Eine Kollegin liegt z.Zt. im Krankenhaus; aus ihrer privaten Umgebung habe ich erfahren, dass sie eine Überdosis (2 Packungen) intus hat. Die Einnahme erfolgte vor ca. 14 Stunden. Wer kann mir sagen (Vielleicht ein Arzt/Ärztin oder andere Personen mit Erfahrung), wie hoch die Überlebenschancen sind.

Das liegt eher an der Konstitution Deiner Bekannten. Eine Überdosierung von Paracetamol kann zu Leberversagen führen. Diese Frage kann Dir nur der behandelnde Arzt beantworten
und hier der Publikumsjoker ... ... wird die Patientin überleben ???
Leute ... ... wenn ich mir anschaue, dass hier 9 % der Stimmen für "höchstens wenige Stunden noch" abgegeben wurden ... ... bei einer Frage, die allenfalls die behandelnden Ärzte vor Ort beantworten können, dann frage ich mich, ob jedem klar ist, worüber wir hier reden ...
Die Frage nach den Auswirkungen einer Überdosis ist legitim und in Ordnung. Aber was darüber hinausgeht, ist makaber !!!

.... Du, dass kannst Du so nicht sagen! Es kommt auf die genaue Menge der Medikamente an und auf Deine Kollegin. Wie groß, wie schwer, wie ist ihr körperlicher Zustand usw. Paracetamol wird über die Leber abgebaut... natürlich kann die bei ausreichender Menge versagen, dazu braucht es von Paracetamol allerdings recht viil. Desweiteren kommt es natürlich auf die mg pro Tablette an. Da in Paracetamol keine Acetylsalicylsäure enthalten ist wird ihr Blut zumindest nicht verdünnt und die Gefahr für innere Blutungen ist nicht (unbedingt) gegeben. Gute Besserung
PS: Eine Umfrage für so eine schlimme Situation finde ich nicht angebracht! Ameise

Kann dir so keiner beantworten - kommt schließlich insgesamt auf den Allgemeinzustand an, auf das Gewicht, ...
Soweit sehe ich das auch so...* Aber...Eine Überdosierung über 150 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht oder 7,5 Gramm für Erwachsene führt mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einer irreversiblen Schädigung der Leberzellen oder gar zum Leberversagen.Dieses kann zum Tod führen, wenn es nicht behandelt wird. Ein geeignetes Gegenmittel bei einer Paracetamolvergiftung ist N-Acetylcystein, falls es innerhalb von zehn Stunden verabreicht wird. Wer Alkohol zu sich genommen hat, sollte Paracetamol nicht verwenden, da die mit dem Alkoholabbau beschäftigte Leber dieses nicht mehr korrekt verarbeiten kann. Alkohol wird über das selbe Cytochrom abgebaut wie Paracetamol. Ist dieses Enzym durch regelmäßigen Konsum von Alkohol induziert (erhöht), wird auch mehr Paracetamol zu seinem giftigen Teil-Abbauprodukt N-Acetyl-p-benzochinonimin abgebaut. Bei moderatem Alkoholkonsum wird deshalb vom Gebrauch von Paracetamol abgeraten, um Leberschäden vorzubeugen.
Quelle Wikipedia
helpmedoch am 11. August 2008 12:54 Hatte auch nichts anderes behauptet. Lediglich, wenn bereits Schädigungen vorhanden sind, kann es zu weiteren Komplikationen kommen (ebenso: wenn starkes Untergewicht vorliegt, ...); hier noch ein weiterer Bericht zu Vergiftung bei Paracetamol: Bei Anwendung höher Dosen von Paracetamol wird die Kapazität der Leber zur Konjugation überschritten und der vermehrt anfallende Metabolit N-Acetyl-benzochinonimin bindet an Proteine der Leberzelle; es kommt zu Leberzellnekrosen. Beim gesunden Erwachsenen liegt die toxische Dosis bei l0 -15 mg/l, die toxische Plasmakonzentration bei >200 mg/l. Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen ist die toxische Dosis geringer (z. B. nach chronischem Alkoholmissbrauch). Für Kinder wird die tödliche Dosis je nach Alter mit 2 - 8 g angenommen, für Säuglinge mit 0,5 g. Als Antidot können bei frühzeitiger Gabe SH-Gruppendonatoren wie N-Acetylcystein lebensrettend sein. Bei Patienten mit einem genetisch bedingten Mangel an Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (Favismus) kann es Aufgrund der verringerten Bereitstellung von Glutathion nach Paracetamolgabe zur verstärkten Methämoglobinbildung kommen. Bei längerer regelmässiger Zufuhr hoher Dosen des Vorläufers von Paracetamol, des Phenacetins, wurden häufig interstitielle Nephritiden mit Papillarnekrosen beobachtet. Inwieweit auch Paracetamol bei langfristiger Anwendung speziell als Bestandteil von Kombinationspräpapaten nephrotoxisch ist, wird zur Zeit kontrovers diskutiert. Quelle: http://www.hschickor.de/parac.htm

...wenn sie die Packungen mitgegessen hat.


paracetamol hats in sich
Kommt auf die Dosis an im Verhältnis zum Körpergewicht und die physische und psychische Verfassung an. Aber wenn sie 12 Stunden überlebt hat, dann wird sie es auch weiterhin. Was allerdings mit ihren Organen hinterher ist, wäre interessanter.

Paracetamol bringt nicht um. Leider allerdings der Grund der Überdosierung. Ist sie vieleicht depressiv? Weil bei zwei Packungen kann man von einem Versehen nicht mehr sprechen!

"Eine Überdosierung über 150 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht oder 7,5 Gramm für Erwachsene führt mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einer irreversiblen Schädigung der Leberzellen oder gar zum Leberversagen.[6] Dieses kann zum Tod führen, wenn es nicht behandelt wird. Ein geeignetes Gegenmittel bei einer Paracetamolvergiftung ist – als SH-Donator – N-Acetylcystein, falls es innerhalb von zehn Stunden verabreicht wird. Wer Alkohol zu sich genommen hat, sollte Paracetamol nicht verwenden, da die mit dem Alkoholabbau beschäftigte Leber dieses nicht mehr korrekt verarbeiten kann. Alkohol wird über das selbe Cytochrom abgebaut wie Paracetamol. Ist dieses Enzym durch regelmäßigen Konsum von Alkohol induziert (erhöht), wird auch mehr Paracetamol zu seinem giftigen Teil-Abbauprodukt N-Acetyl-p-benzochinonimin abgebaut. Bei moderatem Alkoholkonsum wird deshalb vom Gebrauch von Paracetamol abgeraten, um Leberschäden vorzubeugen."

ich kenn mich leider in dem gebiet aus, aber wieso frägst du nicht deinen hausarzt, oder frägst im krankenhaus nach, wenn du sie besuchst.
LG

wenn sie im Krankenhaus ist! Danach gleich in die ANstalt!
Wieso -danach- in eine Anstalt? Und in welche Anstalt denn um Gottes Willen???
fabienne1997 am 11. August 2008 12:48 Wieso hat sie bitte 2 Packungen Paracetamol geschluckt??? Selbstmordgedanken???...dann ab in eine Anstalt bevor sie es mit anderen Mitteln versucht!




So ist es! DH für Dich!
Korrekt. Daumen.