Frage von momolo13, 111

wie hund draussen bei minustemperaturen schlafen lassen?

ich werde demnächst einen iglubaukurs mitleiten und selber draussen unter freiem himmel im schlafsack schlafen. die gäste schlafen im iglu. jetzt überlege ich, wie ich meinen weissen schweizer schäferhund "betten" soll. da wir im freien gelände sind und nicht all zu viel gepäck schleppen wollen, bzw. können, kommt es also sehr darauf an, womit ich ihn "installiere." mein hund liebt die kälte und wartet tagsüber freiwillig draussen, bis er gebraucht wird. er ist ein arbeitshund. sein fell ist sehr dick und weder kälte und nässe scheinen ihm etwas auszumachen. ich stelle mir vor, ihn nahe bei mir an einem baum anzubinden, unter ihm eine isomatte. anbinden muss ich ihn, und das ist er sich auch gewöhnt, weil er sonst rumläuft und an den menschen herumschnuppert oder im wald jagd. diese erfahrung machen wir das ganze jahr über, wir schlafen oft draussen. nur im winter habe ich es bis jetzt noch nicht ausprobiert. hat jemand erfahrung damit?

und nein, es ist kein armer kerl, erfrieren wird er ganz sicher nicht und anbinden für ein paar stunden in der nacht ist auch kein problem, da er tagsüber sehr viel freilauf haben wird. dazu brauche ich keine guten ratschläge, aber was die unterlage angeht, oder ob ich doch ein kleines zelt mitschleppen soll, dazu hätte ich sehr gerne eure meinung. danke!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Viowow, 34

spannende sache, erfahrung hab ich nicht, aber vom gefühl her würd ich sagen, bind dir die leine irgendwie an dir fest, pack dich in deinen schlafsack, nimm noch ne decke mit zu der isomatte , diese plus den hund neben dich, decke drüber. so haltet ihr euch auch noch gegenseitig warm.
so würd ich es machen. oder mich mit direkt an besagten baum legen. mein hund ist aber auch so ein "körperkontakt-hund"

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 83

Eine Bekannte von mir ist mit ihren Schlittenhunden lange Trails durch Skandinavien gefahren, da hat sie sich immer einen mit in den Schlafsack genommen - weniger wegen der Hunde, mehr für sich selbst. :-)

Wenn ich meine älteren Hündinnen mit zum Boofen hatte und die Nächte recht kalt waren, habe ich ihnen einen Mantel angezogen und sie auf einem Schaffell schlafen lassen. Da könnte man ja noch eine Isomatte drunter legen.

Wenn Du keinen Baum hast, wo Du ihn anbinden kannst, könntest Du einen Erdhaken mitnehmen - so einen "Korkenzieherpflock", den man in den Boden drehen kann.

Spannendes Projekt! Viel Spaß dabei!

Kommentar von momolo13 ,

meinen 40kg zappelkaspar im schlafsack? hmmm, eigentlich wollte ich nachts schlafen. und den korkenzieherpflock im schnee befestigen ist bei der kraftmaschine hund eine lustige vorstellung, vorallem wie er ihn dann hinter sich her zieht. lach!

aber es hat gott sei dank bäume, wir bauen am waldrand und deshalb muss er vorallendingen angebunden sein.

Kommentar von Berni74 ,

Dann isses doch perfekt. Wie gesagt, zieh ihm halt zur Not nen Mantel drüber. Auch, wenns untypisch für solche Rassen ist - ich hab auch Berner mit dickem Fell ;-) Aber ich hab mir gesagt, lieber die Nacht im Mantel schlafen und dafür keine Blasenentzündung bekommen...

Antwort
von Nijori, 60

Du sagst selber es ist n großer Hund mit wetterfestem Fell keiner von diesen bauchnackigen kleinen Stadthunden nimm ihm ne Decke oder erwähnte Isomatte mit...obwohl ich denke das er die erledigt wenn er sich viel bewegt Krallen und so der wird sich eindrehen und gut.

Antwort
von Bestie10, 76

wie wuerden Hunde in der freien Wildniss naechtigen

Kommentar von momolo13 ,

das ist jetzt die frage? wie würden sie das tun? und, ist mein hund mit einem wildhund vergleichbar?

Kommentar von Bestie10 ,

also unsere Hunde haben immer draussen geschlafen

zumeist vor der Hundehuette

und wenn ich so einen Hund auf dem Bauernhof betrachte, der ist das ganze Jahr draussen

 

Kommentar von LukaUndShiba ,

Einen Hund nur draußen zu halten ist nicht artgerecht. 

Kommentar von Nijori ,

Einen richtigen Hund draußen zu halten hat nix mit nicht artgerecht zu tun wir reden hier nicht von halbnackigen kleinen Handtaschenratten sondern von echten Hunden die sich bloß in der Domestizierung wirklich von ihrem Urahn unterscheiden niemand hat Wölfen n kuschligen Winterunterschlupf gebaut es ist nicht artgerecht ein Tier das Winterfell bekommt extra um draußen sein zu können unsere geheizten Wohnungen anzutun.

Natürlich hat das alles etwas mit der bisherigen Haltng zu tun ein Hund der sein Leben lang drinnen gelebt hat und bloß zum" auf Klo gehen" raus kommt der kann nicht aufeinmal im Winter draußen pennen der bekommt aber auch deutlich weniger Wintefell aber ein Hund der das gewohnt ist da ist das genau anders rum der wird sich in seinem dicken Winterfell drinnen in deiner 22grad Bude zutode hecheln das ist als würdest du in deiner dicksten Winterjacke auf der Heizung hocken und könntest nichmal Schwitzen.

Kommentar von Bestie10 ,

selten so gelacht !

vielleicht einen Pudel

Kommentar von brandon ,

Weil andere ihre Hunde nicht artgerecht halten ist das keine Rechtfertigung dafür es ihnen nachzumachen.

Kommentar von momolo13 ,

mach mal halblang, es kommt doch auf die gesamtsituation draufan. mein hund wartet manchmal 2-4 stunden draussen ,bis ich ihn zur arbeit hole und dem macht das überhaupt nichts aus. im gegenteil, würde ich entsprechend mit garten wohnen, würde ich ihn vielleicht noch mehr draussen lassen, denn er leidet wirklich in der geheizten wohnung, der hat ein fell wie ein husky. hunde die nur angeleint draussen herumliegen sind natürlich schon arm dran, aber nicht wegen der kälte, sondern wegen der einsamkeit. es gibt aber auch leute die ihren hund gut auslasten, aber ihn auch mal ein paar stunden im freien lassen und dass muss nicht schlecht sein. es kommt eben aufs mass an.

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