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Wie ist akzeptable Frühpension möglich?

gefragt von anneliese1955 am 07.07.2008 um 8:30 Uhr

Ich bin 1955 geboren und seit geraumer Zeit gesundheitlich durch Diabetes und Allergien etwas eingeschränkt. Seit dem überlege ich, wann und wie ich in Pension gehen kann, ohne allzu hohe Abschläge akzeptieren zu müssen und einigermaßen über die Runden kommen. Was kann ich tun, um einerseits eine möglichst hohe Versorgung zu erhalten, andererseits aber möglichst früh in Pension zu gehen?


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thomytiger
beantwortet von thomytiger am 7. Juli 2008 08:34
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Lass Dich am Besten bei Deinem Rentenversicherer beraten. Kostenlos und unverbindlich. Ansonsten werden hier mit sicherheit keine genauen Prognosen erstellt werden können...Hab ich übrigens auch gemacht, nur dass ich über 10 Jahre jünger bin. Meine Aussichten sind da eher bescheiden...viel Glück Dir. Und vor Allem Ausdauer.


doddo
beantwortet von doddo am 7. Juli 2008 08:42
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Als Beamtin bist Du ohnehin privilegiert und Deine Pension wird weit über dem Rentendurchschnitt liegen. Du wirst bestimmt einigermaßen über die Runden kommen. Wenn Du aus gesundheitlichen Gründen früher ausscheiden willst , dann tu es und nimm den Abschlag in Kauf.

Kommentar von 399bad907493326c9d20ad5991e9194fsmallmanni1937 am 7. Juli 2008 08:44

immer daran denken : " es gibt ein Leben vor der Rente "

Kommentar von anjanni am 7. Juli 2008 08:58

@doddo: Auch bei Beamten gibt es relativ kleine Gehälter. Und die Abschläge richten sich auch nach der Dienstzeit... So "privilegiert" sind Beamte auch nicht.


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 7. Juli 2008 08:38
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Privat vorsorgen. Ist aber jetzt wohl kaum noch zu akzeptablen Konditionen möglich.

Was Du vorhast ist das Gegenteil von dem, was die Regierung will: Wir sollen später eine geringere Pension erhalten. Endziel: Versterben unmittelbat nach erreichen des Ruhestandes.

Manche sagen, wir bekommen später mit Erreichen des Rentenalters einn Strick; das sind die Optimisten. Die Pessimisten sagen, wir müssen ihn bezahlen.


anonym
beantwortet von anjanni am 7. Juli 2008 08:42
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Pension bedeutet, daß Du Beamte bist? Wie lange bist Du schon im Dienst? Bund/Land/Kommune? Da gibt es doch sicherlich in Eurer Personalverwaltung oder bei der Besoldungsstelle oder beim Personalrat jemanden, der die für Deinen konkreten Fall Auskunft geben kann!


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 7. Juli 2008 08:57
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Ich hatte jetzt gerade ähnliche Fragen und die dann schriftlich(!) an meine Rentenversicherer (Deutsche RV, Zusatzversicherung Bund-Land, Pensionskasse eine früheren Firma) gestellt.

Das dauert, aber es kommen verwertbare und (so weit möglich) verbindliche Antworten.

Hast Du schon einen Behindertenausweis mit entsprechenden Prozenten beantragt?



russeliana
beantwortet von russeliana am 7. Juli 2008 09:18
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Ich bin lange im Öffentl. Dienst gewesen, keine Beamte, und wollte aus schweren gesundheitlichen Gründen ausscheiden. Bin 100 % schwerbehindert, gehörlos, Sehstörungen und Schwindelanfälle. 2 Gutachter bescheinigten mir, dass ich "arbeitsfähig" bin und der Rentenantrag wurde abgelehnt. Man muss schon fast tot sein, um Frührente zu erhalten. Eine Kollegin hatte Krebs und ihr Rentenantrag ist erst kurz vor ihrem Tod akzeptiert worden. Mittlerweile arbeite ich auf 400 Euro-Basis, maximal 2-3 Stunden pro Tag, mehr schaffe ich nicht. Du brauchst viel Kraft, Geduld und ein gut gefülltes Konto, um diese Durststrecke zu bewältigen. Viel Glück!


pegolina
beantwortet von pegolina am 7. Juli 2008 10:30
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Ich glaube nicht, daß dir ein Amtsarzt wegen Diabetes und Allergien eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt und in Rente schickt.


anonym
beantwortet von SeaSide am 7. Juli 2008 11:39
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Als Beamter hast Du Anspruch darauf, daß Dir Deine Besoldungsstelle entsprechende Auskunft gibt. Wenn Du das nicht willst und die Sache vertraulich bleiben soll: die freiberuflichen Rentenberater machen das auch für Beamte. Kostet natürlich Honorar.


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