Wie ist das "Bruttoeinkommen" zur Berechnung der gesetzlichen Krankenversicherung eines SELBSTÄNDIGEN FREIWILLIG VERSICHERTEN GENAU definiert?

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5 Antworten

Als freiwilliges Mitglied zählt grundsätzlich das GESAMTE Einkommen für die Beitragsbemessung. Also auch Vermietung und Verpachtung und Kapitalerträge.

Da dieses im voraus gar nicht feststeht, wirst du grundsätzlich deinen jeweiligen Steuerbescheid vorlegen müssen. Danach wird dann der Beitrag für die nächste Periode festgelegt.

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Kommentar von Styledriver
20.08.2016, 17:23

ok, und ggf für die fragliche letzte Periode nacherhoben?

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Kommentar von Styledriver
21.08.2016, 15:08

Ok, Der Hans! Aber maximal gilt doch die Beitragsbemessungsgrenze (EUR 4.237,50), d.h. wenn diese überschritten ist, dann brauche ich das Einkommen lt. Steuerbescheid doch gar nicht zeigen, oder? 

Und, bei Eheleuten, sofern Frau bereits in GKV ist (wegen Erwerbslosenrente) was gilt dann? Gibt es für den Fall, dass beide Eheleute in der Kasse sind eine Familienversicherung? Wer zahlt denn dann was in die GKV? 

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Hallo!
Wie hoch der zu zahlende Beitrag ist, errechnet die Krankenkasse aus der gesetzlich vorgeschriebenen Beitragsbemessungsgrenze.
Die wird jedes Jahr neu festgelegt.
Die Krankenkasse möchte jedes Jahr den aktuellen Steuerbescheid des letzten Jahres und berechnet aus diesem dann den zu zahlenden Beitrag.
Wie man sein Geld verdient hat interessiert dort niemanden.

Herzliche Grüße

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Kommentar von Styledriver
20.08.2016, 17:26

....also zählt das gesamte zu versteuernde Einkünfte bis zur Beitragsbemessungsgrenze? Also maximal ca. EUR 700 Beitrag inkl. Pflegeversicherung?

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Hallo, ich war mal ne zeitlang freiwillig krankenversichert. Aber nicht wegen Selbständigkeit. Ich hätte den Mindestbeitrag von ca 170 Eu sowieso zahlen müssen. Hinzu kamen noch Zins- und  Mieteinnahmen. Somit zahlte ich ca. 250 Eu monatlich. Wie genau und mit welchen Prozentsatz das berechnet wurde, weiß ich nicht mehr. Frage doch am besten bei der Krankenkasse nach.

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Kommentar von Styledriver
20.08.2016, 17:27

nur EUR 250? Dann lagen Deine gesamten zu versteuernden Einkünfte also deutlich unter der Beitragsbemessungsgrenze?

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dein Gewinn aus a) und nicht deine Bruttoeinnahmen aus a)

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Kommentar von Styledriver
20.08.2016, 17:28

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Was alles zu deinem Einkommen zur Beitragsberechnung zählt, findest du auf den Internetseiten einer jeden Krankenkasse eindeutig aufgeführt.

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