Ich war heute bei einer Bekannten in ihrer Wohnung und musste sehen, dass sie wohl unter die Kategorie Messie fällt. Sie kam mir schon immer etwas konfus vor, aber ich hätte nicht gedacht, dass sie solches Chaos daheim hat. Es war ihr auch sichtlich peinlich und wäre vielleicht eine gute Gelegenheit gewesen, das in dem Moment anzusprechen. War aber selbst etwas überfordert. Was kann man tun, um so jemandem zu helfen? Ich glaub, offen für ein Gespräch wäre sie schon.
Versuche der Bekannten vorsichtig klar zu machen, daß das krankhaft ist. Sie ist nicht schlampig oder unordertlich, sondern sie hat ein wirkliches Problem. Sie sollte dringend in fachliche Hilfe. Da gibt es Psychologen und Beratungsstellen, die ko9mpetent weiter helfen können. Soweit ich weis, gibt es für Messies auch Selbsthilfegruppen zum Austausch. Du solltest aber sensibel vorgehen, wenn Du sie darauf ansprichst. Denn sich so etwas einzugestehen, ist oft nicht einfach. Aber wenn sie sich vor den Kopf gestoßen fühlt, dann wird sie sicher nur schwer Rat und Hilfe annehmen können. Wenn Du nicht so sehr mit ihr vertraut bist, dann wäre es vielleicht besser, daß erst einmal mit jemandem zu Besprechen, zu dem sie ein intensiveres Verhältnis hat, wenn Du so jemanden kennst. Denn es ist oft einfacher, etwas von jemandem anzunehmen, den man näher steht als von jemandem, der "nur" ein Bekannter ist. Viel Erfolg.
Lote doch mal aus, inwiefern sie ihre Situation wirklich erkannt hat. Erfahrungsgemäß liegen hinter diesen Anzeichen wirklich massive Probleme. Würde versuchen, ihr dann eine Anlaufstelle nahezulegen bzw. anzuraten. Voraussetzung ist allerdings, dass sie ihren Leidensdruck auch mit der Wohnsituation in Zusammenhang bringen kann. Das eine geht mit dem andern Hand in Hand und das eine ist Ausdruck für das andere. Viel Glück!

Erstmal muss der Messi selbst erkennen, das es so nicht weiter geht und er muss bereit sein um Hilfe in Form einer Therapie anzunehmen.Wenn keine Einsicht da ist, geht leider gar nichts.Dem Messi, die "Arbeit" abzunehmen und z. B. Ordnung zu machen, bringt nichts http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20071119103122AAo1iKU

Zunächst einmal sie fragen, ob sie drunter leidet und ob ihr aufräumen schwerfällt - und ihr einmal dabei helfen, um Grund 'reinzukriegen. Dann, vorausgesetzt, sie möchte das, gemeinsam überlegen, wie sie die Ursachen dieses Verhaltens verändern kann. Messi-Syndrom gehört zu den neurotischen Störungen und bedarf in der Regel therpeutischer Unterstützung. Es drückt sich darin ein emotionales Problem (mit innerer Sicherheit, die fehlt und im Ansammeln von Dingen zu kompensieren versucht wird) aus. Vielleicht fehlt der Freundin aber auch einfach Struktur zum Ordnung halten, weil sei es nie gelernt hat und evtl. anderweitig begabt ist, aber weniger für Alltagsdinge. Dann könntet ihr einfach einen Plan machen, was sie an welchem Tag tut... Anell

Mit Hilfe beim Ausmisten ist es nicht getan. Chronische Sammelwut hat einen anderen Hintergrund. Gehört in fachliche Hände, meine Meinung.

hapebue am 14. Oktober 2008 23:15 Dabei schaut der Gast dem Andern beim Aufräumen zu, hilft ihm beim Thema zu ... Dieses Verfahren geht wohl nur mit Mit- Messies zu denen man ausreichend ...

Das empfehle ich auch aber geh du zuerst hin und lass dich beraten wie du mit dieser Person umgehst.
Da es sich um eine art Krankheit handelt!
Oft ist es doch so, dass psychische Probleme jemand erst zum Messie werden lassen. Hab das bei mir auch abeobachtet. Nachdem mein Mann gesorben war, fiel ich erstmal in ein tiefel Loch. Habe es aber selbst wieder in den Griff bekommen, da ich ja noch Arbeit hatte, und dort auch Bestätigung erfuhr.