Frage von lbpfc, 111

Wie hört mein Hund auf Kinder anzubellen?

Mein Hund bellt jedes Kleinkind an ,was kann ich dagegen tun? Geld für ein Hundetrainer habe ich nicht

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Goodnight, 45

Den gibt bitte den Hund ab. Hunde kosten nun mal eine Menge Geld.

Kommentar von lbpfc ,

Dann lern ordentlich dich zu artikulieren wenn du schon dumme Antworten gibst !

Kommentar von LukaUndShiba ,

@Goodnight Kannst du mir beibringen wie man die hilfreichste Antwort wird obwohl der FS meint man gibt eine dumme Antwort von sich? XD

Kommentar von Goodnight ,

Kannst bei mir gerne einen Kurs buchen:

 Wie manipuliere ich auf magische Weise uneinsichtige User bei GF  ,))

Kommentar von LukaUndShiba ,

Wenn die kosten nicht zu hoch ausfallen überlege ich es mir :D xD

Antwort
von Jesska2009, 22

Hallo, ich finde es gut, daß Du nachfragst anstatt einfach damit zu leben. Aus meiner Sich möchte Dein Hund durch das Bellen die Kinder auf Abstand halten. Kinder bewegen sich aus Hundesicht unkontrolliert und schnell und für den Hund unberechenbar. Daher sind sie manchen Hunden schlicht unheimlich. Bei meinem Westie war das auch so. Er hatte schlechte Erfahrungen mit meinem ungezogenen Neffen gemacht. Der Neffe war 6 Jahre alt, als ich den Hund bekam. Inzischen ist der Hund fast 12 und mein Neffe 18. Der HUnd ist brav, der Neffe nicht. Ich hab das so gelöst: wenn Kinder in Sichtweite kamen -so hab ich angefangen - hab ich ihnen gewunken und "Hallo" gesagt. So bekam mein Hund mit, daß ich die Kinder gesehen habe. Ich ging dann einfach weiter oder kehrte auch manchmal um. Je nachdem wie angespannt mein Hund war. Nach einer Woche ungefähr (ich hatte und habe hier die Gelegenheit, täglich zu üben wegen der vielen Nachbarskinder) liess ich meinen Hund "Sitz" machen, während die Kinder in der Nähe waren. Konnte er das, dann spielte ich danach kurz mit ihm. Danach fütterte ich ihn aus dem Futterbeutel. Dann ging ich nach Hause. Nach weiteren ungefähr 10 Tagen ging ich näher an die Kinder heran. Einzelne Kinder kamen zu uns, als sie den Hund sahen. Sie wollten ihn streicheln. Ich erlaubte das nicht. Ich gab jedem Kind ein Leckerchen in die Hand und bat sie, ihm die zu geben. So merkte ich gleich, welches Kind unsicher ist. Zwei der 6 Kinder trauten sich das Futter geben aus der Hand nicht. Denen sagte ich, sie sollen das Futter einfach werfen. Danach schickte ich die Kinder weg. Und das war sehr wichtig für meinen Hund. So hab ich aus seiner Sicht die Kinder "im Griff" gehabt. Dann spielte ich wieder mit ihm, solange die Kinder noch in Sichtweite waren. Dann Füttern aus dm Futterbeutel und ab nach Hause, So bekam mein Hund eine positive Verknüpfung mit den Kindern. Er lernte, daß ich dafür sorge, daß kein Kind ihm zu nahe kommt und diesogar wegschicken kann. Zwischendurch hab ich die Kinder tanzen lassen und auf einem Bein stehen und sowas. Ich sagte den Kindern, der Hud findet das toll, wenn sie das machen. Je nachdem wie alt die Kinder sind, machen die vieles mit, wenn Du nett fragst und sie mit einbeziehst. Nach einer Weile bin ich viel weiter gekommen. Ich hab die Kinder zu uns hergerufen und sie die Leckerchen verteilen lassen. Danach hab ich Jessie den Beutel zu je einem Kind bringen lassen und das Kind durfte ihm dann etwas daraus geben. Wichtig ist: Geduld, kein Stress, immer freundlich bleiben, dem Hund vermitteln, daß man die Situation im Griff hat. Die Kinder kann man bitten bei einer wichtigen Hundeübung mitzumachen. Vorteil wenn Du den Hund zu den Kindern schickst, ist, daß er lernt, etwas abzugeben. Und die Kinder sind mit dem Annehmen des Beutels beschäftigt und streicheln und begrabschen den Hund nicht. Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren. Grüße von Jesska

Kommentar von lbpfc ,

Danke für die ausführliche Antwort :) Leider gibt es hier keine Nachbarskinder in dem Alter. Aber wenn ich welche in der Stadt sehe ,werde ich mich vllt mal überwinden , Hallo zu sagen ,obwohl ich das doch eher etwas unpraktisch finde bei wildfremden in der Stadt. ;)

Kommentar von Jesska2009 ,

Du kannst das doch auch in der Stadt so üben in kleinen Schritten wie ich es beschrieben habe.Und wenn Du keine Fremden ansprechen magst, dann lass den Teil einfach weg. Oft reicht es völlig aus, wenn Du die Anfangsschritte so machst, Deinem Hund die Chance gibst, mit fremden Kindern etwas Positives zu verbinden. Und Winken hat noch keinen umgebracht **grins ***

Antwort
von lihahu65, 20

Zuerst einmal stelle ich mich hier vor. Obwohl es hier kein Muss ist, Fachmann zu sein, verfüge ich als Hundeerzieherin über 40 Jahre Erfahrung in der Hundeerziehung und bin ausgebildete Pädagogin. NLP lässt sich auch bei Hunden anwenden. Auch beruflich arbeite ich als Hundepädagogin, wobei ich den Menschen in die Beratung mit einbeziehe.

Nun zu der Antwort. Was tun Sie, wenn ein Kind in die Nähe des Hundes kommt? Ziehen Sie an der Leine, sagen Sie "AUS"!!?

Wenn SIE Angst haben, der Hund könnte dem Kind etwas antun, übertragen Sie das (oft unbewusst) auf den Hund.

Wie klingt das Bellen? Aggressiv oder als Aufforderung zum Spielen?

Wurden Sie als Kind von einem Hund gebissen oder erschreckt ?

Ich kann Ihnen erst weiter helfen, wenn Sie diese Fragen beantworten.

Liebe Grüsse


Expertenantwort
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 11

Hunde die bellen können auch beißen...

Also keine "Bellaberziehungsversuche" an Kindern, bitte.

Wenn Du kein Geld für einen Trainer hast, dann gibt es dennoch Möglichkeiten an gute Bücher zu kommen, oft sind diese von guten Hundetrainern geschrieben. Bücher kann man auch gebraucht kaufen.

Buchtipps für Dein Problem:

  • Mit dem Hund auf Du Zum Verständnis seines Wesens und Verhaltens, Autor: Eberhard Trumler
  • Stress, Angst und Aggression bei Hunden: Vorbeugen und abbauen, Autor: Anders Hallgren
  • So klappts mit Kind und Hund (Cadmos Hundepraxis) Autor: Dagmar Cutka

Du kannst Dich auch für Newsletter von guten Hundeschuleinrichtungen eintragen. So bekommst Du immer wieder Artikel zu allen möglichen Hundeerziehungsthemen mittels mail.

Dazu solltest Du easy dogs und Ulrike Seumel über die Suchmaschine besuchen und deren Internetpräsenz bietet einen Newsletter an.

http://www.easy-dogs.net/home/blog/der\_hund\_zucht\_haltung/gastautoren/kindhun...

Dein Hund bellt Kinder an um diese von sich fern zu halten. Kinder verunsichern ihn. Und wir hier sehen nicht wie sich solche Situationen dann gestalten. Wie Du dann damit, mit dem Hund und Kindern umgehst.

Das bedeutet, Du musst lernen durch Dein Verhalten und Deine Körpersprache dem Hund zu signalisieren, daß du ihn schützt und diese Situation übernimmst.

Das bedeutet aber auch, daß Du Deinen Hund niemals in Situationen mit Kindern zwingst! Das verstärkt nämlich sein Problem und er lernt es nicht dadurch daß man ihn zu Kontakten mit Kindern zwingt.

Er lernt es auch nicht mit rucken an der Leine und "Aus" oder "Pfui" Kommandos. 

Vertrauen kommt nur durch Vertrauenswürdige Halter in einen Hund.

Also: Bitte lesen, lesen und nur gute Bücher zum Thema Hunde lesen. Es gibt auch viel Schund auf dem Hundebüchersektor. Der Anfang ist gemacht durch meinen Tipp. Nun musst Du das nur noch umsetzen.

Auf diesem Weg wünsche ich Euch Beiden viel Erfolg miteinander.

Antwort
von uwe4830, 16

Zuerst einmal jedes Problem hat eine Ursache, wie alt ist der Hund, wann fing das Problem an? Wie hast Du dich verhalten, bzw, wie verhältst Du dich in der Situation. Dein Problem kann viele mögliche Lösungen bieten. Nur dazu benötigt man mehr Info, denn ein Patentrezept gibt es nicht.

MFG

Uwe4830

Kommentar von lbpfc ,

Meine Peach ist jetzt 1 ne halb Jahre alt . Es fing damit an ,dass sie einmal als sie 6 Monate alt war , ein Kleinkind von hinten um die Ecke gerannt kam und sie erschreckte.Der Junge erschreckte sich ebenso und fing an zu schreien , seit dem bellt sie jedes Kleinkind an , ich denke aus Unsicherheit . Ich sage dann aus bzw nein . Inzwischen suche ich auch immer schnell das Weite. Da mir das selber sehr unangenehm ist.

Kommentar von uwe4830 ,

OK, erklärt einiges. 1. Dein Hund hat sich erschrocken, und Du dich ebenfalls. Nun seit Ihr beide traumatisiert. Jedesmal, wenn Du ein Kind siehst fällt Dir sofort das Geschehene wieder ein. Durch dein Verhalten in neuen Situationen zeigst Du Unsicherheit, und verstärkst das Verhalten deines Hundes nur noch. Denn Hund sieht mein Zweibeiner ist unsicher, ich zwar auch nun einer von uns muss es regeln, also übernimmt Dein Hund die Führung. 

Lösung 1: Gehe selbstbewusst aufrecht an dem vermeintlichen Kontrahenten ohne Worte vorbei, Dein Hund fängt an zu bellen, sofort ruckst Du ohne Worte an der Leine. Wenn es sein muss gibt es auch mal einen Knuff in die Flanke, so dass er Dich ansieht.

Immer wenn er ohne zu bellen zu Dir schaut gibt es ein Lob.

Lösung 2: Siehe eigentlich Lösung 1, nur nimm Wasser aus einer Wasserpistole, oder Wäschesprüher. In dem Augenblick, wo der Körper Deines Hundes erstarrt, die Ohren nach vorne gehen, die Rute starr steht oder pendelt, genau in dieser Situation (vor dem grummeln oder Bellen) gibts richtig Wasser in den Nacken bzw. Kopfbereich.

Nach mehrmaligen Duscheinlagen wird er sein Verhalten verändern.

MFG

Uwe 4830 

Antwort
von LukaUndShiba, 40

Ich frag mich immer wieder warum Leute einen Hund haben die kein Geld für nichts haben.

Wie willst du Tierarzt kosten im Vierstelligen Bereich bezahlen (was schneller kommen kann als man denkt) wenn man nicht mal nen Trainer bezahlen kann?

Hier Tipps geben ist nicht gut weil man den Hund vor Ort sehen und beurteilen muss. Entweder Trainer oder du lebst damit.

Kommentar von Goodnight ,

Leider müssen Kinder damit leben und das geht gar nicht!

Kommentar von lbpfc ,

jaja die Arme Kinder die angebellt werden . Ist klar ! Ein Kind kann man etwas erklären ein Hund nicht !!

Kommentar von lbpfc ,

Ein Tierarzt kann ich mir sehr wohl leisten , das sind ja auch nicht jeden Monat hundert Euro!!! Ich weiß ja nicht in welcher Welt ihr lebt. In der anscheinend nur reiche Schnösel einen Hund besitzen dürfen ,der 18 Std alleine ist und am besten von irgend jmd anderes bereut wird . -.- . Haben sie den ein Hund und gehen zum Trainer ? Ansonsten weiß ich nicht was sie dazu bewegt zu antworten .

Kommentar von LukaUndShiba ,

Keine reichen Leute sondern Leute die genug haben um den Unterhalt eines Hundes zu bezahlen.

Ich mag den Begriff nicht, aber er passt immer am besten : Ein Hund ist ein Luxus Artikel.

Ich arbeite, mein Hund ist so gut wie nie alleine und fast immer bei mir und bekommt täglich 3-4 stunden Auslauf und Zuwendung die er braucht von mir. 

Kommentar von LukaUndShiba ,

Und nein ich gehe zu keinem Trainer da ich meinen Hund unter Kontrolle habe.

Antwort
von MiraAnui, 18

Ein Hundetrainer kostet vlt max 100€ im monat...wenn du das geld nichtmal hast, geb den Hund ab.

Mein rüde mag kinder nicht, weil er sie nicht kennengelernt hat als welpe. Aber da mein Rüde gehorcht, ist es weniger das Problem

Antwort
von rommy2011, 50

wenn sich ein kind nähert, lässt du den hund sofort sitz machen oder sogar ablegen, damit er einfach zur ruhe kommt. bellt er trotzdem , sagst du ein strenges aus, sowie er aufhört zu bellen, belohnen. und das solltest du immer konsequent einhalten. ein hund ist ganz schnell darauf konditioniert und du wirst dich bald schon über erfolg freuen können.

viel erfolg.

Antwort
von Buddha12, 22

Erstmal die Frage, was macht ihr wenn das der Fall ist? Soory muss ich vorher wissen das ich helfen kann....

Antwort
von TheFreakz, 33

Hund in erfahrene Hände abgeben..

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