Also, eine Bekannte von mir, ist seit 1,5 Jahren ohne Job. Sie hatte selbst gekündigt weil keinen Bock mehr. Nun ist auch die Stütze alle. Jedenfalls ist sie den ganzen Tag zu Hause. Nun gut, sie hat einen Garten, und macht da auch etwas. Nur hat sie ebend keinerlei Arbeit. Sie möchte auch nicht einen 400,- Euro-Job annehmen. Meine Güte, mir würde die Decke auf den Kopf fallen, zumal sie auch keine Bekannte hat, mit denen sie sich trifft.
Meine Frage: wie fühlt man sich, wenn man keine Arbeit hat, und auch keine Arbeit annehmen will, und meine zweite Frage: habt ihr eine Idee, ob ich ihr helfe sollte, und wenn ja, wie ?

Geht mir auch so. Wobei die Decke ist mir noch nie auf den Kopf gefallen ^^
Niemand braucht m.E. eine "Arbeit" haben. Ein Tun, das man völlig aus sich heraus macht, reicht vollkommen aus. (Und sie tut ja auch was!) Etwas, das man gerne tut. Freiwillig ohne jeglichen Widerstand. Etwas, für das man alles bereit zu geben ist; mit dem man im Einklang ist. Ein Tun, was dir uneingeschränkte Freude bereitet und was man wirklich will.
Und ich rede hier nicht von Wunschträumen. Für mich ist das das Normalste der Welt. Warum sollte ich irgendwas "arbeiten", egal für wen, egal für was, egal wie unsinnig es auch sein mag, nur um im Prinzip wertloses Papier zu erhalten? Und wer kümmert sich um die Folgen dieser "Arbeit"? Was wird aus uns und aus dem Planeten?
Wenn jemand einwerfen möchte: Doch ich brauch ja das Geld, geht ja nicht anders, muss ja "über"leben... Das ist die Meinung von vielen. Doch dieses Konzept, haben die meisten akzeptiert, ohne darüber nachzudenken. "So ist es halt, kann man nix machen." Glaubt nicht, ihr hättet keine Wahl, denn die habt ihr! (siehe auch http://www.gutefrage.net/tipp/erfahrung-ist-alles-lebe-im-jetzt)
Doch wer denkt an das "Leben" im Sinne von Harmonie, Friede, Freude, Gesundheit, Fülle? - dazu gehört auch die Harmonie, die Natürlichkeit, die Sauberkeit der Erde! Diese Denkweise, dieses Leben, findet jeder erst einaml in seinem Inneren! Doch wie Innen so Außen... Wer sich danach richtet, wird keinerlei Verschmutzung, Vernichtung der Erde, Streit oder Disharmonie produzieren oder unterstützen, bzw. dagegen "ankämpfen" - auch das verhindert nicht deren Weiterbestehen, im Gegenteil. Nicht Wirkungen (Symptome) bekämpfen - Ursachen verändern! Und die Ursache aller Dinge ist erst mal in den Gedanken zu suchen...
Jetzt habt ihr wahrhaftig was zum Nachdenken... Doch geht behutsam mit diesen Gedanken um! Konzentriert euch nur auf das, was ihr in der Welt vorfinden wollt. Behandelt andere nur so, wie du selbst behandelt werden möchtest...

Anscheinend fühlt sie sich so ganz gut, dann lass´ sie machen und setz´ sie nicht unter Druck. Vielleicht steckt ja was Psychisches dahinter.

Wieso helfen? Sie will doch keine Hilfe, sonst würde sie was tun. Wahrscheinlich macht sie alle bösen Arbeitgeber oder sogar die gesamte Gesellschaft für ihr Leben verantwortlich. Solang sie so denkt, ist Hopfen und Malz verloren!
Ich würde ihr in finanzieller Hinsicht definitiv NICHT helfen.

Ne du kannst Ihr nicht helfen weil sie nicht will und offenbar sich es sich leisten kann. Die Decke fällt ihr auch nicht auf den Kopf wegen dem Garten zumindest in den Sommer Monaten und Freund hat man nur wenn mann Geld hat. Sie sollte nur drauf achten das sich ihre Persöhnlichkeit nicht verändert und Depressiv wird. Ich selbst bin 6 Monate ohne Arbeit und Leisten kann ich mir den Luxus nicht.
Du fragtest, wie man sich fühlt, wenn man den ganzen Tag zu Hause ist...
Ich musste im Januar dank der Wirtschaftskriese meine Sachen packen und war dann ein wenig Arbeitslos. Früher war ich auch im Übergang zwischen Zivildienst und Ausbildung 3 Monate Arbeitslos. Ich finde es schrecklich. 2 Wochen ist vielleicht noch ok. Man schläft aus, macht die Dinge, die man schon lange mal wieder machen wollte. Aber nach kurzer Zeit hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil alle Menschen um mich herum arbeiten gehen und ich jeden Tag ausgeschlafen habe und dann auch nicht viel über den Tag gemacht habe.
Mir wurde es dann schnell immer schlimmer und ich habe mich dann selbstständig gemacht. Da ich das nicht auf die Dauer machen wollte mit der Selbstständigkeit habe ich mich weiter um eine neue Stelle beworben und hatte kürzlich ein Vorstellungsgespräch in dem eben dieses Thema zur Sprache kam. Der potentielle Arbeitgeber fand es total klasse, dass ich nicht einfach auf der faulen Haut liege sondern Initiative ergriffen habe und nun so ganz gut über die Runden komme.
Soetwas kann ich gar nicht nachvollziehen, da ich immer am Arbeiten bin...obwohl mit Kleinkind bin ich ständig dabei Geldzuverdienen...! Wie alt ist Deine Bekannte?? Wovon lebt sie denn jetzt?? Du hast doch bestimmt schon mit ihr darüber geredet?? Was sagt sie denn?? Fühlt sie sich wohl? Hat sie Kinder oder einen Partner?? :-/
Gute Frage was man da am besten machen kann, aber ich glaub sie muss selber mal verstehen was sie da macht und warum. Ich war mal selber länger arbeitslos und ich will da nicht mehr hin! Ich kann nur sagen das man manchmal zu hohe Ansprüche an die Jobs hat die in Frage kommen und man halt auch mal wieder kleiner anfangen muss, auch wenn man dann vielleicht noch Geld vom Amt dazu kriegen muss. Der Job den man dann hat ist ja nichts auf ewig bindendes, sprich man kann sie ja von da auch auch weiter bewerben. Aber selbst ein Minijob sieht in jedem Lebenslauf besser aus wie kein Job! Ob Du ihr da helfen kannst ist ne gute Frage.
helfen kannst du, indem du sie annimierst sich weiter zu bilden während der arbeitslosigkeit.
sie fühlt sich bestimmt demotiviert...
Der würde ich was erzählen, wenn das meine Freundin/Bekannte wäre...