Meine Mutter muss eine CT machen lassen (wegen des Darms) und dafür soll sie ein Kontrastmittel bekommen und ihr Einverständnis dazu schriftlich geben, wegen möglicher allergischer Reaktion. So erklärte es ihr der Arzt. Jetzt hat sie zunehmend Schiss, dass das wirklich gefährlich sein könnte- sonst wollten die doch von ihr keine Unterschrift...und mit Heuschnupfen hat sie eh schon Probleme...naja, jedenfalls ist sie echt beunruhigt. Würde da gern etwas Licht ins Dunkel bringen und ihr in Zahlen sagen, wie hoch das Risiko auf eine allergische Reaktion überhaupt ist. Weiß das jemand?
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Bei einer nachgewiesenen Allergie würde ich an Stelle deiner Mutter auf jegliches Kontrastmittel verzichten!
Bei einer Darmuntersuchung ist ein CT ohne KM fast genauso wirkungsvoll wie mit...! (Überhaupt lässt sich der Darm noch viel besser über eine Spiegelung beurteilen!)
Selbst, wenn sie beim ersten Mal nicht reagiert, kann sie dennoch eine Sensibilisierung auf das Mittel mitbekommen und bei einem nächsten Mal kann das schwer ins Auge gehen.
Meine Ma war da auch mal allzu sorglos bzgl. ihres "leichten Heuschnupfens" - sie ist nach einer Kontrastmittelgabe mit einer schweren Anaphylaxie gerade noch mal eben so davongekommen...
Und mir ist es ebenso ergangen - ich nehme NIE wieder Kontrastmittel... (und alle Ärzte verstehen das!)
Alles Gute und Toi Toi!

Im Allgemeinen sind Kontrastmittel sehr sicher und gut verträglich. Weltweit werden sie jährlich mehrere Millionen Male verabreicht, um zum Beispiel Blutgefäße im Röntgenbild besser darstellen zu können. Allerdings besteht bei Risikopatienten die Gefahr, dass unter anderem Nierenversagen auftreten kann.
Die Wahrscheinlichkeit ist zwar sehr gering, sie liegt unter einem Prozent, jedoch ist auf Grund der großen Zahl von Kontrastmittelgaben auch die Zahl der Fälle dieser Art von Nierenversagen sehr hoch. Hochrechnungen belegen das weltweit jährlich etwa 50.000 bis 100.000 Menschen ein Nierenversagen durch Kontrastmittelgabe erleiden - Tendenz steigend.
Ich persönlich habe auf ein Mittel allergisch reagiert. Durch die schnelle Reaktion des Arztes wurde schlimmes verhindert. Habe dafür einen Paß, den ich immer bei mir habe.
Vielen Dank für die sachlichen Infos!

Die Unterschrift bracuht der Arzt zur Absicherung, das er euch auch auf die Untersuchung bzw. möglichen Komplikationen aufgeklärt hat. Viele Leute haben keine dirket Allergie auf das Kontrastmittel sondern oft ehre eine Intolleranz/unverträglichkeit in Form von Übelkeit mit Erbrechen. Aber der Arzt weiß ja das deine Mutter Allergien hat, somit kann er Arzt auch schneller reagieren falls sich kleinste Anzeichen von Unwohlsein äußern sollten und deine Mutter wird bestimmt auch mehr vor und nach der Behandlung kontrolliert.Ich würde aber eine stationäre Aufnahme einer ambulanten Behandlung vorziehen (wenn sie nicht eh schon stationär aufgenommen wurde, einfach um Risiken so gering wie möglich zu halten)
Hi, ich habe am Dienstag ein MRT mit Kontrastmittel gemacht bekommen und auch prompt mit Hautausschlag darauf reagiert. Die Ärztin hat mir dann sofort Kortison gespritzt und 2 Pillen in die Hand gedrückt die ich schlucken musste. Der Ausschlag war dann auch recht schnell weg. Was mir nun Sorgen macht ist das da nochwas nachkommen könnte