Frage von sososo9898, 121

Wie hält man sich vom selbstmord abb?

Abgesehen von Medikamenten was kann man machen? Ich Versuch mich die ganze Zeit selber umzubringen und trink mich an das ich mich traue..
Ich nehme Diazepam (Valium) und quetiapin 50 mg.

Support

Liebe/r sososo9898,

Du solltest Dir zusätzlich zu der Hilfe hier auf unserer Plattform auch noch Hilfe von außen holen.

Wir möchten Dir aber sagen, dass Selbstmord keine Lösung ist, egal in welcher Situation Du Dich befindest.

Es ist wichtig, eine Vertrauensperson zu haben, mit der man auch „in real“ darüber sprechen kann. Scheue Dich also nicht, nach noch weiterer Unterstützung in Deinem Umfeld zu fragen. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson sein. Überregional kannst Du Dich immer auch an die Telefonseelsorge unter 0800-1110111 oder 0800-1110222 oder im Chat auf www.telefonseelsorge.de bzw. http://www.telefonseelsorge.at/ wenden.

Oder schau mal hier (dort gibt es auch extra eine Kinder- und Jugend-Rufnummer): http://www.nummergegenkummer.de

Herzliche Grüsse

Ben vom gutefrage.net-Support

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Kleinlok, 60

Liebe/r sososo9898,

du fragst danach,wie man sich vom Selbstmord abhalten kann- das ist ein gutes Zeichen. Du schreibst zwar auch, dass du die ganze Zeit versuchst  dich selber umzubringen und an das trinkst, was du dich traust. Das klingt nach einem Widerspruch, ist auch sicher einer, aber könnte bedeuten:

Du möchtest eigenlich leben, möchtest nicht wirklich sterben, weißt nur nicht wie das weiterlaufen soll in deinem Leben?

Treffen diese Worte auf dich zu?

In jedem Fall ist es aber gut, dass du hier den Mut zu deiner Frage gefunden hast und ich hoffe, dass dich die Antworten hier ein kleines Stück voran bringen können. Wie könnte aber der weitere Weg aussehen?

Du schreibst, dass du bei  einer Psychiaterin und Psychologin  bist, schreibst aber auch, dass du eh eingewiesen wirst, weil deine psychiaterin hat keine Kraft mehr hat mit dir.

Das hört sich erst mal frustrierend an, weil so wie es scheint, dir deine Psychiaterin und Psychologin dir bisher nicht helfen konnte. Aber dann könnte die Einweisung vielleicht ein wichtiger Schritt sein? Wie realistisch steht es denn darum, sind erste Schritte daür (Antrag/Suche Therapieplatz) erfolgt?

Du kannst bestimmt einiges machen, um dein Leben künftig in einem guten Sinne gestalten zu können, auch wenn es momentan noch anders aussieht. Du schreibst ja, dass viele von deinen Problemen  wissen, dass dir aber keiner wirklich helfen kann und dass, wenn du iüber meine Probleme redeen würdest, es nur noch schlimmer werden würde.

Du solltest aber nicht denken, dass das so enttäuschend bleiben muss. Ich kann dir aus der Ferne da leider keinen konkreten Tipps geben, was zu einer Besserung führen könnte, das können aber Fachleute ganz gut. Wenn es bei der einen Psychologin  leider noch nicht geklappt hat dann geht es aber bei einer anderen und bei eiem stationären Auffentahlt hättest du vermutich die Möglichkeit mit mehreren Psychologen zu areiten und mit dem dann am meisten zu machen, der oder die dir am besten zusagt.

 Es tut mir sehr leid, dass du ein Horror-Leben gehabt  Was du da schreibst ist sehr traurig. Ich vermute da muss eine ganze Menge bei dir aufgearbeitet werden, damit du irgendwann deine Vergangenheit mit anderen Augen sehen und unbeschwerter in die Zukunft blicken kannst. Das hst du verdient, du warst/bist sehr jung, man hat sich unfair behandelt und du musst dich nicht schuldig fühlen. Deine Trauer um die Abtreibung weist darauf, dass du ein liebender Mensch bist und eigentlich gerne eine gute Mutter für das Kind geworden wärst. So traurig das ist, dass das nicht geklappt hat, du solltest dich dafür nicht schuldig fühlen. Um das Kind trauer beweist nur, dass du ein lieber Mensch bist, der eigentlich gerne anders entschieden hätte, bitte blcke aber auch in diesem Zusammenhang nach vorne: Du wirst irgendwann wieder schwanger werden können und eine dann liebende Mutter sein. Du brauchst und wirst das Kind, dem du leider keine Mutter sein konntest, nicht vergessen (das wäre auch schade), aber du musst dich nicht damit dein Leben quälen, denke an die Kinder denen du noch eine Mutter sein kannst.

Du brauchst aber unbedingt eine therapeutusche Hilfe, die dir einen Halt in und einen Neustart in deinem Leben ermöglicht. Ich hoffe und wünsche dir, dass das mögcih ist. Ich bin gerne für dich da, wenn was fragen oder loswerden möchtest,

liebe Grüße, Thomas

Kommentar von Kleinlok ,

Vielen Dank für das Sternchen :-)

Wenn du irgendwann noch was sagen/fragen willst,
schreib einfach einen Kommentar, ich versuche gerne darauf was zu schreiben. liebe Grüße, Thomas

Antwort
von LiselotteHerz, 121

Diazepam ist kein Valium, das bekommst Du gegen Deine Depressionen. Entweder ist es nicht hoch dosiert genug, oder es hilft bei Dir nicht. Du darfst auf gar keinen Fall jetzt Alkohol trinken. Hier der Warnhinweis

Während der Einnahme von Diazepam darf kein Alkohol konsumiert werden. Bei der Kombination von Diazepam mit anderen zentral wirkenden Pharmaka wie Neuroleptika, Anxiolytika/Sedativa, Antidepressiva, Hypnotika, Antikonvulsiva, Narkoanalgetika, Anästhetika und sedierenden Antihistaminika ist zu berücksichtigen, dass ihre Wirkungen sich gegenseitig verstärken können. Es ist bekannt, dass es bei Verwendung von Diazepam zu paradoxen Reaktionen wie Ruhelosigkeit, Agitation, Reizbarkeit, Aggressivität, Wahnvorstellungen, Wutausbrüchen, Albträumen, Halluzinationen, Psychosen, auffälligem Verhalten und anderen Verhaltensstörungen kommen kann.

Es kann übrigens sein, dass Du durch das Diazepam erst Selbstmordgedanken bekommen hast; paradoxe Reaktionen (s.o.) sind bekannt.

quetiapin ist auch ein Antidepressivum, sollte man nicht zusammen mit Diazepam einnehmen. Welcher Arzt hat das denn verordnet? Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und diese beiden Medikamente beim Apotheken-Wechselcheck eingegeben, da bekommt man einen Warnhinweis, dass es zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen kann

http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Wechselwirkungscheck.

Ruf Deinen Psychotherapeuten, dafür ist er da und hör auf zu trinken!!! lg Lilo

Kommentar von sososo9898 ,

Ich habe beide von verschiedenen Ärztinnen bekommen und sie wissen davon nix aber ich wollte einfach so viel und so harte Sachen wie möglich haben.. Dumm ich weiß..
Und das man Alkohol und die Tabletten nicht mischen kann hab ich schon zu spüren bekommen aber das ist mir egal.

Kommentar von Seanna ,

1. Ist Diazepam der Wirkstoff des Handelspräparats Valium und 2. Ist Quetiapin (Handelsname: Seroquel) ein atypisches Neuroleptikum, kein Antidepressivum. Das nur zur sachlichen Richtigstellung.

Kommentar von Seanna ,

Und ich wollte hiermit keinem auf den Schlips treten! :)

Viele andere Aspekte der Antwort sind aber korrekt und man sieht, dass sich der Antwortende viel Mühe gegeben hat. Dafür ein DH (auch wenn es das nicht mehr gibt).

Antwort
von Seanna, 67

Es gibt in jedem europäischen Land eine Telefonseelsorge und Notrufnummer für solche Fälle. Sonst kannst du dich auch an die Notaufnahme bzw Anmeldung jeder Klinik wenden.

Nimm niemals Präparate ein, deren Wechselwirkungen du nicht kennst oder die dem verschreibenden Arzt nicht bekannt sind.

Du magst dir vorstellen, du stirbst und alles ist gut, aber stell dir vor, du wachst mit schwersten Schäden auf der Intensiv auf und kannst kein eigenständiges Leben mehr führen...

Daher: Hilfe suchen! :)

Antwort
von Tasha, 81

Am besten wäre ja: Gründe für Selbstmordabsichten suchen und dann aktiv nach Hilfe suchen, wie sich diese Gründe beseitigen lassen.

Wenn man bspw. in einer gewalttätigen Beziehung lebt und Selbstmord als einzigen Ausweg sieht, könnte man an einen entsprechenden Verein etc. wenden. Wenn man keinen Sinn mehr im Leben sieht, kann man versuchen, aktiv wieder nach einem Sinn zu suchen bzw. einen zu schaffen. 

Egal, welche Gründe es sind - man sollte in dieser akuten Situation nicht allein sein, sondern sich Unterstüzung durch Profis und am besten noch Freunde / Familie/ Kollegen etc. suchen - jemandem in der Umgebung, dem man vertraut.

Kommentar von sososo9898 ,

Ich habe ein Horror leben gehabt mit einer kaputten Familie und ich wollte nur weg von denen, bin schwanger geworden und hatte einen Sinn im Leben dann hat mich mein Ex gezwungen abzutreiben ich hatte Angst um mich und das Kind und hab es unüberlegt gemacht und es von der ersten Sekunde bereut ich kann nicht damit leben, kurz darauf wurde ich vergewaltigt von meinem Ex als ich betrunken war und bisschen später auch fast vergewaltigt von einem fremden.. Ich komm nicht mehr klar ich lebe eigentlich nur unter Tabletteneinfluss, Alkohol und Gras.. Und ich bin erst 17

Kommentar von Tasha ,

Hallo,

Du hast natürlich mehr als genug Gründe für Verzweiflung!

Wenn Du erst 17 bist - gibt es keine Unterstützung vom Jugendamt, betreutes Wohnen oder so - eine Unterkunft, in der Du Rückhalt und Unterstützung finden kannst?

Es sind auch nicht alle Psychologen gleich gut und manchmal muss man länger suchen, bis man einen passenden Psychologen gefunden hat, mit dessen Ansatz man am besten zurecht kommt.

Ich würde mich auf jeden Fall über weitere Hilfsangebote informieren. Sowohl, um das Erlebte zu verarbeiten - vielleicht in Familienbildungsstätten mal fragen, es gibt doch Menschen, die mit Betroffenen Gespräche führen nach einer Abtreibung - als auch möglicherweise einen Selbstverteidigungskurs in Betracht ziehen aufgrund der Erlebnisse mit dem Ex.

Vielleicht musst Du ein bisschen rumtelefonieren und länger googeln, bis Du die richtigen Ansprechpartner in Deiner Nähe gefunden hast!

Alles Gute und viel Erfolg dabei!

Antwort
von lorestes, 79

Mach das bitte nicht du bist sicher ein total lieber Mensch - du brauchst andere zum Reden und ich meine nicht nur den Therapeuten - ich kenne dich zwar nicht aber deine Frage macht mich traurig und betroffen!!

Viel Sonne tanken (auch Solarium), viel reden, Menschen die dir nicht gut tun nicht mehr in dein Leben lassen oder so wenig Kontakt wie möglich, Selbsthilfegruppen!! Raus aus dem Haus oder aus der Wohnung, Finger weg vom Alkohol der verschlimmert in Kombination mit den Medikamenten nur noch alles - du bist noch so jung und das Leben hat so viel Schönes zu bieten!!!

Lg

Ich glaube du kannst dich auch selbst ins Krankenhaus einweisen lassen.....

Kommentar von sososo9898 ,

Danke für deine Antwort die war wirklich hilfreich

Kommentar von sososo9898 ,

Und ich werde eh eingewiesen meine psychiaterin hat keine Kraft mehr mit mir

Kommentar von HinterhuberSepp ,

Dann lass dich doch endlich einweisen, dann kann dir endlich wirklich geholfen werden. Deine Psychiaterin scheint nicht gut zu sein.

Antwort
von FABAMY, 45

Hi,

spreche mit Leuten Freunden Kollegen, Eltern Sozialarbeitern etc.

Mach Sport oder so such dir etwas dir Spaß macht und  dir einen führ dich fühlbaren Sinn gibt. Arbeiten und damit Verantwortung tragen, kann helfen, aber auch gegenteilig wirken, das weist nur du selbst.

LG Amy

Antwort
von NSchuder, 69

Wenn Du akute Selbstmordgedanken hast, dann rufe bitte die Polizei oder den Rettungsdienst an - und Du bekommst sofort Hilfe die Dich vom Selbstmord abhält!

Wenn Du jemand zum Reden brauchst, dann kannst Du auch die Telefonseelsorge anrufen. Der Anruf ist anonym und kostenlos.

                          0800/111 0 111 · 0800/111 0 222

Bitte tu jetzt nur nichts unüberlegtes! Für absolut jedes Problem gibt es eine Lösung - und die heißt nicht und niemals "Selbstmord". Lass Dir helfen!

Kommentar von sososo9898 ,

Geht das auch für Österreich? Also die Nummer ..
Danke für deine Antwort

Kommentar von NSchuder ,

In Österreich ist die Rufnummer wohl die 142.

Schau mal hier bitte:

http://www.telefonseelsorge.at/

Antwort
von therealvcrest, 51

Mit gesellschaft
Mit Abwechslung
Und mit hoffnung
Ich hatte 2 jahre lang suizidgedanken aber plötzlich hat sich alles geändert
Sie sind dann wieder gekommen aber ich hab mich entschlossen weg zu ziehen in ein anderes land, neu anfangen

Es gibt immer wieder dinge die mich öachen lassen, sei es nur ein lustiges bild im internet, und solang es das gibt, ist das leben nicht ganz sinnlos

Mein persönlicher sinn des lebens ist SPASS
Und ich bin draufgekommen dass ich mein leben so richten kann dass es darauf hinausläuft

Ich habe keine angst vor dem tod, wenns vorbei ist, ists vorbei, aber ich lebe und ich habe jetzt zukunftspläne
Ich habe noch nichts erreicht, warum sollte ich jetzt aufgeben
Es gibt im leben immerwieder toefpunkte, diese können jahre dauern, aber es wird wieder besser BEI JEDEM!

Kommentar von therealvcrest ,

Lachen*

Antwort
von tony5689, 35

Ich habe mich immer so hart besoffen das ich es nichtmehr auf die reihe gekriegt habe die klinge anzusetzten, geschweige denn den strick zu knoten. Aber das ist wohl die dümmste idee die man haben kann... Ich würde wirklich empfehlen zu einem psychiater in therapie zu gehen, der weiss am ehesten was zu tun ist.

Antwort
von PoisonArrow, 62

Hast Du denn GAR KEINEN grund mehr, weiterzuleben...?

Denk mal genau nach, dann hast Du etwas, das Dich davon abhalten sollte.

Grüße, ----->

Kommentar von sososo9898 ,

Nein hab keinen Grund mehr.. Ich frag mich jeden Tag für wen ich das eigentlich mache stopf mich mit Tabletten voll und Kipp Alkohol nach oder ich kiffe .. Bin eigentlich jeden Tag auf irgendwas damit ich weiterleben kann und ich mach das einfach so lange bis ich irgendwann tot umkippe so sieht der "Plan"aus

Kommentar von HinterhuberSepp ,

Mit Alkohol und nur Kiffen wird's aber sehr lange dauern.
Entweder du holst dir endlich professionelle Hilfe oder du schwenkst auf härteres Zeug um.

Antwort
von nordseekrabbe46, 48

du brauchst jemanden dem Du vertrauen kannst und der Dir hilft, ich weiß nicht wie alt Du bist, aber das Leben kann so schön sein

Kommentar von sososo9898 ,

Bin 17 und viele wissen von meinen Problemen aber keiner kann mir wirklich helfen und indem ich über meine Probleme rede wird es nur noch schlimmer

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