Wie helfe ich Meiner Freundin mit Bulimie?

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9 Antworten

Stationäre Behandlung wäre das sinnvollste für sie, um da wieder rauszukommen, zumindest meiner Erfahrung nach. 

Ich hatte auch eine (Schul-)Freundin (bzw. habe - nur sind wir mittlerweile nicht mehr in der Schule), die zuerst bulimisch, später magersüchtig war.  Sie war während der gesamten 11. und teilweise auch während der 12. Klasse in stationärer Behandlung. 3 Jahre lang wurde sie davor ambulant betreut, und ist in der ganzen Zeit nie darüber hinweg gekommen bzw. immer wieder rückfällig geworden. Der Klinikaufenthalt hat sie gerettet. Das wichtigste für sie war, dass ihr da kein Druck gemacht worden ist, weder von den Lehrern, Mitschülern, noch von den Eltern... 

Sei einfach für sie da. Hör zu, wenn sie reden möchte. Versuche ihr den größten Druck, auch den, den sie sich selbst macht, wegzunehmen. Gemeinsames einkaufen, kochen und essen hilft auch, zu einem gesunden Essverhalten zurückzukommen. 

Falls du mit jemandem neutralen reden möchtest, kannst du mir sehr gerne schreiben. Ich habe selbst jahrelang daneben gestanden und weiß, wie belastend das auch für einen selbst ist. Meinen großen Respekt, dass du in dieser schweren Zeit, für sie da bist. 

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Sie muss den Willen haben da raus zu kommen, du kannst sie nur dabei unterstützen..

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Überlass das doch der Therapeutin. Aus der Bulimie rauszukommen,geht nicht von heute auf morgen. Das kann Jahre dauern.

Du hilfst deiner Freundin am besten, indem du ihr Essverhalten nicht weiter beachtest. Herumzutherapeuteln hilft ihr jedenfalls am wenigsten.

Deine Freundin besteht doch nicht nur aus der Bulimie. Sie hat doch noch andere Seiten, die mit der Esstörung nichts  zu tun haben. Andere Interessen Geh mit ihr ins Kino, egal was.  vergiss das "Helfen". Das macht sie nur klein.

HIlfe bekommt sie von der Therapeutin. Das reicht.

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Vielleicht vegetarisch werden. Ich hab zwar keine Bulimie, aber ich erlebe oft eine erleichterrung, wenn ich keine große Außwahl habe, da mein Empfinden für Fleich f inwischen so ist, als ob ich einen Stein vor mir hätte.

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es gäbe die möglichkeit wenn sie denn willen hat über diese attaken zu stehen sich gewisse portionen an essen zu richten und die und nur die dann zu essen.
das problem ist nur das benötigt wiederum so viel überwindung das man das schlecht selbst schaft.
es wäre also gut über eine stationäre behandlung nach zu denken.

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Ich denke das sie professionelle Hilfe benötigt! Alleine kommt sie da nicht mehr raus. Du kannst nur Unterstützer sein, aber den Rest muss sie alleine meistern. 

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Ich glaube sie sollte auf jedenfall in stationäre Behandlung. Aus einer Essstörung aus eigener Kraft rauszukommen ist nahezu ein Ding der unmöglichkeit. Sie sollte auch mit ihren Eltern darüber sprechen, ich bin sicher sie werden sie unterstützen. Eine Essstörung ist eine Krankheit und man muss sich nicht dafür schämen. Niemand kann etwas dafür wenn er oder sie krank ist.

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Kommentar von knicklichtt
31.08.2016, 10:51

Ihre Eltern wissen es und das Problem bei stationärer Therapie ist für sie dass sie dann die schule nicht fertig machen kann glaub ich..

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Und was macht der Therapeut mit ihr? Wie lange hat sie das schon und wie lange hat sie die Therapie bis jetzt?

Doch, das Erbrechen ist ein Riesenproblem: Die Speiseröhre und der Magen geh´n kaputt, die Zähne, Zahnfleisch, usw.

Was sagt der HA? Hat er einen KH-einweisung angeboten? Da wär´sie einige Zeit unter professioneller Aufsicht und bekäme echte Hilfe!

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Kommentar von knicklichtt
31.08.2016, 10:52

Sie ist seit Februar bei einem Psychologen der redet mit ihr und gibt Tipps

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