Frage von aleksa93 24.09.2013

Wie hoch dürfen bearbeitungsgebühren bei einer Inkassofirma sein ?

  • Antwort von kevin1905 24.09.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du musst gar keine Inkassokosten tragen. Auch Kontofürhungsgebühren sind rechtlich nicht durchsetzbare Hirngespinste von Inkassounternehmen.

    Zu zahlen ist die Hauptforderung zzgl. der Verzugszinsen hieraus evtl. Mahngebühr von 2,50 € pro Mahnung die du vom Rechnungssteller erhalten ist und evtl. Rücklastschriftgebühren.

    Zahlungen sind an den Gläubiger zu leisten NIEMALS ans Inkassobüro.

  • Antwort von mepeisen 24.09.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    nein. Die Rechnung selbst ist unstrittig? Dann überweise die 150€ zzgl. vielleicht 5€ für Briefporto und Zinsen. Im Verwendungszweck dazu schreiben "HF+Briefporto+Zinsen".

    Wenn das Inkasso arg zu sehr nervt, kurz per Einschreiben antworten "Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück. Weitere Schreiben werde ich ignorieren, einem Mahnbescheid widersprechen. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Wegen der unzulässigen Gebührenforderung werde ich mir vorbehalten, beim zuständigen Aufsichtsgericht Beschwerde einzulegen."

  • Antwort von rainerendres 24.09.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gib mal mehr Infos

    Lastschriftrückläufer ?

    Wie oft gemahnt ?

    Ich empfehle das 1 Schreiben des Inkassobüros zunächst komplett zu ignorieren und die unstrittige Hauptforderung plus 2,50 € pro vom Gläubiger verschickten Mahnbrief unangekündigt und zweckgebunden (nur Hauptforderung) direktauf das Konto des Gläubigers ( nicht aufs Inkassokonto ) zu überweisen Anmerkung : Gerichte anerkennen zwischen 1 € (z.b AG Bad Segeberg Urt. v. 25.11.2011 − 17 C 160/11)und 2,50 € (z.b AG Brandenburg a.d. Havel Urteil vom 25.1.2007 – 190/0631 C ) an Mahngebühren pro Mahn Schreiben

    Handelt es sich um einen Lastschriftrückläufer mangels Kontodeckung dann ca 6 € dazurechnen (Bankstornogebühren) Resultiert dieser Lastschriftstorno aus einer mangels Kontodeckung fehlgeschlagenen EC Zahlung dann nochmals 6 - 8 € dazurechnen (Kosten einer EMA Anfrage/Adressermittlung)

    Eventuell Angefallene Verzugszinsen ebenfalls dazurechnen

  • Antwort von Debittec 24.09.2013

    Hallo Aleksa93,

    ich bin registrierte Inkassounternehmerin und kann dir hierzu sagen, dass die Inkassogebühr analog dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz berechnet (RVG) wird und somit streitwertabhängig ist. In dem Fall bis 500 € (nach dem 2. KostRMoG). Demnach beträgt die Mittelgebühr (1,3) 58,50 € + 11,70 € Auslagen + 13,34 € Ust. = 83,54 €. Die Gesamtforderung inkl. Inkassokosten müsste sich somit auf 233,54 € belaufen.

    Vielleicht erläuterst du kurz die Gebühren in dem Aufforderungsschreiben.

    Viele Grüße

    Debittec Inkasso

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