Frage von Manifest, 91

Wie hoch sind meine Chancen bei der Musterung?

Hallo Community, ich habe am kommenden Montag (13.06.2016) meine Musterung bei der Bundeswehr. Dauernd mache ich mir Gedanken die ganze Zeit. Ich will dort unbedingt rein. Ich habe überhaupt keine Krankheiten oder Allergien. Nur das einzige Problem: leichtgradiger Hörschaden. Nach meinen Überlegungen würde ich T2 gemustert werden. Ich frage mich dauernd ob das noch klappen kann. Ich kann einen ganz normalen Alltag mit meinen Hörschaden führen und es fällt keinen auf, ich selbst habe keine Probleme irgendetwas zu tun. Ich habe schon bei der Bewerbung einen Ärtzlichen Attest mitgeschickt, und habe trotzdem eine Einladung bekommen, denkt ihr die haben das mal unter die Lupe genommen? Oder haben die mir einfach nur so die Einladung geschickt? Ich habe auch keine Geistigen Probleme, ich bin halt nur etwas angeschlagen, da ich in 3 Wochen mit der Schule fertig bin und nix habe. Ich hoffe mir kann jemand eine erfahrene Antwort geben, damit ich mit sicheren und ruhigen Gedanken zur Musterung gehen kann. Vielen Dank im Voraus!

Antwort
von 19Sunny96, 39

Bezogen auf dein "Problem" mit dem Hören, ist es relativ eindeutig entscheidbar. Bei einer Audiometrie wird festgestellt, wie gut/schlecht du wirklich hörst. In einem vorab festgelegten Bereich müssen deine Werte liegen um jenachdem einem Tauglichkeitsgrad zugeteilt zu werden. 
Sollte es ärztliche Bedenken geben und der Arzt entscheidet vorab "T3", dann wird dir eine HNO-Facharztauflage erteilt, aus der die Ergebnisse der Luftleitungsmessung in einem Bereich zwischen 500-4000Hz entscheidend sind.
Wie alles bei der BW ist auch das in einer ZDv festgelegt. 
Wenn du eine Audiometrie haben solltest kannst du ganz einfach schauen, in welchem Bereich deine Werte liegen. Daraus lässt sich vorab schon abschätzen, in welchem Gebiet dein Hörvermögen liegt. Hast du Unterlagen zu einer durchgeführten Audiometrie? Mit dem Attest doch sicherlich ...
Entscheidend ist aber natürlich die Messung bei der Musterung. Mach dir nicht zu viele Gedanken! Das wird schon klappen! Grade mit dem ärztlichen Attest, was dem Dok. vorab vorlag, kann es sich nicht grundlegend um einen zu extremen Hörschaden handeln. 
Du wirst mit Sicherheit nicht für jede Verwendung geeignet sein, aber ich denke doch, dass T2 und zumindest der SanDienst drin ist! Und der gefällt mir persönlich sehr sehr gut :P 

Also, verzeih' es mir, aber: Halt die Ohren steif und mach dich nicht verrückt! Man hätte dich nicht eingeladen, wenn das ärztliche Attest extreme Probleme offen gelegt hätte.

Antwort
von blancdeblanc, 54

Bleib doch einfach locker, wenn die Höhrschwäche zur Sprache kommst, kannst Du ja etwas dazu sagen.

Eine Vorhersage ist immer schlecht, es kommt auf den Arzt an, Tageslaune, wie man ihm gegenüber tritt.

Zuviele Faktoren die man nicht vorhersagen kann.

Vielleicht schaffst Du es damit nicht zu den Fliegern, aber die Bundeswehr bietet ja auch noch mehr.

Wünsche Dir viel Erfolg

Antwort
von rockstar043, 34

Wirst höchstens für die ein oder andere Tätigkeit nich geegnet sein...aber dennoch Wehrtauglich.

Antwort
von Gruffalo, 35

Das sollte überhaupt kein Problem sein, die brauchen ja dringend Leute. Und es schränkt dich ja nicht ein.

Antwort
von letsjustbereal, 47

Willst du dich ernsthaft für 13 Jahre beim Bund verpflichten?

Kommentar von Manifest ,

Erstmal nur FWD für 12 M. danach erst 12

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