sass410 am 05.06.2009 um 13:32 Uhr
ob winzig oder riesen groß, dunkel und hell, aggresiv, verspielt und total verschmust? wie konnten die menschen aus dem wolf so viele hunderassen züchten, die kaum bzw gar nicht mehr an den wolf erinnern?

Man hat einfach angefangen, immer nur diejenigen Hunde auszusuchen, die am besten für ihren Verwendungszweck ausgestattet waren, um Nachkommen zu züchten.
Beispiel: ein Hund sollte in den Kaninchenbau passen. Also hat man den kleinsten Wolf mit der kleinsten Wölfin (okay, es waren schon Hunde, aber so ist es witziger) genommen und sich paaren lassen. Die Welpen wurden dann wieder mit kleinen Wölfen/Hunden gepaart, so dass die Nachkommen immer kleiner wurden.
Aber das alles wiederspricht dem Evulotionsgedanken und der Möglichkeit der Veränderung der Arten und IST TEUFELSZEUG!!!
als Pseudochrist die Backen aufblas

Unsere Haushunde stammen nicht nur vom Wolf ab, nachweislich. Die Domestikation fand sehr früh statt, als es noch Schakale und ähnliche Hundartige hier in Europa gegeben hat.Mittlerweile ist es so, das man sagen kann Hunde sind sogenannte Wildtiere, die nie ganz erwachsen werden, deshalb verhalten sie sich so.

Durch Züchtung , aggressiv macht der Mensch das Tier . Kein Hund wird aggressiv geboren
Ist so nicht ganz richtig. Bestimmte genetische Merkmale verändern das Instinktverhalten von Tieren (und Menschen). Es gibt Hunderarten, die von sich aus anders auf äussere Reize reagieren, als andere. Aber richtig ist, dass kein hund ohne Grund und ohne Ziel aggressiv ist, wenn es ihm nciht antrainiert wurde.
Kaffeesatz am 5. Juni 2009 13:45 YODA!!! lach
Wandpilzchen am 5. Juni 2009 13:47 Darfst nicht lachen über sprachliche Kotze. Musst sehen die Wahrheit hinter Aussage.
Darfst niemals wechseln zur dunklen Seite, kleiner Kaffeesatz.

Aggressiv, verschmust, verspielt sind Folgen der Erziehung.
Auch nciht ganz richtig - also, ja, du hast recht, aber Tiere haben auch ein Artspezifisches (genetisch bedingtes) Sozialverhalten. Manche Tiere lassen sich zum Beispiel sehr viel schwerer an den menschen gewöhnen, als andere. Und manche Tiere sidn von sich aus eher sozial veranlagt.
Hund und Mensch leben "nur" in Symbiose. Jeder der beiden hat etwas von der Anwesenheit des anderen. Wie eine Kuh und ein Pferd auf der Weide z. B., besser, als keinen anderen Artgenossen zu haben.
Weil die Menschen das erstens seit tausenden Jahren tun und zweitens die nächste Hundegeneration viermal schneller als beim Menschen vorliegt. Also konnte man Merkmale über viele Tausend Generationen hinein- und herauszüchten, das reicht aus, um ein komplett anders aussehendes Tier zu schaffen.
Durch künstliche, also vom Menschen gesteuerte selektion. Bei haustieren sind ja bestimmte Eigenschaften gewollt...zum Beispiel bei Kühen eine hohe Milchleistung, bei Jagdhunden ein guter Geruchssinn und hohe Kondition. Und indem Menschen Hunde mit eben diesen eigenschaften gezielt gepaart/gezüchtet haben konnten sie innerhalb kürzester Zeit einige Merkmale sehr extrem beinflussen.
Ander als bei natürlicher Selektion die ziellos abläuft und daher deutlich langsamer ist - jedenfalls was die bevorzugung einzelner Merkmale angeht.

Die Menschen haben Mißgeburten und Mutationen einfach weitergezüchtet. Ein Hund mit verkürzten Beinen war ja auch praktisch, um Dachse zu jagen. Solche Hunde kommen gut in den Bau solcher Mardertiere. Aber manche Hunderassen sind geradezu tierquälerisch pervers. Möpse kriegen kaum Luft, weil sie eine verzerrte Schnauze haben.
Definiere bitte Mißgeburten? Wenn du damit Individuen meinst, die sich vom Durchschnitt ihrer Art abheben, dann ist die heutige Artenvielfalt gänzlich auf Mißgeburten zurückzuführen ^^
Nachtflug am 5. Juni 2009 13:46 Wenn Beine nur halb so lang sind, wie sie proportional sein sollten, ist das eine deutliche Mißbildung. Ebenso, wenn Tiere gesundheitliche Probleme durch Zucht bekommen. Und es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen "Artenvielfalt" und gezüchteten Rassen.
Wenn Beine nur halb so lang sind, wie sie proportional sein sollten - damit hast du das Problem nur ander formuliert...wer bestimmt, wie lang die Beine eines Tieres sein sollten? Selbst bei natürlicher evolution gibt es Rückkopplungsvorgänge, die zu Merkmalsausprägungen führen, die nicht ökonomisch sind.
Und zum deutlichen Unterschied zwischen Artenvielfald und gezüchteten Rassen: Das Prinzip dahinter ist das selbe. Der Unterschied ist, dass der Mensch die Auslese betreibt, udn nicht die natürliche Lebensumgebung den tieres.
Gesundheitliche Probleme bei der Zucht...also genetisch ungünstige Kombinationen - das gibt es ebenfalls in der natürlichen evolution. Solche Individuen sterben meistens aus...da unterscheidet sich die zucht nicht von natürlicher Auslese.

Das Zauberwort heißt "Zucht"! Nur gewünchste Anlagen läßt man zur Verbung zu und züchtet in der Richtung immer weiter.

Durch Einkreuzen anderer Rassen, gezielte Züchtung und Selektion unerwünschter Eigenschaften / Körpermerkmale bzw. durch bewußtes Kreuzen mit Trägern gewünschter Merkmale -- nicht immer im Sinne der natürlichen Arterhaltung.
Ein kurzbeiniger Hund z.B. wäre unter natürlichen Umständen nicht überlebensfähig, als gehätschelter Gehilfe des Menschen konnte er auf der Jagd dienlich sein.

Man konnte mittlerweile nachweisen, dass die verschiedenen Größen bei Lebewesen mit der Größe ihrer natürlichen Lebensräume zusammenhängen. So würde sich z.B. ein Hund sich auf dem Festland größer entwickeln, als das gleiche Exemplar auf einer kleinen Insel. Andere Eigenschaften wurden durch die Lebensräume begünstigt oder zurückgedrängt. Die letzten Nuancen hat dann der Mensch durch gezielte Züchtung geschaffen.
Miezmaunz am 5. Juni 2009 14:55 das stimmt. Allerdings hat der Mensch auch mit Mutationen weitergezüchtet. Daraus entstanden dann zwar auch Rassestandarts, aber diese sind dann als Qualzucht abzutun. Als Beispiel: Mops, Cin. Nackthund, Besset, Sharpei usw. Diese Kreaturen haben außer wuff und gassi gehen kaum noch was mit einem Hund oder gar Wolf zutun. sie sind Erfindungen aus der Schreckenskammer-Mensch! Dr. Frankensteins Hunde!
RBMannheim am 5. Juni 2009 18:35 Leider ist das halt so, dass der Mensch bei allem, das man zum Guten nutzen könnte, immer und meistens schneller auch Möglichkeiten findet, es zum Schlechten auszuschlachten!
die Nackthunde gibt es seit über 4000 Jahren! Es ist also keine Qualzucht der Neuzeit. Außerdem kommen sie aus Gebieten, die durchaus auch kalt sind und daher benötigen sie KEINE Mäntelchen!!!
Nein, das FSM hat den entsprechenden Wolf mit seinen nudeligen Anhängseln zusammengestaucht, damit er in den Kaninchenbau passt.
UNGLÄUBIGER! DAS IST BLASPHEMIE!!!
dich mit abgestandenen Oblaten bewerf
Mit Pasta, Tomatensauce und Hackbällchen zurückwirft Gib's auf! Wir haben das coolere Abendmahl.
Das ist ja wohl ne Frechheit! Wir sind die cooleren Träumer! Wir essen schließlich unseren Helden auf! Kannibalismus rockt!
Also brenn du elender Ungläubiger.
den nächsten Glaubenskrieg plan, in dem Millionen Menschen abgeschlachtet werden, um dem allzu christlichen Credo der Liebe zu folgen: "Glaub an das, was ich sag oder ich hau dir eine rein"