Frage von Tybsi, 74

Wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag für Beamte des einfachen Dienstes?

Ich bin seit 1997 Beamte auf Lebenszeit ,damals noch bei der Bundespost,inzwischen Deutsche Post AG.Seit Februar 2016 befinde ich mich im Vorruhestand und darum weiß ich nicht an wen ich mich mit Fragen wenden soll.Bei der Post fühlt sich keiner mehr zuständig,bei der Postbeamtenkrankenkasse hängt man nur in Warteschleifen... Ich habe den Eindruck über Jahre zu hohe Beiträge gezahlt zu haben,da ja nur ein Restbetrag privat versichert werden muss. Weiß wer wie hoch dieser Betrag ist?Ich erhalte jetzt 1460€ Ruhegeld und zahle davon 180€ Krankenversicherung.Oder kann mir wer sagen,an wen ich mich wenden muss um hierüber Infos zu erhalten? Danke für hilfreiche Antworten

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kreuzkampus, 59

-Die Beitragshöhe ist bei Beamten nicht von der Höhe des Einkommens/Ruhegehaltes abhängig.

-In der PKV musst Du als alleinstehender Ruhestandsbeamter nur 30% versichern; 70 % der Leistungen kommt von der Beihilfe.

-Da ich mit Zusatzleistungen 300 € bezahlen muss und in Erinnerung habe, dass die "Basisversicherung" für mich auch zwischen 150 und 200 € läge, sind die 180 € bei Dir m.E. korrekt.

Antwort
von NochWasFrei, 57

Die Postbeamtenkrankenkasse ist wohl offiziell keine "richtige" Private Krankenversicherung, daher hab ich Schwierigkeiten hier eine klare Auskunft zu geben, da ich nicht weiß, wie dieser Versicherer seine Tarife kalkuliert.

Bei einer "normalen" PKV richtet sich der Beitrag nach dem selbstgewählten Versicherungsumfang und kann dementsprechend variieren. Dort gibt es keinen allgemeingültigen Beitragssatz den alle bezahlen.

Wie die PBeaKK das macht weiß ich wie gesagt leider nicht. Ich bin gespannt ob hier jemand eine Auskunft geben kann. Ansonsten musst du dich wohl durch die Warteschleife kämpfen.

Antwort
von DolphinPB, 53

Das ist so speziell und komplex (mit und ohne Beitragszuschlag, ermäßigter oder voller Beitrag, verschiedene Mitgliedergruppen, usw.)  da kann Dir (leider) auch nur die PostBeaKK helfen.

Telefonisch ist das, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, katastrophal.

Mach´ das schriftlich und mit Frist, und füge die relevanten Unterlagen (Abrechnungen bzw. Beitratsbescheide) hinzu.

Antwort
von Apolon, 35

Hallo Tybsi,

wenn du in einer PKV als Bundesbeamter versichert wärst, würden die 180 € im Monat für dich nicht ausreichen.

Nach meinem Kenntnisstand gab es aber auch keine Möglichkeit für Beamte des einfachen Dienstes (Mitgliedergruppe A) sich in einer PKV zu versichern.

Und heute im Ruhestand wäre ein Wechsel auch für Beamte des mittleren, bzw. gehobenen Dienstes nicht mehr möglich, bzw. viel zu teuer.

Gruß N.U.

PS: kontaktiere doch die PBeaK per Email

https://www.pbeakk.de/kontakt.html

Antwort
von basiswissen, 41

Leider stehe ich selber viel zu wenig in dem Thema Beihilfe als dass ich diese Auskunft geben könnte. Wie hier schon geschrieben wurde wird er nicht vielmehr etwas anderes übrig bleiben als dort ein Einschreiben/Rückschein hin zusenden und eine Frist für die Bearbeitung deiner Fragen und deiner Probleme zu setzen

Antwort
von Shelly82, 48

Ich kann dir leider ad hoc keine genaue Auskunft geben - aber versuche es doch mal bei einer gesetzlichen Krankenkasse in der Beitragsabteilung. Beiträge sind nicht ganz mein Fachgebiet, aber ich meine bei Beamten müsste noch ein kleiner Teil gesetzlich dazu versichert werden. Vielleicht können die dir da ja weiterhelfen.

Eine andere Lösung wüsste ich momentan auch nicht.

Kommentar von NochWasFrei ,

Die gesetzlichen Krankenkassen haben mit einer Beamtin nichts zu tun und werden dementsprechend keine sinnvolle Antwort geben können. Die Postbeamtenkrankenkasse ist, trotz des Namens, auch keine Krankenkasse im eigentlichen sinn.

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