Wie hat Heinrich Hertz (1857-1894) für seine Versuche damals schon so hohe Frequenzen erzeugt (ca. 100 MHz)?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Durch eine Funken-Entladung. Durch den schnellen Stromanstieg in einem Entladungsfunken entsteht ein sehr kurzer Impuls. Solche "Stromimpulse" erzeugen einen elektromagnetischen (Breitband-) -impuls, der enthält also ein sehr breites Frequenzspektrum vom Längstwellen- bis weit in den Gigaherzbereich.

Da die Herz'sche Antenne, ein Dipol, durch ihre mechanische Abmessung am besten im UKW-Bereich um100MHz angepasst war hat sie dort auch das Signal am besten abgestrahlt. Der Versuch hätte z.B. mit zwei 5m langen Dipolantennen auch geklappt, dort wäre dann der 30MHz-Anteil des Pulses (=ca. 10m Wellenlänge) stark abgestrahlt und auch am besten empfangen worden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung