Wie hat sich Flugangst entwickelt?

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5 Antworten

Da würde ich auch jetzt schon Angst bekommen, wenn ich an den nächsten Sommer denke, wenn ich nicht starke Beruhigungsmittel gegen die Flugangst nehmen würde. Bromazepam hilft bei mir zuverlässig. Solange man das nur zwei mal pro Jahr für Hin- und Rückflug in den Urlaub nimmt, gibt es keine Medikamentenabhängigkeit. Ein Problem ist die richtige Dosierung für den, der es noch nie genommen hat. Bei der untersten Dosis tritt oft keine Wirkung auf, bei den hohen Menge könnte es gefährlich werden wenn man empfindlich ist oder aber man erreicht das Flugzeug nicht, weil man vorher einschläft.

Da ich meine Dosierung kenne und an demselben und dem nächsten Tag auch kein Auto fahre, ist es problemlos. Das Mittel nimmt die Angst völlig und der Flug ist wie eine harmlose Bootsfahrt über einen kleinen See. Wegen einer Flugreise pro Jahr möchte ich kein Training gegen Flugangst machen. Das ist teuer und wenn man 150 km vom Flughafen weg wohnt, sehr unpraktisch.

Ängste können sich im Lauf der Zeit verstärken oder abschwächen bzw. verschwinden. Früher hatte ich Angst vor Spinnen, aber diese Angst ist verschwunden. Ist natürlich praktisch, da man bei uns täglich Spinnen begegnen kann, während man nicht unbedingt fliegen muss.

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Hey Stylmaster

er... Wenn ich jetzt an unseren Urlaub denke wo wir fliegen bekomme ich schon Panik..

Das ist die berüchtigte Angst vor der Angst. Während der "Wartezeit" bastelt dein Gehirn unglaubliche Horrorszenarien, das ist ein ganz typ. Geschehen bei uns Menschen. TV und Internet füttern die Angst täglich mit. 

Im Grunde musst du lediglich diese Angst vor der Angst in den Griff bekommen, z.B. mit positiven Reizen (z.B. schöne Erinnerungen an frühere Flüge, Urlaubserlebnisse, romantische oder lustige Filme zum Thema fliegen). 

Hast du Lust und die Möglichkeit für einen Privatflug? Bieten Flugschulen in deiner Nähe sowas an könnte das eine Idee sein. Egal ob entlag der Küste, über das Meer oder Binnenland, lernt das Gehirn sich zu entspannen hast du auch wieder die Möglichkeit das fliegen zu genießen. 

Ob eine Verhaltenstherapie Sinn macht muss dein Hausarzt entscheiden. Beruhigungsmittel sollte wenn der allerletzte Ausweg sein. 

Viel Glück. 

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Wahrscheinlich darf ich so einen "medizinischen" Tipp gar nicht geben, aber nimm es als Erfahrungswert... Ich fühle genau wie du, sitze in diesem Moment in der Abflughalle - und habe bereits ein Mittel genommen: Psychopax! Das sind gut zu dosierende, "harmlose" Tropfen, nur auf Rezept, und die helfen wunderbar. Und zwar ohne (!) Nebenwirkungen. Probier es doch

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Die Frage ist, wodurch die plötzliche Flugangst bei dir ausgelöst wurde. Wenn du den Grund ergründest, kannst du daran arbeiten.

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Kommentar von Stylmaster
03.10.2016, 09:10

das Problem ist, dass ich es nicht weiß es wurde einfach von Zeit zu Zeit schlimmer und ich bin immer weniger gerne geflogen.

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vllt unterbewusst durch die ganzen anschläge?

ich hab einen freund, von welchem eine ehemalige schulfreundin im abgeschossenen flug MH370 saß (die Maschine, die über der Ukraine abgeschossen wurde) und seitdem hatte er ebenfalls große Angst vorm Fliegen. Dieses Jahr hat er sich zum ersten Mal wieder getraut - und Turbulenzen machen ihm immernoch Schwierigkeiten. War davor wohl nicht so

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Kommentar von HomerSimpson3
03.10.2016, 12:00

Das war MH17. MH370 ist im Meer verschollen.

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