganze“ Habe des Herrn gesetzt werden kann. Dies erfordert jedoch nicht, daß der „Sklave“ nur eine bestimmte Person mit so großen Vorrechten darstellt. Die Bibel enthält Beispiele für den Gebrauch eines Hauptwortes in der Einzahl, das sich auf eine Gruppe von Personen bezieht, zum Beispiel, als Gott zu der israelitischen Nation, als Gruppe gesehen, spricht und sagt: „Ihr seid meine Zeugen [Mehrzahl], . . . ja mein Knecht [Einzahl], den ich erwählt habe“ (Jes 43:10). Aus der Bibel geht hervor, daß der „Antichrist“ eine Klasse ist, bestehend aus einzelnen Antichristen; desgleichen könnte sich das Bild des untreuen „übelgesinnten Sklaven“ auf eine Gruppe von Personen beziehen (1Johannes 2:18; 2Johannes 7).

Kommentar von D51bc4792e2fbdc030a43ccfc39e153esmallKitecat am 29. Oktober 2009 14:33

Aha, dieses Gleichnis ist gemeint. Bin ich nicht drauf gekommen! DH Befra


Kitecat
beantwortet von Kitecat am 27. Oktober 2009 11:05
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Ich geh mal aus davon, dass du das Gleichnis aus Matthäus 25 meinst, bei dem der König (Herr) jedem seiner Knechte ein Talent gibt, das er einsetzen und damit handeln soll, bis er von seiner Reise zurück kommt.

  • Einer von ihnen vergräbt sein Talent, die anderen setzen es ein und jeder erhandelt damit soviel er kann. Ich seh das so, wobei sicher verschiedene Auslegungen möglich sind: Jeder von uns hat ein Talent, eine Möglichkeit, wie er dem Herrn dienen kann. Vergräbt man es aber und setzt es nicht ein (Unglaube, Faulheit, Desintresse, Neid auf andere Talente, nicht über den eigenen Schatten springen) macht man sich insofern an seinem Herrn schuldig, dass man seinem Befehl nicht gehorcht hat, ihn verdächtigt was Unrechtes zu verlangen... und ihm nicht dient. Er wird aus dem Dienst entlassen und bestraft. Deshalb nimmt der Herr das eine Talent ihm am Schluss weg, da er sowieso nichts damit tut. Die anderen Knechte arbeiten mit ihren Talenten und erarbeiten damit unterschiedliche Gewinne und erhalten unterschiedliche Belohnungen. Der am meisten erarbeitet hat, bekommt noch das eine Talent dazu. Weshalb, er hat doch sowieso am meisten? Die Belohnungen waren Städte, die von den Knechten regiert werden durften. Der, der am meisten Städte bekam, hat bewiesen, dass er besonders begabt ist und damit auch großen Anforderungen gerecht werden kann. Die anderen wurden beschenkt nach ihren Begrenzungen, nicht mehr, als sie schaffen konnten.
Kommentar von B36a6ad741c6447c4597e6d6b2d9b415smallhelrich am 27. Oktober 2009 11:48

...oder sprichwörtlich gesehen: wer wagt, gewinnt ;o))


anonym
beantwortet von Bucer am 27. Oktober 2009 07:59
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Diese Stelle befindet sich mitten in einer Sammlung von Aussagen Jesu darüber, dass die Welt nicht immer weiter geht. Es muss in zusammenhang von vers 43+44 gelesen werden. (Bedenke, dass die Abschnittstrennungen und Überschriften nicht zur inspirierten Bibeltext gehören). Er kommt wieder und die Welt wird gerichtet. Wir werden davor gewarnt den Gehorsam gegenüber Gott auf die leichte Schulter zu nehmen nach dem Motto "Das irdische Leben geht immer weiter so und man muss das alles nicht so ernst nehmen". Er kommt wieder und es wird sich zeigen, wer in seinem Diensten steht. Der wird dann belohnt. Es ist aber als Gleichniss erzählt. Das heißt, jesus nimmt ein Bild aus der Agrakultur um ein Punkt zu machen. Es geht also nicht darum dass er dann das ganze (Weinberg) reich Gottes unter sich hat. Der Punkt ist, dass Gott ihm noch viel mehr einsetzt und segnet.


helrich
beantwortet von helrich am 27. Oktober 2009 06:04
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Setz mal die Bibelstelle mit rein.


anonym
beantwortet von Imera am 28. Oktober 2009 22:51
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benutze deine Talente


TochterZion
beantwortet von TochterZion am 27. Oktober 2009 17:17
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Und er wird richten und sagen.

Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war im Gefängniss und ihr habt mich besucht. Ich war nackt und ihr habt mir Kleider gegeben.

usw. Gehet hin ihr Gerechten, ins Ewige Leben.

Und genau das gleiche zu den Ungerechten. Gehen hin in die Ewige Pein.

Denn das was ihr den Geringsten der meinen antut das tut ihr mir.

"Die Toten sollen ihre Toten begraben und die Lebenden bei den Lebenden bleiben damit aus Israel alle erlöst werden. Der HERR Jesus Christus, 2006. Mein Heiliger Geist der bei dir ist , neuapostolisch und die Worte meines Mundes die ich in deinem Munde gelegt habe sollen von deinem Munde nimmer weichen noch von dem Munde deines Samens und Kindeskindes von nun an bis in Ewigkeit.

Großen Frieden deinen Kindern. "Ich will euch trösten wie einer seine Mutter tröstet. Ihr sollt an Jerusalem getröstet werden."

Die Strafe liegt auf ihn auf das alle Frieden haben. Das kann ich nicht zulassen.

Das was dem Vater gehört das gehört auch mir. Dem Vater gehört vorallem das Volk Israel.

Kommentar von 77d38bd1b5a106d41b59d39348b81510smallNowka am 25. November 2009 23:59

TochterZion! du kannst nur über das alte testament reden, wo die menschen noch die peitsche des gesetzes spüren mußten.

wo bleibt die Liebe, die erst jesus in die welt gesetzt hat, denn er sagte: "ICH GEBE EUCH EIN NEUES GEBOT. LIEBET EINANDER".

warum schreibst du nicht AUCH darüber. kannst du nicht lieben?


Igitta
beantwortet von Igitta am 27. Oktober 2009 05:22
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Ich kenne nur das Gleichnis vom treuen und verständigen Sklave!!!

Kommentar von drtod1 am 27. Oktober 2009 15:21

In der Einheitsübersetzungs heißt es Knecht. Soll wohl moderner klingen.


waffel
beantwortet von waffel am 27. Oktober 2009 05:17
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ich glaube deine fragen sind hier besser aufgehoben und da kann dir mehr geholfen werden. http://www.bibel-online.net/


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