Frage von Packina, 527

Wie heißt es wenn ich nicht an Gott glaube sondern an den Urknall?

Antwort
von kami1a, 154

Hallo! Viele machen den Versuch Glauben gegen wissenschaftliche Erkenntnisse auszuspielen oder noch Widersprüchen zu suchen. Macht keinen Sinn, es handelt sich um unterschiedliche Ebenen und Betrachtungsansätze.

Viele Wissenschaftler - auch Astronomen - sind z. B. gläubige Christen und haben da absolut kein Problem. Wenn ich hier Christen erwähnt habe so wird das sicher bei jüdischen oder muslimischen Wissenschaftlern nicht anders sein. 

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Antwort
von Gondor94, 94

Da die Urknalltheorie die beste Theorie für den Beginn allen Seins darstellt, ist dies keine Glaubensfrage. Aber nun zu deiner Frage: Der Urknall schließt Gott nicht auß, ebensowenig wie der Glaube an Gott den Urknall ausschließt. Die Bibel ist kein Naturkundebuch, genausowenig wie die Naturwissenschaft irgendwas über die philosophische Frage nach Gott aussagt. Der großteil der modernen gläubigen Menschen ist auch der gleichen Ansicht, du kannst also sowohl den Urknall als Tatsache akzeptieren, als auch an Gott glauben.

Wenn du übrigens nicht an Gott glaubst, bist du Atheist.

Kommentar von Netie ,

Hallo Gonder 94,

entweder man glaubt an den Urknall oder an die Schöpfung. Eins schließt das andere aus.

Hab dir mal ein PDF reingesetzt von einem Naturwissenschaftler:

"Am Anfang war der Urknall?"   

http://www.clv-server.de/pdf/255433.pdf

Zu deiner Behauptung: Seite 14

VG Netie

Kommentar von Gondor94 ,

Das trifft allerdings nur zu, wenn die Bibel wörtlich genommen wird. Wenn die Schöpfung (und der Rest der Bibel) eher als Gleichnis aufgefasst wird sind sowohl Urknall als auch Glaube miteinander vereinbar.

Kommentar von uteausmuenchen ,

Netie,

Hab dir mal ein PDF reingesetzt von einem Naturwissenschaftler:

Nein. Hast Du nicht.

Das ist eine dieser unsäglichen Schriften von Gitt. Gitt war Ingenieur und ist vor allem Kreationist.

Seie Texte zur Kosmologie und anderen Themen sind dermaßen falsch, dass es echten Naturwissenschaftlern die Schuhe auszieht.

Kommentar von KaeteK ,

Dann schreib ihm doch und berichtige ihn mit entsprechenden Argumenten. Gitt kennt den Urheber der ganzen Schöpfung und er hält Sein Wort in den Händen, so wie alle Christen, die dem großen Schöpfer vorbehaltlos glauben.

"Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkünde seiner Hände Werk. Ein Tag berichtet es dem anderen, und eine Nacht meldet der anderen die Kunde. Keine Rede und keine Worte, doch gehört wird ihre Stimme" (Ps 19,2-4 ).

So geht das ;.) Es steht dir natürlich frei zu glauben was du willst. Eines Tages wird alles offenbar werden.

***Was führende Naturwissenschaftler über Gott dachten...

Lies mal, was Darwin dazu sagt:


"Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die
Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott.


Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das großartige
über alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig
geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes."

© Charles Darwin (1809-1882), englischer Naturforscher, Begründer der Evolutionstheorie.

Und hier noch ein Link: http://www.hjcaspar.de/gldateien/glauwizit1.htm

Ich kann gar nicht genug davon bekommen:

Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.



werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker




lg

Kommentar von uteausmuenchen ,

Kaetek,

Was Deine Bibelsprüche nun damit zu tun haben, dass Gitt wissenschaftliche Aussagen schlicht falsch darstellt, das bleibt Dein Geheimnis.

Ich persönlich käme, wenn ich schon missionieren wollte (man beachte den Konjunktiv) nie und nimmer auf die Schnapsidee, zum Zwecke der Missionierung nachweislich falsche Behauptungen zu verlinken, wie hier mit Gitt geschehen.

Würde ich (und man beachte wieder den Konjunktiv) missionieren wollen, so würde ich versuchen, Argumente zu bringen, die mein Gegenüber nicht sofort intellektuell beleidigen.

Ich persönlich würde es nicht gerade als Empfehlungsschreiben für meinen Glauben sehen, wenn man dafür naturwissenschaftlich völlig uninformiert sein und bleiben muss.

Kommentar von Mark1616 ,

Seltsamerweise reden die wenigsten dieser Wissenschaftler über den christlichen Glauben, sondern über einen Gott an sich. Ich wage es einmal die Behauptung aufzustellen, dass keiner dieser Wissenschaftler die Bibel als etwas anderes als das Machwerk von Menschen betrachtet hat.

Kommentar von Hamburger02 ,

Einstein und Heisenberg, die immer wieder angeführt werden, meinten keinesfalls den Bibelgott, wenn sie von Gott sprachen. Darauf haben beide mehrfach hingewiesen. Sie verstehen Gott eher als pantheistisch. Aber wie utemünchen schon korrekt feststellt: Gläubigen kommt es da oft nicht drauf an, ob ein Argument wahr oder falsch ist, es kommt nur darauf an, dass das Argument in den Kram passt. Das nennt man Apologese und lässt den Schluss zu, welche Einstellung man zur Wahrheit braucht, um Gläubig sein zu können.

Antwort
von Andrastor, 134

Wenn du nicht an Gott glaubst bist du Atheist/in, wenn du nur an Gott zweifelst Agnostiker/in.

Antwort
von OnkelSchorsch, 210

Das nennt man gar nichts. Aber es ist an sich unsinnig, denn an den Urknall brauchst du nicht zu glauben. Hierbei handelt es sich um Wissenschaft, Glaube ist da nicht erforderlich. Schau dir die Faktenlage an, daraus ergeben sich gewisse logische und falsifizierbare Schlüsse bzw Überlegungen. Aktuell deutet alles darauf hin, dass es einen Urknall gab - Glaube ist dabei überflüssig. Sollten neue Fakten entdeckt oder erkannt werden, die die Urknall-Theorie erweitern, verändern oder durch eine andere ersetzen, dann wird das halt so sein und auch dann ist es keine Glaubensfrage.

Ach ja, Gott hat damit übrigens nichts zu tun. Ist eine andere Spielwiese. Man kann Wissenschaftler sein und an Gott glauben, gar kein Problem.

Wenn du aber tatsächlich religiös an den Urknall glaubst und zum Urknall betest, so in der Art "oh du großer Urknall, dich bete ich an, vergib mir meine Sünden", nun, dann würde ich sagen, dass das schon ein recht kauziger Glaube wäre. :-)

Kommentar von Jonny1776 ,

Ne neue Glaubensrichtung. Wär doch auch nicht schlecht ;) Immerhin besser als die, die das Spagettimonster anbeten...

Kommentar von TheHilfeFrager ,

He das Flying Spaghetti Monster ist doch auch akzeptabel ;)

Antwort
von Hamburger02, 89

Das nennt man Vernunft.

Kommentar von Diimiitrii ,

Mist, ich hab das gleiche geantwortet. Hab deins erst später gesehen :P

Kommentar von Hamburger02 ,

Na dann muss es ja stimmen. ;-)

Antwort
von comhb3mpqy, 63

Ich habe mal eine Frage an dich: Warum glaubst du nicht an Gott und den Urknall? Ich wüsste nicht, warum das nicht beides geht. Der Begründer der Urknalltheorie war übrigens Priester.

Antwort
von Eselspur, 96

Wissenschaftsgläubig,

Im Unterschied zum rationalen Menschen, der weiß. das eine naturwissenschaftliche Hypothese und der Glaube an den lebendigen nie in Widerspruch zueinander stehen können.

Antwort
von RobinsonCruesoe, 124

Die Theorie, dass alle Materie, Energie vor aller Zeit zusammengeballt war und sich dann in einem grossen BANG! entladen hat, geht auf den katholischen Theologen und Physiker Georges Lemaître zurück, der später Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften wurde. Insofern bist Du als Katholik in guter Gesellschaft.

Kommentar von Abahatchi ,

Die Theorie, dass alle Materie, Energie vor aller Zeit zusammengeballt war und sich dann in einem grossen BANG!

Das ist keine Theorie, sondern eine These. Urknall ist ein Wort, dasz nicht Astronomen oder Astrophysiker zu verantworten haben. Wer natürlich unter Urknall versteht, was das Wort Urknall einem einfach Bürger suggeriert, der hat halt selbst Schuld. 

Kommentar von vonGizycki ,

Das ist aber eine wissenschaftliche Betrachtungsweise gewesen und hat nichts mit dem Katholizismus zu tun. Das dies hier mal klargestellt wird.

Antwort
von JustUnicorn, 51

Du glaubst an die Wissenschaft. Also an das was auf jeden Fall existiert hat. Ohne jetzt gläubige zu beleidigen natürlich!

Antwort
von Meatwad, 115

Wer ncht an Gott glaubt, ist Atheist. Und an den Urknall muss man nicht glauben, die Fakten sprechen für sich. Wer seinen gesunden Menschenverstand benutzt, der erkennt, daß es keine plausiblere Erklärung für die Entstehung des Universums gibt.

Antwort
von lonne110, 203

Es gibt keine Bezeichnung dafür, an welche Art der Entstehung des Seins man glaubt. Wenn du nicht religiös bist spricht man vom Atheismus. 

Kommentar von doesanybodyknow ,

Darwinismus

Kommentar von lonne110 ,

Darwinismus hat aber nur was mit der Theorie der "Artentransformation"(Evolution) zu tun.

Kommentar von uteausmuenchen ,

Darwinismus  ist aber nicht Evolutionsbiologie...

Kommentar von vonGizycki ,

Ich muss es immer wieder sagen: es gibt auch einen religiösen Atheismus, der aber nicht an einen Gott glaubt, so wie die Christen ihn (als Person) verstehen. Ich bin einer.

Antwort
von AskiMenzil25, 39

Also im koran wird der urknall erwaehnt.
Wenn du an den urknall und an gott glaubst lies dir doch mal den koran durch:)

Kommentar von uteausmuenchen ,

Nein. Wird er nicht. Es gibt nur Textstellen, die mit viiiiel Phantasie so verstanden werden können, als würden sie zu unserem Wissen passen. Tatsächlich gibt es im Koran wie in der Bibel noch einer anderen alten Schrift ein echtes eindeutiges Wunder. Niegends wird Pi auf 30 Nachkommastellen angegeben. Nirgends die Protonenmasse oder der Photosyntheseprozess. ...

Kommentar von AskiMenzil25 ,

Doch^^

Kommentar von Hamburger02 ,

Nur komisch, dass Jahrhundertelang kein Korangelehrter dahinter gekommen ist, dass da was vom Urknall steht. Erst als die Wissenschaft den Urknall entdeckt hatte, stand er plötzlich auch im Koran.

Folge: Wenn man etwas über die Welt erfahren möchte, nützt der Koran gar nichts. Der Koran kann auch nur der Wissenschaft hinterher hinken. Wenn ich etwas über die Welt wissen möchte, muss ich also wissenschaftliche Fachbücher lesen.

Antwort
von Diimiitrii, 15

Vernunft

Antwort
von grtgrt, 25

Es bedeutet einfach nur, dass du dir nie Gedanken darüber gemacht hast, wie es zum Urknall gekommen sein könnte (oder zum Entstehen der Welt, aus der heraus unsere - durch den Urknall - geboren wurde).

Antwort
von Matzko, 62

Das Eine schließt das Andere nicht aus und widerspricht sich auch nicht. Ich bin aktiver Christ, das hindert mich aber nicht daran, auch den vermuteten, aber noch nicht bewiesenen Urknall, als eine Möglichkeit des Beginns unseres Universums in Betracht zu ziehen. Auch wenn bewiesen werden sollte, dass der Urknall der Ausgangspunkt war, bleibt immer noch die Frage "Was war vorher?" und "Wer oder was löste den Urknall aus", aber bringt mich deshalb von meinem Glauben nicht ab. Wenn sich Wissenschaft und Glauben widersprechen würden, dann gäbe es keine gläubigen Wissenschaftler.

Kommentar von vonGizycki ,

Nur mal angedeutet: Als Christ müsste Gott, so wie die Christen ihn verstehen, die Ursache des Urknalls sein. Sonst wärest du kein Christ. Das wäre ein kreationistische Sichtweise, die sich aus Logikgründen verbietet. Denn wenn ich etwas nicht weiß, ist es ein Geheimnis und das zeichnet sich dadurch aus, das man nichts weiß. Das Gegenteil zu behaupten ist auch unwissenschaftlich. Aus Logikgründen (siehe Aristoteles - unbewegter Beweger) lassen sich dennoch Gründe finden, was zumindest in bzw. mit dieser Ursache sein müsste, ohne ein absolutes Wissen von sich zu geben.

Kommentar von Matzko ,

Vollkommen richtig, denn irgend eine Kraft, egal ob die nun Gott genannt wird oder anders, muss diesen Urknall, so es ihn tatsächlich gegeben hat, ausgelöst haben, denn aus dem Nichts kann auch nichts geschehen. Wo also ist da ein Widerspruch zu einem theistischen Glauben? Ich spreche hier nicht nur vom Christentum sondern von einem Schöpferglauben.

Kommentar von vonGizycki ,

Philosophisch muss zwischen einem absoluten Nichts und einem Nichts als Nichtsein unterschieden werden. Im ersten Falle kann aus dem absoluten Nichts nichts entstehen - es ist also das Unmögliche. Im zweiten Falle jedoch ist Nichtsein auch ein Nichts, aber nicht absolut, sondern ein Nichts, aus dem etwas enstehen kann - es ist also das Mögliche. Die Ursache des Urknalls müsste somit als Nichtsein bezeichnet werden, denn es ist ja etwas.

Albert Einstein:

Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“

Wissenschaft und Religion sind also nicht voneinander getrennt, soweit wir Menschen und damit fühlende Wesen sind. Ich kann mich Albert Einstein guten Gewissens anschließen.

Interessant ist der Schöpfungsmythos aus dem Hinduismus aus dem Rigveda und ungefähr 3200 - 3700 Jahre alt ist. Das Rigveda ist eines von 4 Veden. Sie sind die wichtigsten über­lieferten Texte aus dem Hinduismus und sind in Sanskrit geschrie­ben, einer altin­dischen Sprache. Das Wort Veda (Einzahl von Veden) kann mit 'Wissen' über­setzt werden. Der folgende Text stammt aus dem Buch „Schöp­fungs­mythen -Ausgewählte Texte“ aus dem Jahre 1988, das im Verlag Goldmann erschienen ist: 

Die Erschaffung der Welt

Da war Nichtsein und da war auch Sein nicht. Nicht war das Luftreich noch der Himmel darü­ber. Was regte sich dort? Wo? In wessen Obhut? Gab es das Wasser und den tiefen Abgrund?

Nicht Tod und nicht Un­sterb­lichkeit war da­mals, nicht gab es der Tage und der Nächte Anblick. Von keinem Wind bewegt das Eine atmet aus eigener Kraft. Nichts andres war als dies nur.

Von Finsternis verborgene Finsternisse, ein lichtloses Wogen war dies All am An­fang. Von Öde zu­gedeckt das leere Eine: durch innerer gluten Kraft ward es gebo­ren.

Daraus erhob zuvörderst sich die Liebe, sie, die des Geistes erste Samenkraft war. Des Seins Verwandschaft fanden in dem Nichtsein die Weisen, einsichtsvoll im Herzen suchend.

Quer haben ihre Messschnur sie gezo­gen. Gab es ein Unten dort? Gab es ein Oben? Da waren Samenspender, waren Mäch­te, drunten selbsteigenes Dasein,Tat­kraft oben.

Wer weiß in Wahrheit, wer vermag zu künden, woher sie ward, woher sie kam, die Schöpfung? Die Götter reichen nicht in jene Ferne - wer ist es, der weiß, von wo sie ist ge­kommen?

Von wannen diese Schöpfung ist ge­kommen, ob sie geschaf­fen, ob sie unge­schaffen, dass weiss nur er, der Allbeschauer droben am höchsten Himmel – oder weiss auch er's nicht?“

Gerade der letzte Teil des Satzes
“ ... oder weiss auch er's nicht?“ ist es besonders wert,
genauer beleuchtet zu werden und darüber zu diskutieren, was hier aber zu weit führen würde.

Dieser unglaubliche und nach meinem Gefühl ergreifende Text ist zweifellos das Tiefste und Beein­druckenste, was vom Ursprung der Welt kündet und enthält eine erstaunlich moderne Auffassung, die allen Schöpfungsmythen der Welt unglaublich weit voraus war und immer noch ist und alle Glaubensgewissheiten über den Anfang der Welt in den Schatten stellt. 

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von vonGizycki ,

Dann überlege, ob Du noch wirklich Christ bist!

Kommentar von vonGizycki ,

Hatte das vorhin an die falsche Stelle gepostet:

Dann überlege, ob Du noch wirklich Christ bist!

Schon wieder an der falschen Stelle. Verdammte Technik!

Kommentar von Matzko ,

Wo willst du den Satz denn hinhaben?

Antwort
von vonGizycki, 56

Grüß Dich Packina!

Der Urknall ist ein Ereignis, das auf eine Ursache folgt, die ihn ausgelöst hat. Dafür gibt es aber keine wissenschaftliche Erklärung, die wirklich festgeklopft und haltbar ist.  Vom religiösen Standpunkt aus gesehen ist das was anderes, aber auch hier gibt es keine Beweise, die auch nicht behauptet werden, aber wahrscheinliche in durch innere Logik bestimmte Erklärungen. Der Glaube an einen Urgrund (Ursache für allen Seins) kann als Panentheismus  bezeichnet werden.  Und wer daran glaubt, ist Panentheist, wie ich. 

Um zu wissen was das bedeutet und das allgemeinverständlich dargestellt, dass man auch weiss, worum es geht, findest Du hier. Du musst Dir Zeit nehmen dafür, aber es lohnt sich für Dich.

Es ist der Text eines Vortrages, der Teil einer Präsentation war.

https://db.tt/4Pef5Nwt

Herzlichen Gruß

Rüdiger


Antwort
von realsausi2, 92

Das würde ich verwirrt nennen.

Glauben ist kein probates Instrument der Welterkenntnis. Also sollte man sich davor in Acht nehmen.

Da wir nicht mit Sicherheit wissen, was ganz am Anfang geschah, heißt das nicht, dass wir nun irgendwas glauben dürften, was geschehen sein könnte. Wir können wissenschaftliche Theorien aufstellen und versuchen, diese zu bestätigen.

In Bezug auf das Ereignis, das ein Urknall gewesen sein könnte, werden wir aber wahrscheinlich niemals Gewissheit erlagen, da diese hinter einem Ereignishorizont verborgen ist, Den zu "überwinden" ist nicht möglich.

Wir wissen aber sehr gut, was ab einen Sekundenbruchteil nach dem Ereignis, das ein Urknall gewesen sein könnte, passiert ist. Da muss man nicht glauben.

Wenn Du also zum Verstehen der Welt Deinen Verstand bemühst, nenne ich das vernünftig. Eine Namen dafür finde ich nun auch nicht.

Kommentar von Viktor1 ,
wissen ..was ab einen Sekundenbruchteil nach 
dem Ereignis, das ein Urknall gewesen sein
könnte, passiert ist.

Nein . Wir wissen nur was das "mathematische Modell" hergibt - mehr eben nicht. Die Begeisterung für dieses Modell und der Main-Stream-Glaube daran ist ein Beleg - für nix. Auch das "vor dem Ereignishorizont" ist nur Modell. Und es gibt weitere Modelle welche eben so gut durch Beobachtungen gestützt werden - und sogar logischer in unsere physikalische Erfahrungswelt passen, ohne Verrenkungen.

Kommentar von realsausi2 ,

Letztlich wird das wohl reichen müssen. Ob nun ein paar Sekunden oder die 380.000 Jahre bis zur kosmischen Hintergrundstrahlung verborgen bleiben, macht für mich nun keinen großen Unterschied. Aber ich bin ja auch kein Physiker.

Kommentar von uteausmuenchen ,

Viktor1,

realsausi2 hat das ganz richtig geschrieben. Dass unser Universum in einem dichten, heißen Anfangszustand begonnen hat, das ist bestens belegt. Die Daten reichenbis rund T= 1 Sekunde zurück.

http://profmattstrassler.com/2014/03/26/which-parts-of-the-big-bang-theory-are-r...

Und es gibt weitere Modelle welche eben so gut durch Beobachtungen gestützt werden

Nein. Das ist falsch. LCMD erklärt die Daten mit Abstand am besten. Unsicherheit herrscht in der ersten Sekunde.

Kommentar von Abahatchi ,

Auch das "vor dem Ereignishorizont" ist nur Modell.

Bevor wir nicht ein Abbild der kosmischen Hintergrundstrahlung hatten, wurde von Euch schon für die Vergangenheit der Tage zuvor behautet, es sei nur ein Modell. Frei nach dem Motto, ja, das Universum expandiert, aber woher wollt Ihr wissen, das es schon gestern expandierte. Könnt ihr in die Vergangenheit schauen. 

Ja, wir können.

Kommentar von Abahatchi ,

Wir können wissenschaftliche Theorien aufstellen und versuchen, diese zu bestätigen.

Entschuldige bitte, wenn ich dies Proforma ändere.

Wir können wissenschaftliche Thesen aufstellen und versuchen diese als Theorie zu bestätigen. 

Kommentar von realsausi2 ,

Du bist heute aber auch unerbittlich. Aber wo Du recht hast, hast Du recht. Mea culpa...

Kommentar von Abahatchi ,

In Bezug auf das Ereignis, das ein Urknall gewesen sein könnte,

was heiszt hier "gewesen", noch immer expandiert die Raumzeit, wir sind mitten Drin im sogenannten "Urknall".

Kommentar von vonGizycki ,

Da wir nicht mit Sicherheit wissen, was ganz am Anfang geschah, heißt das nicht, dass wir nun irgendwas glauben dürften, was geschehen sein könnte. Wir können wissenschaftliche Theorien aufstellen und versuchen, diese zu bestätigen.

Dennoch gibt es Erklärungen, die eine innere Logik im philosophischen Sinne nicht entbehren. Aristoteles und der unbewegte Beweger und der Begriff Panentheismussind die Stichworte.

Kommentar von realsausi2 ,

Ich halte Philosohpie als anthropogene Disziplin für gänzlich ungeeignet, hier einen Beitrag leisten zu können.

Antwort
von Halswirbelstrom, 35

Das heißt vermutlich, dass Du andersgläubig bist.

LG

Antwort
von fernandoHuart, 101

Realo. ;-) <---

Antwort
von Omnivore08, 32

Realist! Wissenschaftlich denkender Mensch!

Urknall ist kein Glaube, sondern Wissenschafft.

Antwort
von Netie, 52

Wenn du nicht an Gott, den Schöpfer (Ursprung aller Dinge) glaubst, bist du ungläubig.

An den Urknall glauben? Für mich unmöglich. Wenn dein Fahrradschlauch platzt, was passiert dann? Er ist kaputt (und du musst dein Rad schieben.)

Guck doch mal hier: http://www.clv-server.de/pdf/255433.pdf

LG Netie

Kommentar von Gondor94 ,

Und was hat ein kaputter Fahrradschlauch mit dem Urknall zu tun? Das Wort Urknall ist etwas irreführend, da der Beginn allen Seins nicht, wie das Wort vermuten lässt, mit einer großen Explosion begann.

Kommentar von Netie ,

Es war einfach nur ein Vergleich. :-)

Kommentar von uteausmuenchen ,

Netie,

richtig. Gitt macht solche Vergleiche wie "Urknall und geplatzter Fahrradschlauch".

Kurz Gitt nutzt rhetorische Tricks: Er stellt naturwissenschaftliche Aussagen nicht korrekt dar und argumentiert dann gegen die Unplausibilität des falsch Dargestellten.

Ist es Dir nicht peinlich, Deinen Glauben hier mit derart Falschem und Unehrlichem zu verteidigen?

Kommentar von Netie ,

Nein, vielmehr erfüllt das mein Herz mit Freude, dass ich von dem schreiben darf, 'der mich so geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat', Jesus Christus mein Herr.

LG

Kommentar von realsausi2 ,

An den Urknall glauben? Für mich unmöglich. Wenn dein Fahrradschlauch platzt, was passiert dann? Er ist kaputt (und du musst dein Rad schieben.)

Hä? Kommt da noch eine Erklärung nach? Wo ist da der Zusammenhang?

Kommentar von Abahatchi ,

Weil der Antworter mit dem Wort Urknall einen urigen Knall verbindet und denkt, es wäre wie beim Fahrrad. Zerknallt der Fahrradschlauch mit einem urigen Knall, dann ist der Schlauch kaputt. So stellt er sich den Urknall vor. Heute ist das Universum ganz, also gab es auch keine Urknall. 

Das kommt eben dabei heraus, wenn man das Wort Urknall wörtlich nimmt. 

Antwort
von 4myInfinity, 25

Realist XD

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