Frage von Streichler, 290

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das es im Universum ein weiteren Planeten gibt, der ähnliche oder gleiche Lebensbedingungen aufweist wie Unsere Erde?

Antwort
von NoHumanBeing, 106

Ziemlich hoch.

Das Universum hat nach derzeitigem Kenntnisstand einen Durchmesser von etwas mehr als 90 Milliarden Lichtjahren. (93 Milliarden ist die aktuell "bekannte" Zahl, aber die mag sich ändern.) In dieser Entfernung befindet sich ein Ereignishorizont, an dem die Gesetze der allgemeinen Relativitätstheorie ihre Gültigkeit verlieren. Ein "dahinter" gibt es somit nicht.

Die Menge an baryonischer Materie im Universum wird auf 10^53 kg geschätzt und das Alter auf 13.8 Milliarden Jahre.

Allein unsere Galaxie ist irrsinnig groß und weitestgehend unerforscht (was die Entdeckung von Exoplaneten angeht). Ich denke, es wird nicht nur einen, sondern sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr viele Planeten geben, auf denen Leben existiert. ;-)

Die Frage nach den "gleichen Bedingungen" ist natürlich etwas tricky. Exakt gleiche Bedingungen wirst Du vermutlich nirgendwo finden. Auch wenn anderswo (intelligentes) Leben entsteht, muss es nicht mit dem auf der Erde vergleichbar sein. So gibt es beispielsweise nichts, das "vorschreibt", dass Lebewesen aus Kohlenstoff bestehen müssen, auch wenn alle Lebewesen auf der Erde dies tun. Wenn Leben auf Basis anderer Elemente entsteht, so kann es möglicherweise bei sehr viel höheren oder sehr viel niedrigeren Temperaturen oder Drücken existieren, als denen, die auf der Erde herrschen. Das heißt, dass außerirdisches Leben nicht irdischem Leben ähnlich sein muss.

Kommentar von thetee99 ,

Soweit ich weiß, kann man aber schon eingrenzen, aus welchen Elementen organisches Leben bestehen könnte und das PSE ist ja lückenlos bekannt, es werden keine leichteren Elemente mehr hinzukommen, höchsten schwerer wie Darmstadtium z. B.

Von den bekannten Elementen können fast nur Kohlenstoff und Silizium komplexere Verbindungen eingehen und Silizium wäre dabei so träge in seiner Reaktion, dass allein der Akt der Fortpflanzung bei solchen Lebewesen länger dauern würde, als das Universum alt ist ;) Bei uns kommen Silizium-Verbindungen eher in den Panzern von bspw. Krustentieren vor. Kohlenstoff-Verbindungne machen da am ehesten Sinn, aber ich kann mich auch irren ;)

Kommentar von NoHumanBeing ,

Das stimmt schon.

Wäre Silizium nicht eine Option, wenn die Temperaturen sehr viel höher wären, als auf der Erde?

Kommentar von thetee99 ,

Stimmt, bei Temperaturen über 1000° Celsius und ohne Sauerstoff würde sich keine Silikate bilden, bzw. diese flüssig werden und könnten theorethisch eine komplexe Aktivität entfalten... z. B. im Magma eines Planeten... dann will ich mal sehen wie die ein Bild malen, oder eine Sonate komponieren, wenn Leinwand oder Musikinstrument sofort verbrennen... ;)

Kommentar von NoHumanBeing ,

:-)

Ich meinte eher ... Kohlenstoff kann mit Wasserstoff Kohlenwasserstoffe bilden.

Sowas kann Silizium prinzipiell auch, oder?

Kommentar von Hamburger02 ,

Die Tage hatte ich eine Doku gesehen, da hat ein Chemiker versucht herauszubekommen, ob bei extremer Kälte in flüssigem Methan komplexe Reaktionen ablaufen können, die exotische Lebensformen ermöglichen könnten.

Die Doku beruhte wohl hierauf:

http://arxiv.org/abs/0911.1860

Das Ergebnis war jedenfalls, dass die Chemie nichts dagegen einzuwenden hat, dass sich dort Leben entwickeln könnte.

Expertenantwort
von Hamburger02, Community-Experte für Physik, 58

Bis 1997 wusste man noch gar nichts von Exoplaneten. Dann wurde der erste entdeckt und inzwischen findet man mit neuen Geräten jede Woche mindestens 1 neuen. Erdähnliche Planeten sind wegen der Kleinheit schwer zu finden, aber auch das schafft man inzwischen. Durch die ganzen Entdeckungen weiß man, dass eine Sonne mit Planeten nicht die Ausnahme sondern die große Regel ist.

Im Prinzip hat jede Sonne eine habitable Zone mit erdähnlichen Verhältnissen und es darf angenommen, dass es sehr viele Sonnensysteme gibt, bei denen sich in der habitablen Zone auch Planeten in Erdgröße befinden. Einen hat man schon gefunden, es werden aber Millionen vermutet.

Bisher konnte man solche Planeten mit Hubble oder Kepler nur schwer finden. Deswegen wird 2017 das James-Webb-Teleskop und 2024 der Teleskop-Satellit "Plato" hochgeschossen werden. Diese beiden Teleskope/Satelliten sind spezialisiert darauf, erdähnliche Planeten zu finden und auf Spuren von Leben zu untersuchen.

Antwort
von unlocker, 117

sehr hoch. Erdähnliche Planeten wurden schon viele gefunden, und es werden ständig neue entdeckt. Leben außerhalb unserer Erde aber noch nicht, ist auch schwer festzustellen. Und Kontakt werden wir wohl auch weiterhin nur in Romanen und Filmen haben, die Entfernungen sind einfach zu riesig.Selbst eine Reise mit Lichtgeschwindigkeit oder Funksignale zu/von einem der nächsten bekannten würde ca. 10 Jahre dauern

Kommentar von BurkeUndCo ,

Falsch.

Es wurden zwar schon viele Planeten entdeckt, aber davon sind die weniogsten "erdähnlich".

Das ist auch klar, da große Planeten (wie Jupiter) in enger Umlaufbahn (so wie Merkur oder Venus) mit den bisher bekannten Suchverfahren relativ leicht zu finden sind, erdähnlichre Planeten (Größe des Planreten und Abstand zur Sonne) sind aber nur sehr sehr schwer zu finden.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ja.

Die Planeten lassen sich nicht direkt beobachten. Die Auswirkungen der Planeten auf den Stern lassen sich beobachten. Ein Zweikörpersystem aus Stern und schwerem Planeten "taumelt" um den gemeinsamen Schwerpunkt. Dadurch bewegt sich der Stern zeitweise auf uns zu und zeitweise von uns weg (überlagert natürlich von der Eigenbewegung dieses Sternensystems relativ zu unserem). Die entsprechende Wellenlängenverschiebung kann man (manchmal) messen.

Antwort
von thetee99, 75

Dank neuer Suchmethoden und entsprechenden Satelliten hat man längst festgestellt, dass die meisten Sterne/Sonnen auch ein Planetensystem haben.

Es wurden auch bereits einige Planeten entdeckt, innerhalb der habitablen Zone, sogar mit einer Atmosphäre die für Leben geeignet wäre und sogar in einer ähnlichen (kleinen) Größe, wie unsere Erde.

Natürlich bietet die Erde, neben ihrer perfekten Entfernung zur Sonnen, noch viele andere glückliche Umstände, wie z. B. den Mond, das Magnetfeld etc. Aber die Wahrscheinlichkeit das so eine Konstellation im Universum noch einmal vorkommt, oder vielleicht sogar noch bessere Bedingungen bietet, liegt - wie schon gesagt - bei 100%, denn es gibt einfach unendlich viele Möglichkeiten.

Es gibt ja bereits mehr Sterne am Himmel, als Sandkörner an allen Stränden der Erde. Mittlerweile weiß man das es auch nochmal so viele Galaxien gibt, die nochmal so viele Sterne haben...

Antwort
von BurkeUndCo, 16

Das kann Dir heute wirklich noch keiner sagen, denn dazu fehlen noch viele unbekannte Parameter.

Allerdings gilt: Das Universum ist sehr groß. Entweder unendlich (was wir nicht wissen) oder mindestens so groß, wie aktuell sichtbar. Und das aktuell sichtbare Universum hat 100 bis 200 Milliarden Galaxien mit je 100 bis 200 Milliarden Sternen.

Das wären dann zwischen 1 (und 4) x 10 000 000 000 000 000 000 000 Sterne. Und selbst wenn die Wahrscheinlichkeit für das Leben in einem speziellen Sonnensystem fast Null ist, so ergibt doch die Multiplikation mit dieser riesigen Anzahl von Sternen eine Gesamtwahrscheinlichkeit von nahezu 1.

Für unsere nähere Umgebung, unsere eigene Galxis, der Milchstraße, sieht das anders aus. Da schwanken die Erwartungen sehr stark. es könnte sein, dass es darin noch bis zu 100 andere Zivilisationen gibt, es könnte aber auch sein, dass die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zivilisation viel kleiner ist als 1%.(eventuell auch noch kleiner als 0,000001% oder weniger)

.

Zur Berechnung gehen viele Parameter ein:

- habitable Zone

- Stabilität der Planetenbahn

- Stabilität der Achsenlage (Mond nötig?)

- Vorhandensein von passenden Chemikalien.

- Wahrscheinlichkeit der Bildung erster organischer Moleküle.

- Wahrscheinlichkeit der Bildung erster DNA-Moleküle (oder ähnlicher Informationsträger)

- Wahrscheinlichkeit der Weiterentwicklung durch Evolution.

- Viele weitere Parameter

Bei vielen dieser Parameter weiß man heute die Wahrscheinlichkeit nicht. Denn wir kennen die entsprechenden Mechanismen noch nicht genau. Und wir kennen bisher nur 1 Erde mit Leben. Und das ist halt etwas wenig Wissen um daraus vernünftige, und verlässliche, Wahrscheinlichkeitsaussagen abzuleiten. Deshalb kann man viele dieser Parameter nur raten --- und damit ist das Ergebnis relativ willkürlich.

Das Einzige was zur großen Gesamtwahrscheinlivchkeit beiträgt, das ist die große Anzahl der Sonnen im Universum und deshalb werden selbst extrem unwahrscheinliche Effekte doch recht häufig auftreten und damit doch wieder wahrscheinlich.

Antwort
von Buckykater, 55

Daß es auf anderen Planeten noch Leben gibt ist sehr wahrscheinlich.  Sicher nicht genau wie auf der Erde aber ähnlich kann gut sein. Immerhin wurden schon mehr als 3400 Exoplaneten gefunden sowie weit über 2000 Planetenkandidaten.  Auch ergeben neue Messungen daß so gut wie jeder Stern allein in der Milchstraße mindestens 1 oder 2 Planeten hat. Darunter sind auch sicher einige mit Leben auch höher entwickeltem. Es könnte aber auch sein daß es Lebewesen gibt die unter ganz anderen Bedingungen als auf der Erde existieren.  Einige könnten sogar so fremdartig sein daß wir sie nicht als Leben erkennen . Zumindest nicht direkt.  Und auch auf Monden kann es Leben geben.

Antwort
von Horus737, 17

So hoch wie die Wahrscheinlichkeit, dass du in den nächsten 100 Jahren sterben wirst und damit die Entdeckung eines befreundeten Planeten nicht erleben wirst. Amen !

Antwort
von soissesPDF, 22

Das Problem ist eher die Erreichbarkeit derartiger erdähnlicher Planeten, damit sieht es nicht sehr optimistisch aus.
Erdähnlich heißt auch nur ähnlich, nicht gleich.

Naheliegender ist, da sich im Umkreis von 100 Mio. Lichtjahren niemand befindet, also keine ET's oder sonstig Außerirdische, dass das seinen Grund haben muss.
In dieser Galaxie ist die Menschheit allein.

Gleichwohl besteht die Hoffnung auf eine Erde 2.0. sonst brauchte die Menschheit nicht forschen und suchen.

Antwort
von DesbaTop, 139

Ich würde fast schon behaupten, dass die Wahrscheinlichkeit bei nahezu 100% liegt. Wenn man bedenkt, wie viele Galaxien und nochmal mehr Sonnensysteme es gibt würde ich behaupten, es ist sehr wahrscheinlich das irgendwo ein zumindest ähnlich aufgebautes Sonnensystem mit Gesteinsplaneten existiert.

Antwort
von muckel3302, 18

Man hat bisher noch keinen Zwilling der Erde entdeckt, also keinen Planeten der der Erde an Größe und Masse gleicht. Man hat aber Supererden entdeckt, also Planeten mit fester Oberfläche, die in einer habitablen Zone um einen Stern kreisen. Diese entdeckten Supererden sind aber alle massereicher und größer als die Erde selbst. Planeten so groß und massereich wie die Erde oder der Mars könnten daher eher seltenerer Natur sein, geben tut es sie aber auf jeden Fall.


Kommentar von NoHumanBeing ,

Planeten so groß und massereich wie die Erde oder der Mars könnten daher eher seltenerer Natur sein, geben tut es sie aber auf jeden Fall.

Sie könnten auch einfach schwerer zu detektieren sein (und sind es tatsächlich).

Expertenantwort
von Willibergi, Community-Experte für Mathe, 82

Kurz und knapp: 100%.

Zum einen haben wir schon einen erdähnlichen Planeten gefunden, auf dem Leben möglich wäre: Kepler 425b.

Zum Anderen ist unser Universum nach bisherigen Informationen unendlich groß.

Ich weiß, dass ist schwer vorstellbar, weil wir Menschen noch nie etwas unendlich großes gesehen haben und immer irgendwo ein Ende vermuten.

Aber es gibt kein Ende des Universums.

Deshalb werden wir auch nie das gesamte Universum be- und durchsucht haben, und genau deshalb liegt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es einen erdähnlichen Planeten gibt, auf dem Leben existiert, bei 100%.

Das ist ein rein mathematische und logische Sache - selbige Faszination tritt bei der Tatsache auf, dass alle geschriebenen Bücher der Welt, in Zahlen codiert, in nacheinander Pi vorhanden ist (gestützt auf die Annahme, dass Pi normal ist).

Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass ein erdähnlicher Planet existiert, liegt bei 100%, die dass wir ihn irgendwann entdecken, liegt jedoch weit darunter.

Wir haben schließlich nicht unendlich viel Zeit!

Spätestens, wenn in etwa 5 Milliarden Jahren die Sonne explodiert und zu einem weißen Zwerg wird, ist es vorbei mit der Menschheit.

Wissenschaftler vermuten aber, dass es in 500 Millionen Jahren schon keine Leben auf der Erde mehr gibt, da die Intensität der Sonnenstrahlung in 120 Millionen Jahren um 1% zunimmt - in 500 Millionen Jahren wäre das alles Leben auf der Erde vernichtet.

Aber ich hege große Hoffnungen in Kepler 425b - Forschungen an ihm sind nur leider etwas schwierig, da er selbst schon etwa 450 Parsec entfernt ist.

Ich hoffe, ich konnte dir deine Frage damit beantworten; wenn du noch Rückfragen hast, kommentiere einfach. 

LG Willibergi 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Zum Anderen ist unser Universum nach bisherigen Informationen unendlich groß.

Dafür gibt es absolut keinen Beweis, noch nicht einmal überzeugende Hinweise.

Die meisten Mathematiker zweifeln an, dass etwas aktual unendliches (im Gegensatz zu etwas potentiell unendlichem) tatsächlich existieren kann.

Kommentar von Willibergi ,

"Die meisten Mathematiker zweifeln an, dass etwas aktual unendliches (im Gegensatz zu etwas potentiell unendlichem) tatsächlich existieren kann."

Ich nicht. ^^

LG Willibergi 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ich nicht. ^^

Ok. Ist notiert. :-)

Kommentar von Astroknoedel2 ,

Es ist falsch, dass es keine übrzeugenden Hinweise gäbe. Die Tatsache, dass die globale Topologie der Raumeit euklidisch ist, bedeutet, dass es möglich (wenn nicht sogar wahrscheinlich ) ist, dass das Universum eine unendliche Ausdehnung hat.

Außerdem habe ich das noch nie einen Mathematiker anzweifeln sehen.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Es ist falsch, dass es keine übrzeugenden Hinweise gäbe. Die Tatsache, dass die globale Topologie der Raumeit euklidisch ist, bedeutet, dass es möglich (wenn nicht sogar wahrscheinlich ) ist, dass das Universum eine unendliche Ausdehnung hat.

Das sehe ich nicht so. Das Universum ist aus einer Singularität entstanden und hatte zu diesem Zeitpunkt somit die Ausdehnung null. Information kann sich nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Zwar kann der Raum schneller, als mit Lichtgeschwindigkeit expandieren, aber wohl auch nicht "unendlich schnell". Das heißt es gibt eine endliche Menge an Raum, die seit dem Zeitpunkt des Urknalls bis heute entstanden ist.

Deswegen stößt Du in ca. 90 Milliarden Lichtjahren Entfernung auch auf den "kosmischen Mikrowellenhintergrund". Das ist ein nahezu perfekter schwarzer Körper, ein Ereignishorizont. Ein "dahinter" gibt es nicht, oder zumindest kann alles, was "dahinter" ist, niemals mit etwas anderem wechselwirken. Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, über die Existenz von etwas zu spekulieren, von dem keine wie auch immer geartete Messung nachweisen kann, dass es existiert, ähnlich, wie es sinnlos ist, sich zu fragen, was im Inneren eines schwarzen Lochs existiert. Den Ereignishorizont eines schwarzen Lochs kann nichts durchdringen, nicht einmal Information. Es macht keinen Sinn, danach zu fragen, was sich "dahinter" befindet. Es ist eine Singularität. Die Gesetze der allgemeinen Relativitätstheorie verlieren am Ereignishorizont ihre Gültigkeit. Die "innere Schwarzschildlösung" ist rein hypothetisch und vollkommen unverifizierbar, weil keine Information den Ereignishorizont überwinden kann.

Ähnlich verhält es sich mit dem kosmischen Mikrowellenhintergrund, nur dass dieser "uns" umgibt, wir also "innen" sind und nicht "außen", wie beim schwarzen Loch. Alles, was "jenseits" liegt, ist kein Teil der Raumzeit, in der wir uns befinden. Es ist "zeitartig getrennt". Da ich davon ausgehen würde, dass die Natur "sparsam" ist und nicht massenhaft Dinge hervorbringt, deren Existenz nicht nur aufgrund schlechter Messmethoden, sondern aufgrund der Gesetze der Physik niemals nachweisbar sein werden, ist es sinnvoll, davon auszugehen, dass sich "hinter" dem kosmischen Mikrowellenhintergrund tatsächlich nichts befindet (nicht einmal Raum) und damit ist das Universum ganz klar endlich und seine Ausdehnung ist bis auf ein paar Milliarden Lichtjahre sehr gut bestimmt.

Auch ein "flacher" Raum (oder eine "flache" Raumzeit) kann eine endliche Ausdehnung haben. Ich wüsste zumindest nicht, was dagegen spricht.

Außerdem habe ich das noch nie einen Mathematiker anzweifeln sehen.

Es ist eine Diskussion, die es schon sehr lange gibt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle\_und\_aktuale\_Unendlichkeit

Kommentar von NoHumanBeing ,

Deswegen stößt Du in ca. 90 Milliarden Lichtjahren Entfernung auch auf den "kosmischen Mikrowellenhintergrund".

Sorry, ich korrigiere. In 45 Milliarden Lichtjahren Entfernung stößt Du auf den "kosmischen Mikrowellenhintergrund".

90 Milliarden war der Durchmesser, 45 Milliarden der Radius.

Kommentar von Astroknoedel2 ,

@NoHumanbeing  Du irrst dich. Mathematisch ist es sehr wohl möglich, dass die Raumzeit beim Urknall singulär ist, aber dennoch unendliche Ausdehnung hat.  Allerdings existieren Singularitäten nicht in der realen Welt, sondern auch nur mathematisch.
Wenn du einen unendlichen Raum kontrahierst, erhälst du immernoch einen unendlichen Raum.

Falls du es nicht wusstest, man konnte man eben an der Hintergrundstrahlung die euklidische Eigenschaft des Universums feststellen. Man kann auch davon ausgehen, dass das Universum großräumig gekrümmt ist und die Maßstäbe nur so klein sind, das wir es nicht bemerken ---> eine Vorhersage der Inflationstheorie. Das erscheint einem doch wahrscheinlicher als ein unendliches Universum, da die Physik Unendlichkeiten grundsätzlich vermeidet.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Das ist mir bekannt. Ich sehe aber nicht, dass ein Raum mit flacher Topologie zwangsläufig unendlich groß sein muss.

Er könnte auch stets eine endliche Größe haben und einfach nur schnell genug expandieren, sodass kein Objekt jemals an eine "Grenze" stoßen wird.

Oder vielleicht gibt es diese "Grenze" ja sogar. Es gibt diese Grenzen "nach innen" (Ereignishorizont eines schwarzen Lochs), warum also nicht auch "außen"? Der kosmische Mikrowellenhintergrund ist im Grunde ein Ereignishorizont. Wir könnten einfach davon ausgehen, dass jedes Teilchen, das eine bestimte Grenze überschreitet, vernichtet wird. (Oder reflektiert wird, also perfekt elastisch mit der Grenze stößt. Such Dir was aus.) Und schon hätten wir ein endliches Universum. Sofern das groß genug ist, oder gar überlichtschnell expandiert, könnte man diese "Grenze" nicht feststellen. Es wäre in letzterem Fall potentiell unendlich, nachdem es sich fortwährend ausdehnt, aber zumindest nicht aktual unendlich.

Es besteht in meinen Augen absolut keine Notwendigkeit dafür, dass ein flacher Raum unendlich groß sein muss. Ein endlich großer flacher Raum bereitet zumindest meiner persönlichen Vorstellung weit weniger "Kopfschmerzen" (und Widersprüche).

Wie gesagt, wenn Du annimmst, dass das Universum tatsächlich unendlich groß ist, bekommst Du Probleme mit Erhaltungsgrößen. Außerdem verletzt es in meinen Augen ein gewisses "Sparsamkeitsprinzip" der Natur. Warum sollte etwas unendlich großes entstehen, wenn aufgrund der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit und ihrer fundamentalen Bedeutung als schnellstmögliche Geschwindigkeit für den Informationsaustausch nur in einem endlichen Teil überhaupt Wechselwirkung stattfinden kann. Alles, was "jenseits" dieses Bereiches liegt, kann die Natur sich "sparen", denn es ist prinzipiell nicht nachweisbar, dass es überhaupt existiert. (Und somit liegt die Vermutung nahe, dass es faktisch nicht existiert.)

Außerdem: Wie soll in endlicher Zeit (und das Alter des Universums ist relativ genau bestimmt) überhaupt etwas unendlich großes entstehen?

In meinen Augen ist das absolut widersinnig.

Kommentar von Astroknoedel2 ,

"Wie gesagt, wenn Du annimmst, dass das Universum tatsächlich unendlich groß ist, bekommst Du Probleme mit Erhaltungsgrößen"

Nö.

Zu deiner letzten Frage hier noch ein Ausschnit aus meinem Kommentar oben:

"
Du irrst dich. Mathematisch ist es sehr wohl möglich, dass die Raumzeit
beim Urknall singulär ist, aber dennoch unendliche Ausdehnung hat. 
Allerdings existieren Singularitäten nicht in der realen Welt, sondern
auch nur mathematisch."

Den Rest in der Mitte hättest du dir auch sparen können. Es ist nich egal, wie ein Ereignishorizont definiert ist, als Nullfläche, oder als ein ortsbedingtes Phänomen.

Kommentar von Hamburger02 ,

Albert Einstein: "Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind. Das ist das Universum sowie die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings nicht sicher."

Kommentar von NoHumanBeing ,

Also gibt es eventuell doch etwas aktual unendliches, aber es ist nicht unbedingt das Universum. ;-)

"Dummheit" ist allerdings keine physikalische Größe, von daher ist alles in Ordnung. :-)

Antwort
von TheAllisons, 95

Sehr wahrscheinlich, wir dürfen nicht annehmen, dass wir alleine im Universum sind

Antwort
von MrMiles, 97

Aktuellen Beobachtunge nach gibt esetwa 1.000.000.000.000.000.000.000 sonnenähnliche Sterne. Sehr pessimistisch geschätzt, daß nur jeder 1.000.000.000-ste dieser Sterne von einem erdähnlichen Planeten im richtigen Abstand und mit großem stabilisierenden Mond umkreist wird, dann haben wir also immer noch rund 1.000.000.000.000 erdähnliche Planeten in unserem Universum übrig.

Antwort
von Kaenguruh, 23

Das Universum ist nach neuesten Erkenntnissen wahrscheinlich unendlich groß. Wenn manchmal vom Durchmesser des Universums von 80 Milliarden Lichtjahren gesprochen wird, dann ist damit nur der sichtbare Teil des Universums gemeint. Dieser Teil wird oft auch als Hubblevolumen bezeichnet. Das ist die eine Sache, die andere ist, dass es in einem endlichen Volumen nur endlich viele mögliche Zustände gibt, da es nur endlich viele Elementarteilchen gibt. Aus diesem beiden Tatsachen ergibt sich,  das in einem unendlichen Universum alle möglichen Zustände unendlich oft vorkommen. Im Klartext heißt das, dass es nicht nur unendlich viele bewohnbare Planeten gibt, sondern sogar unendlich viele Kopien von unserer Erde mit ganz genau den gleichen Menschen mit den gleichen Erfahrungen wie auf unsere Erde. Dann gibt es aber auch Erden die sich ein wenig von unserer unterscheiden. Zum Beispiel eine in der Deine Kopie den Hauptgewinn im Lotto gezogen hat. 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Das Universum ist nach neuesten Erkenntnissen wahrscheinlich unendlich groß.

Das wird gerne in einen Topf geworfen, aber nur weil der Raum flach ist, ist er noch lange nicht unendlich groß.

Einer unendliche Ausdehnung ist schwer vorstellbar, denn Du bekämst Probleme mit den Erhaltungsgrößen, weil die dann plötzlich auch unendlich werden müssen (ansonsten wären sie im Mittel null, was offensichtlich nicht der Fall ist). Was es für eine unendliche Größe bedeuten soll, dass sie "erhalten bleibt", ist alles andere, als klar.

Zudem zweifeln die meisten Mathematiker die Existenz von aktual unendlichen Entitäten (z. B. "ist unendlich groß") im Gegensatz zu potentiell unendlichen Entitäten (z. B. "dehnt sich fortwährend aus") an.

Wenn manchmal vom Durchmesser des Universums von 80 Milliarden Lichtjahren gesprochen wird, dann ist damit nur der sichtbare Teil des Universums gemeint.

Diese Grenze ist allerdings sehr fundamental. Es klingt so, als würde es bedeuten, dass wir es lediglich nicht sehen können, aber die Implikationen sind viel größer.

Die Vakuumlichtgeschwindigkeit ist nämlich gemäß den postulaten der speziellen Relativitätstheorie die größtmögliche Geschwindigkeit, mit der Information ausgetauscht werden kann. Das heißt, dass alle "Regionen" der Raumzeit, die "jenseits" diese 80 Milliarden Lichtjahre liegen, "raumartig getrennt" (statt nur "zeitartig getrennt") von uns (und voneinander) sind.

Regionen der Raumzeit, die "raumartig getrennt" sind, können niemals miteinander wechselwirken. Dass. In meinen Augen verletzt das ein gewisses "Sparsamkeitsprinzip". Warum sollten Dinge (oder überhaupt nur Raum) existieren, die niemals mit irgendetwas wechselwirken können. Außerdem haben wir Probleme mit dem Nachweis. Wir können spekulieren, dass es dort etwas gibt, aber wir haben keinerlei Handhabe dafür, da dies vollkommen unverifizierbar ist. Eine solche Aussage ist nicht nur nicht verifizierbar, sondern nicht einmal falsifizierbar, was eine Grundanforderung für jede wissenschaftliche Hypothese ist. Die Annahme, dass es "jenseits dieser Grenze" noch etwas gibt, ist daher nicht einmal eine wissenschaftliche Hypothese. Sie ist vollkommen unwissenschaftlich.

Ich möchte noch einmal betonen, dass die entsprechende Grenze (in diesem Fall der "kosmische Mikrowellenhintergrund" bzw. noch etwas weiter entfernt) nach unserem Kenntnisstand tatsächlich ein "Ende der Raumzeit" darstellt, eine Grenze, an der die Gesetze der allgemeinen Relativitätstheorie ihre Gültigkeit verlieren und es ein "dahinter" wirklich nicht gibt. Damit ist das Universum ganz klar endlich groß.

Kommentar von Kaenguruh ,

Ich kann Deine Argumentation schon nachvollziehen, habe andererseits aber auch einen Einwand: Wenn es hinter dieser Grenze wirklich nichts mehr geben würde, dann würde das bedeuten dass wir uns im Mittelpunkt eines kugelförmigen Universums befänden, und das verstößt gegen das kopernikanische Prinzip und wäre vermessen.   Auch wenn entferntere Regionen nie mit der unseren in Wechselbeziehung treten können, so kann man doch mit Sicherheit davon ausgehen dass sie existieren und dass dort die gleichen physikalischen Gesetze wie bei uns gelten. Das unendliche Universum habe ich mir auch nicht selber ausgedacht, sondern diese These schon mehrfach in durchaus seriösen wissenschaftlichen Magazinen, wie zum Beispiel dem Spektrum der Wissenschaft, gelesen.

Antwort
von Omnivore11, 33

Genau kann man das nicht sagen, da es noch viele unbekannte Größen gibt um das relativ genau abzuschätzen.

Für grobe Abschätzen hilft dir die Drake-Gleichung. Aber da sind eben nicht alle Größen eindeutig bestimmbar, womit eine genaue Wahrscheinlichkeit unmöglich ist abzuschätzen.

Antwort
von Wuestenamazone, 74

Es gibt so viele Planeten die noch nicht benannt wurden. Es gibt sicher eine Lebensform aber nicht wie auf der Erde sondern bakterielles Leben

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ich bin ziemlich überzeugt, dass es auch abseits der Erde intelligentes Leben gibt.

Wäre ein ziemlicher Zufall, dass es exakt einmal entsteht.

Kommentar von tomaartomaar ,

In der Astronomie/Kosmologie gibt es enorm viele "ziemliche" Zufälle.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ja, aber nur weil es die gibt, bedeutet das nicht, dass man ohne Begründung beliebige Annahmen treffen darf. Das ist ziemlich ... unwissenschaftlich (Occam's Rasiermesser). Da bist Du nämlich in Sachen "Unwahrscheinlichkeit" plötzlich in ganz anderen Größenordnungen.

Dass überhaupt intelligentes Leben entsteht, mag wie "ein ziemlicher Zufall" wirken, wird aber dadurch entkräftet, dass es so irrsinnig viele Galaxien/Sterne/Planeten gibt. Und spätestens wenn Du das Anthropische Prinzip hinzunimmst, ist klar, dass es entstehen musste.

Aber dass auf exakt einem dieser Planeten Leben entsteht und nicht auf zweien oder hundert oder einer Million oder gar keinem, sondern genau auf einem?

Wohl eher nicht. Das lässt sich auch nicht vernünftig argumentieren, denn das Anthropische Prinzip greift hier nicht. Das Anthropische Prinzip garantiert uns, dass es auf mindestens einem Planeten passiert, aber es lässt die Obergrenze offen. Dass wir tatsächlich "allein sind", ist damit extrem unwahrscheinlich.

Vielleicht ist das, was bisher "zufällig" erscheint, einfach nur noch nicht bekannte Gesetzmäßigkeit. Die angebliche "Feinabstimmung der Naturkonstanten" ist meines Erachtens ein solcher Fall. Nur weil man noch nicht weiß, warum die Konstanten genau diese Werte aufweisen, bedeutet das nicht, dass es ein großer Zufall ist, dass sie genau diese Werte aufweisen. Es kann ja eine übergeordnete Gesetzmäßigkeit geben, aus der sich genau diese Werte ableiten lassen und die bewirkt, dass sie nur diese Werte annehmen können.

Kommentar von Hamburger02 ,

Auf der Basis meiner "Lieblingstheorie", der Theorie Dissipativer Strukturen argumentiere (ergänze) ich so:

Der objektiv überall im Universum wirkende thermodynamische Zeitpfeil sowie dem Bestreben der Natur nach immer höherer Ordnung (Selbstorganisation) sorgt dafür, dass wenn die äußeren Gegebenheiten (Umweltbedingungen) vorhanden sind, die theoretisch intelligentes Leben ermöglichen, dann wird sich die dort herrschende Evolution auch genau darauf hin entwickeln.

Antwort
von Ursusmaritimus, 86

Durch die Vielzahl der Sonnen und durch Extrapolation der schon entdeckten Systeme mit Planeten ergeben sich große Zahlen für erdähnliche Planeten im Universum.

Da müsste es schon mit dem Teufel zugehen wenn nicht ein paar dabei sind wo das Leben irgendwie geklappt hat......

Antwort
von Snikers32, 16

es gibt hunderte Milliarden planet die ähnliche bedingungen wie die erde haben es wurden ja bereits welche entdeckt (du scheinst nicht auf dem heutigen stand zu sein ;)

Antwort
von BatmanZer, 80

Wie hoch genau kann dir natürlich niemand sagen, aber es ist sehr wahrscheinlich das es einige Millionen gibt.

Antwort
von tomaartomaar, 76

Die generelle Wahrscheinlichkeit, dass sich im Universum leben herausbildet, wie auf der Erde, liegt nahezu bei 0.

Dennoch ist es extrem unwahrscheinlich, dass wir allein sind, bakterielles Leben wird es schon irgendwo in den Weiten Geben.
Vielleicht nicht in unserer Galaxy, vielleicht nicht in den nächsten 2 Milliarden. Sicherlich irgendwo.

Antwort
von fitgirl01, 87

Ich denke mal groß. Da zb. Der Mars welcher ein Planet unseres Sonnensystems war, auch mal Wasser und Leben hatte.
Außerdem haben Forscher einen Planeten mit leben darauf entdeckt.
Also in der Ferne des Weltalls gibt es bestimmt etwas, jedoch abertausende von Lichtjahren entfernt.

Kommentar von HellasPlanitia ,

Außerdem haben Forscher einen Planeten mit leben darauf entdeckt.

Sofern du damit nicht die Erde meinst, ist diese Behauptung falsch. Bisher haben wir keine Kenntnisse über ausserirdisches Leben.

Kommentar von Willibergi ,

Ich denke, er meinte damit, dass wir schon einen Planeten gefunden haben, auf dem theoretisch Leben wie auf der Erde möglich wäre, was wir aber (noch) nicht entdeckt haben.

Beispiele dafür gibt es viele, diese sind jedoch Hunderte Parsecs von der Erde entfernt und somit stellen sich Forschungen daran als schwierig heraus. ;)

LG Willibergi 

Antwort
von tactless, 62

Guck dir mal auf Youtube Videos von Professor Harald Lesch an. Der geht auf solch Fragen ein. 

Antwort
von DasPigi, 96

Sehr wahrscheinlich (ps wir haben doch eh schonmal einen gefunden oder?)

Kommentar von DesbaTop ,

Gefunden haben wir meines Wissens nach nur Erdähnliche Planeten. Also Gesteinsplaneten, die vom Aufbau her der Erde ähneln. Auf ein paar dieser Planeten (die wir entdeckt haben) wäre potentiell Leben möglich.

Kommentar von tomaartomaar ,

Richtig.

Kommentar von Hamburger02 ,

Wir haben einen gefunden, auf dem Leben möglich sein könnte. Noch fehlen aber die Messgeräte, um Leben auch nachzuweisen. Die Idee ist, dass Licht, das durch die Atmosphäre des Planeten geht, durch die Spektrallinien verrät, welche Gase sich in dessen Atmosphäre befinden.

Einige Gase, wie z.B. Sauerstoff, können nur durch Leben erzeugt werden.

Andere Gase, wie z.B. Kühlmittel, können nur durch eine technische Zivilisation erzeugt werden.

Zur Zeit sind 2 Geräte im Bau bzw. in der Planung, die die Gase nachweisen können und die sollen 2017 und 2024 hochgeschossen werden. Danach sind wir schlauer.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Einige Gase, wie z.B. Sauerstoff, können nur durch Leben erzeugt werden.

Sauerstoff ist ein chemisches Element und kann als solches nur durch Kernreaktionen "erzeugt" werden.

Antwort
von genau14zeichen, 59

Die Chancen sind astronomisch hoch

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