Frage von liamwang95, 22

Wie hoch sind ungefähr angemessenen Kosten/Größe der Unterkunft (Grundsicherung) für 1 bzw. 2 Personen in Niedersachsen?

Meine Eltern haben viel gearbeitet und trotzdem reicht die Rente nicht aus. Meine Ma geht dieses Jahr in Rente und der Rentenbescheid sieht echt mager aus. Momentan lebe ich nicht bei denen und weiß, dass ich wahrscheinlich mit meiner Mutter zum Landkreis wohl muss. Mein Papa arbeitet noch, aber trotzdem befürchte ich, dass wir bsp die Miete nicht mehr zahlen können.

Derzeit leben sie in einer 65qm Wohnung für 570,- kalt. Etwas Günstigeres finden wir nicht - sind momentan auch schon am gucken.

Ich möchte vorab hier einfach mal fragen, da man mir beim Wohnamt als Sohn keine Auskunft geben möchte. Meine Mama lehnt es strickt ab, nach Geld vom Staat zu fragen, was ich auch verstehen kann...

Antwort
von isomatte, 22

Ich würde es dann erst mal mit Wohngeld versuchen,dass ist eh eine vorrangige Leistung und da kannst du dir im Internet auch erst mal einen kostenlosen Rechner für Wohngeld suchen,da wirst du dann sehen ob es Sinn macht einen Antrag zu stellen !

Wenn es aber auf Leistungen vom Jobcenter ( ALG - 2 oder auch Hartz - 4 ) hinaus laufen sollte,dann fragst du besser direkt beim zuständigen Jobcenter nach,die sagen dir dann genau was als angemessene KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) gelten würde.

Um einen ersten Überblick zu bekommen kannst du im Internet unter ,, Harald - Thome - örtliche - Richtlinien " einmal nachsehen oder du gibst mal ein ,, angemessene KDU " und dazu die Stadt in der deine Eltern wohnen.

Einen evtl.ALG - 2 Anspruch könnte man berechnen,wenn man das Brutto und Nettoeinkommen des Vaters kennen würde,was er pro Monat für Fahrkosten wegen der Beschäftigung hat,was die Mutter an Rente bekommt und wie hoch die KDU - Warmmiete ist.

Antwort
von neuss2010, 14

Meine Mama lehnt es strickt ab, nach Geld vom Staat zu fragen, was ich auch verstehen kann...

Ist es der Stolz deiner Mama, dass sie es strikt ablehnt, oder was ist der Grund? wenn sie ihr Leben lang gearbeitet hat, wenn auch nur im Niedriglohnsektor, und in die Rentenversicherung eingezahlt hat, dann entzieht sich meiner Logik, wozu sie sich schämen müsste, wenn sie jetzt nicht genügend Geld als Rente hat, und deswegen um zusätzliche Sozialhilfe fragen muss.

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