Wie höre ich auf negativ zu denken ?
Ich bin Psychisch Krank (habe Depression, Suizid Gedanken und tiefen Selbsthass) und sehe immer alles negativ. Es ist egal was ich mache, ich sehe IMMER alles negativ...Außerdem habe ich schon seit langen kein Glücksgefühl mehr gehabt, stattdessen weine ich mehr, bin immer so unzufrieden mit alles, ich weiß mir nie selber zu helfen. Ich bin nicht "wach" im Leben, ich lebe einfach weil ich leben muss....Langsam fange ich auch wieder an Gefühlskalt zu werden:...Therapiert werde ich schon, aber mein nächster Termin ist erst am 19.
Ich weiß nicht was ich tun soll...
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Versuch dich mal bewusst über kleine Dinge zu freuen, die sonst selbstvertändlich sind, das steigert deine Laune auf dauer drastisch. Du musst dir nur bewusst machen dass nicht alles im Leben schlecht ist, und du auch Glück in vielen Dingen hast (das nimmt man leider nicht immer wahr). Es gibt immer Menschen denen es schlechter geht, und es gibt auch immer Situationen in denen Man Glück hat.
Ich hoffe du kannst damit etwas anfangen und es hilft dir.
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Hast du niemanden mit dem du reden kannst, solange bis du dein Termin hast? Reden, hilft meistens. Geh raus, in der Natur, sieh dir an, wie schön die Welt sein kann. Es ist nicht nur schwarz und weiß. So viele bunte Farben bietet das Leben dir an, nimm es nur an! Lenke dich ab. Es muss nicht immer mit jemanden sein. Es kann auch ein Gegenstand sein, was du überalles lieben könntest bzw. das dir gefällt. Also, ich bin zum Beispiel verrückt nach Mangas - sobald ein neuer Band kommt, keimen Glücksgefühle auf. xD Du musst etwas finden, was dir diesen Glücksgefühl/Kick beschert. :) Du musst etwas finden, was dich von den Socken haut! :D
Ganz liebe Grüße und Kopf hoch. :)
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Antwort von Chandini95 07.07.20122 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
also das ist ne schwere frage mir gehts/ging es genauso. das mit den selbstmordgedanken hat aufgehört aber der selbsthass und das negativ sehen ist noch so :) nur manchmal denk ic mir einfach : egal mein gott mach einfach egal was raus kommt. Also bitte versuch was an dir zu finden was du magst mach listen oder sonst was krall dich an diesen guten eigenschaften fest wenn jemand dich dumm anmacht denk dir deinen teil und sag dir selbst das du auch gute eigenschaften hast :) also ich könnte jetzt noch seiten füllen aber ich will ja nicht zu sehr nerven aber falls du (darf ich sie duzen?) ehm dann schreib mir ne nachricht :) LG Jessi
Kommentar von Ruxben 07.07.2012Ja, darfst du ^^ Ich müsste dich Sitzen da du aus den 95 Jahrgang bist (laut deinen Namen) ich bin 96 geboren...
Kommentar von Chandini95 07.07.2012asoo oki hh also noch mal :D falls du reden willst ich bin immer da :) hhh helfe gerne will nur nicht diese seite vollspamen
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Antwort von susanford 24.08.2012
Also hier ein Tipp von mir: Ich habe früher seeeehr negativ gedacht und dann hab ich eines Tages gemerkt, dass es so nicht mehr weitergeht, und so habe ich begonnen positiv zu denken, und hier ein paar Tipps von mir: hab mich immer auf das konzentriert, was gut gelaufen ist, habe Hobbys gesucht, habe mich versucht zu akzeptieren, hab mir im Spiegel nette Sachen gesagt, hab mir eine Liste geschrieben, worauf ich wirklich stolz bin, und was meine STÄRKEN sind, und habe mir lustige Sachen im Internet angeschaut, und dann ist es besser geworden, ALSO GIB NICHT AUF UND GLAUB AN DICH!!! Hoffe ich konnte dir irgendwie helfen!
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Aus einer solchen Lage, in die man sich sehr leicht vollkommen reinverkriechen kann, wieder herauszukommen, ist alles andere als einfach, soviel ist klar.
Ich habe natürlich keine Ahnung, wie dein Leben aussieht, ob du gute Freunde hast, mit denen du über deine Gefühle reden kannst oder die einfach so für dich da sind, ob du trotz deiner Depressionen Hobbys hast oder ähnliches.
Ich hab allerdings die Erfahrung gemacht, dass man am besten heilen kann, wenn man für einige Zeit aus dem Alltag entflieht. Irgendwohin zu fahren, wo man sich weder um Alltagsstress noch um sonst ezwas kümmern braucht, kann wunder wirken. Dabie geht es nicht darum, die tollsten Sachen zu machen, auf Partys zu gehen oder ähnliches, sondern man muss einfach nur einen Ausweg finden aus dem immer gleichen grau und den ebenso grauen Gedanken.
Man sagt zwar: > Egal wo du hingehst, da bist du dann. <, aber ich habe andere Erfahrungen gemacht. Verbringe Zeit mit Menschen, die du wirklich magst, fahr ans Meer oder in die Berge und versuche dabei nicht krampfhaft, alles zu genießen oder toll zu finden. Absichtlich >positiv denken< können nur die wenigsten. Am einfachsten ist es, wenn man vergisst, negativ zu denken. Und das klappt am besten, wenn man einige Zeit weder Pflichten noch Druck hat.
Und am wichtigsten: Gib niemals auf. Egal, wie schleht es dir jetzt geht, es gibt sicherlich eine Erfahrung, die du verpassen würdest, wenn du aufgibst. Du musst nur durchhalten.
Ich wünsche dir viel Erfolg.
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Hier im Netz darauf eine alles verbessernde Antwort zu geben ist kaum möglich, denn dazu sind deine Gefühle zu komplex. Darum machst du ja auch eine Therapie. Ich kann dir aber eine Übung vorschlagen: Nimm ein Blatt Papier und unterteile es in zwei Spalten. Links schreibst du deine negativen Gedanken auf, z.B. heute regnet es mal wieder, so ein scheußliches Wetter. In die rechte Spalte trägst du die positive Entsprechung ein, z.B. heute regnet es, dann wird alles wieder grün und wächst. Die rechte Spalte wird dir schwer fallen, macht nichts, denn das Positive in Situationen zu erkennen muss man üben. Wenn du es dir zur Gewohnheit werden lässt, an einer negativen Situation den positiven Anteil zu erkennen, wird es dir irgendwann zur zweiten Natur.
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das ist gut, dass du dich bereits gekümmert hast, in therapie bist. das ist viel wert. bis dahin kannst du ja versuchen mehr im HEUTE zu leben, im JETZT. dieses ewige in die zukunft gucken, irgendetwas fernes erreichen wollen, tut nicht immer gut (nach meiner erfahrung)
- ganz wichtig ist die basis: regelmässigkeiten im tagesrhythmus. weil du dir auf diese art selbst halt geben kannst.
- als nächstes ist der blick dafür: was kann ich heute / jetzt tun (anstatt was kann ich gerade nicht tun)
- was unglaublich wirkungsvoll ist: anderen helfen kann ehrenamtlich sein oder den nachbarn oder freunden. sieh dich um, wem es vielleicht schlechter geht als dir. es kann etwas ganz einfaches sein, nicht großes.
das lenkt den fokus von dir weg und wenn es nur für ein paar stunden ist. das erleichtert und gibt einen zusätzlichen sinn... (das spürst du vor allem anschliessend) ich weiss, es ist alles nicht so einfach, doch ein mal am tag zu einer pflicht überwinden, etwas gutes anderen tun (ohne erwartung) und mehr im hier und jetzt denken, kann dir helfen, die zeit bis zum 19 gut zu überbrücken. vielleicht hast du noch platz für etwas neues an interessen in deinem leben? das könnte frischen wind bringen... und natur hilft immer. unter freiem himmel sein ...
und noch eine gute erfahrung habe ich für dich: neben negativen gedanken sofort einen guten gedanken setzen (so kann sich das negative aufheben) wenn du das immer und immer wieder machst, bekommst du echt übung darin und irgendwann machst du das automatisch (schon nach zwei bis vier wochen)
ich wünsche dir von herzen alles gute, für jeden tag kraft und einen schönen sonnenstrahl vom blauen himmel. ich kann mir gut vorstellen dass du eines tages auf der sonnenseite gehst, da du genau sehen kannst, was sache ist bei dir. das ist immer der erste schritt zur heilung - erkenntnis.
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Antwort von sabjen 07.07.2012
ich würde sagen - auch wenn ich keine ferndiagnose stellen möchte - , sie leiden unter einer ausgewachsenen depression und brauchen eine engmaschigere betreuung. als krisenintervention würde ich wirklich überlegen, in eine klinik zu gehen, vor allem wegen der suizidgedanken. dort - wen sie denn gut ist - werden techniken vermittelt, das leben zu meistern und aus dem katastrophisieren und den negativen gedanken herauszukommen. vielleicht genügt auch schon eine tagesklinik, wo man den tag strukturiert verbringt und nur zum schlafen nach hause geht. das ist insofern nicht schlecht, weil man nicht komplett den bezug zur realität verliert. oft ist es schwer, nach einem klinikaufenthalt - der ja schon ein bißchen wie die heile welt sein kann - zurück ins reale leben zu finden. vielleicht hilft ja folgendes für's erste: jeden abend hinsetzen und in ein kleines schönes büchlein schreiben, was man am tag schönes erlebt hat (und wenn es noch so klein ist, was man erlebt hat), was man positives gefühlt hat oder was man nettes gesagt bekommen hat. also sowas wie ein positives tagebuch, da hat kein zweifel und kein negativer gedanke etwas drin verloren. und nach einer woche bereits sollte man sich das ganze dann mal durchlesen und wirklich staunen, wie viele positive kleinigkeiten einem täglich passieren. alles gute für sie!
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da reicht eine ambulante Therapie nicht. du solltest in eine Klinik.
Kommentar von Chandini95 07.07.2012Also ja teilweise haben sie recht aber naja ich war bis jetzt auch nicht in einer klinik und bis jetzt klappt es eiigermaßen :) aber vllt könnte man mal über einen klinikaufenthalt während der ferien nachdenken auch wenns doof is die ferien in ner klinik zu verbringen es würde fürs weitere leben helfen :) sollte ich vllt auch mal machen hhhh
Stimmt :D ich z.B freue mich riesig wenn ich helfen kann selbst wenns nur um wa richtig kleines geht udn ich nur mit ja oder nein antworten muss :D ich freu mir immer nen keks in den bauch :D HHH auf jeden fall musst du lernen kleine dinge zu achten udn ja dich zu freuen über alltägliche dinge