Frage von Lessuelsch, 118

Wie haltet ihr trotz Beruf, Studium,... Ordnung?

Seit einigen Monaten wohne ich in einer ziemlichen großen Wohnung (85qm2), studiere und arbeite nebenbei. Hinzu kommen noch meine Freizeitaktivitäten. Das alles ist sehr Zeitintensiv und ich hatte wirklich Schwierigkeiten anfangs Ordnung zu halten. Zumal noch beim Einzug das Auspacken, Einrichten und Renovieren noch hinzu kam. Ich habe mich gefragt wie vorallem Mütter das alles unter einem Hut bekommen. Wenn ich mal irgendwo zu besuch bin, auch bei Familien mit Kindern, sieht es meist immer so ordentlich aus. Ich habe für mich nun ein System entwickelt in dem ich alles in kleine Schachteln und Kästchen packe. So, dass selbst die kleinsten Sachen ihren festen Platz haben. Wie macht ihr das?

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von expermondo, 5

Hallo Lessuelsch,

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von Apfel2016, 49

Ich mache mir feste Termine und da wird dann richtig groß aufgeräumt inkl. Staubwischen in allen Ecken etc. und unter der Woche stehe ich einfach 30min früher auf. In der Zeit räume ich alles weg was rumliegt, wische die Oberflächen in der Küche ab, räume die Spülmaschine aus etc. So bleibt nie viel liegen.

Die ersten zwei Jahre in meiner eigenen Wohnung hatte ich da aber auch Probleme mit

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von MaraMiez, 48

Wir (zwei Erwachsene, 2 kleine Kinder) räumen ein mal pro Woche richtig auf. Samstags oder Sonntags. In der Woche haben wir dazu weder Zeit noch Lust, wobei wir den Kindern immer abends sagen, dass sie einmal ganz grob alle Spielsachen in die Spielzeugkisten schmeißen sollen. Ansonsten ist es eher nur so ein "Ich gehe jetzt ins Bad...da drüben liegt ne Socke...die nehm ich gleich mal mit." So Dinge, die man im Vorbeigehen machen kann, werden auch gemacht.

Natürlich ist es dabei hilfreich, dass nicht einer alleine sich hier um alles kümmert, sondern eben zwei. Einer räumt auf, der andere putzt. Jeder hat seine Aufgaben. Meine sind das Bad, Flur, sämtliche Fußböden und das Zimmer vom Sohnemann, seine Aufgaben und Küche, Wohnzimmer, Staub wischen und Zimmer der Tochter. das Schlafzimmer haben wir bisher immer großzügig ignoriert, da ist aber bis auf unser Bett und Schrank auch nix drin. Wie gesagt, einmal die Woche wird dann alles ordentlich gemacht, da ist man zu zweit nach 2-3 Stunden fertig, wobei da Pausen schon mit eingerechnet sind. Manchmal überkommts mich aber auch und dann räum ich einfach so alles auf.

Man muss halt aufpassen, dass es gar nicht erst so unordentlich wird. Als ich noch alleine lebte, war meine Wohnung das reinste Schlachtfeld, weil ich entweder nicht zu Hause war oder wenn ich es war, zu faul war, irgendwas zu machen. Mir hat nie einer gezeigt, wie man das hin kriegt. Irgendwann findet man aber einen Rhythmus (mir hat geholfen, dass wir einfach regelmäßig Besuch bekommen und es mir einfach peinlich ist, wenns hier nicht ordentlich aussieht oder noch schlimmer, die Schwiegermama plötzlich anfängt, das Bad zu putzen oder sowas).

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von Plautzenmann, 60

Zuerst muss die Ordnung geschaffen werden, was relativ zeitintensiv ist. Man sollte es aber auch jeden Fall machen, wenn man nicht ebenso viel Zeit ins Suchen investieren möchte. Einen recht extremen Fall habe ich mal erlebt, dass meine Partnerin mich angerufen hat, wo denn etwas sei und meine Ordnung scheinbar so gut war, dass ich es ihr direkt sagen konnte, obwohl ich seit zwei Wochen nicht mehr daheim gewesen war.

Die andere Seite der Medallie ist das Halten der Ordnung. Denn jedes System strebt dem Zustand maximaler Enthropie (Chaos) entgegen und man muss Arbeit investieren, um die Ordnung beizubehalten. Hierbei ist es egal, ob man das täglich für 30 Minuten oder einmal im Jahr für 2 Tage tut. Ich persönlich räume immer alles dann wieder weg, wenn ich es nicht mehr brauche. So erspare ich mir das Aufräumen zu 95% der Zeit.

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von lesterb42, 11

Ordnung sollte kein Selbstzweck sein. Ordnung schafft Übersicht und damit Sicherheit und Geborgenheit. Das rechte Mass hierfür muss jeder selbst finden


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von Handlanger89, 46

Ordnung ist mit Disziplin verbunden, wenn du dir angewöhnst deine Sachen nach dem Gebrauchen immer an den rechten Fleck zu bringen, dann behältst du ohne Probleme ein ordentliches Zuhause 

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von Sumselbiene, 44

Wir haben ein Haus mit 140 qm, der Keller nochmal 140 qm.

Wir haben zwei Katzen und Samstag kommt noch ein Hund dazu.

es ist nicht immer absolut sauber und aufgeräumt, manchmal sieht es ein wenig wüst aus, gerade wenn man nach einem langen anstrengenden Tag einfach mal die Füße hochlegen möchte.
Es ist dann wichtig, am nächsten Tag ein wenig Ordnung zu schaffen.

Alles sollte einen Platz haben und tunlichst auch dort wieder landen.

Ich habe allerdings nicht den Anspruch, dass es aussieht wie in einem Möbelhaus. Man darf ruhig erkennen, dass in der Wohnung auch gelebt wird.

Und gerade mit Tieren oder Kindern liegt immer mal irgendwo etwas herum.

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von Shany, 32

Wir haben 200qm samt gr Garten 

Wenn Alle mit anpacken geht alles.

Sauberkeit ist das halbe Leben;-)

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von realistir, 24

Interessante Zusammenhänge ;-)

Je mehr Raum du zur Verfügung hast, um so mehr Unordnung gibt es?
Ist das typisch weiblich? Meine hatte vorher nur ne Einzimmerwohnung mit Bad und Küche. Da war alles tip top.

Seit wir in einem 160 m² Haus wohnen ist es mit dem Tip Top nicht mehr so.
Mich stört es aber auch nicht, denn was Ordnung sein sollte, ist nirgendwo genau definiert.

Natürlich ist Ordnung nicht. Da ist eher Chaos natürlich oder sollte man dazu besser Vielfalt sagen? Ein Sprichwort sagt, wer Ordnung hält ist nur zu faul zum suchen ;-)

Komisch ist nur, meine Mutter meinte damals zu meinem extern gelegenen Zimmer da würde es chaotisch aussehen, sie könne da nichts finden.
Ich sagte ihr, verstehe ich nicht, geh rüber, schau dich um, such dir irgendwas aus, dann kommst du und fragst wo sich dies in dem Chaos befindet und ich zeige dir, ein Griff und ich habe es.

Wie du sehen kannst, ist Alles ohne Ausnahme relativ. Sowohl Ordnung, wie Chaos. Worin sollte deiner Meinung nach der Sinn für Ordnung liegen?

Damit du zeitlich schneller und sicherer etwas finden kannst, wendest du vorher die zweifache Menge Zeit dafür auf?

Oder willst du nur gesellschaftlich als gute Frau da stehen? ;-)
kollektive Fremdbestimmung?

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