Wie hängt die evangelische Kirche und Arbeit zusammen?

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5 Antworten

Für mich ist deine Frage zu wenig klar. Hier der Versuch einer Antwort:

In meiner (Klein)-Stadt betreut die evangelische Kirche Arbeitslose und Personen, die mit ihrer Stelle überfordert sind. 

Tätig ist die Kirche in den Bereichen Alters-, Jugend- und  Erwachsenenarbeit. In den drei Bereichen sind über 50 Freiwillige tätig. 

Die Kirche unterstützt über Zuwendungen Organisationen, die sich dafür einsetzten, dass vor allem die Arbeiter in den Entwicklungsländern gerechte Löhne erhalten, sich für ihre Rechte einsetzen können und einen verbesserten Gesundheitsschutz erhalten. 

Die evangelische Kirche verkauft an Ort Fairtrade-Produkte um die Arbeit in den Ländern Afrikas zu unterstützen. 

In der Jugendarbeit erhalten die Kinder einen Einblick in die Tätigkeit von Hilfswerken und Fairtrade-Organisationen. 

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Wenn Du vom theologischen Standpunkt zur Arbeit ausgehst, sieht die ev. Kirche Arbeit als "Teilhabe am Schöpfungswerk" Gottes. Du setzt als Mensch sozusagen die Schöpfungstätigkeit Gottes fort und indem Du das tust, zeigst Du durch Dein Leben in einer Weise die Gottebenbildlichkeit, die dem Menschen eigen ist. 

Soweit die Theorie. Evangelische Christen setzen sich konkret mitunter in Gewerkschaften und anderen Organisationen ein, die menschliche Arbeit verbessern und erleichtern soll. Dazu gehören auch Behindertenwerkstätten und ähnliche Einrichtungen. 

Was sich in der Praxis mit der Kirche als Arbeitgeber abspielt, steht auf einem ziemlich "untheologischen" Blatt. In vielen sozialen Einrichtungen werden die Mitarbeiter entweder genau so schlecht behandelt wie in Einrichtungen der freien Wirtschaft oder sogar noch schlechter. Häufig wird Einsatz über das arbeitsrechtlich zu erwartende Volumen hinaus direkt gefordert. Gelegentlich trifft man sogar auf Arbeitsplätze, die die Erwartungen der meisten - mit dem Arbeitsrecht vertrauten - Menschen komplett sprengen. So wird etwa Mesnern eine 6-Tage-Woche aufokrtoyiert und vom freien Sonntag kann in aller Regel nur geträumt werden. Und das im Hinblick auf die "sonntags nie"-Kampagne der EKD. 

Also: Theorie und politische Forderungen nach menschenwürdigen Verhältnissen etc. in allen Ehren - die Praxis läßt häufig zu wünschen übrig. Gruß, q.

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Ora et labora. Bete und arbeite. Das war früher der Leitspruch der Mönche. Die evangelische Kirche hat nichts gegen Arbeit :) Sie ist in Deutschland auch ein sehr großer Arbeitgeber, wie im Fall der Diakonie.

LG Schlamassel

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Strafarbeit ? Eigentlich nicht außergewöhnlich, nur am Sonntag sollte/darf  man nicht Arbeiten.
Gruß Maxkeymilian

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Ohne arbeitende Bevölkerung würde niemand Kirchesteuer bezahlen.

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