Ich hatte früher mal in meinem alten Faxgerät Papierrollen, auf denen die Schrift nach kurzer Zeit verblaßte bzw. ganz verschwand. IWenn es sich um wichtige Briefe handelte, habe ich diese sofort kopiert auf Normalpapier für meine Unterlagen. Hintergrund meiner Frage ist, daß ein Mieter hinter seiner Wohnungseingangstür aus Glas solch einen Zettel geklebt hatte mit seiner Handynummer, unter der er angeblich jederzeit erreichbar gewesen wäre. Nun schien die Sonne drauf und die Schrift war nicht lesbar. Ich bin in Beweislast. Hab schon versucht unter Google. Bin mir nicht sicher. Über den genauen Namen und wo Beschreibung der Eigenart des Papiers wär ich sehr dankbar!

Thermopapier? Das kenn ich aber nur von Kassenbons. Die werden mit der Zeit unter Lichteinfall auch immer blasser und unlesbarer.
Thermopapier wird nicht normal mit Tinte oder Toner bedruckt, sondern die Stellen die 'bedruckt' werden sollen werden erhitzt. Dann färben die sich ein, aber sind eben nicht sehr lichtstabil.
Husband am 8. April 2009 07:45 Früher hatten sämtliche Faxgeräte so ein Papier, das von der Rolle abgewickelt wurde.
Wenne am 8. April 2009 07:49 Ja, jetzt wo du es sagst fällt es mir auch wieder ein.
Normalpapierfaxgeräte sind noch gar nicht mal so lange verbreitet. Ganz früher gab es ja auch Kopiergeräte die mit Thermopapier funktionierten.

Das ist Thermopapier.
Aber Vorsicht, nicht, dass du in die falsche Richtung galoppierst:
Das "Verschwinden" der Schrift bezieht sich nur auf das, was auch thermisch - also z. B. durch ein Faxgerät - verursacht wurde. - Wenn der Mieter besagten Zettel mit einem Filzstift, Kugelschreiber usw. beschriftet hat, verschwindet diese Schrift auch auf Thermopapier nicht. Ich glaube kaum, dass er erst das Faxgerät angeworfen hat, nur um damit seine Handynummer zu hinterlassen.
Dk für Deinen Rat! Als wir endlich in die Wohnung rein konnten, habe ich das "Beweisstück sofort sichergestellt. Da morgens bis mittags die Sonne genau auf die Tür schien. Was dieses miese Typ nicht weiß, daß ich sofort als er weg war und auch noch den Zylinder ausgetauscht hatt, mit meiner Canon und Zeugen fotografiert hatte. Unter der Handynummer, die schon sehr schwach zu sehen war, war auch nicht zu erreichen. Meine divesen Versuche sind von meinemProvider bestätigt worden vor Gericht. Die Ehefrau des ehemaligen Mieters hat auch noch dummerweise ausgesagt, daß die Handynummer in unserer Gegend nicht geht (Voralpenland) und sie ihn auch nicht erreichen kann auf seiner Arbeit, da er im Kellerlabor arbeiten würde! So blöd muß man sein. Es gilt wg. Ausfallmiete zu beweisen, daß hier "Vorsatz" im Spiel war. Denn der Mieter ist IT-Spezialist und man kann davon ausgehen, daß er das bewußt gemacht hat. Es ist irre, was manche so drauf haben!!! DK
RedFred am 8. April 2009 17:45 Leute gibt's... Da drück' ich dir mal die Daumen, dass du diesem Knilch ordentlich die Hammelbeine langziehen kannst! ;-)
Danke, hab unter Wikipedia unter Thermodruck genau die richtige Info gefunden: selbst bei Behörden bzw. Finanzämtern nicht erlaubt!!