Wie hoch muss die Verzinsung eines Sparguthabens mindestens sein, um die derzeitige Inflation von etwa 3,3 Prozent zumindest auszugleichen? Doch wohl mehr als die 3,3 Prozent, oder nicht? Schließlich muss man als Anleger ja bald auch noch Abgeltungssteuer zahlen wenn der Sparerfreibetrag überschritten ist.
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Wenn es die reine Substanzerhaltung betrifft: Inflationsrate x 1,33 (mal schnell grob überschlagen). Alles unter 8% ist normalerweise Geldvernichtung (du zahlst ja noch Bankgebühren, Steuerberater usw...)

3,3 % ...nicht mehr und nicht weniger, die Steuer hat nichts damit zu tun
und ob die Steuer damit was zu tun hat!
das kommt erst mal auf Deinen persönlichen Steuersatz drauf an.
Du erhältst die Zinsen auf Deinem Sparguthaben von z.B. 4 %. Diese Zinsen musst Du dann mit deine persönlichen Steuersatz versteuern, also z.B. 30%.
Dann bleiben Dir noch 2,8 % als Verzinsung übrige.
Bei 5% Zinsen wärst Du dann nach Steuern bei 3,5%.
Lass Dich aber nicht von der offiziellen Inflationsrate blenden. Ich bin ganz sicher, dass die Inflation momentan deutlich über der offiziellen Rate liegt.
Unter http://www.geld-magazin.info/finanzwissen/inflation-und-vermoegensaufbau findst Du noch weitere Informationen zum Thema Inflation und Vermögensaufbau.
Versuchen wir es mal ganz verständlich. Die offiziell zugegebene Inflation liegt im Moment bei knapp über 3%. Die echte angenommene Inflation liegt sogar bei über 4%, manche sagen sogar 5%. Wenn du nun eine Geldanlage tätigst, die dir 5,5 % garantiert (meist nur für ein Jahr) und nun rechnest, dass hier noch die Steuer zuschlägt, dann hast du dein Geld entweder nur getauscht, oder sogar ein Minus in der Tasche. Von einem Guthaben wirst du da nur träumen. Leider ist das eine Generationenübergreifende Krankheit mit dem Geld anlegen. Der Irrglaube mit den Garantien hält Versicherungen und Banken am Leben. Da der Deutsche meist sehr sicherheitsorientiert ist, reicht hier bei einer Beratung meist das Wort "Risiko" und schon verzichtet man auf die wirklich gute Anlage. Nicht umsonst wird der Deutsche weltweit als einer der dümmsten Sparer bezeichnet. Wir rechnen als Makler niemanden reich, aber trotz allem ist es möglich in einem Zeitfenster von 15-30 Jahren gute zweistellige Renditen zu erzielen und die sind auch notwendig. Mit der Rendite einer Bank z.B. müsste ein Kunde, je nach Alter, Einkommen und Rentenanspruch ca 750-1200 Euro monatlich sparen, um seine Rentenlücke zu schließen. Das kann niemand.
Sowohl jetzt als auch ab 2009 gilt: Inflation + anteiliger persönlicher Steuersatz bzw. Inflation + Abgeltungssteuersatz, wenn Dein persönlicher Steuersatz über dem der Abgeltungssteuer liegt. Ein Beispiel, was Dir diesen Sachverhalt veranschaulicht, findest Du auf http://www.tagesgeld-vergleich.net/ratgeber/inflation-kaufkraftzuwachs.html.