Wie ist das damals mit dem Salzhandel gewesen?

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4 Antworten

Salz (Natriumchlorid) galt schon immer als kostbar — so kostbar, dass deswegen sogar Kriege geführt wurden. 

Das gilt auch für die Französische Revolution, die unter anderem durch die hohe Salzsteuer Ludwigs XVI. ausgelöst wurde. 

Salz war auch ein anerkanntes Tauschmittel. 

Maurische Händler wogen jedes Gramm Salz in Gold auf, und einige zentralafrikanische Stämme benutzten Steinsalzstücke als Zahlungsmittel. 

Das Wort „Salär“ kommt von dem lateinischen salarium (von sal, Salz), dem Lohn der römischen Soldaten, der teilweise in Salz gezahlt wurde. 

Wenn die Griechen Sklaven kauften, bezahlten sie mit Salz, wodurch die Redewendung entstand: „Sein Salz nicht wert sein.“

Im Mittelalter kam im Zusammenhang mit Salz manche abergläubische Vorstellung auf. 

Salz zu verschütten galt als böses Omen. Beispielsweise ist auf Leonardo da Vincis Gemälde das „Abendmahl“ vor Judas Iskariot ein umgefallenes Salzfässchen zu sehen. 

Noch im 18. Jahrhundert war jemandes sozialer Rang daran zu erkennen, ob er an einer Festtafel oberhalb oder unterhalb des Salzes saß: Die ehrenhaften Plätze waren stets nahe dem Kopfende der Tafel, oberhalb des Salzfässchens.

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genauso wie heute.

Einer hat Salz, ein anderer braucht welches. Dafür zahlt der, der Salz braucht, demjenigen, der Salz hat, Geld.

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Etwas konkreter könntest du schon werden.
Wann, wo, wer?

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Salz gegen Geld. So war das damals. Heute übrigens auch....

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