wenn auch ich depressiv bin? wir beide kommen super miteinander klar und können uns sehr gut wieder aufbauen, habe aber angst, sie mit runter zu ziehen, wenn es mir mal wieder nicht so gut geht. ich versuche es schon oft allein wieder aus dem loch zu kriechen, aber wir tun uns doch immerwieder gegenseitig so gut. wir können uns alles anvertrauen und das will ich auch gar nicht aufgeben. ist meine angst um sie berechtigt?

Wer sich nahe steht, kann sich so gut wie nie heilen. Ist zwar eine bittere Erfahrung, aber es geht einfach nicht. Wenn's richtige Depressionen sind, dann braucht ihr definitiv beide Hilfe von außerhalb, sprich, vom Therapeuten. Euer Verhältnis scheint da eine gute Unterstützung zu sein, aber ihr Zwei alleine werdet das nicht hinbekommen (soll keine Panikmache sein, aber Prognosen nützen ja nichts, wenn sie beschönigt sind). Sucht euch unabhängige Hilfe und haltet weiter zusammen.
Wenn ihr beide Erfahrungen mit Depressionen habt, werdet ihr einander ganz anderes Verständnis aufbringen können, als wenn dein/e Partner/in gesund wäre. Und wenn ihr euch gegenseitig so toll wieder aus den Stimmungsloch wieder rausholt, so ist miteinander sprechen, sich äußern das beste was man machen kann. Denn dann kann man sich gemeinsam überlegen, wie man sich den am besten ablenken kann. Spaziergänge etc.
Frag sie. Sie ist die Einzige, die dir sagen kann, ob du sie mit runterziehst, oder nicht und wie das alles für sie ist. Redet miteinander, auch über die Krankheit und euch. Viel Glück! LG - Inka

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Wahres Wort.