Wie haben sich die Nachnamen entwickelt?

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6 Antworten

In Deutschland sind die Nachnamen von Berufen (z.B. Müller), körperlichen Eigenschaften (z.B. Groß, Klein), manchmal auf Herkunftsorten abgeleitet. 

In jedem Land ist dies allerdings anders. Zum Beispiel in Skandinavien bzw. Schweden wurden die Namen von den Vornamen des Vaters oder der Mutter abgeleitet. So heißen viele z.B. Svensson (der Sohn von Sven), Larsson (der Sohn von Lars). 

Zunächst gab es nur Vornamen, nachdem es aber durch z.B. die Entstehung der Städte immer mehr Menschen auf einem Raum gab, musste man auch Menschen mit dem gleichen Vornamen unterscheiden können. So sind dann die Nachnamen, die für eine Familienzugehörigkeit stehen, hinzugekommen.

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Ich persönlich denke, dass dies nur ein weiteres Identifizierungsmerkmal ist.

Sehr früh hat man quasi passende Namen für sich bzw. das Gegenüber gesucht, einfach um eine Anrede innerhalb einer Gruppe konkret zu machen. Es ist ja einfach, wenn du eine Person bei ihrem Namen nennst, als wenn du immer nur "du da" rufst. Allerdings kann es sein, dass früher oder später mehrere Leute den selben Namen hatten - deswegen haben einige sich noch einen zweiten Namen zugelegt, eben damit wieder klar ist, wer genau angesprochen wird.

So ging es dann sicherlich eine Zeit weiter, bis zwei Menschen zu einander gefunden haben, eine Familie gründeten und daraus ein Kind entstand. Um bspw. dieses Kind nun besser zuzuordnen hatte jede Familie einen eigenen Namen.

Für mich persönlich das nun genau historisch einzuordnen, also wann erste Namen entstanden etc., aber vom Grundprinzip her ist es wohl so gewesen.

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In der Geschichte wurde die Nachnamen (Grundsätzlich) meist von den handwerklichen Berufen entnommen.
Z.B wenn ein Mann namens Siegfried vom Beruf ein Schmied war, hieß er Siegfried der Schmied.
Mal angenommen der Schmied hatte ein Sohn der Bäcker werden wollte und es gab schon einen der Bäcker war. Dann wurde um Probleme wie Verwechslungen (denke ich) zu vermeiden, einfach gesagt, dass der Sohn trotzdem mit dem Nachnamen Schmied heißt.
So setzte sich es auch, wenn man Familien baute, fort.

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Aus Beruf/Tätigkeit und Haarfarbe, wie Braun

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In jedem Land sind ja die Formen der Nachnamen anders. Bei uns hat sich das mal irgendwann in grauer Vorzeit aus den Berufen ergeben - der Müller, der Bäcker, der Förster usw. Und sich dann entsprechend weiter entwickelt. Interessante Frage.


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