Bei uns im Wohngebiet läuft(scheinbar überwiegends nachts) eine Katze herum und geht fast ohne Ausnahme jede Nacht auf mein Auto und versaut es ungemein. Alles von vorne bis hinten mit lehmigen/sandigen Katzenpfotenabdrücken überzogen. Was kann man dagegen tun? Muss der Besitzer der Katze dafür aufkommen?
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Ja ja, das tun die Viecherlein gern. Bei uns ist es halt so, dass ein schmutziges Auto geputzt wird und gut ist. Wer an sein Heilixblechle nichts kommen lassen will, hat es sowieso in einer Garage. Den Katzenbesitzer haftbar machen zu wollen, wird nicht leicht, solange keine Schäden durch das Tier angerichtet werden. Spaßeshalber könnte derjenige ja die Reinigungskosten des Fahrzeughalters seiner Privathaftpflicht mal melden...

Ist das wirklich so schlimm? In meiner Gegend sind auch eine Menge Autos, auf denen Katzenpfoten zu sehen sind. Kein Mensch regt sich hier darüber auf. Wir haben fast alle selbst Haustiere und wissen, dass ein Auto nicht wie geleckt aussehen kann. Einige haben sogar das Pech, dass sie Katzenpfoten auf dem Auto vom Firmenparkplatz mitbringen. Man kann es nicht verhindern, und das Auto fährt keinen Deut langsamer dadurch. Das heißt nicht, dass wir die Tapser toll finden, aber was soll's?

Schlimm wird es erst wenn man die Katze erschreckt oder es jemand anderes tut wenn sie oben sitzt. Dann sind schon die ersten Kratzer drin. Wenn es noch nicht so warm ist spätabends das Auto naßmachen mit Schlauch oder Gießkanne. Die nasse Oberfläche ist nicht gern gesehen bei den Stubentigern.
Ich würde mir einen katzenunfreundlichen Hund leihen und ihn eine Nacht in dem Auto lassen. Natürlich mit leicht geöffnetem Fenster. Wenn dann die Katze kommt, wird der Hund sie verscheuchen und mit etwas Glück hat die Katze dann die Nase voll von dem Auto. Wenn dir der Besitzer der Katze bekannt ist, könntest du ih zumindest einfach mal auf das Problem ansprechen. Musst ja nicht gleich mit einer Schadenersatzklage über ihn herfallen ;o)
Kabark am 27. April 2007 10:15 Zu Deiner Hunde-Idee: Jede durchschnittlich intelligente Katze wird gleich merken, dass der Hund nicht raus kann. Und sich dreckig grinsend wieder gemütlich auf der Motorhaube einrichten und den Hund die ganze Nacht zetern lassen. :-)

Da kannst DU echt nix machen. Und der Katzenbesitzer kann auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden, da die Mieze ja nichts beschädigt.
Probieren könntest Du höchstens Folgendes - besorge Dir im Gastrofachhandel das Zitronen/Limonenöl, das zum 'Erfrischen' von Toilettenräumen benutzt wird und reibe Dein Auto an der Stelle ein, wo Muschi am liebsten liegt. Die meisten katzen mögen den Zitronenduft nicht, weil der zu stark für Ihre Nase ist. So haben wir unsere Fellrollen aus einer bestimmten Zimmerecke mit Kabeln 'rausgeekelt'.