sie und ihre schwester haben nach dem tod ihrer mutter erfahren, dass ihr vater regelmäßig geschrieben hat, was aber verheimlicht wurde. seine adresse und tel ist bekannt (und liegt auch nicht weit entfernt), der vater ist buchautor, und sie wollten den einfachen weg gehen, und zu einer lesung gehen, aber leider ist die schwester der freundin beruflich sehr eingespannt und kriegt nie spontan frei. was meint ihr? sie wissen, dass der vater ein interesse am kennenlernen hat, trauen sich aber nicht? brief schreiben? anrufen? jemanden anrufen lassen? einfach hinfahren? er weiß auch noch nichts vom tod der mutter, obwohl das fast ein jahr her ist.
Wenn die Adresse bekannt ist, dann sollten sie ihren Vater über den Tod der Mutter schriftlich informieren. Das Weitere wird sich dann ergeben, wenn auf beiden Seiten das Interesse eines Kennenlernens besteht.

Ich würde es evtl.erst einmal mit einem Brief versuchen...
und was würdet ihr da rein schreiben? den tod erwähnen oder nicht?
Strubbel32 am 21. Juli 2008 12:16 ich finde alles ungeklärte kommentieren.

Ich würde mich erst einmal schriftlich mit dem Vater in Verbindung setzen und dann seine Reaktion abwarten. Daraus ergibt sich dann alles Weitere von ganz alleine.

schnapp dir deine Freundin u fahr einfach mit ihr hin...wird schon gut gehen!!

Ich würde entweder anrufen oder einen Brief schreiben und ein direktes Aufeinandertreffen zunächst verzichten.
In dem Brief würde ich auch den Tod der Mutter und wie man zu der Adresse des Vaters gekommen ist schildern.
Bei einer so wichtigen Sache müßte es doch möglich sein, daß die Schwester auch mal einen Tag Urlaub nehmen kann... Oder ist es ihr vielleicht nicht so wichtig, nur Deiner Freundin?
Allerdings würde ich nicht den ersten Kontakt bei einer öffentlichen Veranstaltung aufnehmen wollen. Incognito hingehen eventuell ja, aber ihn nicht dort ansprechen. Öffentlich möchte der Vater sicherlich auch nicht von irgendwelchen Gefühlen überrascht werden.
Besser ist es sicherlich, erst mal einen Brief zu schreiben, in dem der Tod der Mutter durchaus erwähnt werden sollte - vielleicht sogar der Aufhänger sein könnte. Im Brief dann um ein Treffen bitten - und da läßt sich dann ja wohl hoffentlich ein Termin finden, an dem die Schwester auch kann.
naja, es ist so, dass beide ihn kennenlernen wollen, aber beide auch ebenso große scheu vorm "ersten date" haben und dem ganzen deshalb aus dem weg gehen. die schwester ist in der gastronomie und die sind da eher streng mit der schichtvergabe und diensttauschen und so...
Und Brief - Treffen? Da kann man doch auf die Schicht der Schwester Rücksicht nehmen. Und gegen die Angst oder Scheu gehst Du mit... und läßt sie eventuell allein, wenn die Situation es so verlangt. Mußt ein bißchen einfühlsam sein vielleicht.
ja, ich hab auch schon überlegt, ob ich da anrufe und den kontakt herstelle, aber sie will es nicht, also lass ich es lieber. naja, nachher seh ich sie und wirke wieder auf sie ein. :) sie muss eben ein bisschen "geschubst" werden... wahrscheinlich wirds ein brief! danke für die tipps!
Hallo Karli Ganz einfach ruft ihn an macht einen temin aus, am besten wenn Wochenende ist, und ien ganzer Tag mindestens zur Verfuegung steht und trefft euern Vater. Ich bin selbst Vater, und habe drei Kinder, die ich bereits seit 2 Jahren nicht mehr gesehen habe. Wenn bei mir ein Anruf meinr Kinder kaeme oder sie einfch vor der Tuere stehen wuerden, ich haette fuer sie alle Zeit der Welt, so sehr liebe ich sie.
Jetzt weist du wie die Vater fuehlen, deshalb braucht ihr euch keine unnoetigen Gedanken machen, denn es gibt fuer einen Vater der liebt nichts schoeneres als seine Kidner wieder in die Arme nehmen zu duerfen.
Ich weis, Gott begleitet euch auf eurem Weg und laesst so Neues und Gutes entstehen.
liebe Gruesse glaubensweg
Ruf ihn an, stelle dich vor und erkläre wer du bist. Der offenene Weg ist immer der Beste. Wenn das nicht geht, wegen der Angst, dann such dirjemanden. Es gibt doch bestimmt einen Menschen, der beide Seiten gekannt hat, wende dich an diesen. Das dauert natürlich sein Zeit bis alles zur Zufriedenheit getan ist. Viel Erfolg allen Beteiligten.
Liebe Karli, haben sich Ihre Freundinnen mittlerweile mit dem Vater getroffen? Ich bin Jounalistin für die Zeitschrift "Myself" und suche für eine Reportage Frauen, die ohne Ihre Väter aufgewachsen sind und sie erst als Erwachsene kennengelernt haben. Könnten Sie sich grundsätzlich vorstellen, dass Ihre Freundinnen bereit wären, über Ihre Erfahrungen zu sprechen? Vielleicht könnten Sie meine Anfrage an Sie weiterleiten? Es würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören. Am besten unter stricker.sarah@gmail.com. Alles Gute Sarah Stricker