Frage von LibanesinDeluxe,

Wie hoch ist der Hartz 4 Regelsatz?

Wie hoch ist der Hartz 4 Regelsatz?

Hilfreichste Antwort von roterhahn,

feine verarsche vom regelsaty wird eventuelles kindergeld sowie einkommen abgezogen !

wenn du mit jemandem zusammenwohnst bildet ihr eine bedarfsgemeinschaft was wiederum zur anrechnung des partnergehaltes oder des kindergeldes des partners fuehrt. bist du unter 26 jahre alt kann ein umzug zu den eltern angeordnet werden was die dann wieder ins hrtz dilemma bringt und alle in der bg unter menschenunwuerdige ueberwachung und schikanierung durch die arge zwingt. hartz 4 ist offener stafvollzug.

hier ein anderes besseres modell Bedingungsloses GrundEinkommen oder BGE

Grundsätzlichere Überlegungen stellte da schon die kanadische Regierung an. Sie wollte Mitte der 1970er-Jahre wissen, ob man mit einem Grundeinkommen die Armut bezwingen könne und welche ökonomischen Auswirkungen dadurch hervorgerufen würden. Im Rahmen eines sozialen Experiments in der Provinz Manitoba erhielten zwischen 1975 und 1979 bis zu 1.300 Familien ein staatlich garantiertes Minimaleinkommen. Eine vierköpfige Familien, die weniger als 13.000 Dollar im Jahr zur Verfügung hatte, konnte bis zu 5.800 Dollar vom Staat bekommen. Auch Teilnehmer, die keiner Lohnarbeit nachgingen, kamen in den Genuss der Förderung.

Das Experiment erbrachte ein interessantes Ergebnis. Trotz Grundeinkommen legte sich kaum jemand auf die faule Haut. "Die Männer reduzierten ihre jährliche Arbeitszeit um ein Prozent, ihre Frauen um drei Prozent", sagt Derek Hum, Ökonomieprofessor der Universität Winnipeg, der das Manitoba-Experiment in der 1970er-Jahren wissenschaftliche begleitete. Unverheiratete Frauen arbeiteten fünf Prozent weniger. Hum: "Die Resultate waren ermutigend für die diejenigen, die das garantierte Mindesteinkommen befürworteten." Aus zwei Gründen: Die verbreitete Kritik am Grundeinkommen, es würde große Bevölkerungsgruppen zum Ausstieg aus dem Arbeitsmarkt animieren, das Wachstum reduzieren und die Alimentierung für den Staat unerschwinglich teuer machen, traf offenbar nicht zu. Außerdem profitierten arme Beschäftigte dank des staatlichen Zuschusses von einem deutlich höheren Lebensstandard. Trotzdem blieb das Experiment von Manitoba ohne Folgen: Die kanadische Regierung legte das Grundeinkommen zu den Akten, als das Land Ende der 1970er-Jahre von einer Wirtschaftskrise heimgesucht wurde.

In den USA, wo ebenfalls Versuche mit dem Grundeinkommen stattfanden, kam man zu ähnlichen Ergebnissen wie in Kanada. Die Arbeitsleistung der beteiligten Bevölkerungsgruppen ging nur geringfügig zurück. Zwar wurden auch die Feldversuche in den USA bald beendet, doch rettete man einen Bestandteil des Grundeinkommen-Modells bis in die Gegenwart. Die seit Mitte der 1970er-Jahre existierende "Negative Einkommensteuer" - Earned Income Tax Credit (EITC) - hat sich mittlerweile zum größten Sozialprogramm der USA entwickelt. Eltern mit mehreren Kindern, die durch eigene Arbeit unter 14.600 Dollar pro Jahr erwirtschaften, erhalten einen staatlichen Lohnzuschuss in Form einer Steuergutschrift von maximal 4.400 Dollar. Wenn Beschäftigte mit sehr niedrigen Einkommen selbst mehr Geld verdienen, steigt auch der Zuschuss: Es ist ökonomisch also rational, mehr zu arbeiten. US-Bürger, die keine Lust verspüren, einem Gelderwerb nachzugehen, erhalten hingegen keine öffentliche Förderung. Das ist schade im Hinblick auf die deutsche Debatte: Welche Anreizwirkungen von einem bedingungslosen Grundeinkommen ohne Pflicht zur Arbeit ausgehen würden, lässt sich anhand der negativen Einkommensteuer nicht beurteilen. Sicher erscheint dagegen die segensreiche Wirkung für die arbeitenden Armen: Ihr Lebensstandard steigt dank des staatlichen Kombilohns erheblich an.

Das weltweit größte Programm, das dem Grundeinkommen nahe kommt, hat 2003 die brasilianische Linksregierung von Präsident Inácio Lula da Silva aufgelegt. 44,5 Millionen von 187 Millionen Brasilianer sind im Besitz einer gelben Plastikkarte, mit der sie bei einer öffentlichen Bank ihre monatliche Unterstützung abheben können. Wer unter 120 Real (41 Euro) pro Kopf zur Verfügung hat, bekommt bis zu 95 Real (33 Euro) vom Staat dazu. Arme Eltern mit zwei Kindern können ihr Einkommen damit etwa bis zur Höhe des brasilianischen Mindestlohns aufbessern. Eine Pflicht, bestimmte Jobs anzunehmen, gibt es in Brasilien nicht. "Dennoch muss man Bedingungen erfüllen, um die Unterstützung zu erhalten", sagt Daniel Lins, Abteilungsleiter für Politik der Brasilianischen Botschaft in Berlin. Eltern sollen ihre Kinder beispielsweise zur Schule schicken und regelmäßig impfen lassen. Ein wichtiger Aspekt für Deutschland: Eine soziale Basissicherung muss nicht mit der individuellen Arbeitspflicht verbunden sein, sondern kann auch mit anderen Bedingungen verknüpft werden. Denn die soziale Integration der Bürger in die Gesellschaft läuft nicht nur über Erwerbsarbeit, sondern auch über Bildung und Tätigkeiten jenseits des Sektors der formellen Arbeit.

Öldividende in Alaska

Während in Brasilien nur etwa 25 Prozent der Bevölkerung einen Zuschuss erhalten, kommen in Alaska alle Bürger in den Genuss einer staatlichen Überweisung. Seit 1976 arbeitet im nördlichsten Bundesstaat der USA der Alaska Permanent Fund. In diesen Investmentfonds fließen mindestens 25 Prozent aller Staatseinnahmen aus der Ausbeutung des Erdöls und anderer Bodenschätze. Der Fonds ist verpflichtet, jedes Jahr einen bestimmten Prozentsatz seiner Einnahmen unter den knapp 700.000 Einwohnern Alaskas aufzuteilen. Von einem Grundeinkommen, das das Existenzminimum sichern würde, kann trotzdem keine Rede sein. Dafür sind die ausgeschütteten Summen zu gering. 2006 betrug die Öldividende pro Kopf 1.107 Dollar. Im vergangenen Jahr erhielt jeder Bürger 846 Dollar.

Trotz mancher nützlicher Hinweise haben die bisherigen Grundeinkommens-Experimente eine für Deutschland beschränkte Aussagekraft. Die Erfahrungen aus dem Ausland sind nur ansatzweise übertragbar: Entweder nahmen zu wenige Menschen an den Versuchen teil, die Unterstützungsleistung ist zu gering oder an bestimmte Bedingungen geknüpft. Sollte eine Bundesregierung bereit oder gezwungen sein, das Grundeinkommen tatsächlich einzuführen, würde sie nicht nur Neuland betreten, sondern auch ein soziales Großexperiment in bisher nicht da gewesenem Maßstab durchführen. aus dem forum grundeinkommen

mit freundlichen gruessen jm.hahn schriftfuehrer des LV BaWue der DemokratischenBuergerbewegung

Antwort von oma08092009,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

um dir nun ohne die kommentare von carlo deine frage zu beantworten für erwachsene liegt der regelsatz bei 354 euro plus angemessene kosten für unterkunft und heizung

Kommentar von letiki05,

es sind 359,-

Kommentar von VirtualSelf,

... und das auch nicht immer ;)

Antwort von marlylie,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

um dir da eine vernünftige antwort geben zu können, müsste man wissen, ob es um hartz IV für dich allein geht - oder ob als familie - ob als alleinerziehende mit 1-2-3 kindern etc...lg

Antwort von VirtualSelf,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Antwort von adianthum,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Googel mal, da wirst du jede Meneg Informationen finden.

Antwort von jacqui1991,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

erwachsene alleinstehende 359 euro. paare je 90% davon. kinder bis 5 jahre 215, 6-13 jahre 251 euro, 14-25 jahre 287 euro, Partner ab beginn des 19.Lj 323,00. Plus kosten der unterkunft und falls schwangerschaft, mehrbedarf.

Kommentar von roterhahn,

vergesst nicht dass alles als einkommem zaehlt auch das kindergeld und jeder cent der auf euer konto kommt das wird abgezogen und man kommt weit unter den regelsatz........

nur sagt das die presse nicht laut!!

Antwort von ivonne82,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

erwachsene alleinstehende 359 euro. paare je 90% davon. kinder bis 5 jahre 215, 6-13 jahre 251 euro, 14-25 jahre 287 euro.

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