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Wie "In" sind unterschiedliche Nachnamen bei einem verheirateten Ehepaar?

gefragt von CoinS am 22.08.2007 um 13:15 Uhr

Oder macht man das einfach nicht?


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schurke
beantwortet von schurke am 22. August 2007 13:18
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Ich persönlich finde es blöd.

Manch einer hat seine Gründe. Kannte mal eine Frau, die im Vertrieb tätig war, sie hatte ihren Mädchennamen behalten, da eine Änderung wohl beruflich für sie schwierig geworden wäre.


solf1
beantwortet von solf1 am 22. August 2007 13:20
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Ich schliesse mich schurke an. Es gibt bestimmt ehrbare Gründe.. aber normalerweise nicht! Zudem wird es künftig für Heraldiker unmöglich, Forschungen anzustellen. Gruss Solf


Heartlight
beantwortet von Heartlight am 22. August 2007 13:22
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Vielleicht hat der Mann ja einen richtig furchtbaren Namen und will aber den Namen der Frau nicht annehmen?

Oder als erfolgreiche Frau in einem Unternehmen weil man unter einem neuen Namen oder womöglich total bescheuertem Doppelnamen ständig in Erklärungsnot kommt.


Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 22. August 2007 13:24
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Ich weiß nicht wie häufig das inzwischen vorkommt. Aber ich finde es total daneben. Heute sind ja wieder viele auf dem "Stammbaumtripp" ich frage mich wie will man da denn später mal irgendwas herausfinden, wo kommen wir her, was sind unsere Wurzeln. Es ist so schon schwierig genug, wenn man an Patchworkfamilien denkt. So könnte in einer Familie 4 Namen vorkommen. Mutter = Nachnamen Meier, deren Kind = Schulze, Partner = Müller, dessen Kind Kunze, was man sich dabei gedacht hat, ist mir ein Rätsel. LG Lotusblume

Kommentar von 683cd8be911c3897e982ad9db4016ba4smallcritter am 22. August 2007 13:25

Die Wurzeln einer Frau sind ihre eigene Familie und nicht die ihres Mannes. So sehe ich das.

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallsolf1 am 22. August 2007 13:27

Sie hat doch immer ihren Ledigenname! Wo ist denn da das Problem?

Kommentar von 683cd8be911c3897e982ad9db4016ba4smallcritter am 22. August 2007 13:29

solf, es geht hier doch darum, dass die Frau durch die Heirat den Namen des Mannes annimmt, also nicht ihren Ledigennamen beibehält.

Kommentar von 52a6a9132a85c3c4a5b9333bbaa38fecsmallLotusblume12 am 22. August 2007 13:32

und die der Kinder? Haben die nicht Eltern die aus Mutter und Vater bestehen?? Könnte z.B. bei Krankheiten mal wichtig sein, oder nicht? LG Lotus

Kommentar von 683cd8be911c3897e982ad9db4016ba4smallcritter am 22. August 2007 13:54

Da werde ich mich erkundigen. Habs gerade telefonisch probiert, aber niemanden erreicht. Das interessiert mich nämlich selbst.

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 22. August 2007 15:00

Lach...Lotusblume, das müsste dann schon ein Dreifach-Name sein, nicht?...ggg

Kommentar von 52a6a9132a85c3c4a5b9333bbaa38fecsmallLotusblume12 am 22. August 2007 20:49

dreifach Name? wie ist das denn bitte gemeint? grübel?? LG Lotus


Watson
beantwortet von Watson am 22. August 2007 15:15
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Also, ich bin dagegen, dass jeder seinen eigenen Namen behält. ich finde es schön/gut, dass man durch den gleichen Namen bemerkt, dass man zusammen gehört, auch dann bei der Namensgebung der Kinder. Ob das nun der Name des Mannes oder der Frau ist, spielt für mich keine Rolle, ich würde einfach den schöneren wählen. Doppelnamen finde ich auch eine gute Alternative, wenn keiner auf seinen eigenen Namen verzichten möchte. ich würde das aber nicht machen, da mein Name eh schon lang genug ist und durch einen Doppelnamen ja nur noch länger werden würde.


critter
beantwortet von critter am 22. August 2007 13:22
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Ob "in" oder nicht in - eine Frau sollte ihren Namen behalten. Sie ist doch nicht Eigentum des Mannes. In anderen Ländern klappt das auch wunderbar, da regt sich darüber niemand auf. Nur, weil wir es ewig lang gewöhnt sind, dass ein Ehepaar denselben Namen trägt, heißt es nicht, dass es richtig ist. Als eigenständiger Mensch soll die Frau ihren eigenen Namen tragen.

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallsolf1 am 22. August 2007 13:28

Egal, dann nehme ich den namen meiner zukünftigen. Aber beide heissen dann Meier..! Komische Sichtweise..

Kommentar von 683cd8be911c3897e982ad9db4016ba4smallcritter am 22. August 2007 13:32

Nein, beide behalten ihren eigenen Geburtsnamen.

Die Frage kam gerade zum richtigen Zeitpunkt. Habe noch vor einer halben Stunde mit einer Argentinierin gesprochen, die ganz traurig ist, dass sie durch Heirat den Namen ihres Mannes annehmen "musste", weil es der Mann so gewünscht hatte. Sie kennt so etwas nicht von Argentinien und meinte, dort ist man stolz auf seine Herkunft. Die Änderung in den Namen des Mannes kommt ihr einer Unterwerfung gleich. Man sieht: alles Erziehungssache. In Holland tragen die Frauen auch weiterhin ihren Geburtsnamen, Holland überlebt es auch. Und es gibt noch viele andere Länder.

Kommentar von Bd7a9717d29c5ddcab1bc175eda1e298smallVolume am 22. August 2007 13:34

Ich fühle mich meinem Mann nicht unterworfen, weil ich seinen Nachnamen angenommen habe, und so wird es wohl auch wirklich den wenigsten gehen.

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallsolf1 am 22. August 2007 13:40

@critter.. Das sind schlimme Auswüchse der sog. Emanzipation! Also wenn sich eine moderne Frau dadurch unterworfen vorkommt, hat sie wohl noch andere und "gröbere" Probleme..:-)

Kommentar von 683cd8be911c3897e982ad9db4016ba4smallcritter am 22. August 2007 13:47

Nein, das glaube ich ganz und gar nicht. Wenn es in einem Land nie anders gehandhabt wird, ist es für eine Frau dann schon schlimm. Denk mal an den Aufschrei der Deutschen, als es hieß, der Mann kann den Namen der Frau annehmen. Ich meine weder das eine noch das andere wertend oder sonstwas, es ist nur eine Feststellung und Tatsache.

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 22. August 2007 14:59

Wie "unterworfen" muss sich denn da eine Amerikanerin vorkommen, wenn sie z. B. mit "Mrs. Elvis Presley" angesprochen wird?

Kommentar von 683cd8be911c3897e982ad9db4016ba4smallcritter am 22. August 2007 15:57

Das war bei uns bis etwa 1950 oder sogar noch etwas später auch nicht anders. Meine Mutter bekam auch Briefe von Behörden als "Frau Heinrich Müller". Damals war das so, und niemand hat sich drüber aufgeregt - wie man's halt gewöhnt ist.


Hunley
beantwortet von Hunley am 22. August 2007 16:39
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Ich finde es schon wichtig. Gut, ob ich den Namen meiner Frau angenommen hätte weiß ich nicht. Bin ein Gewohnheitsmensch. Ist doch auch ein Beweis von Zugehörigkeit. Dann brauch ich auch nicht heiraten. Ich bin jedenfalls stolz drauf daß meine Frau meinen Namen trägt. Auch wenn er noch so oft im Telefonbuch vorkommt. An ihren Vater wollte sie eh nicht mehr erinnert werden, und ihre Mutter hat auch wieder geheiratet. So sind wir diesen Teil der Erinnerungen auch losgeworden. Also bitte nicht hauen, ist halt meine Meinung. Ein Ehepaar sollte den gleichen Namen tragen. Welchen von beiden ist dabei egal.


anonym
beantwortet von cougarweibchen am 26. August 2007 13:08
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Wie heißt es doch so schön: "Namen sind nur Schall und Rauch."

Durch einen Namenswechsel verliere ich doch nicht meine Identität, ich bin immer noch der gleiche Mensch - nur dass ich jetzt meine Verbundenheit mit einem anderen Menschen, der für mich der wichtigste ist, demonstriere.

Für uns war es wichtig, einen gemeinsamen Familiennamen zu haben und mein Mann hätte auch meinen Namen angenommen. Da er aber im Vertrieb und selbstständig ist, fand ich es einfacher, wenn ich seinen Namen annehme.


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